Hier kommen die alten Aufrufe hin, die nicht mehr aktuell sind. Einfach zum Nachlesen, wer Interesse hat, was die WDCS schon alles für den Wal- und Delfinschutz getan hat, und was IHR tun könnt, um zu helfen ;). Meine aktuellen Aufrufe stehen bei der 1. Seite der WDCS (weiter vorne). :)
Aufruf vom 05.10.06:
Bietet EU finanziellen Anreiz für Walfänger?
Noch in diesem Jahr werden die Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten über die Einführung eines 7,7-prozentigen Importzolls auf Jojoba-Ester, einen pflanzlichen Inhaltsstoff von Kosmetika, abstimmen. Gleichzeitig wird jedoch kein Zoll auf Walrat erhoben, der nahezu identisch mit Jojoba ist. Wird der Importzoll auf Jojoba eingeführt, so wäre die Verwendung von Walrat bei der Produktherstellung für die Kosmetikindustrie geradezu ein Ansporn. Dies steigert wiederum den Druck, das Walfangmoratorium und das Verbot für den internationalen Handel mit Walprodukten zu kippen.
Die WDCS fordert sämtliche Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten auf, dem Importzoll von Jojoba-Ester nicht zu zustimmen. Bitte unterstützen Sie diese Forderung und richten Sie entsprechende Schreiben an die Finanzminister der EU-Staaten.
Hintergründe über den geplanten Importzoll für Jojoba Ester und dessen Auswirkung
Jojoba-Ester, ein Bestandteil der Jojoba-Pflanze, ist ein festes Wachs und nahezu mit dem aus Pott- und anderen Walen gewonnenem Walrat identisch. Solange das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) den internationalen Handel mit Walprodukten verbietet, wird die Einfuhr von Walrat nach Europa untersagt bleiben. Allerdings ist der Import ohne Erhebung von Zöllen sofort dann möglich, wenn die Walfangnationen sich durchsetzen und das Handelsverbot aufgehoben wird – was bereits im Jahr 2007 der Fall sein könnte. Andererseits müssen europäische Importeure Einfuhrzoll in Höhe von 7,7 % auf Jojoba-Ester zahlen, falls der Importzoll eingeführt wird. Angesichts der sich auftürmenden Bergen von Waltran in Norwegen wird die Walfang-Industrie sehr schnell ihren Nutzen aus einem neu entstandenen Markt für Walöl und Tranprodukte -und somit auch für Walrat- ziehen.
Höchstwahrscheinlich fällt eine Entscheidung noch im Oktober. Die meisten europäischen Länder sind sich überhaupt nicht darüber im Klaren, welche Auswirkung ihre Stimmabgabe auf Wale haben könnte. Der gesamte Jahresumsatz an in Europa hergestellter Kosmetik, die Jojoba-Ester enthält, beläuft sich auf 500 Millionen Euro - ein gewaltiger Anreiz für die Walfangindustrie, hier eine billigere Alternative anzubieten.
Bitte fordern Sie die EU-Finanzminister auf, gegen den vorgeschlagenen Importzoll auf Jojoba (CN 1518) und die Beibehaltung der jetzigen Bestimmungen (CN 3404) beim 406. Treffen des Komitees für Zoll und statistische Erhebungen (Fachgruppe für Landwirtschaft/Chemie), TAXUD/B/3, zu stimmen!
Aufruf vom 24.06.06: Abstimmungserfolg für Walfänger Dänemark entscheidet Abstimmung für Walfanglager und befindet kommerzielles Walfangverbot als überflüssig
St. Kitts, 18. Juni 2006: Am dritten Tag der 58. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) beschloss die Mehrheit der Mitgliedsstaaten eine Deklaration, die die IWC als „nicht mehr funktionsfähig“ und das kommerzielle Walfangverbot als „nicht mehr notwendig“ interpretiert. Dänemark entschied die Abstimmung zugunsten der Pro-Walfangländer und positionierte sich somit eindeutig für die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs.
Da es sich bei der Abstimmung um ein Kopf-an-Kopf-Rennen handelte, war Dänemarks Stimme die Ausschlaggebende. 32 Länder stellten sich der Vereinbarung entgegen, doch Dänemarks Unterstützung erhöhte die Stimmenzahl der Pro-Walfangstaaten auf 33.
“Die europäische Öffentlichkeit, insbesondere die dänische Bevölkerung, muss über die Positionierung der dänischen Regierung entrüstet sein. Dies ist schlichtweg ein Skandal“ kritisiert Nicolas Entrup, Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vor Ort das Abstimmungsverhalten Dänemarks.
Nach 20 Jahren kommerziellem Walfangverbot fühlen sich die Pro-Walfangstaaten gestärkt in ihren Bemühungen, dieses so rasch wie möglich aufzuheben. Die Entscheidung ist unter anderem auch ein Resultat der intensiven Bemühungen Japans, zahlreiche Staaten, die in deren Interesse abstimmen, zum Beitritt der IWC zu bewegen.
"Dies ist ein katastrophaler Rückschlag für die intensiven Bemühungen, Wale umfassend zu schützen. Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass Walfang nicht reguliert werden kann und Walfangstaaten sämtlichen Anstrengungen unternehmen, um Bestimmungen zu umgehen, die deren Walfangaktivitäten einschränken. Dies muss ein Weckruf für die internationale Staatengemeinschaft sein. Die Mehrheit der Weltöffentlichkeit erwartet, dass die von ihnen gewählten Regierungen, kommerziellen Walfang nicht wieder zu lassen“ sagt Entrup von der WDCS und fügt hinzu „wir schulden es den Walen!“.
Bitte helft mit! Das kann nicht wahr sein!!! Die ganzen kleinen bis großen Erfolge der letzten Jahre sind in Gefahr!! Je mehr Stimmen wir einnehmen, desto größer ist die Chance, dass das doch noch zurückgenommen wird... Wenn ihr mehr Informationen haben wollt, dann lest die Infos auf der WDCS-Seite. (Stehen jetzt etwas "versteckt" unter "News" vom 19.06.)
13.04.2006 15:07 Stoppt den Lärm in unseren Ozeanen!
Der österreichische Expeditionist, Walschützer und GLOBALANCE-Gründer Bernhard Bechter (38) startete am 13. April 2006 zu einer 14-tägigen 'Walfahrt' der besonderen Art, um auf die Bedrohung von Walen und Delfinen durch Unterwasserlärm aufmerksam zu machen.
Auf seinem Fahrrad mit einem Anhänger, der die WDCS-Kampagnenmotive "BOOM" und "FOGHORN" zum Thema "Stoppt den Lärm in unseren Ozeanen" zeigt, will der Expeditionist und Aktivist mit Muskelkraft 1000 Kilometer bewältigen, um am "Tag gegen den Lärm" in Berlin einzutreffen. Mit dieser Aktion unterstützt Bechter die aktuelle Kampagne der WDCS.
"Wale und Delfine liegen mir am Herzen. Der zunehmende Lärm ist neben anderen Gefahren eine große Bedrohung für Wale und Delfine, die dadurch aus ihrem Lebensräumen vertrieben werden", erklärt der Sportler.
Dieses Jahr stellt er sein Engagement der Kampagne der WDCS zur Verfügung und transportiert die Botschaft "Stoppt den Lärm in den Ozeanen" lautlos nach Berlin.
Die WDCS wird die Tour des Aktivisten mit Aktionsständen begleiten, an denen das Thema "Lärm" erlebbar gemacht wird.
PS: Wenn ihr "live" dabei sein wollt und in der Nähe der Städte wohnt, dann schaut doch mal an den Tagen bei den Aktionsständen vorbei... Ansonsten könnt ihr auch aktiv helfen, gegen die Umweltzerstörung vorzugehen. Wie seht ihr auf o. g. Seiten.
------------------------------------------------------------------------------------ Gegen Delfinarien
Geistig behinderten Kindern kann auch mit anderen Tieren, die artgerecht gehalten werden, geholfen werden. Dafür kann man die Kinder auch in ein normales Tierheim bringen, oder in ein Heim, in dem Haustiere für diese Tätigkeit trainiert werden (z. B. Hunde, Katzen und Co.). Delfine dafür zu benutzen, ist reine Tierquälerei! Delfine sind keine Haustiere!!!!!
Es geht wieder los... :(. Die Japaner ziehen in die Arktis um über 900!!! Zwergwale zu töten... (Ab 08.11.) Das ist kaum zu glauben... Zusätzlich zu den Zwergwalen sollen auch Finn- und selbst Buckelwale nicht verschont werden.. Ich könnte heulen. Dabei wurde den Japanern in der letzten IWC (Internationale Walfangkommission) nahe gelegt, den Antrag zur Tötung von Walen für wissenschaftlichen Walfang zurückzuziehen. Ich schätze, die übermäßige Anzahl der Waltötungen liegt damit unmittelbar zusammen. Weil Japan in der IWC nicht den gewünschten Erfolg hatte, wollen sie so eben mehr Tiere als früher töten...
Japan "entschuldigt" seine Tötungen mit dem sog. "wissenschaftlichen Walfang". Mittlerweile könnte man allerdings wissenschaftliche Daten über die Tiere herausfinden, ohne sie zu töten. Davon abgesehen, ist das nur ein Vorwand, um mit dem Fleisch der Tiere Geschäfte zu machen! (In Japan gibt es mittlerweile sog. "Wal-Burger" in Schulkantinen...) Nur mal ein Beispiel für sog. "wissenschaftlichen Walfang"... Aber kommerzieller Walfang ist glücklicherweise immer noch verboten, auch wenn Japan den bei der IWC wieder einführen wollte. Ich möchte euch bitten, wenn ihr etwas tun wollt, dann protestiert bei der Japanischen Botschaft gegen Delfintötungen (s. u.). Gegen den geplanten Walfang gibt es leider (noch) keine Protestmöglichkeit. Aber ihr könnt die japanische Botschaft mit euren Protesten zuknallen, und den Text viell. dementsprechend verändern, so dass ihr gleichzeitig gegen den jetzt beginnenden Walfang protestiert...
Auch Norwegen war wieder "fleißig" dieses Jahr... 638 Tiere wurden in dieser Saison getötet. Grausam, unvorstellbar... Wie können "Menschen" nur so grausam sein.. Dabei ist mittlerweile selbst bei der Bevölkerung das Verständnis für Walfang rückläufig. Immer mehr Menschen wollen die Tiere lebend sehen. (Auf sog. Walbeobachtungstouren). Und die "Burger" aus Walfleisch sind sowieso hoch vergiftet..
Also, macht bei den Aufrufen, die hier und / oder auf der WDCS-page aufgeführt sind, mit. Ich danke euch!!
Ein grausamer Tod bedroht tausende Kleinwale und Delfine in japanischen Gewässern. In so genannten Treibjagden werden Gruppen von Kleinwalen und Delfinen in flache Buchten getrieben, wo sie entweder für Vergnügungsparks gefangen oder grausam abgeschlachtet werden. Mehr als 20 000 Tiere fallen den Harpunen und Messern der Fischer jährlich zum Opfer! Im Oktober beginnt wieder die „Treibjagd-Saison“ in Japan. Hilf uns zu verhindern, dass noch mehr der faszinierenden Meeressäuger sinnlos sterben müssen.
Alle Tiere sind während der gesamten Treibjagd starkem Stress ausgesetzt, die Tiere, die das „Glück“ haben, lebend ausgewählt zu werden, fristen ihr weiteres Leben als Touristenattraktion in einem Betonbecken. Da der Wert eines lebenden Delfins um ein Vielfaches über dem eines toten liegt, finanzieren Delfinarien und Vergnügungsparks mit dem Kauf von Delfinen im Rahmen dieser Treibjagden das grausame Gemetzel.
Delfinimport nach Italien – illegal! Aufruf vom 24.06.2005:
Vor wenigen Tagen haben wir herausgefunden, dass das Unternehmen „Zoomarine“ Große Tümmler für ein neues Delfinarium in Pomezia in der Nähe von Rom importiert hat!
Wir sind der Meinung, dass dieser Import illegal ist.
In Italien gelten spezielle Gesetze für die Haltung von Großen Tümmlern in Gefangenschaft, die auch Bedingungen in Bezug auf Umweltbildung und Forschung beinhalten. Wir glauben, dass die Delfine nicht für Umweltbildung und Forschung in Gefangenschaft gehalten werden, sondern in erster Linie aus kommerziellen Gründen. Gemeinsam mit der italienischen Organisation Animalisti Italiani arbeiten wir daran, die italienischen Behörden davon zu überzeugen, keinen weiteren Handel und keine weitere Zurschaustellung von Delfinen in Italien zu gestatten. „Zoomarine“ ist auch in die Gefangenhaltung von Delfinen in Portugal und Malta involviert.
Bitte hilf uns, das kontinuierliche Wachstum der Delfinarienindustrie in Europa zu stoppen. Schicke eine E-Protestkarte an die italienischen Behörden!
Hintergrundinformationen: Wale und Delfine werden weiterhin aus freier Wildbahn gefangen, um die steigende Nachfrage der Delfinarienindustrie zu decken und um Tiere zu ersetzen, die in dieser künstlichen Umgebung früh sterben. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Wale und Delfine in Gefangenschaft hohem physischem und psychischem Stress ausgesetzt sind. Dies drückt sich in Aggression untereinander und auch gegen Menschen gerichtet aus, sowie in Langeweile, einer niedrigeren Lebenserwartung und höheren Sterblichkeitsrate des Nachwuchses als in freier Wildbahn. Die WDCS ist der Ansicht, dass es unmöglich ist, in Gefangenschaft den mentalen, physischen und sozialen Bedürfnissen von Walen und Delfinen gerecht zu werden. Es ist grausam, diese Tiere einzusperren.
Bitte helft mit, gegen den Plan von Dänemark zu protestieren, den kommerziellen Walfang wieder einzuführen. Das wäre eine Katastrophe für den Walschutz und für die Tiere. Der WDCS und anderen Organisationen aus verschiedenen Ländern ist es gerade noch geglückt, eine Katastrophe bei der diesjährigen IWC (internationale Walfangkommission) zu verhindern. Einige Länder (Dänemark, Schweiz, Südkorea und andere) wollten den kommerziellen Walfang wieder einführen, haben aber ihre Resolution wieder zurückgezogen. Das heißt vorerst wird es keinen kommerziellen Walfang geben, aber solange diese Länder nicht davon überzeugt werden, dass Walfang grausam ist und auch nicht von der Bevölkerung unterstützt wird, bleibt die Gefahr bestehen. Irgendwann gelingt es ihnen doch noch - und um das zu verhindern, müssen wir sie mit E-Mails und Protestbriefen nur so überschwemmen!
Daher bitte ich euch, macht mit! Auch ihr könnt helfen, in dem ihr auf folgenden Link geht und dort den E-Protestbrief ausfüllt. Dauert nur eine Minute, und hilft, diese großartigen Tiere zu schützen.
Der Vergnügungspark „Loro Parque“ auf Teneriffa hat begonnen, eine Anlage für die Haltung von Schwertwalen zu errichten. Bereits im Frühjahr 2005 sollen vier Schwertwale (Orcinus Orca) von „Sea World“ aus den USA auf die Kanarischen Inseln gebracht werden. Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS ist besorgt über den fortwährenden Handel mit diesen Meeressäugern und sieht darin einen Verstoß gegen die Gesetzgebung der Europäischen Union.
Die WDCS ist der Ansicht, dass die Errichtung einer neuen Anlage für Schwertwale nicht nur Leid für die dort gehaltenen Tiere bedeutet, sondern auch die Nachfrage nach Orcas erhöhen könnte. Dies verstärkt den Druck auf die Durchführung weiterer Wildfänge.
Hilf uns, die Einfuhr von Schwertwalen in die Europäische Union zu verhindern und sende einen E-Protestbrief an den spanischen Wirtschaftsminister und an das spanische Fremdenverkehrsamt in Deutschland.
Dies tut ihr, indem ihr einfach auf den link hier klickt. Bitte geht in keine Delfinarien oder Zoos, in denen Delfine und Wale zur Show gestellt werden. Es ist Tierquälerei!
im Rahmen der Kampagne zur Beendigung der Delfintreibjagden in Japan, bittet die WDCS um eure Unterstützung:
Ein Team der WDCS und der amerikanischen Organisation BlueVoice.org sind bereits in Japan, um auf die Tötungen und Lebendfänge von Walen und Delfinen in so genannten "Treibjagden" aufmerksam zu machen und gegen diese vorzugehen. Bei diesen Jagden treiben die Fischer Kleinwale, darunter oftmals Delfine, mit Booten in seichte Buchten. Es gibt kein Entrinnen. Zoos- und Vergnügungsparks zahlen viel Geld für die Entnahme einiger lebender Tiere. Die verbleibenden Delfine werden grausam getötet.
Bitte macht bei der Unterschriften-Aktion der WDCS mit (geht per e-mail und ganz einfach): Einfach auf die page der WDCS gehen (link s. oben); dann den Beschreibungen folgen. Ihr seht dort direkt eine Beschreibung, wie ihr per e-mail protestieren könnt.
Es wäre schön, wenn ihr zahlreich mitmachen würdet, damit diese S a u e r e i vielleicht noch verhindert werden kann... (Zumindest versuchen kann man es; ohne ist die Hoffnung direkt verloren)...
Zur Info: Es wurden parallel auch Spenden gesammelt: Dank dieser Spenden konnte zwei Wochen lang in Japan recherchiert werden; Die Mitarbeiter haben herausgefunden, dass die Tiere überwiegend gefangen werden, um mit Delfinarien Geschäfte zu betreiben. Eine Treibjagd konnte zwar nicht verhindert werden, aber die Tierschützer konnten wenigstens einige der Tiere retten, die sonst sicherlich getötet worden wären. Leider konnte nicht verhindert werden, dass einige Tiere gefangen genommen, und verkauft wurden... :(. Trotz allem war es ein kleiner Erfolg, da die Tierschützer auch mit Einheimischen redeten, und diese für alternative Formen (z. B. Walbeobachtungen) sensibilisieren konnten. Das konnte alles durch die Unterstützung der Spender und Spenderinnen getan werden. :).
Info: Ich möchte diese Seite nutzen um mal auf einen ganz üblen Misstand aufmerksam zu machen - ISLAND JAGT WIEDER WALE!! Das ist einfach nur grausam - und grotesk, da die Begründung Islands darin liegt, zu sagen, dass sie "wissenschaftlichen Walfang" betreiben. Diese "Wissenschaft" liegt darin, dass Island die Wale aufschneiden und anhand der Anzahl der Fische aufzeigen will, daß die Wale die Weltmeere leerfressen... Das ist einfach nur übel... Im übrigen ist der wahre Grund, daß Island kommerziellen Walfang betreibt. Das heißt, mit dem Walfleisch wird Handel getrieben (wahrscheinlich mit Japan). Das ist schon alleine deshalb total sinnlos weil Walfleisch mit Giften und Pestiziden total verseucht ist, und man es sowieso nicht essen kann, weil es nur aus reinem Speck besteht... (von der Tierquälerei mal ganz abgesehen). Da aber kommerzieller Walfang offiziell verboten ist, argumentiert Island eben mit der Wissenschaft...
München, 17. Februar 2005: die Ergebnisse einer Studie an Gemeinen Delfinen im Englischen Kanal während der Wintermonate haben die Besorgnis um das Überleben dieser Tiere verstärkt. Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS fordert ein Verbot der Seebarsch-Schleppnetzfischerei im Kanal.
In einem neuen Bericht geben Wissenschaftler der WDCS eine vorläufige Schätzung von 9700 Gemeinen Delfinen in dem Gebiet des Kanals, in dem während der Studie im vergangenen Winter auch die Hauptfischereiaktivitäten stattfanden.
Die Tierschutzorganisation ist sehr besorgt, weil Beobachter auf britischen Seebarsch-Schleppern im letzten Jahr meldeten, dass 169 Tiere in den riesigen Netzen der Paarschlepper, getötet wurden. Allein die britische Flotte soll nach Schätzungen der Regierung für den Tod von 439 Delfinen verantwortlich sein. Durch die englische und französische Flotte zusammen könnten über 2000 Tiere getötet worden sein.
Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Berichts der WDCS ("Cetaceans and Pelagic Trawl Fisheries in the Western Approaches of the English Channel") verlässt das Greenpeaceschiff Esperanza am heutigen 17. Februar 2005 den Hafen von Falmouth. Ein unabhängiges Team von Wissenschaftlern der WDCS wird an Bord sein, um die Bedrohung der Wale und Delfine durch den Beifang weiter zu untersuchen.
Die letztjährige Untersuchung der Population, die von Bord der Esperanza im Januar und Februar des Jahres 2004 durchgeführt wurde, war die erste ihrer Art, die im Winter - zeitgleich mit den Fischereiaktivitäten in dieser Gegend - stattfand.
Ali Ross, Fischereiexpertin der WDCS, sagt: "Durch Überwachung konnte festgestellt werden, dass die Seebarschschleppnetzfischerei zerstörerisch für Delfine ist. Dies darf so nicht weitergehen. Wir vermuten außerdem, dass andere Fischereien in der Gegend an der besorgniserregenden Situation mitschuldig sind. Diese sollen untersucht und dringende Maßnahmen entsprechend dem Vorsorgeprinzip eingeleitet werden."
Weltweit führt der Beifang in Fischernetzen zum Tod von schätzungsweise mehr als 300.000 Walen und Delfinen.