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Hier könnt ihr einige Geschichten lesen, die ich im Lauf der Zeit mal geschrieben hab.

[alle Geschichten außer "Doch sie wusste nicht.." und "so hat es begonnen" wurden NICHT von mir geschrieben]

Du bist du

Kein Mensch auf der ganzen Welt
hat Augen so wie deine.
Manche sind braun und groß und rund dazu,
doch deine sind einzig ,es sind eben deine.
Dich gibt es nur einmal, du bist du.

Nicht eine Stimme klingt genau wie deine,
ob sie nun stammelt, redet oder singt,
                         denn deine Stimme hast nur du alleine,                          
sonst gibt es keine, die so klingt.
Du bist etwas Besonderes,
denn dich gibt`s nur einmal.
Keiner ist genauso, wie du eben bist.

Du hast eigene Gefühle und hast dein Geheimnis
und dein eigenes Glück, das tief in dir ist.
Und keiner kann lächeln, so wie du jetzt lächelst.
Kein Mensch der Welt macht´s genau wie du.
Dein Gesicht hast du ganz für dich alleine .
Du bist etwas Besonderes.Du bist eben du.

Magersucht-Online: Informationen zu Magersucht, von Betroffenen für Betoffene

 

:: Tagebuch eines ungeborenen Kindes ::

[ Verfasser unbekannt ]

3. Oktober
Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein - mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon fertig, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.

19. Oktober
Manche sagen, ich sei noch keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiere. Aber ich bin eine richtige Person, genauso wie eine kleine Brotkrume eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich auch!

23. Oktober
Jetzt öffnet sich schon mein Mund; Denke nur, in ungefähr einem Jahr werde ich lachen und später sprechen. Ich weiß, was mein erstes Wort sein wird: "Mama."

25. Oktober
Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an, wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals innezuhalten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal ermüden. Es wird stillstehen und dann werde ich sterben.

2. November
Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann und bis ich mit diesen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.

12. November
An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit meiner Mutter übers Haar streichen können.

20. November
Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass ich hier unter ihrem Herzen lebe. Oh, wie glücklich sie doch sein muss! Bist du glücklich Mama?

25. November
Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber sie wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Susi heißen. Ach, bin ich schon groß geworden!

10. Dezember
Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt so schön. Was für Haar die Mama wohl hat?

13. Dezember
Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du aus Mama?

24. Dezember
Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen etwas kränklich zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum - bum, bum - bum. Mama du wirst eine gesunde Tochter haben!

28. Dezember
Heute hat mich meine Mutter umgebracht!

Das Tagebuch eines ungeborenen Kindes wurde ca. vor 15 bis 20 Jahren in dem Magazin "Stern" veröffentlicht. Dieses fiktive Tagebuch stammt von einem Frauenarzt, zu dem immer wieder Frauen mit der Bitte um Schwangerschaftsabbruch kamen. Er hörte sich die Sorgen dieser Frauen an, zeigte Verständnis für ihre Probleme, bat sie die ganze Sache nochmals zu bedenken und gab ihnen hierzu auch dieses Tagebuch mit.

 

Doch sie wusste nicht..

Ihr Blick richtete sich starr gegen die untergehende Sonne. Ihr Herz klopfte wie wild und ihre Finger durchkneteten schweissnass den roten Vorhang. Weich war er, samtig. Doch das bemerkte sie kaum, alles vorauf sie sich konzentrierte waren ihre Gedanken. 'Soll ich?! Soll ich wirklich? Nein..', ging es durch ihren Kopf. 'Was würde ich meiner Familie antun, meinen Freunden..'Langsam drehte sie sich um und sank nieder. Ganz langsam, den Kopf gesenkt. 'Wie das wohl ist zu sterben', fragte sie sich. 'Man spürt wohl nichts..oder?' Unschlüssig kniete sie an der Wand, den Kopf in die Hände gestützt. Leise kullerte ihr eine Träne über die Wange..sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie weinte. Seufzend stand sie auf und stand im Zimmer. Ihr Blick fiel auf das Messer, dass auf ihrem Schreibtisch lag. 'Wie schön es ist', dachte sie. 'So blinkend und ganz grade, vollkommen. Wie geschaffen für den perfekten Selbstmord'. Sie erschrak vor ihren Gedanken- 'Bin das wirklich ich?! Wieso will ich sterben?!' Lena schüttelte den Kopf. 'Nein', dachte sie, 'nein nein nein! Ich will sterben, ja. Aber wann..wie?! Ach, das ist alles so beschissen..' Ihre Gedanken wurden jäh durch das heftige Klopfen an ihrer Tür unterbrochen. "Lena? Lena bist du da?" Ihre Mutter. Na toll, jetzt durft sie den restlichen Abend wieder die nette, unschuldige Tochter spielen, durfte sich nichts von ihren Ängsten und Absichten anmerken lassen.."Ja, komm rein". rief sie und wischte sich schnell die Tränen vom Gesicht. Sie zwang sich zu einem Lächeln, als ihre Mutter ihr Zimmer betrat. "Puh, ist das kalt draußen. Ich hab eingekauft Lena, es gibt gleich Essen. Deckst du schonmal den Tisch?!"  Lena hatte ihrer Mutter gar nicht zugehört, sie hatte nur ihre hastigen Bewegungen verfolgt, ihre Mimik und Gestik beobachtet. Still stand sie da. "Lena? Ist alles ok mit dir?", fragte ihre Mutter und schüttelte sie sanft an der Schulter. Lena zuckte zusammen, "Ja natürlich, ich denke nur grad an etwas anderes. Tut mir Leid Mama, ich deck gleich den Tisch". Mit einem flinkem Lächeln und einem freundlichem Augenzwinkern huschte ihre Mutter wieder aus dem Zimmer. Auf einmal wurde Lena wütend. 'Wieso muss immer ich alles erledigen?! Wieso merkt keiner, was in mir vorgeht?'. Entschlossen ging sie zum Schreibtisch, nahm das Messer in die Hand und atmete tief durch. 'Gleich geht es besser, gleich..', dachte sie und ritzte sich mit dem Messer einen langen, tiefen Schnitt in den Arm. Bewegungslos stand sie da und blickte auf den Schnitt. Als die ersten Blutstropfen anfingen, herauszuquollen, begann sie zu lächeln. 'Wie schön', dachte sie. 'So tiefrot..'

Und sie nahm das Messer und stoß zu..

Der Mond

Meine Mutter hatte mir nie einen Wunsch abgeschlagen, mein Vater nie mit mir geschimpft.
Mein Zimmer war groß, ein Computer stand in einer Ecke neben meiner teuren Musikanlage und dem Fernseher.
An den Wänden hingen Poster und an der Pinwand neben der Tür hingen die Photos meiner Familie, Freunde und Bekannten, doch keines von mir.
Das Bücherregal wirkte leer nachdem alle Bücher weg waren, ich hatte sie alle verbrannt.
Ich wollte nicht mehr in meinen Träumen wohnen, ich hatte es satt tausend Leben zu leben und doch kein Einziges zu besitzen und meine Entscheidung war gefallen.

Ich war zu Eis erstarrt und meine Tränen brannten heiß wie Feuer.

Der Mond strahlte silbern und hell in mein Zimmer, ein kühler Gegenpol zu meinen Gefühlen, ein Haltepunkt in der unendlichen Leere die sich um mich ausbreitete.
Nachvollziehen was ich damals dachte kann niemand, niemand wird jemals verstehen was ich bin und was ich war, denn niemand weis was die Essenz meines Lebens ausmacht.

Blut lief meine Arme herab, klebte an meinen Fingern, meinem Gesicht, alles war voller Blut und der Schmerz war überall, kam von allen Seiten, brandete an meinem Körper und fegte alle Gedanken hinweg, lies nichts anderes zu als den kalten unendlichen Schmerz, der von nun an heiß in meinem Innern gefangen war. Der Schmerz würde mein Ende sein...

Laut meinen Eltern war mein Lieblingsessen Spagetti, was sie nicht wussten war, das ich keine Nudeln mochte.
Sie hatten mich in meiner frühen Kindheit zum Ballet geschickt, ich hatte es immer gehasst.
Sie sagten meine Lieblingsfarbe sei gelb, gelb wie Sonne, doch auch das stimmte nicht.
Ich wurde in Klischees gezwungen und hatte ihnen nachzukommen, bis ich selbst anfing an die ständigen Lügen zu glauben.

Blut lief meine Arme herab, klebte an meinen Fingern, meinem Gesicht, alles war voller Blut, und ich hatte Angst. Es war eine Angst die mich nie wieder verlassen würde, die mich umhüllte und an mir klebte. Die Angst würde mein Ende sein...
Irgendwann wäre der Tag der Entscheidung gekommen, früher oder später. Es war vorhersehbar gewesen, doch ich glaube nicht das sie auch nur einen Gedanken daran verschwendet haben.
Ich weis nicht mehr genau was passiert ist, ich weis nur das ich meine Entscheidung weder bereue noch das ich mich besonders darüber freue.
Man hätte alles anders machen können, ein Wort, eine Geste, keine großen Geschenke, ich wollte kein Geld, was ich wollte...ich weis es nicht mehr.
Ich hatte die Einsamkeit und den Hass überwunden, hatte geträumt und zu spät erkannt das mein Traum Wirklichkeit war. Aber vielleicht war es auch besser so.

Blut lief meine Arme herab, klebte an meinen Fingern, meinem Gesicht, alles war voller Blut...doch es ist nicht mein Schmerz...Es ist auch nicht meine Angst...Doch es ist mein Ende...

Für einen kurzen Augenblick habe ich meine Menschlichkeit aufgegeben, habe im Schutze der Dunkelheit nicht nur das Leben anderer ausgelöscht sondern mir auch den letzten Sinn meines Daseins genommen.
Ebenso sehr wie ich das Blut sehe, kann ich den Schmerz fühlen, die Angst riechen.
Ich kann nicht einfach so daneben stehen, der Hass hatte meine Sinne vernebelt, hatte mein Handeln bestimmt, aber es tut mir nicht leid.
Ich empfinde keine Schuld, ich empfinde nichts außer kalter Gleichgültigkeit.
Sie waren meine Eltern, sie haben so viele Jahre mit mir zusammengelebt, und ich empfinde bei dem Anblick ihres Blutes nichts.
Keine Freude, keine Trauer, kein Hass mehr...

So sinke ich neben die beiden Leichname nieder, die Augen geschlossen, ich kann sie nicht mehr sehen.
Der Aufprall meines Körpers auf den Boden hallt in meinem Kopf, aber ich kann mich nicht mehr abstützen. Mein Leben ist dahin, meine Seele schreit nicht mehr.
Das Messer fällt blutig neben mein Gesicht und meine Augen öffnen sich ein letztes Mal.
Es ist das Blut meiner Mutter, meines Vaters, und es ist mein Blut, das an der scharfen Klinge klebt.

Es wird keine Lügen mehr geben...

Und so hat es begonnen..

Es war Samstag Abend. Ein schöner Samstag Abend. Die Luft war warm, der Himmel wölbte sich in einem hellem Abendrot über die Stadt und man konnte das Lachen und gesellige Reden aus der Straße hören. Sie saß am Schreibtisch, den Kopf in die Hände gestützt und wartete. Sie wartete nun schon 2 Stunden lang. Doch sie wusste nicht, auf was. Wehmütig blickte sie aus dem Fenster. Ihre Hände spielten mit dem Messer, dass sie sich am Vormittag gekauft hatte. Sie erinnerte sich, als sie zum ersten Mal mit "SSV" in Berührung kam: Ihre damals beste Freundin wurde auf einmal so scheu, zog sich zurück, wollte nichts mehr von der Umgebung wissen. Auch Sarah hatte sie abgestoßen, sie konzentrierte sich nur noch auf sich selbst. Sarah hatte sich oft gefragt, warum ihre Freundin so ein Verhalten an den Tag legte. Die abenteuerlichsten Vermutungen stellte sich sich immer abends im Bett vor. Bis eines Tages, die Klasse hatte schwimmen und ihre Freundin, Julia, mal wieder "erkältet" war. Während die anderen, die Anordnungen des Lehrers befolgend, ihre Bannen schwammen, stand Julia abwesend am Beckenrand und blickte auf das Wasser. Bis Phillip, der "Macker" aus der Klasse an sie ranschwamm, sie am Pulli packte und ins Wasser zog. Schreiend und nach Luft rangend hielt sich Julia am Rand fest und zpg sich aus dem Wasser. Phillip schwam lachend zu seinen Freunden zurück und markierte sich wieder. Traurig blickte Julia ihm  nach. "Herr Degner?", rief sie, "ich bin kurz auf der Toilette". "Jaja, ist gut", entgegnete ihr Lehrer und wandte sich wieder seinen Schülern zu. Julia verschwand und Sarah stand nachdenkend am Sprungbrett. Auf einmal fasste sie sich ein Herz und ging mit entschlossenem Blick Julia hinterher. Julia stand währenddessen schon in der Umkleide, suchte hastig nach ihren neuen Rasier-Klingen. Sie hörte Sarah nicht kommen, sehnte sich nur nach dem Schmerz, den sie sich gleich zufügen würde. Sie holte tief Luft und schnitt sich. sie hielt die Augen geschlossen, ganz in sich vertieft und genoss den Schmerz, bis sie auf einmal ein Schluchzen hörte. Sie blickte auf und sah - Sarah!! Mit einem geschocktem Blick lehnte Sarah weinend und zitternd an der Tür. "Warum..", flüsterte sie, "warum hast du das getan?!". "ich..ich..", stammelte Julia..doch dann wurde sie auf einmal wütend. "Warum bist du mir hinterhergelaufen?! Was gibt dir das Recht, dich in meine Sachen einzumischen?!", schrie sie. "Julia..du bist so anders..geworden..warum hast du das grad eben getan?! Bitte, ich will dich nicht verlieren..was ist los mit dir?!", fragte Sarah weinend. Julia stand da. Sie spürte, wie all ihre Gefühle über ihr zusammenfielen, sich vermischten. Sie fühlte Schmerz, Trauer, aber auch Freude und eine seltsame Vertrautheit zu dem Mädchen, das da weinend an der Tür lehnte. Langsam ging sie zu Sarah und begann zu weinen. Mit unsicheren Armen nahm Sarah Julia in den Arm. "Wir schaffen das, Jule. Ich weiß zwar leider nicht genau, was mit dir los ist, aber -", sprach sie und sah Julia auf einmal entschlossen in die Augen "ich lass es nicht zu, dass es dir schlecht geht. Wenn du ein Problem hast..du weißt, du kannst mir alles sagen. Ich will dich nicht verlieren, nie!!"

'Ja, so fing alles an', überlegte Sarah. Dann hatte es mit Julia den vollkommenen Absturz gegeben - sie schnitt sich so tief, dass sie bereits in Lebensgefahr schwebte, als sie in die Intensivstation gebracht wurde. Nach einjähriger therapeutischer Behandlung hatte Julia dann wieder begonnen zu ritzen. Leider nahm das niemand wahr, der Kontakt zwischen Julia und Sarah war bis auf wenige telefonate erloschen und ansonsten hatte Julia nicht viele Freunde. Eines Tages wurde sie am See gefunden - mit einer Rose in der Hand, mit dem Messer in der anderen. Neben ihr lag ein Zettel: "Sarah, auch wenn es nicht immer so schien: Es tut mir alles so Leid, wirklich." Das war alles. Als Sarah davon erfuhr, brach sie zusammen. Nachdem sie wieder auf den Beinen war, schloss sie sich eine Woche in ihr Zimmer ein und weinte ununterbrochen. Dann sah sie am Fenster ein Taschenmesser liegen. Unbewusst nahm sie es in ihre Hände und spielte damit, während sie ihren Gedanken nachhing. Dann fiel ihr Blick auf das Messer. Geistesabwesend strich sie damit über ihren Arm, ganz leicht und sanft. Sie drückte starker. Auf einmal war eine Leere in ihrem Kopf, sie fühlte nur Emotionen, so viele Emotionen..kaum aushaltbar. Mit einer schnellen, kraftvollen Bewegung ritzte sie sich ein "J" in dn Unterarm. Und als es zu bluten begann, begann sie zu weinen. Erst lautlos, dann immer stärker. Die Trauer fiel über sie herein. Doch plötzlich merkte sie, dass die roten Tränen sie zu befreien schienen. Es war auf seltsame Weise ein schönes Gefühl. Mit zitternden Händen legte sie das Messer nochmals an und ritzte erneut. Sie merkte, dass es ihr gut tat. Und sie wollte mehr. Ab da ging sie nun Julias Weg. Alles, was sie belastete, schüttelte sie durch das ritzen ab. Auch sie zog sich zurück, schottete sich ab. 

Doch  sie wusste - sie besaß etwas, das ihr keiner nehmen konnte: ihre roten Tränen.  

"Ja, so war das..", dachte sie und ging zum Fenster. Nun müssten bald ihre Eltern zurückkommen. Sie stand langsam auf und zog ihre Ärmel über die Arme- Nun war keine einzige Narbe mehr zu sehen. Da hörte sie auch schon, wie ihre Eltern die Wohnung betraten. Behutsam legte sie das Messer in eine Schublade und ging aus dem Zimmer. 

 

 

und wenn ihr hier klickt, könnt ihr euch eine eigene story zusammenstellen..

 

.::Leben einer Narbe::.

Hallo, Ich bin eine Narbe.
Geboren wurde ich aus einer Wunde.
Meine Mutter ist die Haut
und mein Vater war eine Klinge.
Als ich geboren wurde tat es meiner Mutter sehr weh.

Sie hat vor Schmerz geblutet,
aber mein Vater hat ihr Mut gemacht.
Er hat gesagt, dass wenn die Wunde verheilt ist,
wenn das Blut aufhört zu fließen,
dass dann etwas entsteht,
was sie beide lieben werden.
Ich - die Narbe.

Doch heute ist alles anders.
Meine Mutter liebt mich zwar noch,
lässt mich nicht los.
Aber sie verbietet meinem Vater mich zu sehen.
Auch ich habe schon Angst vor ihm,
weil ich weiß er tut mir nicht gut.
Ich bin meinem Vater dankbar,
dass er mich auf die Welt gebracht hat.
Aber heute möchte ich ihn nicht mehr sehen.
Meine Mutter sagte mir kurz nach meiner Geburt,
dass ich eine Wunschnarbe bin.
So, wie alle meine Geschwister.
Ich habe viele Geschwister,
und alle sehen anders aus. Ich habe dicke und große Schwestern.
Aber auch dünne und zierliche.
So wie meine Brüder.
Wir sehen alle verschieden aus.
Aber unsere Mutter liebt uns.
Sie steht zu uns und ist stolz uns geboren zu haben.
Väter haben wir nicht alle den selben.
Eine Schwester ist von einer Scherbe.
Ein Bruder von einer Zigarette.
Andere Geschwister von mir wurden von einem Messer gezeugt.
Aber es gibt für uns nur eine Mutter - die Haut.
Du fragst Dich warum wir nicht alle den selben Vater haben?!
Nachdem unsere Mutter die erste Narbe bekam
hat sie sich von dem Vater getrennt,
weil sie gemerkt hat
er tut ihr nicht gut.
Aber immer wieder wollte sie neu gebären
und so suchte sie sich neue Väter für ihre Narben.
Immer wieder hasste sie den Vater nach der Geburt und verließ ihn.
Und heute möchte sie keine Narben mehr.
Sie liebt jeden einzelnen von uns,
aber für noch weitere Narben hat sie keine Liebe
und keine Kraft mehr.
Und ich bin stolz auf meine Mutter.
Jeden Tag schenkt sie uns Liebe und Verständnis.
Manchmal bekommen wir Besuch von einer anderen Haut.
Diese liebkost uns dann
und Mutter freut sich,
dass die andere Haut sie nicht abstößt...
...wegen uns - ihren Kindern - die Narben.

farbig?

[Nichts gegen Farbige!!!]
Ein kleiner schwarzer Junge und ein weißes Mädchen spielen zusammen.
Sie sagt immer wieder "Farbiger" zu ihm.

Darauf der Farbige:

"Na hör mal, wenn ich zur Welt komme, bin ich schwarz - wenn ich aufwachse,
bin ich schwarz. Wenn ich an der Sonne war, bin ich schwarz. Wenn mir
schlecht ist, bin ich schwarz. Wenn ich friere bin ich auch schwarz. Selbst
wenn ich mal sterbe bin ich schwarz."

".."

"Und Du? - wenn Du zur geboren wirst, bist Du rosa. Wenn Du größer wirst,
bist Du weiß. Wenn Du an der Sonne warst, bist Du rot. Wenn dir schlecht
ist, bist Du grün. Wenn Du frierst, bist Du blau. Und wenn Du mal stirbst
wirst Du grau.

und dann sagst Du FARBIGER zu mir?..."

 

 

Was man mit seinem Handeln bewirken kann

Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der High School, sah ich ein Kind aus meiner Klasse nachhause gehen. Sein Name war Kyle.Es sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen. Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem Freitag nach Hause? Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein."
Mein Wochenende hatte ich schon verplant (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freuenden morgen Nachmittag), also zuckte ich mit den Schultern und ging weiter.Als ich weiter ging sah ich ein Gruppe Kinder in seine Richtung laufen. Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und schubsten ihn, so dass er in den Schmutz fiel. Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei Meter neben ihm im Gras landete. Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen Augen.
Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am boden umher und suchte seine Brille, und sah Tränen in seinen Augen. Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner." Er schaute zu mir auf und sagte: "Hey, danke!" Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht. Es war eines jener Lächeln, die wirkliche Dankbarkeit zeigten.
Ich half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt. Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich ihn, warum ich ihn vorher nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf eine privat Schule ging. Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgeben. Den ganzen Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher. Er war ein richtig cooler Kerl. Ich fragte ihn ob er Lust hätte mit mir und meine Freunden am Samstag Fußball zu spielen. Er sagte zu.
Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen, und je mehr ich Kyle kennen lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten genauso über ihn. Es begann der Montag Morgen, und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war wieder da. Ich stoppte ihn und sagte: "Oh Mann, mit diesen ganzen Büchern wirst du eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen." Er lacht und gab mir einen Teil der Bücher.
Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde. Als wir älter wurden dachten wir übers College nach. Kyle entschied sich für Georgetown, und ich mich für Duke. Ich wusste, dass wir immer Freunde sein werden, und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden. Er wollte Arzt werden und ich hatte vor eine Fußballer-Karriere zu machen. Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit indem ich sagte er sei ein Dummkopf. Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war so froh, dass ich nicht derjenige war der sprechen musste. Abschlusstag, ich sah Kyle. Er sah großartig aus. Er war einer von denen, die während der High School zu sich selber finden und ihren eigenen Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen mochten ihn. Mann, manchmal war ich richtig neidisch auf ihn.
Heute war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war. Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, großer Junge, du wirst großartig sein!" Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und lächelte. "Danke," sagte er. Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an. "Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die dir halfen diese schweren Jahre zu überstehen. Deinen Eltern, deinen Lehrern, deinen Geschwistern, vielleicht einem Trainer... aber am meisten deinen Freunden. Ich sage euch, dass beste Geschenk, das ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft. Lasst mich euch eine Geschichte erzählen."
Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an als er von dem Tag erzählte an dem wir uns das erste mal trafen. Er hatte geplant sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank ausgeräumt hat, so dass seine Mutter es später nicht tun müsste, und trug sein Zeug nach Hause. Er schaute mich an und lächelte. "Gott sei Dank, ich wurde gerettet. Mein Freund hat mich von dieser unsäglichen Sache bewahrt." Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt als dieser gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten Augenblick erzählte. Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber sahen, genau das selbe, dankbare Lächeln. Niemals zuvor spürte ich solch eine tiefe Verbundenheit. Unterschätze niemals die Macht deines Handelns. Durch eine kleine Geste kannst du das Leben einer Person ändern. Zum Guten oder zum Bösen. Gott setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu beeinflussen, auf jede Art und Weise. Sieh' das Gute in anderen.

"Friends are angels who lift us to our feet when our wings have trouble remembering how to fly"

 

 

Tod einer Unschuldigen - Gedicht aus den USA

Ich mache mit! Auch du solltest mitmachen und dieses Gedicht kopieren. Es passieren einfach noch viel zu viele Unfälle aufgrund von Alkohol auf den Straßen, bei denen immer wieder Unschuldige zu Tode kommen. Hilf mit, dieses Gedicht soll um die ganze Welt gehen!!!

 


Warum Mami?
Alkohol am Steuer: Tod einer Unschuldigen


TOD EINER UNSCHULDIGEN

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.
Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.
Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.
Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.
Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.
Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.
Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?

ANMERKUNG: Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:
JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT, DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN. GIB ES BITTE AN SO VIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER. WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT.

 


Genau Erklärung der Wort "Hip Hoppers"

Hip Hopper sind Lebewesen die sich hüpfend vorwärts bewegen dabei taumeln sie mit dem Oberkörper hin und her (Gleichgewichtsstörungen?!?). Sie tragen Kleidung die sie 'cool' oder ' lässig' nennen. Normale Menschen sagen das diese Kleidung aussieht als hätten sie in die Hose gemacht (wer weiß, vielleicht stimmts!). Sie werden auch als Enten oder dergleichen genannt. Ein unerklärliches Phänomen ist auch ihre Sprache... Sie benutzen Wörter wie 'Jo', 'Krass' und 'Alter', welche sie zu 'Jo man', und 'krass Alter' kombinieren. Im Duden findet man diese Wörter unter folgender Erklärung:

Jo: Kurzform von Johannes,
Johann etc.!

Krass: Hochfläche in Jugoslawien

Alter: Nummerische Bestimmung der Lebensjahre.
             
Auch ihre Musik ist ein Rätsel für die Menschheit. Sie hat etwa die Geschwindigkeit einer Schildkröte. Auch die Anzahl der Beats in den Liedern istfaszinierend... Etwa alle 15 sekunden kommt ein (((bumm))).

... Ähm, sorry... wo waren wir ? Ah ja, bei der Musik... Im ganzen hört sich die Musik folgendermaßen an:'bla bla bumm...'!

Zu dieser Musik hüpfen sie rum, was sie tanzen nennen... 

Ihr Tanzstill besteht aus folgenden Bewegungen:

-Stillstehen und mit dem Kopf
nicken (was ich normalerweise
tue wenn ich jemanden
zustimme)

-Von einem Fleck zum anderen
hüpfen

-Seltsame Fingerverrenkungen
(Ich habe übrigens nen guten
Orthopäden...

=> Wichtig:
Ich liebe HipHop .. find den Text einfach nur genial :D



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