So, an alle PUR-fans, die evtl. mal spaßeshalber auf meine page "luken" (ggg); oder welche, die es noch werden wollen ;).
Hier ein paar PUR-songs zum Mitsingen: (meine "favorites")
"Seiltänzertraum"
Tagverdrossen senkt sich, dichter Schleier namens Nacht die Tropfen, die ans Fenster trommeln halten mich nicht wach Ich tauche ein lass all die Traumtanzgeister zu mir rein (in Konzis: "zu euch rein").
Das Kind ist längst erwachsen und versteckt sich doch im Mann es läuft die Treppe ständig hoch und kommt nie oben an
Jede Stufe ist der nächste Wunsch der in Erfüllung geht oh das Kind stellt fest, es ist nicht schön und schmaler wird der Weg
Manche jubeln laut; Manche schreien "spring" Ach, wen kümmert schon die Balance Keiner sieht die feinen Angschweißtropfen es bleibt die Flucht in Trance
Halt mich fest! Damit von mir mehr übrig bleibt als dieser kleine Rest!
Kennst du den Seiltänzertraum; ich stürz ab, doch im lebe noch dein Netz fängt mich auf; mitten im Schoß, in deinem Schoß
Noch höher raus, das Gleichgewicht zu halten, saugt mich aus doch geht das immer so weiter, bis zum Dessert beim eigenen Leichenschmaus
Ich bin im falschen Film, mit völlig falschem Sinn, schalt ihn ab, wo ist der Knopf oh bitte hilf mir, hilf mir, wann denn endlich macht es "klick" in meinen Kopf...
Weck mich auf Das Schicksal nimmt zwar seinen, doch Du nimmst meinen Lauf
Kennst du den Seiltänzertraum, ich stürz ab doch ich lebe noch, dein Netz fängt mich auf mitten im Schoß in deinem Schoß
Traumtanztrapez, ich stürz ab doch ich lebe noch, ich tauch mich hinein in deinen Schoß, mitten im Schoß..
Am Fenster trommeln immer noch, die Tropfen, ich bin wach deine kühle Hand hat die Hitze meiner Stirn verjagt.
Deut mir meinen Traum; du kannst das gut, du kennst mich ich lieg in deinem Arm....
"Neue Brücken"
Ich find auf meinem Globus, so viele Flächen ohne Brot und ehemals bunte Teile, färbt ein Blutstrom tödlich rot. Die Gier, Hass, Neid und Rachsucht sind die Seuchen dieser Welt Das Immunsystem verläßt sich auf den Waren-Gott; das Geld
Die Klugheit liegt am Boden, die Vernunft wird noch verrückt die niedrigsten Instinkte schlagen zu, wohin man blickt
Das alles scheint weit weg, doch es beginnt vor deiner Tür, der nächste der die Kälte spürt, kann meistens nichts dafür.
Refrain:
Neue Brücken, neue Flüsse, voller dummer Arroganz Neue Brücken über Täler, tiefster Intoleranz Neue Brücken, neue Wege aufeinander zuzugehen; ganz behutsam, voller Achtung miteinander umzugehen.
Brüder gibts am Stammtisch, Schnaps im Kopf, den Geist im Glas In Sorge um ihr Vaterland, gedeiht ihr Fremdenhass Das Deutsche bess´re Menschen sind, wer´s nich weiß, kanns dort erfahr´n, und dass das alles nich so schlimm war, bei Adolf, in den Nazi-Jahr´n
Der Scheich ist hochwillkommen, wenn er für Panzer Dollars gibt. Sein Landsmann auf der Flucht vor Folter ist weniger beliebt.
Die Tür wird schnell verriegelt; ist das kein Asylbetrug Die paar gutgemeinten Lichterketten, war noch lange nicht genug.
Refrain: Neue Brücken...
"Heimlich"
Sie kann sich nicht beklagen, eigentlich geht es ihr ja ziemlich gut. Naja sie weiß nach soviel Jahren, fehlt das Feuer, doch bleibt ihr immer noch etwas von der wärmenden Glut.
Da sind die ersten kleinen Falten auf ihrer immer noch recht jugendlichen Haut (oh ja). Sie hat sich wirklich gut gehalten doch seine seltenen Komplimente klingen viel zu vertraut
Sie ist Hausfrau und Mutter hat beides gewollt, doch da war irgendwann auch mal mehr. Manchmal fragt sie sich ´War das schon alles´ doch dann räumt sie hinter den Kindern her;
Refrain:
Heimlich träumt sie sich fort heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort (heimlich) - wo heimliche Wünsche vergehen, oho, in Arme die zärtlich versteh´n.
Früher war er anders, sie war´n frisch verliebt, das ideale Paar. Er war erfolgreich, und dann die Heirat und die Zukunft war schon immer völlig klar.
Ja, sie weiß was sie hat doch sie spürt was ihr fehlt und ihr Hunger ist längst nicht gestillt. Sie wischt Staub und bleibt stehen an der Wohnzimmerwand, vor dem süßen Familienbild (ohoho)
Refrain: Heimlich...
Und der junge Mann, der sie im Traum besucht, kümmert sich, und betet sie an. Und sie hofft, und sie fürchtet den Augenblick da sie ihn wirklich trifft, denn - was dann, was dann?
"Nie genug"
Der Pfarrer riss den Jungen am Haar, und die Ohrfeige saß, weil er unartig war, vor der ganzen Klasse, Tränen im Gesicht, das ist längst verzieh´n; der Junge war ich!
Leere Formeln, als Gebete getarnt, vor den Spätfolgen der Onanie gewarnt Wunderglaube gegen Phantasie, gehorsame Schäflein, fallen auf die Knie.
Sie thronen unfehlbar, die alten Männer in Rom, verbannen die Zweifler, und auch das Kondom. Die Lust ist des Teufels, aus Angst vor Frau´n. Welcher Reichtum an Macht, Armut an Vertrau´n
Das Buch der Bücher auf Regeln beschränkt, was zwischen den Zeilen steht, verdrängt. Habt euch vom Lachen und Lieben und Leben entfernt ich hab euch abgestreift, und selbst gelernt.
In Musik einer Melodie, die mir Gänsehaut verpasst, in einer Idee, einem Bild, einem wahren Wort, einem Kuss der selbstlos macht, liegt so viel Gott; Das liegt in der Luft und das hat soviel Kraft.
Refrain:
Davon krieg ich nie genug, jeden Atemzug um Zug, davon krieg ich nie genug, ich brauch mehr, mehr als genug; Und davon krieg ich nie genug.
Die Angst vor der Sünde hat die Freude gelähmt, die unbändige Göttliche Lebenslust gezähmt. Triste Mienen bringen Dunkel ins Licht. Küsst ihr nur den Boden; ich küss lieber dich.
In einer Umarmung, einer durchgefühlten Nacht. Liegt soviel Gott, Mein Gott das lieb ich, das hat mich gepackt.
Refrain: Davon krieg ich nie genug... (2x)
Ich brauch mehr, noch viel mehr, noch viel mehr mehr mehr mehr; davon krieg ich nie genug.
Ich hör ganz tief in mich, ich hör ganz leise meine Stimme, ich hör ganz tief in mich, ich hör ganz leise, was die Stimme singt... Und das klingt nach MEEEHR....
Refrain: Davon krieg ich nie genug...
"Abenteuerland"
Der triste Himmel macht mich krank, Ein schweres, graues Tuch, das die Sinne fast erstickt, die Gewohnheit zu Besuch.
Lange nichts mehr aufgetankt, die Batterien sind leer, in ein Labyrinth verstrickt, oh ich seh den Weg nicht mehr.
Ich will weg, ich will raus, ich will - wünsch mir was. Und ein kleiner Junge nimmt mich an die Hand.
Er winkt mir zu und grinst: "Komm hier weg, komm hier raus, komm ich zeig dir was, was du verlernt hast, vor lauter Verstand".
Refrain:
Komm mit, komm mit mir ins Abenteuerland auf deine eig´ne Reise, komm mit mir ins Abenteuerland, der Eintritt kostet den Verstand. Komm mit mir ins Abenteuerland, und tu´s auf deine Weise. Die Phantasie schenkt dir ein Land; das Abenteuerland.
Neue Form, verspielt und wild, die Wolken mal´n ein Bild. Der Wind pfeift dazu dieses Lied, in dem sich jeder Wunsch erfüllt.
Ich erfinde, verwandle mit Zauberkraft. Die Armee der Zeigefinger brüllt: "DU SPINNST".
Ich streck den Finger aus; Ich verhexe, verbanne, ich hab die Macht! Solange der Kleine da, im Spiegel noch grinst;
Refrain: Komm mit....
Peter Pan und Captain Hook, mit 17 Feuerdrachen; alles kannst du sehen, wenn du willst.
Donnervögel, Urgeschrei, Engel die laut lachen; alles kannst du hören wenn du willst.
Du kannst flippen, flitzen, fliegen und das größte Pferd kriegen; du kannst tanzen, taumeln träumen, und die Schule versäumen.
Alles dass ich möglich, in dir drin, in deinem Land. Trau dich nur zu spinnen; es liegt in deiner Hand
Komm mit......
"Leben"
Wie nur konntest du das tun? Hast du nichts dabei gefühlt, was nahm dir all die Skrupel, all die Scham..
Du hast gewissenlos gehorcht; Mord befohlen, ausgeführt, das Gas war leise, nur die Schreie laut.
Bilder machen fassungslos, Gruben voller Leichen; voller nicht erfüllter Hoffnungen
Du hast als Richter, Henker, ihre Zukunft geraubt. Wie kann ein Mensch zum Unmensch werden; Das höchste Gut mit Füßen treten?
Refrain:
Leben; mehr als nur zu überleben, Leben; das ist Ursprung und Ziel, Leben; als kleiner Teil des großen Ganzen, Lebenswert zu sein.
Dass im Namen einer Politik, dass im Namen einer Religion, Menschenverachtung uns in Kriege führt;
Und, dass der Wahnsinn triumphiert, Wo ein Leben nur als Opfer dient, all das blieb uns, bis jetzt erspart.
Wir kennen nur die Bilder, das genau ist unsere Chance. wenn wir begreifen, wenn wir lernen woll´n, wie du und ich und wir gemeinsam
Refrain: Leben; mehr als nur zu überleben...
"Ganz egal"
Sie dröhnen, stopfen, sabbeln dich voll, bis du denkst dein Leben ist wirklich toll, und sie lachen sich krank über dich, und zähl´n die Kohle.
Der letzte Funke Phantasie, geht profitabel in die Knie, die Zyniker regier´n die große Party.
Sie haben dich schon angesteckt, und halbherzig gelähmt. Du hast dich weil du nicht so ganz dazugehörst geschämt. Und in dir diese Stimme, allzu lange überhört. Doch dein Glück, sie kann nicht schweigen, bis du dich endlich wehrst.
Refrain:
Ganz egal, was du tust und ganz egal wo du anfängst, lass sie einfach labern lass sie denken was sie woll´n. Denn es zählt nur, dass du weißt, worauf es dir ankommt; Und was dein Gewissen erträgt.
Sie machen dich geil auf der neueste Teil, auf die Trends die du morgen nicht mehr kennst; Ihre Konsumreligion macht sehr leicht gläubig.
Nichts ist für alle, doch alles für sie, sie wiegen das Fußvolk in Apathie. Die Welt ist schön, für "Bild" und "Bunte". Party! "Bravo".
Doch längst nich alle lassen sich verkaufen, nicht für dumm. Sie stellen die gefährlichste der Fragen: "Warum?"
Refrain: Ganz egal... ... bis die letzte Stunde schlägt.
Wenn du nicht mehr weißt wohin es geht, dann lauern die Verführer. Und sie waschen sich tief in dein Gehirn. Dein Wille als Verlierer. Doch wenn in dir noch Funken sprüh´n ein ungenutztes Feuer; Dann mach dir selbst und denen Dampf sei dir lieb und teuer.
Refrain: Ganz egal...
"Ruhe"
Endlich, die Ruhe kehrt ein, und lässt sich nieder, von uns beiden erwartet.
Mondlicht, komm und hilf uns dabei. Minuten verwandeln wir in stille Momente.
Ohne den Trubel, den Lärm, die Geschwätzigkeit ohne die Hast die uns treibt, ist der Weg wieder frei, zueinander Liebe braucht Pflege und Zeit.
Refrain:
Dein Mund an meinem Ohr Flüstert leise diesen wunderbaren Schauer auf meine Haut
Dein Herz an meiner Brust schlägt und atmet diese wundervolle Lust dir ganz ganz nahe zu sein.
Friedlich, in die Nacht getaucht, kein böses Wort, nicht mal ein böser Gedanke.
Ich fühl dich, diese ruhige Kraft, streichelt die Angst aus meinen hässlichsten Träumen.
All dieser Trubel, die Gier und die Ungeduld, und all der Neid, der uns frisst. Wird verbannt und verstoßen, diesen Augenblick lang, weiß ich endlich was du mir bist.
Refrain: Dein Mund an meinem Ohr...
Du bist der Mund der mich fragt, der nur wahre Antworten gelten lässt; und Du bist das Herz das es wagt, mich im Sturm zu warnen, und mich nicht verlässt. Die Ruhe, die Ruhe kehrt zurück...
Refrain: Dein Mund an meinem Ohr....
"Ungeheuer"
Du weißt nicht, ob ich bin wie ich scheine Du weißt nicht, wie ich gerne wär. Du weißt auch nicht, wie ich dies und das meine, denn alles geb ich nicht her.
Ich singe gern, für mich ist das wichtig, und es ist schön wenn´s dir genauso geht, glaub mir, ich geb mir Mühe, und es scheint mir richtig, was hinter alle dem steht.
Angehimmelt, ohne Zweifel bewundert. Da wächst die Angst dass ich enttäuschen kann. Ich sing nur ein Lied, und du erwartest ein Wunder. Wo hört das auf, und was fängt dann an (hey).
Refrain:
Ich bin kein Heiliger ich bin auch kein Ungeheuer; Es geht mir besser wenn ich ehrlich bin. Bin nicht genial, doch vor allem auch nicht bescheuert. Ich hab ein Recht auf meinen Eigensinn, oh ja!
DA! sie haben mich ertappt beim Essen, mit der Spaghettisoße auf dem Kinn, verdammt, ich hatte grade wieder mal vergessen, dass ich ja öffentlich bin.
Hoch gelobt in den goldenen Käfig, der Weg nach draußen wird bedenklich schmal da muss ich wohl durch, denn das bin ich euch schuldig, klebt mich am Boden fest, wer ist normal, hey!
Refrain: Ich bin kein Heiliger, ich bin auch kein Ungeheuer....
"Treib mich weiter"
Warum hast du sie verlassen, und verlässt jetzt auch noch mich; sie hasten durch die Straßen, und verlieren ihr Gesicht.
Sie sind bequem, gefügig, schlafwandeln durch die Koridore, nur noch Brot und Spiele, ist das wirklich schon genug.
Ist der Weg zu weit - Jedes In- und Aus sich geh´n verlor´ne Zeit.
Auf meiner Reise hab ich wirklich viel geseh´n, hab vermutlich bei der Eile, glatt die Hälfte überseh´n.
Und die schnell erreichten Ziele, machen träge, satt, das Blut wird müde, wo ist die Windmühle, gegen die ich kämpfen kann?
Sag mir wie, nicht wann, sag mir, was ich wirklich kann.
Mächtig viel Theater, tief drin im Labyrinth abseits der irren Wege, die vorgezeichnet sind;
Refrain:
Treib mich weiter Gib mir meine Hoffnung zurück; Führ mich in Versuchung und hilf mir Zeig mir mehr als billiges Glück.
All die Tiere, folgen dem Instinkt Fraglich, was die Menschheit unserer Mutter Erde bringt.
Ein großes Segen-Fluch-Getriebe voller Lust und Liebe, Leid und Lüge wenn ich mich betrüge, betrüg ich dann auch dich?
Halt den Atem an, frag mich bitte nicht wie lang...
Die Wahl der Qual der schwierig, wie hätten Sie´s denn gern? Bin ich nur ein Stückchen Schale, allein, weit ab vom Kern?
Refrain: Treib mich weiter...
Manchmal hör ich seltsame Lieder, die hin und wieder in mir drin das Weite suchen...
Es klingt nach oben, es klingt nach vorn ich hab die Gabe, zum Glück noch nicht verlor´n.
Refrain: Treib mich weiter...
"Kinder sind tabu"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Solche Bilder hab ich noch nie geseh´n, solche Bilder will ich auch nie mehr seh´n Mitleid und Abscheu mir war nur noch schlecht.
Dass es sowas gibt, hab ich wohl gewusst sie verstecken es hinter perverser Lust doch die nackte Gewalt ist das Mittel und der Zweck.
Die jungen Opfer sind zerbrechliche Wesen, sind hilflos, sie haben nichts getan Opfer, die man leicht beeinflussen kann.
Sie sind völlig schutzlos, ausgeliefert, Angst, die sie gefügig macht. Bedroht und eingeschüchtert nein; Verbrechen ist kein Spaß! Und Liebe ist kein Hass!!!
Refrain:
Kinder sind tabu!!!!!!!! Kinder sind tabu! Lasst die kleinen Menschen in Ruhe, ihr Leben versteh´n - ohne Angst und Gewalt sich wachsen seh´n. Kinder sind tabu!
Das ist kein Kavaliers, kein Sexualdelikt Sie machen Geld damit, sogar im Internet. Kinder werden videogerecht gequält..
Das ist nicht weit weg, das ist unter uns diese Zärtlichkeit ist Folterkunst. Und jedes Schuld- und Mitgefühl krank - fremd.
Wenn ich als Vater an die Opfer denke, mir das Mitleid für die Täter fehlt, dann geb ich zu, ich will´s nicht versteh´n.
Oh, wie man einem schwachen kleinen Mann, einer kleinen Frau so was antun kann; jeder ist mir zuwider, der Kinder so benutzt. Sie brauchen unser´n Schutz!
Refrain: Kinder sind tabu...
Wenn der "nette" Herr dort in der Nachbarschaft sich an kleinen Jungs zu schaffen macht ist der Schaden groß, doch die Strafe klein "das wird schon nicht so schlimm gewesen sein"..
Wenn der "gute Onkel" der den Kitzel vermisst zu ganz kleinen Mädchen ganz "lieb" ist, dann reicht es wir drücken kein Auge mehr zu; Fasst sie nicht an, lasst sie endlich in Ruh;
DENN KINDER SIND TABU!!!
"Gib sie her"
Du hast wieder alles falsch gemacht, und es ist wieder mal ein and´rer der am Ende lacht Ich komm um dir zu helfen, du musst mir nur vertrau´n ich kenn da ein paar Tricks um dich aufzubau´n.
Kapier doch, bisher warst du viel zu weich du machst den anderen das Überholen viel zu leicht. Deine Lieblingsfarbe ist bestimmt nicht weiß und die Hilfe kostet nur einen bescheidenen Preis..
Hier ne kleine Lüge, da ein kleiner Verrat, und du begreifst sehr schnell, wer den Vorteil hat. Dein ätzendes Gewissen, den moralischen Schoß sind wir durch immer wieder üben, üben, üben bald los.
Das ist gar nich so schwierig, wie du jetzt noch denkst wart nur bis du erst am längeren Hebel sitzt und lenkst ein geiles Gefühl - und eins, zwei, drei erfüllt sich jeder Wunsch so quasi nebenbei!
Dein Lachen zeigt Überlegenheit, Überheblichkeit, und den Schuss von Arroganz, den nur Erfolg verleihen kann, unwiderstehlich -
Und deine Traumfrau vergöttert dich du bist geldpotent und verführerisch der Neid der kleinen Leute macht dich an; Wenn der Preis bezahlt ist, - ja erst dann!
Refrain:
Gib sie her - ich will nur deine Seele, nicht mehr! Und mir nicht zu erliegen ist schwer, wehr dich nicht sinnlos und sieh was ich biete und was du gewinnst
Was sollen deine Zweifel - Warum zögerst du noch, ich bin dein einziger Freund, - das weißt du doch Die Nettigkeit, die Rücksicht und die Rechtschaffenheit die Skrupel und die gottverdammte Ehrlichkeit
Sind Hindernisse die den rechten Weg versperr´n Es wäre teuflisch schön, wenn die nich wär´n Du stehst am Scheideweg und du redest von Schuld?!? Und mir platzt gleich der Kragen, denn mir fehlt die Geduld.
Schau dich um, schau das Grinsen an, das in aller Welt nur gewinnen kann, und du willst wirklich nicht dazu gehör´n? Wie bedauerlich - lächerlich...
Refrain: Gib sie her....
Ach wie gut, dass niemand weiß, wessen Seele ich verspeiß Meine Kunden lenken, was die and´ren denken - - -
Was soll das heißen, hey du magst wie du bist du bist ein Weichei, ne Memme, erzähl keinen Mist; Ohne frischen Nachschub trockne ich aus, und deshalb rück jetzt endlich die verdammte Seele raus!!!!
Gib sie her!
Refrain: Gib sie her....
"Mächtig viel Theater"
Wer alles glaubt, was sie erzählen, kann nur das kleinere Übel wählen. Wer alles tut, wie sie es sagen, der wehrt sich nie, stellt keine Fragen.
Passt dein Geist in ein Korsett, findest du Langeweile wirklich nett, ist das was dich drückt, höchstens dein Schuh. Dann hör mir jetzt nicht mehr zu.
Denn das hier ist für alle, die sich beim Suchen gern verirrn. Die beim Schlendern durch die Gassen, sich gewinnen, Zeit verlier´n. Die gehorsam zu sich selber sind, in kleine Nischen flieh´n. Und von dort das trostlos Triste, mit Spaß und Liebe ganz lebendig fein und bunt garnier´n.
Refrain:
Mächtig viel Theater Hier im Labyrinth Abseits der irren Wege die uns vorgezeichnet sind.
Mächtig viel Theater Hier im Labyrinth Wo immer noch Gedanken frei und ziemlich nötig sind.
Wo Ordnung das ganze Leben ist wo die Vernunft ihr Herz vermisst; Da kann auch Wahnsinn Methode sein, Geregelt, verwaltet, gebügelt und rein.
Weißt du denn wohin du willst; und ob du eine Rolle spielst? Oder hängst du an Fäden und funktionierst - es wird Zeit, dass du dich kapierst.
Da probt in einem Keller, eine verspielte kleine Band; und sie lässt die Funken sprühen, und die Wände wackeln, bis dann endlich keiner mehr ruhig pennt.
Refrain: Mächtig viel Theater....
"Ich will raus hier"
Er plapperte schon Worte, wie es kleine Leute tun. Alles schien in Ordnung und gesund. Doch mit nicht mal ganz zwei Jahren, blieb seine Sprache stumm, scheinbar ohne Grund.
Und er schrie viel und tobte zog sich dann, weit in sich zurück. und nach falscher Diagnose, und nach Ratlosigkeit blieb nur eins - "wohl verrückt".
Einsam, traurig, Kastenmensch lebendig begraben, ein steinerndes Wesen das mich im Kerker gefangenhält.
Er spielte mit den Murmeln, und er saß gern unterm Tisch. So blieb lange vieles unentdeckt. Bis nach Jahren eines Tages eine neue Therapie zeigte, was da in ihm steckt.
Und er schreibt am Computer. Und er schreibt, gestützt auf Mutter´s Hand. Er schreibt in seiner eig´nen Sprache kämpft mit Worten und Verstand gegen seine Kerkerwand.
einsam, traurig, Kastenmensch Lebendig begraben, ein steinerndes Wesen das mich im Kerker gefangenhält wo ist der Weg in die wichtige Welt?
Ich will raus hier aus der Kistenwelt in die wirre Welt ich will kein "in-mich" mehr sein, ich will raus hier
Wuchernde Erdklumpen auf meiner Seele, unruherastköpfiger Geistüberfall Chaosgedanken, authistischer Panzer ohne-Ich-Wesen und rohe Gestalt Isolationshaft in zwanghafter Weise bin ich ein Sklave der Wunderangst macht.
Ich will raus hier - versteh mich aus der Kistenwelt - begreif mich in die wirre Welt - und lieb mich doch ich will kein In-mich mehr sein,
Ich will raus hier!!!
"Geweint vor Gl�ck"
Dunkel war der Tunnel, eng voll blanker Angst Nerven am Zerfetzen, innerlich verkrampft. Die Hoffnung fast verloren und doch blieb stets dieses Licht Ganz weit zwar noch, am Ende des Tunnels fest in Sicht. Nie geahnte, neue Kräfte freigesetzt Gespürt, das nichts - rein garnichts - den Willen dir ersetzt. Hart gestrampelt, dem hellen Ende nah Plötzlich alles richtig, und pl�tzlich alles klar.
Refrain:
Ich hab geweint vor Glück, geweint vor Glück alle Dämme brachen, trotzdem blieb die Katastrophe aus Ich hab geweint vor Glück, oh geweint vor Glück hab mich höchstens meiner Tränen stolz geschämt; ich hab geweint vor Glück.
Mit dem Schicksal gehadert, und alle Welt verflucht Im Meer aus Selbstmitleid ertränkt und so mein Heil gesucht
Zweifelsmaterpfeile quer durch Herz und Hirn verbissen gegen angekämpft, so gut es eben ging. Lenken lernt nur, wer genügend übt. Jede Menge Fehler, bis nichts die Richtung trübt. Bin angekommen, sei´s auch nur am ersten Ziel. Alles ist jetzt richtig, und gewonnen ist schon viel.
Refrain: Ich hab geweint vor Glück... Ich hab geweint vor Glück!