fanszene

Zurück

 

Im Folgenden stellen wir euch einen kleinen, engagierten und außergewöhnlichen Fanclub des Traditionsklubs Austria Salzburg vor. Als Obmann berichtete Michael Niederer über das Prinzip, Aktivitäten und wissenswerte Details zu dieser Gruppe von begeisterten Fußballanhängern.

 

Wir schrieben die mittleren Neunzigerjahre: Just in jener Zeit, als der „erste Schwung“ der großen Erfolgsjahre von Austria Salzburg langsam seinem Ende zusteuerte, ging es ans Eingemachte bei der Gründung des Austria Salzburg Fanclubs „Violette Teufel“. Drei junge Burschen, die ihre Liebe zum Fußball und zu Austria Salzburg in der Volksschule entdeckten, schnupperten in ihrem jungen Leben gleich einmal die violette Erfolgsluft der Salzburger Austria. Einer dieser drei war Michael Niederer, der heutige Fanclubleiter. Das besondere daran: Die Jungs waren bzw. sind Niederösterreicher. Als Rapid (würde sich für junge Leute aus Niederösterreich wegen der geringeren Distanz doch eher als Klub anbieten) 1996 Meister wurde, war das Herz dieser Burschen längst violett eingefärbt – und dabei sollte es auch bleiben. In diesem Jahr (1996) entstanden auch die ersten konkreteren Planungen für die Gründung eines eigenen Fanclubs. Die jungen Niederösterreicher hatten damals keine Ahnung über die Arbeit von bereits bestehenden Fan-Organisationen. Ohne jeden Einblick wagten sie den Sprung ins kalte Wasser, indem dann ein eigener Fanclub gegründet wurde. Da es in deren Umgebung (Wilhelmsburg an der Traisen) keinen Verein von Anhängern der Salzburger gab, machten die motivierten Jungs einen Anfang. Unter dem wenig kreativen Namen „Fanclub Wilhelmsburg/NÖ“ wurden die Anfänge der Entstehung des jetzigen Fanclubs gemacht. 1997 begann dann ein langes Hin und Her, ehe man sich endlich auf einen endgültigen Namen einigen konnte. Mit dem Heimspiel von Salzburg gegen Rapid am 24. Mai 1997 (2:0 für Salzburg) wurde dann die offizielle Gründung vollzogen. Es war damals freilich nur eine Handvoll Leute, die von der Gründung an mit dabei waren. Keiner dieser wenigen Gründungsmitglieder war zuvor jemals Mitglied bei einem anderen Fanclub. Diese Leute haben also absolutes Neuland betreten. Mit der Zeit gewann der Fanclub einige neue Mitglieder für sich. Seit dem 5. November 2001 sind die „Violetten Teufel“ als eingetragener Verein auch im Vereinsregister angeführt (e.V.). Heute zählt die Gruppe 32 Mitglieder. Der Kern des Fanclubs ist und bleibt zwar in Niederösterreich, die Mitglieder verteilen sich aber mittlerweile auf sämtliche Bundesländer Österreichs. Es ist auch das Ziel des Klubs, Mitglieder aus allen Ecken und Enden des Landes zu gewinnen. Dass ein bundesweit aktiver Fanclub auch Nachteile mit sich bringt, ist Obmann Michael Niederer (er hört auf „Präsi“) bewusst: „Dadurch wird natürlich einiges schwieriger, durch die großen
Entfernungen der einzelnen Mitglieder sind organisierte Fanfahrten fast
unmöglich“. Um effizienter an Choreographien arbeiten zu können, sehnt sich Michael Niederer besonders nach mehr Mitgliedern aus Niederösterreich. Für eine Mitgliedschaft sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich, dass das Fußballherz für Austria Salzburg schlagen muss ist klar. Als selbstverständliche Bedingung, um dabei sein zu können wird es auch angesehen, dass man Fußball nicht mit Gewalt verbindet. Die „Violetten Teufel“ (kurz: „VT“) distanzieren sich entschieden von jeder Art von Gewalt und Rassismus im Stadion. Vielmehr wird auf die völkerverbindende Seite des Fußballs wert gelegt. Anti-Rassismus-Aktionen werden von dieser Gruppe bei Gelegenheit auch unterstützt. Die Salzburger Fankurve hat so ein wenig den Ruf als aggressive Fantribüne. Es gibt defacto immer wieder Ausschreitungen mit Beteiligung einiger Leute, die sich über Austria Salzburg eine Bühne für ihre Aggressionen verschaffen. Dass sich dieser Umstand in Form von Negativschlagzeilen über die Salzburger Fanszene im Allgemeinen auch auf die „Violetten Teufel“ etwas niederschlägt, ärgert Präsident Niederer. Fußball ist aus der Sicht der „VT“ übrigens keine reine Männersache. Einige der Mitglieder sind weiblich, darunter zum Beispiel auch die Kassiererin, Schwester von Präsident Niederer. Mit den Einnahmen, die Carina ihrem Bruder Michael vermelden kann, werden diverse Aktivitäten des Fanclubs finanziert. Für 36 Euro (20 Euro bis zum 16. Lebensjahr, gratis bis zum 12. Lebensjahr) ist man bei den „VT“ ein Jahr lang Mitglied. Mit diesem Beitrag leistet man einen wichtigen Anteil zum Budget der Gruppe. Die Mitgliedsbeiträge sind die größte Einnahmequelle für den Fanclub. Besonders stolz ist der Fanclub auf das im Dezember 2001 ausgetragene Fußballturnier zugunsten krebskranker Kinder, bei dem auch Fußballprominenz vor Ort war. Als der mittlerweile gefeuerte Salzburg-Trainer Lars Söndergaard erstmals in der Kritik stand, versuchten die „Violetten Teufel“, ihren kleinen Beitrag dazu zu leisten, Lars schnell wieder aus der Schusslinie zu bringen. In Windeseile wurden T-Shirts und ein Spruchband angefertigt. Lars Söndergaard selbst war sehr angetan von dieser prompten Aktion des Fanclubs. Die „Violetten Teufel“ verspüren bei jeder gelungenen Choreographie der Südtribüne in Salzburg Stolz, egal von welchem Fanclub die jeweilige Einlage auch organisiert wurde. Man sieht sich als Teil der Kurve. Wie alle Fanclubs von Austria Salzburg können auch die „Violetten Teufel“ der Aktion „Sponsorennamen weg aus den Vereinslogos“ viel abgewinnen. Bei Auswärtsspielen in Bregenz wird mit den Jungs von „Sudden Death Bregenz“ die Fan-Freundschaft „begossen“. Das ist die einzige wirkliche Fan-Freundschaft, international gibt es nur einzelne Kontakte. Auf der eigenen Fantribüne, der „Curva Sud“ in Salzburg, versucht man, mit allen Fanclubs gut auszukommen. Interne Ungereimtheiten der Violetten Fans sollten auf jeden Fall vermieden werden, so Niederer. Besonders gute Kontakte hat der Fanclub zu den „Stierwaschern“. Aber auch zu den von der Mentalität etwas anders gesinnten „Ultras“ haben die „VT“ gute Kontakte, ließ „Präsi“ Niederer wissen. Im Salzburger Stadion erkennt man die „Violetten Teufel“ an ihrer Kleidung. Von T-Shirts (auch Girlie-Shirts) über Kapuzensweater bis hin zu Regenjacken gibt’s fast jedes Textil mit Aufdruck des Fanclub-Logos. Will jemand ein bestimmtes Stück, so meldet der sich beim „Präsi“, dieser gibt die Bestellung weiter und sorgt dafür, dass in einer Woche das gewünschte Textil mit Aufdruck bereits verfügbar ist. Besonders dankbar ist der Fanclub um Michael Niederer ihrem Textildrucker Johann Tanzer (Werbegrafik Johann Tanzer). Er ermöglicht ihnen selbst bei geringen Auftragsmengen sehr günstige Preise für die Beflockung der Textilien. Außerdem erkennt man die Gruppe durch ein Transparent. Dieses soll wegen Transportschwierigkeiten jedoch bald durch ein neues Stofftransparent ausgetauscht werden. Eine Zaunfahne für Auswärtsspiele ist in Arbeit. Besonders stolz ist der Präsident auf eine 3x3 Meter große, violett-gelb karierte Fahne. Dazu gibt’s von den „VT“ noch einige Doppelhalter, die bei den Salzburg-Spielen zum Einsatz kommen. Als wichtigstes Medium, um auf sich aufmerksam zu machen, sieht Michael Niederer aber das Internet. Auf der Homepage des Fanclubs (
www.violette-teufel.at) kann sich jeder über den motivierten Fanclub informieren. Den Aussagen von Niederer ist ein gewisser Stolz zu entnehmen, dass die Page stets sehr aktuell ist. Es wird bei der Homepage großer Wert auf Informations-Vielfalt gelegt, man findet dort Spielberichte, Fotos und kann nicht zuletzt über Internet eine Mitgliedschaft anbahnen lassen. Abschließend sei noch ein Ausblick in die Zukunft gewagt: Noch für diese Saison ist von den „VT“ eine schöne Choreographie geplant. Die Salzburgfans dürfen sich schon jetzt darauf freuen. Diese Choreographie ist das aktuell wichtigste Thema im Fanclub. Bernhard „Moa“ Maier als Vizepräsident und kreativer Kopf der Gruppe arbeitet fieberhaft an den Vorbereitungen dieser Aktion. Mittelfristig soll die Gruppe größer werden, mit mehr Mitgliedern will Michael Niederer die „Violetten Teufel“ schon in einigen Jahren zu einem renommierten Fanclub mit Ansehen in ganz Österreich machen.

 

Zusätzlich noch einige Informationen zum Präsident der „Violetten Teufel“, Michael Niederer persönlich:

 

Um 1992 brachte Michael sein Volksschulfreund Christian zum Fußball und somit zu Austria Salzburg. Sein erstes Spiel der Salzburger Austria sah der Niederösterreicher 1996. Gegner damals war Vorwärts Steyr, Salzburg gewann das Spiel mit 4:0, „sie erinnern sich sicher“. Michael gefällt besonders der englische Fußball. Nicht alles, was mit Fußball zu tun hat, ist ihm allerdings auch immer recht: Pfiffe von Fans gegen eigene Spieler, negative Abfärbungen von Fan-Ausschreitungen auf  die gesamte Szene und Rassismus sind Niederer ein Dorn im Auge. Sportlich war die größte Enttäuschung des Gewalt-Verfechters Salzburgs Niederlage im Cup-Finale 2000 gegen den GAK nach Elfmeterschießen. Auf die Frage, welchem Typ um Österreichs Fußball er bei Gelegenheit eine Kopfnuss verpassen würde, war er sich zwischen Didi Kühbauer und Michael Wagner selbst nicht ganz im Klaren. Der Liverpool-Sympathisant reist wie alle anderen Mitglieder des Fanclubs per PKW oder mit der Bahn zu den Spielen „seiner“ Austria. Als Fanclub-Leiter hat er Einblick in alle wichtigen Bereiche der Gruppe. Er bezeichnet sich selbst als Kopf dieser Anhängerschar, mit dem diese steigt oder fällt. Er ist es, der alle wichtigen Dinge um den Fanclub im Überblick hat. Michael kennt auch einige Spieler der Austria persönlich, besonders zu Alexander Schriebl, Kai Schoppitsch und Markus Scharrer pflegt er persönliche Kontakte. Bei Matchbesuchen lässt der „Häuptling“ der „VT“ auch gute Kontakte zu Ex-Salzburgern wie Martin Amerhauser oder Robert Früstük aufleben. Für Michael ist Fußball ein wichtiger Bestandteil in seinem Leben. Den Unterschied von Fußball zu anderen Sportarten machen die einzigartige Atmosphäre sowie die begeisterten Menschen im Stadion aus, so Niederer. Um diese Außergewöhnlichkeit des Fußballs zu verstärken, fordert der „Fußball-Narrische“ auch die Legalisierung der Bengalischen Feuer. Länderspiele interessieren den Niederösterreicher nur noch am Rande, als Patriot fiebert er gegebenenfalls vor dem Fernseher mit. Der neue TV-Vertrag der Bundesliga mit Premiere und ATVplus ist für Niederer ein „echter Gewinn“. Wenn er mal nicht am Fußballplatz ist, dann interessiert sich Michael für Fortgehen, Musik aller Art und auch fürs Autofahren. Ein interessanter Typ, dieser angehende 20-jährige Sportartikel-Verkäufer (beginnt bei einer Handelskette in Niederösterreich) aus Wilhelmsburg an der Traisen.

 

    ... Michael im Word-Rap:

 

     Ø     Auswärtsspiel:    immer ein Erlebnis

Ø     Curva Sud:          einzigartig

Ø     Block West:        die beste Kurve in Österreich

Ø     Deutschland:       Hassliebe

Ø     Salzburg:             tolle Stadt

 

Hier nochmals alle wichtigen Eckdaten des Fanclubs „Violette Teufel“ im Überblick:

 

Gegründet: 1997

Mitgliederanzahl (Stand: 08/2004): 32

Herkunft: Wilhelmsburg an der Traisen (Niederösterreich)

Präsident: Michael Niederer

Schriftführer: Bernhard Maier

Kassier: Carina Niederer

Web-Auftritt: www.violette-teufel.at

 

 

 

Zum Gästebuch

 

Saison-Quiz 2003/04

 

 

 

Die wichtigsten Fanclubs in Salzburg:

Union '99 Ultrá Salzburg

Unser Fanclub, der im April 1999 gegründet wurde, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Salzburger Fanszene entwickelt. Seit der Gründung wurde kein einziges Pflichtspiel versäumt, vom UI-Cup Spiel in Moldawien bis zum Cupspiel in Klingenbach, überall waren zumindest einige von uns vor Ort. Mit gut 40* Mitgliedern aus ganz Salzburg aber auch anderen Bundesländern zählen wir zu den größten Salzburger Fanclubs. Unser Ziel ist eine bestmögliche Unterstützung unserer Austria nach Vorbild der italienischen Ultras, also sowohl durch abwechslungsreiche Gesänge, als auch optisch mit Choreographien, Bengalischem Feuer und ähnlichem. Neben dem Besuch der Spiele gibt es noch zahlreiche weitere Aktivitäten wie die Organisation von Fanclub-Fußballturnieren, die Herausgabe unseres Fanmagazins "Einspruch!", ...

* Die Mitgliederanzahl hat sich mittlerweile laut Angaben der Union '99 Ultrá Salzburg auf gut 60 erhöht!

Fan-Freundschaften: Nord Kaos Udine, Barletta

Stierwascher

Den Fanclub Stierwåscher gibt es seit 1995. In Lehen sind wir im Sektor 4. Wir haben Trommeln, Fahnen, ein Transparent und eigene Fanartikel. Unsere ca. 20 Mitglieder kommen aus der Salzburg (Stadt und Land), Oberösterreich, Wien und Bayern und wir sind Mitglied im FSC. Wir distanzieren uns von jeglicher Art von Gewalt und Rassismus. Der Fanclubbeitrag (mit FSC Beitrag) beträgt im Jahr 850 ATS/ ermässigt ATS 425.
e-mail:
stierwacher11@a1.net

Tough Guys

Weitere Fanclubs:

Salzachlöwen

Violette Teufel

Die VIOLETTEN TEUFEL entstanden in Wilhelmsburg / Niederösterreich. Fanclubleiter Michael NIEDERER gründete zusammen mit Christian BERTL diesen Fanclub, mit dem Ziel die Salzburger Austria, so oft es möglich ist, zu unterstützen. Anfang August 1999 lernte Michael NIEDERER Katja PRUTSCH kennen, die sofort von der Idee eines Fanclubs begeistert war. Die VIOLETTEN TEUFEL zählen zu den friedlichen und engagierten Fanclubs, wollen mit radikalen Fans, die den sportlichen Gedanken falsch verstehen, nichts zu tun haben. Die VIOLETTEN TEUFEL pflegen einen sehr engen Kontakt zum Verein und einigen Spielern. Bei Heimspielen sind die Violetten Teufel im Sektor 4 anzutreffen.

Viennola

Wir sind einfach nur begeisterte Austria Salzburg- Fans, mit dem Handicap, dass wir in der Bundeshauptstand wohnen und daher zu den Heimspielen nach Salzburg ca.300 km fahren müssten. Außerdem sind wir noch sehr jung und die Kosten sind oft ein Problem bei Auswärtsfahrten. Wir wollen nicht mehr, als unsre Austria, so weit es uns möglich ist, zu unterstützen, ihre Spiele zu sehen und uns in guten wie aber auch in schlechten Zeiten uns über schöne Fußballstunden mit ihr freuen. Vielleicht geht es mit einem Fanclub besser, dachten wir uns und gründeten diesen Fanclub, der im Moment nur aus einer Hand voll Leuten besteht. Aber vielleicht hast ja gerade du Interesse. Mehr Infos gibt's auf unserer Homepage.

Supa Soizbuaga

6 Gründungsmitglieder (gegr. 2000) mit über 100 Jahren Fussball- und Austria-Salzburg-Erfahrung.
Schwerpunkte: Supporting Salzburg; Unentgeltliches Scouting für Salzburg; Besuch europ. Spitzenspiele;
Nick für die Austria: "Die Buam"; Stammtisch vor/nach jedem Heimspiel; Spar-/Wettvereinigung. Neue Mitglieder erwünscht; Alles weitere über uns im Internet => "Die Homepage"
www.supa-soizbuaga.at Die Homepage: "Best site in town": Superaktuell, informativ, übersichtlich, schnell ... einfach schön ... schau rein! Contact: obi@supa-soizbuaga.at

Absolut    

Der Fanclub Absolut mit seinen cirka 25 Mitgliedern besteht seit 1994. Neben der Unterstützung der Austria bei Heim- und Auswärtsspielen nimmt der Fanclub sehr aktiv an Fanclub Fussballturnieren im In- und Ausland teil, produziert eigene Fanartikel, ein Fanzine und eine Internet-Seite. Alle 2 Jahre stehen längere Fanreisen nach England oder Deutschland auf dem Programm. Im Mittelpunkt des Vereinslebens stehen auf jeden Fall Fußball und Geselligkeit.

Weitere Fanclubs, die nicht im Internet vertreten sind:

- Fanclub Bierstube Lehenerhof

- Fanclub Burgis Austria Pub

- Fanclub Café Martha

- Fanclub Oberndorf

- Fanclub Trumer Seenland

- Fanclub The Untouchables

- Fanclub Hüpfer

- Fanclub Radstadt

- Fanclub Pischelsdorf

- Fanclub St. Johann

  Gegründet wurde unser Fanclub im Jahr 1994 von einigen langjährigen Austria-Fans. Derzeit besteht unser Fanclub aus 15 MitgliederInnen. Unser Clublokal ist das Billard Pub ETAGE in St. Johann/Pg wo wir uns jeden Donnerstag zu unserem Clubabend treffen. Im Stadion sind wir im Sektor 5 beheimatet. Derzeit besteht unser Fanclub aus 15 MitgliederInnen. Unser Clublokal ist das Billard Pub ETAGE in St. Johann/Pg wo wir uns jeden Donnerstag zu unserem Clubabend treffen. Im Stadion sind wir im Sektor 5 beheimatet.

- Fanclub Unterach

- Fanclub Treubach

- Fanclub Mattighofen

- Fanclub Salzburg Forever

- Lunatics

- Wienatics

- Mozartjungs

 

 

Lesen Sie hier einen Artikel von der Homepage der Union '99 Ultrá Salzburg!

Austria Salzburg - Stimmung - Spaß!

Wir wollen, daß Fußball in Salzburg wieder ein Erlebnis wird. Die Mannschaft soll bei jedem Spiel bestmöglich unterstützt werden, auswärts wie zu Hause. Dabei stehen wir dem Verein und den diversen Organisationen von der Bundesliga bis zur UEFA sehr kritisch gegenüber, denn unsere Ziele widersprechen sich: wir wollen STEHEN, wir wollen SINGEN, wir wollen ZÜNDELN. All das will man verbieten, aber wir werden für unsere Sache kämpfen, für unseren Sport Fußball. Denn nur die Fans sind es, die den Fußball zu etwas besonderem machen, die ihn von anderen Sportarten unterscheiden.

Nach einem Bestehen seit 1999 ist es sicher übertrieben, von einer "Geschichte" der Gruppe zu sprechen, aber es hat sich doch genug getan, um ein wenig zurückblicken zu können. Zunächst allerdings noch ein Abriß über die Entwicklung der Fanszene in Salzburg, der deutlich machen soll, warum unsere Gruppe überhaupt gegründet wurde:

Die "Neuzeit" des organisierten Fanwesens in Salzburg begann 1987 mit der Gründung des "Fanclub Casino Salzburg". Der Fanclub erfreute sich durch den sportlichen Aufstieg der Salzburger Austria eines regen Zustroms und zählte am Höhepunkt über 100 Mitglieder. Die "87-er" orientierten sich klar am deutschen Fantum, wie zu jener Zeit praktisch das gesamte Spektrum des Salzburger Anhangs. Ausgerechnet am sportlichen Höhepunkt des Vereins 1994 (UEFA-Cup Finale, erster Meistertitel) kam das Ende des 87-er Fanclubs: um die unzähligen neuen Fanclubs besser verwalten zu können (oder besser gesagt um sie besser kontrollieren zu können) wurde ein Fankoordinationsverein gegründet, erster Obmann wurde der damalige 87-er Chef. Der 87-er Fanclub löste sich in etliche Kleingruppierungen auf, seit diesem Zeitpunkt fehlt in Salzburg eine Führungsgruppe. Die folgenden Jahre waren von einem aufreibendem Kleinkrieg zwischen Fanclubs, die im FKV organisiert waren, und Fanclubs, die sich dieser Chaos-Organisation nicht anschließen wollten (Tough Guys, Absolut, Stierwåscher), geprägt. Außerdem gab es auch laufend Differenzen zwischen den damals großteils als Hool-Gruppe agierenden Tough Guys und den restlichen Fanclubs. Erst nach dem Abgang von Manager Toni Pichler und der darauf folgenden Auflösung des FKV und Neugründung einer Nachfolgeorganisation namens Fan Service Center wurden 1998 die gröbsten Streitereien beendet. Durch den nun beginnenden sportlichen Abstieg der Mannschaft wurden aber auch die Defizite der Salzburger Fanszene nun klar sichtbar: das jahrelange Fehlen einer Fankurve (seit der Versitzplatzung unserer Tribüne im Jahr 1992/93) und die totale Kommerzialisierung des Vereins hatten zu einem Austausch des Publikums geführt: viele Leute, die früher die Stehplatztribüne gefüllt hatten, verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Von den unzähligen Fanclubs, die in den Glanzzeiten Mitte der 90-er Jahre entstanden, blieb nur noch eine handvoll über. Wichtigste Gruppe waren die Tough Guys mit rund 60 Mitgliedern, die sich zwar mittlerweile mehr in Richtung Ultrà-Gruppierung entwickelt hatten, aber trotzdem nur selten die Stimmung machten. Außerdem distanzierte man sich zumeist vom Rest der Fans, weshalb die TGS auch nie eine Führungsgruppe darstellten. Neben den TGS gab es nur noch die Stierwåscher als klassischen Kuttenfanclub mit 20 Mitgliedern, sowie die Fanclubs Absolut (30 Mitglieder) und Mozartkugeln (später Mozart Boys; 10 Mitglieder), die beide über ein breiteres Spektrum an Supportern verfügten. Weniger Einfluß auf die Fanszene hatten dagegen die großen Fanclubs Mondsee und Bad Ischl mit jeweils 40-50 Mitgliedern.

Insgesamt ergab sich im Jahr ´98 ein recht trauriges Bild der Salzburger Fanszene. Nach dem sportlichen Absturz der Mannschaft war auch bei den Fans ziemlich der Ofen aus, selbst bei den Westderbies in Innsbruck ging stimmungsmäßig nichts mehr. Darüber konnten auch einige gelungene Choreographien und Pyroeinlagen nicht hinwegtäuschen. In der Winterpause ´98-´99 kam es zu einem Gespräch zwischen meiner Person und dem damaligen Capo der Mozartboys (Ex-Mozartkugeln), bei dem erstmals die Gründung einer neuen Ultràgruppierung angesprochen wurde, um die Salzburger Fanszene aus der Krise zu holen. Am 10. April 1999 war es dann so weit: nach einem 3:0-Heimsieg über den GAK wurde im Wienerwald in Lehen die Gründung beschlossen. Mit 10 Ex-Mitgliedern der Fanclubs Mozart Boys, Absolut, Tough Guys und Souverän, sowie zwei bisher "fanclubfreien" Supportern begann die Geschichte der Union ´99 Ultrà Salzburg. Die Namensgebung war übrigens eine schwere Geburt und letztendlich ein Kompromiß, mit dem alle Seiten einigermaßen zufriedengestellt wurden. Als Logo wurde der von den Mozartboys entworfene Mozart mit Balkenschal übernommen. In den folgenden Monaten leisteten unsere neue Gruppe eine großartige Aufbauarbeit: Transparente, Doppelhalter und Fahnen wurden gemalt und genäht, Trommeln gekauft, Fanzines gedruckt, etliche Fanartikel produziert, eine eigene domain für die homepage eingerichtet, Fanclubturniere organisiert ... und ganz "nebenbei" wurden auch sämtliche Spiele unserer Mannschaft besucht - von Chisinau bis Lüttich, von Simmering bis Lustenau, es gab seit der Gründung kein einziges Pflichtspiel, bei dem nicht wenigstens zwei Mitglieder vor Ort waren. Unsere Gründung hat zumindest auswärts zu einer klaren Verbesserung der Darbietungen der Salzburger Fans geführt und der Support hat sich sowohl qualitativ, als auch quantitativ merklich verbessert. Zu Hause fehlt uns leider die Kurve, aber dieses Salzburger Endlos-Problem sollte mit der Übersiedlung ins neue Stadion (Frühjahr 2003) endgültig gelöst sein. Erhöht hat sich auch die Mitgliedgliederzahl sodaß wir trotz des Abgangs einiger Leute mittlerweile fast 60 Mitglieder zählen. Den Kern der Gruppe machen dabei 20 Unionisti aus, die die Arbeit machen und auch regelmäßig auswärts fahren.

Rivalitäten bestehen traditionell zu den beiden Wiener Großklubs und dem West-Konkurrenten Innsbruck, und auch auf den asozialen Anhang von Standard Lüttich sind wir seit dem UIC-Spiel im Sommer 2000 nicht gut zu sprechen.

Thema Mitgliedschaft: im Prinzip kann jeder Mitglied werden, der unsere Aktivitäten und Anschauungen aktiv oder passiv unterstützen will, das Mindestalter für eine Mitgliedschaft ist 16 Jahre. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Mitgliedschafts-Seite!

 


Die Fanclubs veranstalten auch immer wieder Fanclub-Turniere. Hier beschreiben die Tough Guys 1992 die teilnehmenden Fanclubs ihres FC-Turniers im Juni 2002.

Auch die offizielle Stadionzeitung "Anpfiff" widmet den Fans viel Platz auf den Seiten.



Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!