ludacris

Ludacris

Fragt man die Hip Hop-Headz jenseits des Atlantik nach dem Superstar des Dirty South-Genres, dann fallen weder Namen wie Trick Daddy oder gar Nelly, sondern Atlantas Finest Ludacris. Den mag ob seiner oft lustigen Laune irgendwie jeder. Ob nun als Mister "Five Minutes" bei Missy Elliott, im Duett mit New York-Pate Fat Joe oder als Feature-Artists der gesamten Westcoast, Chris Bridges aka Ludacris bekommt Respekt an allen Ecken und Enden. Selbst der unverdächtige Underground-Emcee RJD2 aus der Def Jux-Posse hält wahrlich große Stücke auf dessen Skillz.

Im Rap.de-Interview lobt dieser ihn überraschenderweise förmlich über den grünen Klee: "Ich bin ein großer Ludacris-Fan, er hat eine Menge Charisma und erinnert mich an eine sehr kommerzielle Version von Pharaoh Monch. Er hat unglaubliche Kontrolle über seine Stimme." Was ist also dran am kleinen Frauenschwarm aus Atlanta, der oft so schüchtern daher kommt, als könne er kein Wässerchen trüben? Wie schafft er es, ohne größere Crew so fix in die Riege der Toprapper aufzusteigen?

Schon früh nehmen ihn seine noch jungen Eltern auf College- und Block-Partys mit. Klein-Luda rockt damals schon oft das Haus und ist von der Tanzfläche kaum weg zu kriegen. Künstler wie Cameo, Frankie Beverly oder Maze haben es dem gerade mal zehn Lenze alten Steppke besonders angetan. Zwei Jahre später zieht er mit seiner Familie nach Atlanta um. Auf der College Park's Banneker High School beginnt er, sich via Freestyles zu batteln. Später verlagern sich die Reimorgien auf Talentwettbewerbe und Clubs.

Danach ergattert er einen DJ-Job beim Hip Hop-Sender Hot 97.5. Er spart genug Geld, um auf eigene Faust via Disturbing The Peace Entertainment das Independent-Album "Incognegro" unter die Leute zu bringen. Durch seine Beziehungen zu den Radiostationen erreicht die Singleauskopplung "What's Your Fantasy" mit 500 Rotationen pro Woche einen enorm hohen Bekanntheitsgrad in Atlanta. "Incognegro" verkauft sich daraufhin in drei Monaten 30.000 mal. Dieser Erfolg lässt auch einen gewissen Rap-Veteran namens Scarface nicht kalt, der mittlerweile als Präsident von Def Jam South fungiert.

Das Angebot, das ihm Scarface unterbreitet, kann sich der 22-jährige Nachwuchs-Emcee natürlich nicht entgehen lassen. So erscheint 2000 sein Debut "Back For The First Time". Über zwei Millionen Einheiten gehen über die Ladentische und heben Ludacris über Nacht in die erste Riege der Rapstars. Es folgen unzählige Features ohne Ende (Nate Dogg, Jermaine Dupri, Fat Joe, Missy Elliott) und Ende 2001 festigt er mit dem zweiten Streich "Word Of Mouth" seinen Platz an der Sonne

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!