ambeauty

 

„Es gibt nichts schlimmeres auf der Welt als gewöhnlich zu sein...“

 

‚American Beauty’ – Ein Film den ich abgöttisch liebe!

Ein Film, der mich sowohl zum Lachen, als auch zum Weinen bringt, mich mit seiner nur so heraustriefenden Ironie verzaubert und den ich so herrlich ehrlich finde.

Ein Film in dem meiner Meinung nach ein viel tieferer Sinn steckt, als die meisten vielleicht denken, welchen man aber nur für sich selbst erkennen und schätzen kann, denn jeder interpretiert dies vielleicht anders.

Ich halte es hiermit genauso wie mit meinen anderen Unterseiten – ein kleines, vielleicht unbedeutendes, Tribut an etwas was ich liebe.

 

Er ist grandios.

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Titel USA / Deutschland: American Beauty 
Genre: Melodram
USA, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 20.01.2000
Kino USA: 17.09.1999
Laufzeit Kino: 122 Minuten

 

Cast:

~*~

Kevin Spacey ~ Lester Burnham

Annette Bening ~ Carolyn Burnham

Thora Birch ~ Jane Burnham

Mena Suvari ~ Angela Hayes

Wes Bentley  ~ Ricky Fitts

( Peter Gallagher ~ Buddy Kane alias Der Imobilien-König )

 

Regie:

~*~

Sam Mendes

 

Oscars:

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Oscar 1999 für "American Beauty" (Bester Film)
Oscar 1999 für Kevin Spacey (Bester Schauspieler)
Oscar 1999 für Sam Mendes (Beste Regie)
Oscar 1999 für Conrad L. Hall (Beste Kamera)
Oscar 1999 für Alan Ball (Bestes Drehbuch)

~*~

Oscar-Nominierung 1999 für Annette Bening (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nominierung 1999 für Tariq Anwar und Christopher Greenbury (Schnitt)
Oscar-Nominierung 1999 für Thomas Neumann (Musik)

 

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Handlung

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Eine Vorstadtallee gesäumt von kahlen Bäumen ... ein kleines Einfamilienhäuschen ... so beginnt der Film ... alles ganz gewöhnlich ...

Eine Stimme – es ist Lester der einem gleich zu Anfang des Films erklärt, dass er in einem Jahr sterben wird. Mhm ...

Lesters Leben scheint ziemlich festgefahren, für seine Frau Carolyn sind die Rosen aus dem Vorgarten, ihre Karriere und wer weiß was nicht sonst noch alles, wichtiger, seine Tochter Jane hasst ihn und sein Job macht ihm so gar keinen Spaß mehr. 

Als er bei einer Schulveranstaltung Angela, eine Freundin von Jane, sieht, ist es um ihn geschehen. Sichtlich fasziniert, starrt er sie an und führt ein stümperhaftes Vater – Freundin der Tochter – Gespräch. Jane versinkt halb im Boden, doch Angela findet das alles nur süß. Sie ist es gewöhnt, dass Männer sie verehren.

Auf einer Party, die Lester gezwungener Maßen mit seiner Frau besucht, lernen sie den Immobilien – King, das Vorbild von Carolyn, kennen und als diese sich daran macht ihm ihre Bewunderung auszudrücken, verdrückt Lester sich lieber. 

Er begegnet Ricky, der als Catering – Assistent dort arbeitet. Es stellt sich heraus, dass er der neue Nachbarsjunge ist und die zwei freunden sich sozusagen an.

Ricky, der mit Drogen dealt, verliebt sich mittlerweile in Jane, welche nicht ganz abgeneigt ist. Ganz im Gegensatz zu Angela, die ihn als Freak abstempelt, weil er Zeit in der Psychatrie verbracht hat und überall mit seiner Handkamera rumrennt. (Würden wir das nicht auch tun an Angelas Stelle? *g*)

Lester beginnt seinen etwas veralteten Körper neu zu trainieren und richtet in seiner Garage ein Sportstudio ein, kauft sich einen ordentlichen Vorrat an Stoff bei Ricky, kündigt seinen Job - natürlich nicht, ohne seinen Boss um 60.000,-$ zu erpressen und träumt von einer Affaire mit Angela.

Carolyn treibts inzwischen mit dem Immobilien – King und als ihr Mann erzählt, dass er gekündigt hat fliegen im Esszimmer die Spargelteller.

Lesters neuer Job bei einem Burgerladen bietet ihm das was er will – „das kleinstmögliche Maß an Verantwortung“ und mit seinem neuen Wagen, dem Firebird von dem er schon als kleiner Junge träumte, kurvt er durch die Straßen.

Das alles und mehr passiert in einem Jahr, und was sagte er am Anfang des Filmes? „In einem Jahr, werde ich tot sein...“

Der verhängnisvolle Abend ...

Ricky und Jane wollen nach New York abhauen, weil sein fanatischer US – Army Vater ihn rausschmeißt und nebenbei beschimpfen sie Angela auch noch als ‚gewöhnlich’, worauf sie weinend aus dem Zimmer läuft.

Carolyn wird von ihrem Immobilen – Sexprotz verlassen und sitz heulend mit ihrer Waffe im Wagen ...

Das alles lässt wohl nicht auf ein Happy End hoffen – jedenfalls nicht auf ein ‚gewöhnliches’ ...

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Die Plastiktüte ~ Symbol für die Schönheit des Lebens ~ Die Schönheit der Einfachheit

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Das traumhafte Video - In ihm verfolgt die Kamera eine weiße Plastiktüte vor dem Hintergrund einer roten Backsteinmauer. Die Tüte kreist zunächst über die grau gepflasterte, mit Laub bedeckte, Fläche vor dieser Mauer. Nach kurzer Zeit erhebt sich die Tüte, nicht aber das Laub, vom Boden. Sie schwingt sich auf und bewegt sich, verfolgt von der Kamera, die Mauer entlang. Am Ende der Aufnahme zoomt sich die Kamera näher an die Tüte heran, sodass nur noch die Wand und die davor fliegende Tüte zu sehen ist.

 

Das Video ist durchweg stumm. Weder das Geräusch des Windes, noch das Rascheln der Tüte, noch sonst ein Laut ist zu hören. Die Szene bleibt isoliert. Der Vorgang spielt sich wie in einem Niemandsland ab. Es gibt keinerlei Zugang zur äußeren Welt.

 

Die Bilder geben überhaupt keine Auskunft. Sie geben nur ein einmaliges Ereignis wieder.

Diese Konzentration auf das wesentliche machen die Schönheit des Videos aus.

 

Diese Schönheit bedeutet nicht zu analysieren in welchen Formen sich die Plastiktüte vor der Mauer bewegt oder warum. Es geht um das Ganze. Die Erscheinung an sich. Kein Drumherum, kein Kitsch, sondern die Schönheit der Einfachheit.

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