Chimsee
 Der Chiemsee auch „bayerisches Meer“ genannt, ist der größte See in Bayern und nach Bodensee und Müritz der drittgrößte See in Deutschland Er entstand wie viele andere Voralpenseen am Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren als Ausschürfung eines Gletschers Ursprünglich bedeckte der See eine Fläche von fast 240 km², was etwa dem dreifachen der heutigen Wasserfläche entspricht. Er verfügt über ein Volumen von 2.047.840.000 m³, bei einem Umfang von 63,96 km (Uferlänge mit Inseln 83 km). Das Einzugsgebiet beträgt 1.398,56 km². Der See, wie auch der Ort Chieming und der gesamte Chiemgau sind nach einem Grafen mit dem Namen Chiemo benannt. Die Inseln im See sind Herreninsel (238 ha), Fraueninsel (15,5 ha), Krautinsel (3,5 ha) und Schalch (22 m²). Mittenwald
 Der Markt Mittenwald der an einer der ältesten Römer- und Handelsstrassen liegt. Urkundlich wurde der Ort erstmalig um 1080 genannt. Bis 1803 gehörte er zur bischöflich-freisinger Grafschaft Werdenfels. 1361 wurde Mittenwald von Karl IV. zum Markt erhoben. Die Glanzzeit erlosch, als 1679 der Bozner Markt in seinen Ursprungsort zurückverlegt wurde. Die darauf folgenden Notjahre konnten erst von Matthias Klotz, einem Sohn Mittenwalds, beseitigt werden, der im Kindesalter nach Italien kam, um beim Geigenbaumeister Railich in Padua zu lernen. 1684 den Geigenbau in Mittenwald einführte und somit dem Ort für mehr als 250 Jahre Brot und Verdienst brachte. Die Tradition des Geigenbaus, ist auch nach den beiden Weltkriegen übernommen worden und wird nach wie vor in Mittenwald gepflegt. Seit der Jahrhundertwende lebt man in Mittenwald zum größten Teil vom Tourismus zurück zum Urlaub
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