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Falche Satanisten: Satanismus ist die Verehrung Satans, Luzifer, der gefallene Engel, der gegen den christlichen Gott eine Rebellion verlor, in die Hölle verbannt und dadurch zum Fürsten der Finsternis, zum Anführer der Dämonen wurde. Satanische Symbole, ihre Bedeutung, ihre Herkunft: Dazu auch die passende Sprache: viele Formeln werden bei satanischen Ritualen rückwärts gesprochen, wieder eine Verkehrung ins Gegenteil. 666: die Zahl des Tieres, ein Zeichen aus der Offenbarung, das die Ankunft des Antichristen beschreibt… Opfer: in der christlichen Messe wird Brot zum Leib Christi, Wein wird zu seinem Blut… Satanisten opfern ihr Blut, oder das von Tieren, dem Satan… die christliche Messe wird pervertiert zum Gegenteil, aber die Inhalte sind gleich… eine schwarze Messe, die christliche Messe ins Gegenteil gekehrt. Der Gehörnte: Vorchristliche Menschen verehrten viele Götter, darunter auch Naturgötter, von denen einige als gehörnte Götter dargestellt wurden, z.B. Cernunnos, der keltische Gott des Waldes. Wärend der Christianisierung wurde aus dem Gott der Höllenfürst, da die christliche Kirche im Zuge der Ausrottung des alten Glaubens alte Götter verdammte. Luzifer, der gefallene Engel, bekam das Gesicht eines alten Gottes. Und nicht zu vergessen, das nicht totzukriegende, landauf, landab bekannte, von "Bild" und "Stern" ständig beschriebene "absolut sichere" Zeichen einer Anhängerschaft Satans… das Pentagramm: *Aufschrei* Das Pentagramm ist ein altes magisches Symbol, vier Zacken stehen für die vier Elemente, der fünfte für Geist, Kraft, Energie. Es ist ein mächtiges Zeichen... aufrecht stehend, steht es für Schutz, auf dem Kopf stehend, ist es ein bannendes Symbol. Das Pentagramm stammt aus vorchristlichen Zeiten und hat demnach überhaupt nichts mit christlichen Götter- und Teufelsvorstellungen zu tun. Und was sagt uns das alles !?! Satanisten haben alte Symbole geklaut und für ihre eigenen Zwecke mißbraucht. Aber überwiegend beruhen ihre Glaubensvorstellungen auf christlichen Grundlagen, sie verehren den christlichen Satan, feiern schwarze Messen… sie verkehren das Christentum ins Gegenteil. Deshalb: Satanisten sind auch nur Christen… nur andersrum. |
Die elf satanischen Gebote für die Erde
von Anton Szandor LaVey ©1967
1. Gib keine Stellungnahmen oder Ratschläge, wenn du nicht gefragt wirst.
2. Erzähle deine Sorgen nicht anderen, wenn du nicht sicher bist, dass sie sie hören wollen.
3. In jemandes anderen Heim erweise ihm Respekt, ansonsten betritt es nicht.
4. Wenn dich ein Gast in deinem Heim belästigt, behandele ihn grausam und ohne Gnade.
5. Unternimm keinen sexuellen Vorstoß, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast.
6. Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, außer es ist eine Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden.
7. Erkenne die Macht der Magie an, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deinen Wünschen zum Erfolg zu verhelfen. Wenn du die Macht der Magie verleugnest, nachdem du sie mit Erfolg beschworen hast, wirst du alles verlieren, was du erreicht hast.
8. Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen musst.
9. Füge Kindern keinen Schaden zu.
10. Töte keine nichtmenschlichen Tiere, außer du wirst angegriffen oder zu Nahrungszwecken.
11. Wenn du auf offenem Grund unterwegs bist, belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, bitte ihn, damit aufzuhören. Wenn er nicht aufhört, vernichte ihn.
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Quellen :
Die Entstehung des modernen Satanismus ist von einem Namen schwer zu trennen: Anton Szandor LaVey; dem Gründer der "Church of Satan". Der folgende Text ist eine Publikation der CoS und umreißt die Gedankenwelt des modernen Satanismus recht treffend; wobei hiermit nicht gesagt sein soll das die CoS die ultimative Instanz in Sachen Satanismus ist; viele sprechen ihr sogar die Ernsthaftigkeit ab.... Diese Frage gilt es aber hier nicht zu klären; sei es wie es sei; der Text gewährt einen guten Einblick....
Als Anton Szandor LaVey am 30. April 1966 sein Haupt kahl schor und die Kirche Satans erschuf, wusste er, dass er bald der Brennpunkt der Aufmerksamkeit für Menschen rund um den Globus sein würde. Nun, da sich jene schicksalhafte Nacht zum 37sten Mal jährt, stellt sich die Frage, ob die Welt begonnen hat, die wahre Bedeutung hinter der einzigen organisierten Religion zu erfassen, die als ihr Symbol den ultimativen Repräsentanten von Stolz und Rebellion und, für viele, des Bösen erkoren hat.
Und gibt es wirklich Gründe für die Menschen, bei dem stetig wachsenden Phänomen des zeitgenössischen Satanismus Furcht zu empfinden? Als Priester und Mediensprecher der Kirche Satans kann ich offen und ehrlich sagen: "Ja"! Allerdings ist das, was die Allgemeinheit zu fürchten beschlossen hat, ein groteskes Abbild, das in grellen Farben gezeichnet wird, von den Medien hochgradig übertrieben, um eine kribbelnde Gänsehaut zu erzeugen; von Evangelisten, die sich abmühen, ihre Kassen zu füllen und ihre Geliebten mit Juwelen zu überhäufen; und, am erschütterndsten, von einigen Therapeuten, die in der Behandlung sogenannter "Opfer rituellen Missbrauchs" eine Goldgrube entdeckt haben, Opfer freilich, die keinen Beweis für ihre Schreckensgeschichten haben außer ihrem leidenschaftlichen Glauben daran, dass sie zu Opfern wurden (bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu Geschichten von Frauen, die Freud als hysterisch bezeichnet hat). Ich werde keine Zeit damit vergeuden, die absurde Behauptung zu widerlegen, dass es eine internationale Verschwörung einer Generation von Satanisten gibt, die darauf erpicht ist, die Welt mit Hilfe von Drogen zu versklaven und mittels der Opferung von Babys, die zu diesem Zweck extra von emotional instabilen Frauen gezüchtet werden. Damit haben sich bereits andere Quellen ausreichend beschäftigt (CSER Report Satanismus in Amerika). Wir wollen stattdessen den zeitgenössischen Satanismus als das sehen, was er wirklich ist: eine brutale Religion des Elitedenkens und des Sozialdarwinismus, die danach trachtet, die Herrschaft der Fähigen über die Idioten wiederherzustellen, der prompten ausgleichenden Gerechtigkeit gegenüber Ungerechtigkeiten und einer pauschalen Zurückweisung der Gleichmacherei als den Mythos, der den Fortschritt der menschlichen Rasse in den letzten zweitausend Jahren gelähmt hat. Ist all das zum Fürchten? Wenn Sie einer aus der Masse der menschlichen Mittelmäßigkeit sind, der bloß als von den Medien benebelte Drohne existiert, dann können Sie darauf wetten!
Die Philosophie des Satanismus ist in den Werken von Anton Szandor LaVey umrissen. Unter seinen Büchern finden sich "The Satanic Bible" , "The Satanic Rituals" und "The Satanic Witch". Alle diese sind gegenwärtig erhältlich [Anm. d. Übers.: nur in englischer Sprache] und sollten von jedermann, der sich für ein Gesamtbild der Ansichten der Kirche Satans interessiert, zu Rate gezogen werden. Weitere Informationen kann man zwei Büchern von Blanche Barton, Privatsekretärin von Anton LaVey und Verwalterin der Kirche, entnehmen, nämlich "The Secret Life of a Satanist" (Verlag Feral House) und "The Church of Satan" (Verlag HellÕs Kitchen Productions). [Anm. d. Übers.: beide ebenfalls nur in englischer Sprache]. Diese Werke beinhalten eine Vielzahl von Informationen bezüglich der Geschichte und der zeitgenössischen Praktiken der Kirche Satans.
Für diejenigen, die sich mit dieser Literatur noch zu beschäftigen haben: Es gibt drei Gruppen von kurzgefassten Richtlinien , die im Laufe der Jahre von der Kirche herausgegeben wurden und der Feder LaVeys entstammen und die dem Uneingeweihten eine verdichtete Fassung der satanischen Philosophie geben. Die erste Gruppe sind die neun satanischen Aussagen, die die satanische Bibel eröffnen und dem Satanisten eine feste Grundlage bieten.
Die nächste Gruppe, die elf satanischen Regeln der Welt, wurden etwa zur selben Zeit geschrieben, aber damals als zu freimütig und brutal angesehen, um sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen und deshalb nur an Mitglieder ausgegeben. Hier ist das Lex Satanicus, das Gesetz des Dschungels sozialer Wechselwirkungen.
Nachdem wir Richtlinien darüber ausgegeben haben, was wir uns erwarten, ist es jetzt an der Zeit, eine Liste von Verhaltensformen zu erstellen, die wir in der satanischen Gesellschaft vermieden sehen wollen. Satanisten akzeptieren, dass wir Menschen sind und auf Perfektion hinzielen, aber manchmal in negative Handlungsmuster verfallen können. So entstand die Liste der neun satanischen Sünden, Richtlinien dafür, was Satanisten als ein unproduktives Verhalten betrachten, das erkannt und aus dem täglichen Leben eliminiert werden muss.
Dies umreißt die Grundzüge der satanischen Philosophie. Sie hat sicherlich nichts gemeinsam mit den vorherrschenden jüdisch-christlichen Anschauungen über Nächstenliebe und Aufopferung und kann daher auf jemanden, der in dieser Weltanschauung aufgewachsen ist, einigermaßen fremd und furchterregend wirken. Realistisch gesehen basieren die satanischen Lebensregeln auf der menschlichen Natur, wie sie wirklich ist, und erscheinen daher den meisten Menschen selbstverständlich, die nicht tiefgreifend in lebensfeindlichen und unvernünftigen Glaubenssystemen indoktriniert wurden. Es ist eine Tatsache, dass sich viele Menschen heutzutage Christen nennen, aber eigentlich keine klaren Vorstellungen darüber haben, was diese Philosophie nach sich zieht, deshalb benehmen sie sich allgemein auf eine satanische Art und Weise. Wir denken, dass es höchste Zeit ist, dass das erkannt wird und dass die Menschen sich als das bezeichnen, was sie wirklich sind und nicht als das, was für sie gesellschaftlich bequem ist.
Wie man sehen kann, gibt es keine Elemente der Teufelsanbetung in der Kirche Satans. Solche Praktiken werden als christliche Ketzerei betrachtet, der Glaube an die christliche Weltanschauung von Gott gegen den Teufel mit dem Ergreifen der Partei des Fürsten der Finsternis. Satanisten glauben nicht an das Übernatürliche, weder an Gott noch an den Teufel. Der Satanist ist sein eigener Gott. Satan ist ein Symbol für den Menschen, der so lebt, wie seine stolze, fleischliche Natur es gebietet. Die Wahrheit hinter Satan ist einfach die dunkle evolutionäre Kraft, die die gesamte Natur durchdringt und die Triebkraft für das Überleben und die Fortpflanzung ist, die allen Lebewesen zu eigen ist. Satan ist also kein bewusstseinsbehaftetes Wesen, das zu verehren ist, sondern vielmehr ein Sammelbecken der Macht in jedem Menschen, das willentlich geöffnet wird. Folglich wird jedes Konzept eines Opfers als christliche Verwirrung zurückgewiesen. Es gibt keine Gottheit, der man ein Opfer darbringen kann.
Satanisten haben aber Erfahrung mit Übersinnlichem in ihrer Ausübung von Ritualen oder höherer Magie. Dies ist eine Technik, um den Ausgang von menschlichen Ereignissen in eine gewünschte Richtung zu beeinflussen, indem im Zusammenhang mit einem Ritual ein extremer emotionaler Zustand erreicht wird, der eine Vision des gewünschten Ereignisses hervorbringt ("Das Seinsollende"), die, wenn der Adrenalinspiegel der Teilnehmer hoch genug war, das Unterbewusstsein derjenigen durchdringt, die man beeinflussen will, so dass sie zu gegebenem Zeitpunkt so handeln, wie man es wünscht. Das heiß aber nicht, dass alles möglich ist, denn es erfordert eine große Menge an Energie, um eine starke Ausstrahlung zu erreichen und es ist oft schwierig, Ereignisse aus der Trägheit ihrer momentanen Richtung zu reißen. Kenntnis seiner Fähigkeiten und der erreichbaren Möglichkeiten sind die Markenzeichen eines erfolgreichen satanischen Magiers. Satanisten praktizieren auch niederere Magie, die im Wesentlichen die tagtägliche Manipulation der Zeitgenossen ist, um ihre Ziele zu erreichen. Ausführliche Techniken finden sich im Werk
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