Poisonblack in Berlin 30.10.06
(Konzertbericht von Vera)
Poisonblack, Lacrimas Profundere und Lacuna Coil in Berlin 30.10.2006
Was für ein toller Herbst!!!!!. Nicht nur wegen dem herrlichem Sonnenschein und den warmen Oktobertemperaturen, sondern auch weil sich einiges in Punkto Livemusik nach Deutschland zu begeben versuchte. Negative, Zeraphine und glücklicherweise auch ne finnische Band namens Poisonblack, auf die mich eine Freundin vor einigen Jahren schon aufmerksam machte. Damals sang noch Juha Pekka Leppäluoto von Charon und Ville Laihiala griff gekonnt in die Saiten.
Die Koordination der Konzerte erfordert einiges an Überlegungen, weil man ja leider nicht überall dabei sein kann. Ich für meinen Teil wäre sehr gern noch nach Stuttgart zu einem PB. LP & LC Konzert gefahren, aber irgendwann sollte ich mich auch in der Arbeit sehn lassen. Hab zwar einige Freiheiten, die soll man aber nicht überziehen.
Unsere Reise, um wenigstens ein Konzert einer meiner Lieblingsbands live mitzuerleben, führte uns nach Berlin. Die logistischen Dinge wie Flug., Hotel erledigte mein Angetrauter. Wir verbanden unseren 3tägigen Berlinbesuch auch mit Stadtrundgang, schlenderten in der Glaskuppel des Reichstags rum, Zoobesuch und einer Besichtigung des Potsdamer Schlosses Sanssouci.
Aber zurück zum laaaange ersehnten Konzert. Mein erstes Poisonblack-Konzert am 4.1.2004 mit Passenger, Moonspell und auch Lacuna Coil, noch mit J.P am Mikro, hab ich ja dummerweise verpasst. Als wir damals ankamen, feierte Poisonblack schon in der Bar. Hab mich so geärgert, das hab ich bis heute nicht vergessen. Nochmals sollte das nicht passieren!!!!.
Unser Flug ging rechtzeitig am Montag, den 30.10.06 um 16.30 Uhr los. Ne gute Stunde später landeten wir in Berlin. Dann noch Hotel aufgesucht, Koffer ins Zimmer geschmissen und ab zur U-Bahn. Ne halbe Stunde Fahrt und man war an der Halle. Astrid war schon drin und durfte den Soundcheck von Lacrimas Profundere beiwohnen und interviewte Ville Laihiala. Zum Glück begann an diesem Tag alles ne Stunde später und so schafften wir es auch in die Halle zu kommen, einige Zeit bevor es losging. Ein gutes Plätzchen war auch bald gefunden .Treppen sind immer gut für kleine Leute. Bei Astrid befanden sich noch weitere Fans vom Forum, man begrüte sich herzlich und wartete auf den Beginn. Zuerst gab es aber was zu trinken, um die Aufregung etwas zu mildern.
Und dann ging s auch schon los. Die Band wurde mit lautem Gejohle begrüt (so ganz unbekannt scheinen sie ja dann doch nicht zu sein) und begann mit Raivotar ihr Konzert. Es dauerte auch nur kurze Zeit und die Zuhörer wurden aufgefordert mitzuklatschen, was auch sofort getan wurde. Auffällig ist an dieser Band, dass Bassist Antti auf der anderen Seite steht als normalerweise. Zumindest ist mir keine Band bekannt, wo der Bassist rechts (von mir aus gesehen) steht. Hinter Antti befand sich der Einsatzort von Keyboarder Marco mit dem langen blonden Haar ;-). Beide fetzten zur Musik und schonten sich nicht. Schmissen die Haare und rockten, was das Zeug hielt. Janne auf der anderen Seite ließ die Zuhörer auch nicht ruhig stehen. Auch er forderte die immer dichter stehende Menge auf, mitzufetzen und es flogen auch neben uns etliches an langen Haaren. Beim nächsten Song dachte ich nur eine halbe Sekunde: Das hat der JP gesungen und ne kurze Erinnerung ging mir durch den Kopf., wie unterschiedlich doch die Stimmen sein können. Dann kam Soul in Flames, wieder mussten die Zuhörer mitmachen. Dann vom alten Album, Love Infernal, welches Ville super sang. JP war momentan vergessen. Ville sang genauso gut. Wenn nicht noch besser an diesem Abend. Nach 3 Tagen Pause wegen Krankheit schien es heute wieder mal tüchtig abzugehen. Ich konnte gar nicht genug von den Songs bekommen. Noch 2 vom neuen Album wurden vorne für die begeisterten Haareschwinger zelebriert. Nothing Else Remains und die Single Rush. Nach Illusion/Delusion verschwand die Band leider von der Bühne und 2 Sekunden später kam sofort die Pausenmusik. Schaaaaade!!! Ich wartete vergeblich auf meine persönlichen Lieblingssongs unter anderem The Living Dead und das von Janne Markus - The Darkest Lie.
Schade, so schnell kann ne halbe Stunde vergehen. So ne tolle Vorband und nur so kurze Spielzeit, das ist echt zum Heulen. Wie sollen die denn sonst hier auch bekannter werden? Ich denke mit den Auftritten mit Lacuna Coil haben sie sich einige neue Fans dazu erobert.
Nach dem Konzert wurde die Flüssigkeit die wir beim Klatschen, Fetzen und Tanzen verbraucht hatten, wieder aufgefüllt. Ich ging mal alleine los um zu sehn, ob ein Autogrammopfer erreichbar sei. Ging prima, oben am Merchandisestand wurde ich fündig. Hab den Tarmo angezupft und nach einem Autogramm gefragt. Mein Wunsch wurde sofort erfüllt. Ich hatte die CD-Hülle von der neuen Limited dabei, da könnte man innen relativ schöne Autogramme über die Gesichter schreiben. Das tat der Tarmo dann auch, genau über sein Gesicht. Später dann bin ich mit Astrid noch mal zum Merchandisestand hoch, um mir ein Poisonblackshirt zu kaufen. Irgend ein Souvenir musste mit. Bei der Gelegenheit wurden die anderen Bandmitglieder gefragt, ob sie nicht auch ein Autogramm auf die CD kritzeln würden. Ja, ich bekam alles was ich wollte. Dann zückte Astrid ihre Digitalkamera und ich wurde mit Antti , Janne und Marco abgelichtet. Danach kam Ville dran. Den hab ich angestupst und angesprochen. Er war eigentlich recht nett, und gab mir auch ein Autogramm auf die CD. Wir mussten ihm erzählen, dass das Konzert einfach viel zu kurz war. Na, der wird schon gewusst haben, was wir meinen. Zum Schluß kam nochmal Tarmo als Knipsopfer dran, Astrid versuchte ihn zu nem Grinsen zu bewegen. Was auch ziemlich schief geklappt hat. Mit Marco vorher haben wir das auch probiert, den musste man nur kitzeln...ggg
Herzlichen Dank an die Band f�r die sch�ne Autogramm-CD, die Bilder und das tolle Konzierlebnis.
So, ich hab nen echt tollen Konziabend gehabt, Lacrimas Profundere mag ich ja auch ganz gern und die fand ich ziemlich rockig, im Vergleich zur CD. Nur mit Lacuna Coil hatte ich so meine Probleme, weil die einfach immer lauter wurden, aber nicht schöner.