Hier werden laufende Aktionen der Tierschutzorganisation WDCS (whale and dolphin conservation society) 
von mir ausgestellt. 
Alte, bzw. erledigte Aktionen sind bei "wdcs2" zu lesen.

 

 

www.wdcs.org 
DIE OFFIZIELLE INTERNATIONALE! SEITE DER WDCS

www.wdcs-de.org
DIE OFFIZIELLE DEUTSCHE SEITE DER WDCS

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INTERESSE AN WAL-SCHNITZEL, WAL-PIZZA ODER WAL-DÖNER?
BALD AUCH AUF UNSEREM TISCH...?!

(s. Beitrag vom 21.03.10)!

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Neu (24.11.11):
HELT MIT, TIEFSEEBOHRUNGEN IN DER NORDSEE ZU VERHINDERN

Aktion: (11.11.10):
EINSATZ FÜR DIE EINRICHTUNG VON SCHUTZGEBIETEN VOR AUSTRALIEN


Aktion (22.09.10):
MACHT MIT BEI DER PETITION GEGEN JAPANS TREIBJAGDEN IN TAIJI

Aktion (Juni 10)
Unterschreibt die Petition gegen die Aufhebung des Walfangs
IWC (Internat. Whaling Commission) Juni 2010!

KINO FILM: "DIE BUCHT"
AUFKLÄRUNG EINES SCHRECKLICHEN TREIBENS
Oscar als bester Dokumentarfilm 2010!

AKTION (30.09.09)
APPELLIERT AN AUSTRALIENS REGIERUNG, ETWAS GEGEN DIE ÖLKATASTROPHE ZU TUN!

AKTION (04.09.09):
WALPROGRAMM 2009 - MACHT MIT!

AKTION (24.06.09):
BITTE APPELLIERT GEMEINSAM MIT DER WDCS AN DIE USA
DEN ANTRAG DÄNEMARKS AUF EINE AUSWEITUNG DER WALJAGD IN GRÖNLAND ABZULEHNEN!

AKTION (27.05.09): DÄNEMARK WIRD BEI DER NÄCHSTEN IWC
FÜR GRÖNLAND DIE TÖTUNG VON 10 BUCKELWALEN BEANTRAGEN.
PROTESTIERT MIT!!!

AKTION (08.03.09): WECKRUF AN DIE EU: HELFT MIT!!

AKTION: (13.02.09): PROTESTIERT GEGEN DIE FORTSETZUNG DES ISLÄNDISCHEN WALFANGS!!

AKTION: (01.02.09): PROTEST GEGEN WALFLEISCHKONSUM AUF DEN FARÖER INSELN

AKTION: (03.10.08:) HELFT MIT BEI DER EINRICHTUNG VON
WELTWEITEN MEERESSCHUTZGEBIETEN FÜR WALE UND DELFINE!
- PETITION SIEHE UNTEN -

AKTION: (18.05.08): PROTESTIERT GEGEN NORWEGENS WALJAGD!!!!

INFORMATION: (30.04.08): DELFIN IN GEFANGENSCHAFT GESTORBEN... :(

AKTION (17.04.08): PATENWALE IN GEFAHR!!!
ÖLKATASTOPHE IN DER ROBSON BIGHT VOM 20.AUGUST 07; NOCH KEINE SÄUBERUNG ERFOLGT!!
BITTE HELFT MIT EURER ONLINE-UNTERSCHRIFT!
NACHTRAG 30.04.08: AKTION LÄUFT NOCH; BITTE HELFT WEITER UM REGIERUNG ZUM SCHNELLEN HANDELN ZU BEWEGEN!!!

AKTION (10.02.08): PATENDELFINE IN GEFAHR!
HELFT MIT, DEN AUSBAU DER ÖL- UND GASFÖRDERUNG IM PATENDELFINGEBIET "MORAY FIRTH"
ZU VERHINDERN!!!! 

AKTION (06.12.07): PROTESTIERT GEGEN JAPANS WALJAGD!!!

CANADIAN WHALE NIGHT AM 25.11.2007 IN KÖLN! 

AKTION (30.09.07): PROTESTIERT GEGEN TREIBNETZFISCHEREI IM MITTELMEER!

INFORMATION: INTERNATIONALER PROTEST GEGEN DELFINTREIBJAGDEN (JAPAN)

AKTION (17.02.07): STOPPT DEN INTERNATIONALEN HANDEL MIT DELFINEN AUS TREIBJAGDEN!!!

AKTION (12.01.07): FORDERUNG VON SCHUTZMAßNAHMEN
FÜR DEN HEKTOR-DELFIN

INFORMATION (06.12.06): (AUSSTERBEN DES BAIJI-FLUSSDELFINS)

 

 

Die Frage nach dem Sinn
Die Frage nach dem Nutzen
Nach der Effektivität
Nach dem inneren Wert

Die Frage wie es wird
Die Frage nach der Hoffnung
Nach der Stabilität
Nach der besseren Welt

Sie tauchen auf, sie tauchen ein
Mächtig und liebevoll - nur um da zu sein
Sie tauchen ein, sie tauchen auf
Gewaltig und friedvoll - Zeit im Lauf

Er träumte jede Nacht von großen Buckelwalen
Er hat nie kapiert warum, und was das soll
Und jetzt ist es ihm egal, er stellt nie mehr die falschen Fragen,
sondern findet seinen Traum ganz einfach toll!


Wer hat es verbockt?
Wer pfuscht immer weiter?
Bis hinter dem Horizont
Sogar bis hinter den Mond

Und wer hat überlebt?
Wer schwimmt immer weiter?
Der Geschichte hinterher
Wohnt denn Gott im Meer?

Sie tauchen auf, sie tauchen ein
Mächtig und liebevoll - nur um da zu sein
Sie tauchen ein, sie tauchen auf
Gewaltig und friedvoll - Zeit im Lauf

Er träumte jede Nacht von großen Buckelwalen
Er hat nie kapiert warum, und was das soll
Und jetzt ist es ihm egal, er stellt nie mehr die falschen Fragen
Sondern findet seinen Traum ganz einfach toll!

Sie treffen sich zum Liebesspiel
Der andren Dimension
Göttliche Ekstase bis zum
Allerhöchsten Ton

Im Schutz der Tiefe - menschenfern
Der Heimtücke entflieh´n
Beim Atmen doch
Verletzbarkeit riskier´n

Er träumte jede Nacht von großen Buckelwalen...

("Buckelwale" - Song von PUR; Text: Hartmut Engler)

                                                                                                                  

Hi Leutz,

den obigen Text habe ich hier hin geschrieben, weil er genau meine Gefühle zu diesen wundervollen Tieren (nicht nur zu Buckelwalen, sondern zu allen Walen und Delfinen) ausdrückt. Man muss die Tiere einfach nur gesehen haben, um zu wissen, wie phantastisch sie sind. Ich glaube, man kann es nicht erklären...

Hauptsächlich habe ich diese Seite erstellt, um auf ein sehr gutes Schutz- bzw. Umweltprojekt für Wale und Delfine aufmerksam zu machen.

Um diese Organisation zu unterstützen, die sich für das Überleben und Sichern dieser tollen Meeressäuger stark machen, übernimmt man eine Patenschaft; entweder für einen Wal (in Kanada) oder einen Delfin (in Schottland). (Zur Info: ich selbst "habe" einen Delfin; sein Name ist "Speedy").

Falls ihr euch auch für diese süßen Tiere interessiert, möchte ich euch anbieten zumindest interessehalber mal auf die HP der Organisation zu schauen. Die Adresse lautet: www.wdcs-de.org. Die englische Seite (auch sehr zu empfehlen): www.wdcs.org.
Außerdem gibt es noch die page:
www.walfang.org, ebfs. von der WDCS. Dort gibt es seit neuestem auch einen sog. "Blog" - Eine Art "Forum" in das man Kommentare schreiben kann. Schaut mal rein!

Also, viel Spaß beim stöbern und vielleicht "erwischt" es ja den einen oder anderen, und ihr werdet stolzer "Besitzer" eines Wals oder Delfins. Würde mich freuen. Auch wenn man kein(e) Pate(in) ist, kann man helfen, indem man bei den Kampagnen mitmacht; näheres ist auf der Website zu lesen - und hier, da ich aktuelle Kampagnen auch hier veröffentliche!

Außerdem ist die page auch so sehr interessant. Es werden alle möglichen Informationen veröffentlicht.

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24. November 2011

Verhindern Sie Tiefseebohrungen in der Nordsee!

Die Suche nach dem schwarzen Gold geht weiter und dabei schreckt der Ölkonzern BP auch vor riskanten Tiefseebohrungen in der Nordsee nicht zurück.

>> Zum E-Protest

Bereits im Januar 2012 will BP die ersten Probebohrungen in North Uist, 80 Meilen nordwestlich der Shetland-Inseln, Großbritannien, durchführen. Und obwohl Umweltschützer auf der ganzen Welt vor dieser gefährliche Bohrung warnen und BP selbst in seinen Katastrophenplänen davon spricht, dass im Falle eines Unglücks das Ausmaß der Ölpest die Folgen der Deepwater Horizon bei weitem übersteigen würden, schreckt der Ölkonzern nicht davor zurück, die Ölförderung in diesem sensiblen Gebiet voranzutreiben.

Nur wenige Wochen Zeit

Bitte helfen Sie uns, diese gefährlichen Bohrung durch BP zu verhindern und senden Sie noch heute Ihre Nachricht an den britischen Umweltminister Chris Huhne, der in den kommenden Wochen über die Genehmigungen entscheidet.

Quelle: WDCS

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10. November 2010

 

 

Quelle: WDCS

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22.09.10:

Helft mit und unterschreibt diese Petition der WDCS gegen die - immer noch bestehenden - Treibjagden in Japan. (Wie der Film "Die Bucht" deutlich gezeigt hat). Bitte helft mit, das grausame Treiben endlich zu stoppen! Hier der Link: Jede Stimme zählt!

http://www.wdcs-de.org/view_e_protest_iwc.php?e_protest_select=...33&&select=461

Danke!

Quelle: WDCS

PS: Weitere Informationen sind auf der WDCS-page nachzulesen oder auf Facebook unter der Unterseite "walhelfer".

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23.05.10:

Helft mit und unterschreibt die Petition der WDCS gegen die Absicht der Walfanglobby, das bestehende Walfangverbot aufzuheben. Es ist nicht mehr viel Zeit - Mitte Juni findet die nächste Internationale Walfangkommission (IWC) statt.

Hier ist der Link zum Protest - lassen wir es nicht soweit kommen!! - Jeder kann helfen!

http://www.wdcs-de.org/view_e_protest_iwc.php?e_protest_select=32&&select=450

Der Countdown läuft - aber es ist noch nicht zu spät!!

Dani

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21.03.2010:

 

 

 

Island exportiert Walprodukte in die EU - Landet Schnitzel mit Wal-Anteil bald auf deutschen Tellern?

Nur wenige Tage nachdem eine illegale Lieferung Walfleisch aus Island in Lettland beschlagnahmt wurde, deckt die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS einen weiteren Skandal auf: Island exportiert trotz Handelsverbot Walprodukte in die Europäische Union. Walfänger sehen in der Herstellung von Wal-Mehl als Tierfuttermittel, das in der Fischzucht und intensiven Nutztierhaltung zum Einsatz kommen kann, sowie Walöl die Vorbereitung der Walfangländer für die Rückkehr zu kommerziellem Walfang in großem Stil, den viele Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC) herbeisehnen.

Nach Angaben der WDCS exportierte Island über 22 Tonnen so genanntes ‘Wal-Mehl’ in zwei Lieferungen - im Januar und März 2009 - nach Dänemark. Wal-Mehl wurde von der Welternährungsorganisation FAO als Ersatzprodukt für Fleisch und Knochenmehl für Schweine identifiziert. „Zu verhindern, dass mit Walprodukten ernährte Schweine der intensiven Nutztierhaltung letztendlich auf den Tellern deutscher, österreichischer und anderer EU-Bürger landen, ist nahezu unmöglich“, sagt Nicolas Entrup, Sprecher der WDCS in Deutschland.

Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS fordert die dänische Regierung und die relevanten EU-Behörden dringend auf, sofort Untersuchungen der isländischen Exporte einzuleiten. Island hat in den letzten Jahren mehr als 233 Tonnen Walprodukte mit einem geschätzten Gesamtwert von 3 Millionen US-Dollar exportiert, obwohl der internationale Handel mit Walprodukten durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) und der kommerzielle Fang von Walen von der Internationalen Walfangkommission seit 1986 verboten ist. Island erkennt keine der beiden Bestimmungen an.

„Der Handel mit Walprodukten erhält eine neue Dimension und zeigt, dass die Walfangindustrie kein Interesse hat, sich nur an irgendwelche Bestimmungen zu halten. Der Glaube vieler Regierungen der Europäischen Union, dass man mit Zugeständnissen gegenüber diesen Staaten eine Verbesserung erreicht, ist Realitätsverweigerung“, kritisiert Entrup von der WDCS in diesem Zusammenhang die Verhandlungen innerhalb der IWC, die bei der Jahrestagung plant, die Walfangaktivitäten Islands und Norwegens als auch Japans zu legitimieren. Ein solcher Schritt würde laut WDCS auch die Position der Europäischen Union im Rahmen der Beitrittsverhandlungen mit Island schwächen.

Zusätzlich zu dem offenkundig illegalen Handel mit Dänemark und Lettland exportierte Island unter Berufung auf seine oben genannten Vorbehalte gegenüber dem Handelsverbot Walprodukte im Wert von mehr als 2,5 Millionen US-Dollar in den letzten zwölf Monaten – inklusive 134 Tonnen nach Japan und diversen Lieferungen von Walöl nach Norwegen. 


Für umfassende Hintergrundinformationen klicken Sie bitte hier.

 

 

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23.10.2009: KINO FILM: "DIE BUCHT" 

 

DIE BUCHT ab 22. Oktober im Kino

Ab 22. Oktober ist DIE BUCHT in zahlreichen deutschen Kinos zu sehen. Schon vor dem Filmstart entfaltet der Film von Ric O’Barry eine breite Medienwirkung und gibt somit Grund zur Hoffnung, dass die öffentliche Diskussion über den grausamen Delfinfang eine Wirkung auf die japanische Regierung zeigt und somit vielleicht der erste Schritt zur Beendigung der Machenschaften in der Bucht getan ist.

Lassen Sie sich diesen spannenden Film nicht entgehen und empfehlen Sie dieses Kinoerlebnis an Freunde und Bekannte weiter. Ansehen, mitdiskutieren, aktiv werden!

WAS KÖNNEN SIE ALS KINOBESUCHER TUN?
Auf der gemeinsamen Website
www.delfine.org zeigen Pro Wildlife, die WDCS und OceanCare, wie Delfinfreunde gegen die Jagd aktiv werden können.

Es gibt z.B. die Möglichkeit, eine Protestkarte an die japanische Botschaft in Berlin zu schicken, um gegen die Delfinjagd zu protestieren. Diese Protestkarten können Sie bei
uns bestellen.

Quelle: WDCS

!Oscar 2010 als bester Dokumentarfilm! :-D

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29. September 2009

Ölpest vor Australiens Küste bedroht Lebensraum wandernder Tierarten



Ein gigantischer Ölteppich, der sich mittlerweile auf 15.000 qkm ausdehnt, ist eine massive Gefahr für die reichhaltige Meeresflora und -fauna rund 200 km vor der Westküste Australiens, auch in der Region lebende Wale und Delfine sind betroffen. In dem von der Ölpest bedrohten Gebiet verläuft eine Wanderroute, die von vielen Meerestierarten als Reiseweg zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean genutzt wird. Nun droht durch die Verschmutzung dieser Route eine Umweltkatastrophe – und die Australische Regierung reagiert nur zögerlich.

 Es ist eines der größten marinen Ökosysteme, welches nun durch das „schwarze Gold“, das schon seit Wochen unkontrolliert aus einem Bohrloch sprudelt, bedroht wird. Allein 20 verschiedene Arten von Walen und Delfinen, darunter Pottwale, Gemeine Delfine, Zwergblauwale und Buckelwale  durchkreuzen wahrscheinlich dieses Gebiet auf ihrem Weg in südöstliche Meeresregionen.

Eine erst kürzlich erschienene Walstudie von Wilderness Society und Horizontal Falls Seaplane Adventures hat bis zu 162 Buckelwale in 102 verschiedenen Pods südwestlich des verschmutzen Areals festgestellt. Ein örtlicher Walforscher meinte sogar, dass sei nur eine Momentaufnahme der Anzahl an Waltieren, die sich in der Gegend befinden, um zu gebären und ihre Jungtiere zu füttern.

“Diese Situation ist sehr schlimm und die Walpopulationen werden die Verlierer dieses Ereignisses sein. Diese Verschmutzung wird wahrscheinlich nicht dazu führen, dass viele leblose Körper der Tiere an Land gespült werden, da die Katastrophe schlichtweg zu weit entfernt von der Küste stattfindet. Man muss trotzdem gegen die potentiellen Auswirkungen ankämpfen und nicht einfach nur auf sichtbare Beweise warten, denn schon jetzt ist dies eine Tragödie“, sagte Margi Prideaux von der WDCS in Australien.

“Die WDCS ist besorgt darüber, dass Auswirkungen der Ölpest auf die Tierwelt von der australischen Regierung als nicht Besorgnis erregend eingestuft werden“, so Prideaux. „Diese Ölpest wird dauerhafte Einflüsse auf dieses Ökosystem haben. Wir können unsere Augen nicht einfach davor verschließen.“
  
„Wir fordern mehr Transparenz und vor allem eine Zusicherung, dass die Regierung die nötigen Daten sammelt, um sicher zu gehen, dass die Auswirkungen der Ölverschmutzung, die gemildert werden können, auch wirklich abgeschwächt werden. Und das jene, die man nicht reduzieren kann, wenigstens ein warnendes Beispiel für zukünftige Entscheidungen sind. Es ist entscheidend, dass die Untersuchungen des Senats eine wirkliche Bedeutung und Tiefe haben.“

Schreiben Sie noch heute eine
Protest-E-Mail an den australischen Umweltminister und fordern Sie eine schnelle Reaktion auf diese Naturkatastrophe sowie Maßnahmen für die Zukunft!

Auswirkungen des Ölteppichs auf Wale und Delfine
Wale und Delfine können Öl durch die Nahrung oder über die Atemwege aufnehmen, wenn sie in direkten Kontakt mit dem Ölteppich gelangen. Die großen Bartenwale sind besonders gefährdet, wenn ihre Barten durch Öl verschmutzt werden.

“Rohöl und andere Ölsorten bestehen aus verschiedenen organischen Verbindungen, von denen viele hochgiftig sind und die Tiere können ölhaltige Substanzen entweder direkt aus dem Wasser oder durch die Nahrung aufnehmen. Auch giftige Dämpfe können eingeatmet werden und speziell die flüchtigen Bestandteile verdunsten in die Luft über dem frisch ausgeströmten Öl“, erklärt Mark Simmonds, Leiter der WDCS-Wissenschaftsabteilung. „Bedauerlicherweise sind Wale und Delfine nicht in der Lage, Öllachen zu meiden, und je ausgedehnter die Lache, desto eher kommen sie damit in Berührung. Es wird auch dazu kommen, dass Öl in Nahrungsketten eindringt. Vieles davon geschieht weit entfernt vom menschlichen Auge und wenn Wale und Delfine sterben, sind wir selten Zeuge des Geschehens. Dies alles zeigt, wie wichtig es ist, den Abbau fossiler Brennstoffe aus wichtigen Tier- und Pflanzenschutzgebieten fernzuhalten.“

Die Erforschung von wild lebenden Tieren hat erwiesen, dass Große Tümmler, welche während einer frischen Ölverschmutzung untersucht wurden, zwar Ölflecken und Ölschaum erkennen konnten, aber auf helleres, glänzendes Öl nicht reagierten. Die Delfingruppen zögerten, wenn sie auf Ölteppiche trafen und tauchten unter kleineren Flächen ab – aber sie setzten ihren Weg durch verseuchte Gebiete weiter fort.

Quelle: WDCS

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NEUESTE AKTION (04.09.09):

 

Walkampf-Auftakt der WDCS

Liebe Wal- und DelfinfreundInnen,

die Bundestagswahl hat natürlich auch Bedeutung und Auswirkungen auf die Ausrichtung der Meeresschutzpolitik der künftigen Bundesregierung.

Wir haben den Bundestagsfraktionen ein umfassendes Acht-Punkte-WAL-Programm übermittelt. Die Reaktionen und Positionen der SpitzenkandidatInnen machen wir hier transparent. Machen Sie sich selbst ein Bild!

An dieser Stelle werden wir in den kommenden Tagen neben tagesaktuellen Informationen auch Beispiele zu relevanten Geschehnissen aus den vergangenen Monaten vorstellen. Ein Schwerpunkt ist dabei die zwischen 16. und 18. September stattfindende Vertragsstaatenkonferenz des Schutzabkommens für Kleinwale in der Nord- und Ostsee (ASCOBANS). Ein Abkommen, das einige Regierungen, vor allem die dänische, gerne eliminieren möchten. Die WDCS wird mit einem Expertenteam vor Ort sein, Walen und Delfinen eine Stimme geben und aktuell berichten.

Die WDCS ist eine politisch unabhängige und gemeinnützige Organisation. Deshalb werden wir werden keine Wahl-Empfehlung für eine politische Partei abgeben, doch appellieren wir an Sie, der Vision eines stabilen marinen Lebensraumes Gewicht zu verleihen. Schicken Sie noch heute unser WAL-Programm als Forderung an die SpitzenkandidatInnen.

Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und achten Sie dabei auch auf das Recht der Wale.

 

Quelle: WDCS

 

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NEUESTE AKTION (24.06.09):

Aktuelle Mitteilung vom Treffen der Internationalen Walfangkommission in Portugal:

Bitte appellieren Sie gemeinsam mit der WDCS an die USA, den Antrag Dänemarks auf eine Ausweitung der Waljagd in Grönland abzulehnen

Wir brauchen dringend Ihre Unterstützung!

Die USA versuchen die EU unter Druck zu setzen, damit diese den Antrag Dänemarks auf eine Ausweitung der grönländischen Waljagd auf Buckelwale unterstützt.

Es scheint, dass der Einsatz der neuen US-Regierung die amerikanische IWC-Delegation noch nicht erreicht hat. Wir hoffen immer noch auf einen positiven Einfluss der neuen Regierung bei der diesjährigen IWC. Präsident Obama hat sich verpflichtet, Entscheidungen zu treffen, welche auf wissenschaftlichen Fakten beruhen. Die US-Delegation scheint jedoch gewillt, einen willkürlichen Lastminute-Antrag zu akzeptieren, der keiner vollständigen wissenschaftlichen Prüfung unterzogen wurde.

© Scott PortelliSie und viele andere Menschen in der EU haben sich bereits für den Schutz der Buckelwale im Atlantik ausgesprochen. Gerade als sich die EU klar und einheitlich gegen den Antrag positioniert hat, wurde die Abstimmung vertagt. Bitte helfen Sie uns jetzt zu verhindern, dass ein „Lastminute-Deal“ geschlossen wird. Senden Sie noch heute unseren E-Protest. Jede Stimme zählt!

 


Quelle: WDCS

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AKTION (27.05.09):

Grönland will Buckelwale töten

Dänemark plant erneut bei der 61. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) die Tötung von jährlich 10 Buckelwalen in Grönland zu beantragen. Die WDCS wird alles daran setzen, dass der Antrag keine Zustimmung erhält.

Helfen Sie den Buckelwalen im Atlantik!
Senden Sie noch heute ein Protest-E-Mail an die Regierungen der Europäischen Union, die auch Mitglied der IWC sind.

Dänemark wird im Rahmen der Vergabe von Walfangquoten für Indigene Völker (Aboriginal Subsistence Whaling), die jedoch nur alle 5 Jahre stattfinden (zuletzt 2007) erneut die Forderung nach der Tötung von 10 Buckelwalen stellen. Die Vergabe von Fangquoten innerhalb dieser Walfangkategorie sieht jedoch vor, dass dafür eine kulturelle und subsistentielle Notwendigkeit für indigene Gemeinden besteht. Diese Notwendigkeit ist jedoch nicht gegeben, da in Grönland auf Grund der hohen Anzahl getöteter Wale und Delfine sogar ein Überschuss an Walprodukten besteht.

Teile der durch die Tötung von jährlich 212 Nördlichen Zwergwalen und 19 Finnwalen angelandeten Produkte werden gefroren und Vakuum verpackt in Supermärkten in ganz Grönland veräußert, somit auch an Touristen und Nicht-Indigene Bevölkerungsteile. Zusätzlich werden in Grönland jedes Jahr ca. 4000 Kleinwale (Delfine, Schweinswale, Narwale und Weißwale) erlegt. Diese riesigen Mengen an Walprodukten werden von der IWC bei der Diskussion über benötigte Mengen an Walfleisch für Indigene Gemeinden nicht berücksichtigt.

Der Antrag Dänemarks ist die Fortsetzung einer Reihe von Versuchen der Walfanglobby die Kategorie des Indigenen Walfangs auszuhöhlen und zu kommerzialisieren. Die WDCS setzt sich daher auch strikt für die Entwicklung eines strikten Managementsystems innerhalb der IWC ein, dass Indigenen Walfang besser regulieren soll.

Bitte unterstützen Sie unsere Protestaktion und bewahren Sie die Buckelwale im Atlantik vor einer weiteren Gefahr.

Danke für Ihre Unterstützung!

Quelle: WDCS

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AKTION (08.03.09):

Liebe Wal- und Delfinfreunde,

auch dieses Jahr steigern die Walfangstaaten erneut ihren Druck auf die Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission (IWC). Nach der Vergabe grotesker Walfangquoten durch den ehemaligen isländischen Fischereiminister und der Bestätigung Norwegens Walfleisch nach Japan zu exportieren, sind zahlreiche Europäische Regierungen bereit in die nächste Falle der Walfänger zu tappen.

Als „Kompromissvorschlag“ getarnt, will man Japan anbieten, im Gegenzug zu einer freiwilligen Reduktion der Anzahl getöteter Wale im Rahmen des vorgetäuschten wissenschaftlichen Walfangprogramms in der Antarktis, die Walfangaktivitäten in Küstengewässern als eine neue Art des Walfangs zu genehmigen, der angeblich nicht kommerziell sein soll. Dies ist schlicht weg eine Lüge und Täuschung, die nicht nur Japan zu Gute käme, sondern auch Norwegen, Island und vor allem jenen Staaten, die Interesse bekunden, auch Walfang in Küstengewässern aufzunehmen.

Nicht mit uns!
Die WDCS veröffentlicht heute einen Bericht, der an die Vertreter der IWC-Mitgliedsstaaten übermittelt wird, aus dem hervorgeht, dass – entgegen den Angaben der japanischen Regierung – der Fang von Zwergwalen in den Küstengewässern Japans keine Tradition hat und kommerziell motiviert ist. Bedarf besteht keiner.

Kurz vor Beginn einer vorbereitenden Tagung der im Juni stattfindenden Jahrestagung der IWC hat die Europäische Union sich nun auf eine Position verständigt, die mehr als nur vage ist und Interpretationsspielraum offen lässt.
Darin kann sich die EU eine Legalisierung von Formen des kommerziellen Walfangs vorstellen, sollte im Gegenzug der wissenschaftliche Walfang Japans beendet bzw. dessen Ausmaß reduziert werden.

Die WDCS wird in den kommenden Wochen intensive Anstrengungen unternehmen, diesen „Deal“ zu verhindern und braucht dafür Ihre Unterstützung. 

Bitte protestieren Sie noch heute bei EU-Kommissar Dimas und fordern eine klare Position, die eindeutig jede Form des kommerziellen Walfangs ablehnt!

Hier geht es zum Protest!

Quelle: WDCS

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AKTION: (13.02.09): 

Protest gegen die Fortsetzung des isländischen Walfangs


Am 27. Januar 2009 genehmigte der (nun) ehemalige isländische Fischereiminster Einar K. Gudfinsson als letzte Amtshandlung den Abschuss von jährlich 150 stark gefährdeten Finnwalen  und 100 Zwergwalen für den Zeitraum von 2009 bis 2013. Trotz des kommerziellen Walfangverbotes und des internationalen Handelsverbots für Walprodukte (Island hat gegenüber beiden Bestimmungen einen Vorbehalt) scheint Island den Weg der Ignoranz und somit das sinnlose Waltöten fortzusetzen.
Die WDCS reagierte umgehend auf die Veröffentlichung der Fangquoten und stellt auch die Legalität der Entscheidung von Minister Gudfinnsson in Frage, da sie getroffen wurde, nachdem die Regierung aufgelöst wurde und er offiziell aus dem Amt geschieden war.

Wir hoffen, dass eine klare Opposition der Internationalen Gemeinschaft gegenüber dem Walfang die neue isländische Regierung dazu ermutigt, von den Walfangplänen abzusehen. Wir bitten Sie, uns dabei zu unterstützen, die Finn- und Zwergwale in isländischen Gewässern vor den Harpunen zu schützen!

Protestieren Sie hier gegen die isländischen Walfangpläne

 

Quelle: WDCS

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AKTION (01.02.09):

Walfleischkonsum auf den Faröer Inseln: Protestieren Sie jetzt!

Färinger Gesundheitsexperten haben ein Verbot des Konsums von Grindwalfleisch auf den Faröer Inseln gefordert. Die Mediziner Dr. Høgna Joensen und Páli Weihe haben eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass Walfleisch und -speck so hochgradig mit Giftstoffen belastet sind, dass sie für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet seien.

Die Studie erfolgte über mehrere Jahre. In ihrem Verlauf wurde eine Verbindung zwischen Walfleischkonsum und Entwicklungsstörungen bei Kindern entdeckt. Erst kürzlich ergab diese Studie außerdem eine Verbindung von Walfleischkonsum und der Parkinsonschen Krankheit. Der Färinger Premierminister Kaj Leo Johannesen bestätigte in einer kurzen Stellungnahme den Erhalt dieser Informationen und gab das Thema an den Färinger Handels- und Industrieminister sowie die Färinger Behörde für Lebensmittel und Veterinärmedizin weiter.

Eine der größten Tageszeitungen der Inseln fragte die Leser in einer Internetumfrage: „Sollte es ein Verbot des Konsums von Grindwalfleisch geben?“. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sprachen sich überraschenderweise für eine Fortsetzung der Treibjagden aus. Von 3417 registrierten Stimmen  fanden nur 33,9 %, dass der Verzehr von Grindwalfleisch verboten werden sollte.

Der hohe Verseuchungsgrad des Grindwalfleisches spiegelt die starke Verschmutzung des Nordatlantiks wieder. Da diese Walart (wie viele andere Wal- und Delfinarten) in der Nahrungskette ganz oben stehen, reichern sich in ihrem Gewebe die langlebigen organischen Schadstoffe an. Die starke Belastung des Grindwalfleisches ist schon seit längerem bekannt und hatte die Färinger Autonomieregierung vor einigen Jahren dazu veranlasst, den Konsumenten eine Einschränkung des Walfleischverzehrs zu empfehlen.

Neu ist die offenbar bestehende Verbindung mit einer Parkinson-Erkrankung. In der Juliausgabe des Journals für Neurotoxikologie erklärten Weihe und seine Kollegen, dass ein hoher Konsum von Walfleisch und -speck im Erwachsenenalter mit einem Ausbruch der Parkinsonschen Krankheit in eindeutigem Zusammenhang steht.
Die Giftstoffbelastung ist auch für die Tiere selbst eine große Gefahr. Es häufen sich die Hinweise auf Gesundheitsprobleme bei  Grind- und anderen Zahnwalarten im Nordatlantik.

Die WDCS kommentiert: „ Obwohl das Hauptaugenmerk der WDCS auf der Gesundheit und dem Wohlergehen der Wale liegt, schien uns das Andauern des Walfleischkonsums allein aufgrund der Gesundheitsgefährdung für die Konsumenten schon seit längerem unangebracht. Die neue Information über den Zusammenhang des Walfleischverzehrs und der Parkinsonschen Krankheit bestätigt nur die bereits bekannten Risiken des Konsums von verseuchtem Walfleisch. Wir hoffen, dass die Regierung der Färinger entsprechend verantwortungsvoll mit einem Verbot des Konsums von Grindwalfleisch und dem Fleisch anderer Kleinwalarten reagiert. Wir rufen die Autonomieverwaltung der Faröer Inseln auf, den Konsum von Walfleisch zu untersagen. Die dänische Regierung fordern wir auf, ihren internationalen Verpflichtungen nachzukommen und umfassenden Schutz für Grindwale und Weißseitendelfine sicherzustellen und die Jagd zu beenden. Beide Arten sind durch das regionale Schutzabkommen für Kleinwale in der Nordsee geschützt. Das Verbreitungsgebiet beider Arten erstreckt sich aber darüber hinaus auch bis in die Gewässer der Färöer Inseln.

Geben Sie hier Ihre Stimme für ein Verbot des Walfleischkonsums auf den Faröer Inseln.

Weitere Informationen zum den Treibjagden auf den Faröer Inseln finden Sie hier.

Quelle: WDCS

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AKTION (03.10.08):

Schutzgebiete für Wale und Delfine

Vierdimensionale Lebensräume in den Ozeanen

von Erich Hoyt, WDCS-Experte zur Errichtung von Schutzgebieten für Wale und Delfine

Wale brauchen in den Ozeanen ein “sicheres zu Hause”. Dies sagt die WDCS in ihrer weltweiten Kampagne zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Aber was bedeutet das eigentlich?

Pottwale tauchen im Mittelmeer vor den Küsten von Spanien und Griechenland auf der Suche nach Tintenfisch regelmäßig einen oder mehrere Kilometer tief, um eine Stunde später oft meist viele Kilometer entfernt wieder aufzutauchen. In der Straße von Gibraltar legen Orcas und Gemeine Delfine auf der Suche nach Nahrung Dutzende Kilometer zurück.

Wale und Delfine brauchen natürlich ein sehr viel größeres “zu Hause” als viele Landtiere. An Land sind Schutzgebiete zweidimensional – die Länge mal der Breite ergibt das Schutzgebiet. Der Gedanke, Schutzgebiete als umzäunte Gebiete zu sehen, ist weit verbreitet und dieses Konzept wird teilweise an Land auch praktiziert.

Im Meer verhält sich das natürlich anders. Es ist viel zu weitläufig, um Zäune zu errichten. Um das Meer zu schützen, muss man die Tiefe zur Länge und Breite hinzunehmen – also dreidimensional. Die Tiefe beträgt von ca. 100 Metern an den Küsten bis zu 11 Kilometern im offenen Meer, tiefer als der Mount Everest hoch ist. Jedoch muss man auch den Faktor Zeit mit einrechnen.

Jeder Segler weiß, dass das Meer ständig in Bewegung ist. Im Nordatlantik fließen Strömungen von Südwesten nach Nordosten, von der Karibik bis nach Europa, bevor sie nach Süden fließen. Diese Strömungen sind auch bekannt als der Golfstrom.
Diese vertikalen Strömungen, besonders die Auftriebsströmungen, schaffen wahrlich eine Explosion an Leben – die Nährstoffe nähren das pflanzliche Plankton. Dieses wiederum gibt dem tierischen Plankton – wie z.B. Krill – Nahrung, das seinerseits Fische, Tintenfische und Wale anzieht. Einige Gebiete in den Ozeanen der Welt haben vorhersehbare Auftriebsströmungen, welche auf die Unterwassertopographie zurückzuführen sind. Im Großteil der Meere variieren die Auftriebsströmungen jedoch.

Wir müssen also diese und andere Veränderungen im Meer schützen, wie auch die Fähigkeit des Meeres, sich zu verändern.

Aus all diesen Gründen bedarf es eines Netzwerks von weitläufigen, streng geschützten Lebensräumen für Wale und Delfine. Meeresschutzgebiete, welche die Wanderungen der Wale genauso einbeziehen wie Veränderungen im Meer sowie Schutz vor unserer eigenen Ignoranz gegenüber der Frage, wo sich Wale wann aufhalten, bieten.
Große Schutzgebiete für Wale werden auch immens positive Auswirkungen auf andere Meeresbewohner haben. Das vorgeschlagenen Schutzgebiet in der Alboran-See ist beispielsweise Heimat für neun Arten von Walen und Delfinen, darüber hinaus jedoch ein wichtiger Lebensraum für Meeresvögel, Meeresschildkröten, Haie, Thunfische und andere Fischarten, auch umfasst es mehrere Ökosysteme.

Um aus der Alboran-See ein Schutzgebiet zu machen, bedarf es der Einrichtung von Wissenschafts- und Bildungsprogrammen, eines Managementplans und einer Institution, die die Umsetzung des Managementplans überwacht, um Bedrohungen für marine Spezies und Ökosysteme wirkungsvoll entgegenwirken zu können.

In den Worten des herausragenden Mittelmeerexperten und Wissenschaftlers Giuseppe Notarbartolo di Sciara, können wir von einem Erfolg sprechen, wenn wir “einigermaßen überzeugt sind, dass sich für Wale und Delfine deutlich merkbar etwas in ihrem Leben zum Guten verändert hat“.

Erich Hoyt leitet bei der WDCS das Programm zur weltweiten Einrichtung von Meeresschutzgebieten für Wale und Delfine. Er ist Autor des Buches „Marine Protected Areas for Whales, Dolphins and Porpoises” (Earthscan, London, 2005).

Die WDCS kooperiert im Rahmen eines der größten Segelrennens der Welt, des Volvo Ocean Race, mit Team Russia, um die Weltöffentlichkeit auf die Gefährdungen und den notwendigen Schutz für Wale und Delfine aufmerksam zu machen.
www.whales.org

Quelle: WDCS
 

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AKTION (18.05.08): PROTEST GEGEN WALFANG NORWEGENS

© Mark Votier Protestaufruf gegen den sinnlosen Walfang Norwegens
Norwegens Walfangsaison hat begonnen. Helfen Sie uns, dem sinnlosen Töten der Wale ein Ende zu setzen. Protestieren Sie jetzt!

 

Quelle: WDCS

Bitte helft mit! Bei Klicken des Links kommt ihr direkt auf den Protestbrief!

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INFO 30.04.08:

In Gefangenschaft gehaltener Delfin stirbt während der Show

Die WDCS ist betrübt übrt dem Tod Sharkys, einem Großen Tümmler, der in Discovery Cove, Florida, gehalten wurde. Sharky und ein anderer Delfin, Tyler, stießen während ihres letzten Programms an dem Tag mitten in der Luft zusammen. Obwohl Tyler durch den Vorfall nicht beeinträchtigt schien, starb Sharky kurz nachdem er sich die  Verletzungen bei dem misslungenen Trick zugezogen hatte.

Im Jahr 2006 kam es zu einem traurigen Todesfall, bei dem ein junger Delfin im Alter von nur sieben Monaten aufgrund einer Schädelfraktur starb, nachdem er aus seinem Becken gesprungen war und seinen Kopf an einer Betondecke verletzt hatte.

Die WDCS setzt sich weiterhin gegen die Haltung von Walen und Delfinen in Gefangenschaft ein, denn dieser kürzliche, erschütternde Vorfall ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass Wale und Delfine für die Gefangenhaltung nicht geeignet sind.

Quelle: WDCS

Was wieder einmal meine Rufe nach Boykott dieser tierquälerischen Shows aufrecht erhalten lässt...
Geht in keine Delfinshows!!!!

Daki

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30. April 2008: Nachtrag:

Die Regierung von British Columbia hat sich insofern dazu geäußert, dass sie dem Druck nachgegeben hat, und zugesagt hat, den Tanker zu bergen; allerdings ohne Angabe eines Zeitplanes.. Damit dies so schnell wie möglich geschieht, brauchen wir weitere Stimmen! Hört nicht auf, sondern helft weiter; die Zeit drängt!!!

Daki


14. April 2008

Unterstützen Sie unsere Forderung für den Schutz von Schwertwalen

Update zur Situation in der Robson Bight
Warten, und noch mehr warten...

Als am 20. August 2007 ein Lastkahn seine gefährliche Ladung - Material für Abholzungsarbeiten, darunter ein Tanklaster voll mit Dieselöl - mitten im Naturschutzgebiet der Robson Bight, dem wohl bekanntesten Lebensraum von Schwertwalen, verlor, waren Walfreunde empört, Umweltschützer bestürzt, die Öffentlichkeit wurde aufmerksam und selbst die Ölindustrie nahm davon Notiz.

Kanadas Küstenwache schloss in einer ersten Reaktion die Möglichkeit ernsthafter Auswirkungen aus, indem sie behauptete, der gesamte Treibstoff sei freigesetzt worden und hätte sich bereits verteilt. Nachdem sie von NGOs, die die für eine Unterwasseruntersuchung notwendigen Geldmittel aufgebracht hatten, unter Druck gesetzt worden waren, gaben die Regierungen von British Columbia und Kanada schließlich eine Unterwasseruntersuchung an der Unfallstelle in Auftrag. Diese war Anfang Dezember 2007 beendet. Monate später, und trotz Videobeweis (www.livingoceans.org), dass der Tanklastzug intakt und wahrscheinlich immer noch voller giftigem Dieselöl ist, warten wir noch immer auf die Ankündigung und Umsetzung des nächsten offensichtlichen Schritts - der Säuberungsaktion - vor der Rückkehr der Schwertwale im Frühsommer. Wenn die Entscheidung einmal gefallen ist, wird es einige Zeit dauern, die Säuberungsaktion zu organisieren und durchzuführen, und die Zeit vergeht wie im Fluge. In der Zwischenzeit tickt am Meeresgrund 350m unter der Robson Bight eine giftige Zeitbombe.

Das Ausbleiben einer offiziellen Stellungnahme zu den Erkenntnisse der Unterwasseruntersuchung ist rätselhaft und Besorgnis erregend. Das einzige, das klar scheint ist, dass die Regierungen sich mal wieder Zeit lassen. Sie hoffen vielleicht, dass sich das Problem von selbst löst, wenn sie es nur lange genug ignorieren. Doch das reicht nicht. Die Schwerwale kehren bald zurück, wahrscheinlich im Juni, spätestens im Juli. Sollte der Tanklaster bis zu ihrer Ankunft nicht beseitigt sein, wird die Bergung bis zum Fortziehen der Schwertwale im Herbst bzw. zu Winteranfang als zu riskant eingeschätzt. Das bedeutet, die Säuberungsaktion könnte bis zum nächsten Frühjahr aufgeschoben werden. In der Zwischenzeit bleibt das Dieselöl im Tanklaster - oder vielleicht auch eben nicht. Wird der Treibstoff freigesetzt, während die Schwertwale da sind, könnte das katastrophale Folgen haben. Den Laster am Grund liegen zu lassen während die Schwertwale darüber schwimmen, ist töricht und fahrlässig. Den Schwertwalen zuliebe und um die ökologische Unversehrtheit der Robson Bight zu wahren, muss jetzt etwas getan werden. Noch länger zu warten kommt nicht in Frage.

Da höchste Dringlichkeit besteht, fordern Sie bitte die Regierungen von Kanada und British Columbia auf, jetzt zu handeln.

Vielen Dank!

Quelle: WDCS

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Patendelfine in Gefahr!

WDCS-Kampagne "Protect Our Dolphins" zum Schutz von Walen und Delfinen im schottischen Moray Firth

Delfine in der Nordsee durch wirtschaftliche Interessen bedroht!

Bestürzende Nachrichten wurden kurz vor Weihnachten (Dez. 2007) bekannt, als die britische Regierung verkündete, dass ein Ausbau der Öl- und Gasförderung im Moray Firth auch innerhalb des ausgewiesenen Delfinschutzgebietes vorangetrieben werden wird. Die Pläne bedrohen die einzigartige Population von Großen Tümmlern, darunter auch die Patendelfine des WDCS-Delfinschutzprogrammes.
Das Moray Firth, ein Meeresarm der Nordsee im Nordosten von Schottland, ist die Heimat von nur noch etwa 130 dieser faszinierenden Tiere.

Die Zukunft dieser Delfine ist nun hoch gefährdet. Die britische Regierung prüft noch bis zum 14. März, ob sie den Ausbau der Öl- und Gasförderung im Moray Firth genehmigen wird, was nach Angaben von Regierungssprechern als sehr wahrscheinlich gilt. Sollte dies geschehen, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Suche nach den beiden Energieträgern auch innerhalb des SAC fortgeführt wird. Die Folgen durch derartige Entwicklungen wären für die ohnehin bereits stark bedrohten Tümmler besonders verheerend. Es bleiben also nur noch wenige Tage, um die Entscheidung der Regierung zu beeinflussen.

Die WDCS wird sich mit allen Mitteln für die Delfine einsetzen und macht sich daher für ein Verbot des Ausbaus der Öl- und Gasförderung im Moray Firth stark. Wir rufen die Öffentlichkeit dazu auf, sich am Protest gegen die Pläne der britischen Regierung zu beteiligen. Gemeinsam können wir es schaffen!

Hier geht es zur Online-Petition und weiteren Informationen.

Quelle: WDCS

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AKTION: Protestiert gegen Japans Walfang in der Antarktis!!!

Protest gegen die Walfangaktivitäten Japans!

Mitte November 2007 lief die japanische Walfangflotte aus, um in den kommenden drei bis vier Monaten in der Antarktis bis zu 935 Zwergwale, 50 Finnwale und 50 Buckelwale unter dem Deckmantel der Wissenschaft zu töten. Japan nutzt das Schlupfloch des „wissenschaftlichen Walfangs“, um das international gültige kommerzielle Walfangverbot zu umgehen. Artikel VIII der „International Convention for the Regulation of Whaling (ICRW)” gestattet es Nationalstaaten, Genehmigungen für wissenschaftliche Fangaktivitäten zu erteilen. Diese Bestimmung stammt jedoch aus einer Zeit (Mitte der 1940er Jahre), in der selbst die Grundlagenforschung auf Wale noch in den Kinderschuhen steckte und es kaum etablierte Forschungsmethoden gab, Wissen mittels nicht-tödlicher Forschungsmethoden zu erlangen. Auch war Artikel VIII der ICRW von den Verfassern des Vertrages niemals dazu gedacht, eine Ausbeutung von Walen wie jene heute durch die japanische Regierung zu genehmigen. Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat den wissenschaftlichen Walfang Japans und auch Islands bereits mehrmals als „nicht im Einklang mit dem Sinn des kommerziellen Walfangmoratoriums und dem Willen der Kommission“ in mehreren Resolutionen festgehalten und deutlich gemacht, dass „Artikel VIII nicht dazu gedacht ist,  genutzt zu werden, um Walfleisch für kommerzielle Zwecke zu beschaffen“.

Weitere Informationen zu Japans Walfang in der Antarktis

Bitte protestieren Sie hier gegen die Walfangaktivitäten bei der japanischen Regierung

Quelle: WDCS

Bitte helft mit!!!

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Info 10.11.2007: Canadian Whale Night am 25.11.2007:

Am 25.11.07 findet in Köln eine Gala zum Schutz der Wale und Delfine statt.

Inhalt: Unter anderem eine Präsentation über das Leben von Schwertwalen, eine Tombola, Show Acts, vegetarisches Buffet...

Eintritt: 60,00 €

Ort: Globetrotter Ausrüstung, Olivandenhof, Richmodstr. 10, 50667 Köln

Beginn: 18 Uhr

Der Erlös des Abends kommt der Organisation WDCS zu Gute.

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30.09.2007: Protestiert gegen Treibnetzfischerei im Mittelmeer!

Sie können helfen!

2007 ist das Jahr des Delfins.
Trotz vieler Schutzbestimmungen für Wale und Delfine im Mittelmeer bestehen diese meist nur auf dem Papier. Regierungen versagen bei der Umsetzung dieser Schutzbestimmungen. Tausende Delfine ersticken jedes Jahr qualvoll in Treibnetzen. Der Gemeine Delfin ist stark gefährdet und bereits aus Teilen des Mittelmeeres verschwunden.

Die Evolution kann ihm nicht helfen, Sie schon!
Unterstützen Sie die WDCS und geben dadurch Walen und Delfinen im Mittelmeer eine Stimme.

Was Sie tun können!

Protestieren Sie gegen die Treibnetzfischerei im Mittelmeer
Nachweislich nutzen italienische und französische Fischer weiterhin Treibnetze, obwohl diese durch zahlreiche Bestimmungen, darunter auch die EU-Gesetzgebung, verboten sind. Während die italienische Regierung das Treibnetzfischereiverbot nicht effizient umsetzt, ist die französische Regierung bislang sogar für die Legalisierung der Treibnetzfischerei eingetreten.

Helfen Sie uns, den Druck auf die italienische und französische Regierung zu verstärken.

Senden Sie einen E-Protest an die verantwortlichen Minister

Quelle: WDCS

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25.09.07: Internationaler Protest gegen Delfintreibjagden (Japan):

Internationaler Protest gegen Delfintreibjagden

Die neue Treibjagdsaison in Japan hat Mitte September 2007 begonnen. Anlässlich des weltweiten „Japan Dolphin Day“ überreichen die beiden Organisationen WDCS und Pro Wildlife am 25. September 2007 Vertretern des japanischen Konsulats in München (Karl-Scharnagl-Ring 7) einen mit Essstäbchen geschmückten Sondermüllkanister – das Delfinfleisch ist stark mit Quecksilber verseucht – und mehr als 40.000 Protestunterschriften. Die Aktion von WDCS und PRO WILDLIFE wird von lebensgroßen Delfinen begleitet. Die Demonstrationen werden an japanischen Botschaften und Konsulaten in Dutzenden von Städten auf der ganzen Welt stattfinden.

Jedes Jahr fallen in Japan bis zu 20.000 Kleinwale (vor allem Schweinswale, aber auch Delfine) den direkten Jagden japanischer Fischer zum Opfer. Grausame Treibjagden, bei denen bis zu 3000 Delfine jedes Jahr brutal getötet und einige wenige lebend selektiert und an Vergnügungsparks verkauft werden, stellen die weltweit größte direkte Bejagung von Delfinen dar. Nebenprodukt zu den hoch preisigen zukünftigen Showdelfinen ist das Delfinfleisch, das vielfach auch falsch deklariert als „Walfleisch“ veräußert wird, um einen höheren Preis zu erzielen. Aber japanische Verbraucherschützer schlagen Alarm: „Das Delfinfleisch überschreitet die zulässigen Quecksilber-Grenzwerte um das bis zu 87fache. Anfang des Jahres nahm deshalb eine der größten Supermarktketten Japans alle Delfinprodukte aus den Regalen“, erläutert Dr. Sandra Altherr von PRO WILDLIFE.

Die Jagd ist barbarisch: Die Fischer treiben mit Motorbooten die Delfinherden in seichte Buchten. „Getötet werden die Tiere mit Eisenhaken, Messern oder Hand-Harpunen. Das Massaker einer Herde dauert oft stundenlang“ erläutert WDCS-Sprecher und Experte Dr. Karsten Brensing. Fast jedes Jahr werden die blutigen Treibjagden von einem Team der WDCS und der amerikanischen Organisation BLuevoice.org dokumentiert und die Involvierung der Delfinarienindustrie in das Massaker aufgedeckt. Aus dieser Zusammenarbeit resultierte der WDCS-Bericht "Driven by Demand", der umfassend über die Treibjagd auf Kleinwale und Japan und die Verwicklungen der Delfinarienindustrie aufklärt.

Quelle: WDCS

                                                                                                                   

17.02.07: Stoppt den internationalen Handel mit Delfinen aus Treibjagden!

Helfen Sie der WDCS, den Export von Delfinen aus Treibjagden in die Dominikanische Republik zu verhindern. Senden Sie einen E-Protest.

Entwicklungen in Taiji, Japan
Mehr als die Hälfte der Delfin-Treibjagdsaison in Japan ist vorbei. Diese Jagdsaison ist eine der blutigsten, die je dokumentiert worden ist. Sie begann einen Monat früher und es wurden Hunderte Kleinwale und Delfine abgeschlachtet. Die Treibjagden dauern von September bis April an und finden in einigen kleinen Küstenstädten in Japan statt, momentan in Taiji und Futo, beide südwestlich von Tokio. Über 2.000 Kleinwale und Delfine werden dabei grausam gejagt, ganze Delfinschulen werden an die Küste getrieben und entweder geschlachtet oder lebendig für die Delfinarienindustrie gefangen. Die WDCS ruft dazu auf, diese grausamen Jagden zu beenden.

Courtney Vail von der WDCS war Mitte November vor Ort in Taiji, um die Jagd zu dokumentieren. Sie wurde von Hardy Jones, einem Filmemacher von Bluevoice.org, und dem Naturschützer Sakae Hemmi von der Elsa Nature Conservancy begleitet. Seit November haben zusätzliche Jagden stattgefunden, und es hat eine neue Entwicklung eingesetzt, die die Zukunft der Jagd beeinflussen könnte.

Informationen von der Elsa Nature Conservancy bestätigen, dass die Fischereigenossenschaft Isana Union in Taiji eine Fangquote für Pazifische Weißseitendelfine beantragt hat, eine Art, die zurzeit nicht in den jährlichen Quoten enthalten ist. Die Quoten beinhalten derzeit Rundkopfdelfine, Große Tümmler, Streifen- und Fleckendelfine sowie Grindwale und Kleine Schwertwale. Es ist unklar, ob diese neuen Quoten von den Fischern beantragt worden sind, weil die Bestände der anderen Arten zurückgegangen sind, wie dies z.B. bei Großen Tümmlern und Streifendelfinen der Fall ist, oder ob neuer Bedarf von Seiten der Delfinarienindustrie in Japan besteht. Es ist möglich, dass die Delfinarienindustrie diese Quote möchte, um dem wachsenden Interesse japanischer Einrichtungen Rechnung zu tragen, die Pazifische Weißseitendelfine zur Unterhaltung der Öffentlichkeit in Gefangenschaft zur Schau stellen möchten.

Weiter existieren Berichte darüber, dass Delfine, die während der Treibjagden in Taiji gefangen genommen wurden, in die Dominikanische Republik in der Karibik verschifft werden sollen, wie auch nach Guangzho in China. Es wird berichtet, dass der Ocean World Adventure Park in Puerto Plata in der Dominikanischen Republik im März 2007 zwölf Delfine vom Walmuseum in Taiji erhalten soll, von denen man annimmt, dass sie in Taiji während dieser Saison gefangen worden sind. Dies ist ein weiterer Beweis für den Zusammenhang, der zwischen den Treibjagden und der Delfinarienindustrie besteht: Da für lebendig verkaufte Delfine hohe Preise erzielt werden, werden die brutalen Treibjagden, in denen Tausende Delfine auf extrem grausame Weise abgeschlachtet werden, und möglicherweise ganze Populationen bedroht werden, fortgeführt. Nach unserem Kenntnisstand ist dies das erste Mal, dass Delfine, die in Treibjagden gefangen wurden, in die Karibik exportiert werden sollen. Der WDCS bereitet diese Entwicklung extreme Sorgen und wir bitten um Ihre Hilfe, um den Export zu stoppen. Bitte klicken Sie
hier, um auf zu unserem E-Protest zu gelangen.

In einer positiven Wendung haben lokale Supermärkte der Supermarktkette „Okuwa“ in Taiji und in den umliegenden Orten Katsuura und Shinghu aufgrund anhaltender Anstrengungen örtlicher Aktivisten und ermittelnder Journalisten permanent den Verkauf von Delfinfleisch in ihren Läden verboten. Dies geschah, nachdem ihnen Proben von Fleisch von Streifendelfinen präsentiert worden waren, die gesundheitsgefährdende Quecksilberwerte aufwiesen, die gesetzliche Grenzwerte bei weitem überstiegen. Die WDCS hofft, dass diese neue Entwicklung die Nachfrage nach Delfinfleisch verringert und weitere Supermarktketten in Japan ermutigt werden, Delfinfleisch aus den Regalen zu nehmen.

Die WDCS wird weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um zu erreichen, dass die Delfinarienindustrie keine Delfine aus japanischen Treibjagden bezieht. Wir recherchieren und leisten Aufklärungsarbeit, und knüpfen Kontakte zu japanischen Gesetzgebern. Wir werden Sie über die Fortschritte unserer Arbeit auf dem Laufenden halten.

Quelle: WDCS

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12.01.07: Schutzmaßnahmen für Hektor-Delfin:

Von der größten Delfinart - dem Schwertwal – bis zur kleinsten Art - dem Hektor-Delfin - unterscheiden sich die Meeressäuger in vielen Aspekten. Doch eines haben sie alle gemeinsam: sie sind bedroht!

Die Vereinten Nationen haben daher im Rahmen ihres Umweltprogramms das Jahr 2007 zum Jahr des Delfins ausgerufen. Eine umfassende Strategie soll weltweit dringende Schutzmaßnahmen erwirken. Die WDCS ist offizieller Gründungspartner der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten bei dieser Initiative.

Die WDCS nimmt das Jahr zum Anlass, Ihnen jeden Monat eine Delfinart näher vorzustellen. Den leider sehr traurigen Beginn macht der Chinesische Flussdelfin, auch Baiji genannt.

Ausgestorben heißt für immer!
Am 13. Dezember 2006 endete die sechswöchige Forschungsreise eines internationalen Teams von Wissenschaftlern auf dem Jangtse-Fluss in China. Ziel war die Sichtung des Chinesischen Flussdelfins. Doch leider blieb die Suche erfolglos.

Der Baiji wurde im Jahr 1914 erstmals entdeckt. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass er sich schon vor 20 Millionen Jahren als eine eigenständige Art entwickelte. Aus diesem Grund wurde der Chinesische Flussdelfin als „lebendes Fossil“ betrachtet. Vor ca. 3 Millionen Jahren verließ er als erste Delfinart das Meer, um sich im chinesischen Jangtze-Fluss anzusiedeln.

In den 1980er Jahren lagen die Populationsschätzungen für den Baiji bei 400 Individuen – nur ein Überbleibsel der früheren geschätzten 5000 Delfine, jedoch eine Zahl, bei der ein Überleben der Art möglich gewesen wäre, wenn notwendige Schutzmaßnahmen ergriffen worden wären. In weniger als 30 Jahren haben Umweltverschmutzung durch Lärm und Chemikalien, Überfischung unter Einsatz giftiger Substanzen und Dynamit sowie starker Bootsverkehr den Baiji ausgerottet.

Das Vermächtnis des Baijis
Die WDCS setzt alles daran zu verhindern, dass auch andere Delfinarten das Schicksal des Baijis erleiden. Das traurige Vermächtnis des Baijis muss ein Weckruf sein – es darf nicht noch einmal zu spät sein!

Wir arbeiten mit internationalen Wissenschaftlern und führen lokale Schutzprojekte durch, um weitere gefährdete Delfinarten vor dem Aussterben zu bewahren.

Hektor-Delfine bedroht
Die Population einer der kleinsten und am stärksten gefährdeten Delfinarten der Welt nimmt seit vier Jahrzehnten beständig ab. Um sie vom Aussterben zu bewahren, müssen wir jetzt etwas unternehmen!

Hektor-Delfine leben nur in den Küstengebieten von Neuseeland, doch sie sind heute ernsthaft vor allem durch Kiemennetze bedroht, in denen sich die Tiere verfangen und einen vermutlich langen, qualvollen Tod erleiden. Schätzungen zufolge sterben alleine um die 100 Tiere jährlich in den Netzen.

Freiwillige Verhaltensregeln, in denen die Fischerei gebeten wird, ihre Netze nicht in den für die Delfine wichtigen Gebieten auszubringen, funktionieren nicht. Doch die neuen, von der Regierung eingebrachten Maßnahmen zum Schutz der Tiere beinhalten nur weitere freiwillige Regeln für die Fischerei.

Helfen Sie mit!
Wir brauchen Ihre Hilfe, um strengere Schutzmaßnahmen für Hektor-Delfine zu fordern, bevor es ein zweites Mal zu spät sein könnte. Bitte senden Sie einen E-Protest an den neuseeländischen Umwelt- und Fischereiminister.

Quelle: WDCS

Bitte helft mit, das Aussterben auch dieser Delfinart zu verhindern! Es muss endlich etwas getan werden!

Ich danke euch!

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06.12.06 - Information:

Forscher finden keine Baijis mehr

Der Chinesische Flussdelfin existiert möglicherweise nicht mehr. Forscher haben den Jangtse 26 Tage lang nach Baijis abgesucht - und kein Exemplar gefunden. Sollte auch ein letzter Anlauf keinen Erfolg haben, wollen die Wissenschaftler den Säuger für ausgestorben erklären.

Vielleicht wird nie wieder jemand einen Chinesischen Flussdelfin, einen Baiji, zu sehen bekommen: Er ist wahrscheinlich bereits ausgestorben, mutmaßt ein Team von 30 Forschern. 26 Tage lang haben sie den weltweit seltensten Delfin gesucht, der nur im chinesischen Jangtse-Fluss vorkommt - und kehrten ohne ein Lebenszeichen eines Baijis zurück. Das berichtete August Pfluger, Chef von Baiji.org und Organisator der Suche.

Zuletzt hatte im vergangenen Jahr ein Fischer einen Baiji beobachtet. Sollte das Team auch bis zum Ende der Expedition keine Baijis (Lipotes vexillifer) entdeckten, will es die Art offiziell für ausgestorben erklären..

Ihre Suche nach den letzten Baijis hatten die Wal- und Delfin-Experten aus den USA, China und Japan vor knapp vier Wochen begonnen. Der Schweizer PR-Manager Pfluger, der sich ehrenamtlich um Baijis kümmert, sieht einen Grund für den Misserfolg in den schlechten Wetterbedingungen. Die Sicht habe teilweise weniger als 150 Meter betragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Tiere verpasst wurden, sei "sehr groß".

Auf der aktuellen Baiji-Expedition zählten Pfluger und seine Kollegen auch den Bestand einer Unterart der nur im Jangtse lebenden Glattschweinswale. Bislang haben die Forscher weniger als 300 Tiere gefunden. Das seien "alarmierend wenige", sagte Pfluger. Ihnen drohe das gleiche Schicksal wie dem Baiji.

Zum gesamten Artikel

Ein Expertenteam der WDCS ist jetzt wieder vor Ort in China unterwegs, um dringende Schutzmassnahmen für weitere bedrohte Delfinarten zu verhandeln.

Quelle: Der Spiegel, WDCS


Tja, da haben sie es also geschafft, die Menschen... Wenn ihr helfen wollt; schaut auf der WDCS-page nach. Ihr könnt Pate eines Wales oder eines Delfins werden; oder auch etwas spenden. Auch "Kleinvieh" macht Mist.. Außerdem gibt es gerade jetzt zur Weihnachtszeit schöne Geschenkideen, die auch der Organisation zu Gute kommen. - Schaut mal rein! :)

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Jeder kann helfen!!

Danke.

Daki

 

 

 

 

 

 

Quelle: WDCS

 

 

 

JETZT HELFEN: Historische Chance für Wale und Delfine vor Australien!

In den kommenden Wochen und Monaten fällt die australische Regierung eine historische Entscheidung über die mögliche Einrichtung des weltweit größten Netzwerkes zusammenhängender Meeresschutzgebiete. Eine erste Entscheidung – über den Grad des Schutzstatus zahlreicher Gebiete – steht kurz bevor. Ihre Meinung zählt!

Senden Sie noch heute Ihre E-Mail an den australischen Umweltminister Tony Burke und setzen Sie den Grundstein für eine historische Entscheidung.

 

  • JA -  zur Einrichtung von strikten Schutzzonen
     
  • NEIN - zur Erschließung weiterer Öl- und Gasvorkommen und dem Einsatz intensiver Lärmquellen in fragilen Ökosystemen

 

>> Hier geht es zum E-Protest

Nach der Ölkatastrophe in der Timor See (bekannt als „Kimberley Oil Spill“) und anderen ähnlichen Vorfällen engagierte sich eine Koalition zahlreicher NGOs, darunter auch die WDCS, für die Ausweisung wichtiger Schutzgebiete in australischen Gewässern. Ziel ist die Errichtung zusammenhängender mariner Schutzgebiete, die für mehr als 30 Wal- und Delfinarten und fragile Ökosysteme von Bedeutung sind. Die Schutzzonen würden sämtliche menschliche Aktivitäten, z.B. Fischereimethoden, neu regulieren sowie die Suche (mittels intensiver Lärmquellen) und Bohrungen nach Öl- und Gasvorkommen untersagen.

Australien: Kniefall vor der Ölindustrie

Seit der Ölkatastrophe im August/September 2009 wurden alleine in südwestaustralischen Gebieten 31 Genehmigungen für die Erschließung neuer Öl- und Gasvorkommen erteilt. Damit reiht sich Australien in die Liste der Länder, die einen Kniefall vor der Ölindustrie begehen. Dies könnte jetzt anders werden!

Die Fakten:

  • Die vorgeschlagenen Schutzzonen beinhalten Tiefseegräben, Korallenriffe, uvm. und sind sogar artenreicher als das Great Barrier Reef.                                  
  • Begünstigte Arten: die vorgeschlagenen Schutzgebiete sind Heimat von mehr als 30 Wal- und Delfinarten, darunter Blauwale, Buckelwale, Südliche Glattwale, Große Tümmler, Streifendelfine, aber auch bedrohte Meeresschildkröten, Robben, Hai- und andere Fischarten.
  • Gegenwärtig sind weniger als 1% der regionalen Tier- und Pflanzenarten geschützt. Hunderte Robben, Waltiere und Schildkröten werden jedes Jahr Opfer der Fischerei, Bodenschleppnetze zerstören den Meeresgrund, Lärm und Erschließung von Bodenschätzen verschmutzen den Lebensraum Tausender Arten.


Karte: Meeresschutzgebiete um Australien

Ihre Hilfe

  • Hier geht es zum E-Protest

 


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