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VORHANG AUF FÜR DIE

BESTEN SCHAUSPIELER DER WELT - UND DIE GRÖSSTEN FLOPS!!

 

Wer spielte am besten? Welche Charaktere waren ein totaler Flop? Hier erfahrt ihr´s!

 

Aufgaben an die Charaktere:

 

Es werden Folgende Bereiche geprüft:

 

  1. Er darf nie zu kurz kommen, selbst in so einem kriegerischen Fantasy-Streifen:

 

    Der Humor: sehr viel: 10 Punke

                          viel: 8 Punkte

                         etwas 5 Punkte

                         wenig 3 Punkte

                         nichts: 0 Punkte

     

2. Es ist wichtig bei jeder Schlacht:

    Das Kämpfen:

    mega-kriegerisch: 10 Punkte

    Kriegerisch: 8 Punkte

    Rasend, aber unüberlegt: 5 Punkte

    Einen Schwerthieb wert: 3 Punkte

    Keinen Schwerthieb wert: 0 Punkte

     

3. Ohne sie könnte man nicht überleben:

Die Klugheit: Palántir in Menschengestalt: 10 Punkte

                                         Zweiter Einstein: 8 Punkte

    Klug, von sich selbst aber zu überzeugt: 5 Punkte

                                                      Uruk-Hai: 3 Punkte

                                Durchschnittlicher Ork: 0 Punkte

 

4. Das überzeugt eine echte Frau: Der Charakter!

    10 Punkte: würdevoll, gerecht, mutig und herzlich

    8 Punkte: würdevoll, gerecht, misstrauisch, kalt

    5 Punkte: frech, tolpatschig unüberlegt, lustig, herzlich

    3 Punkte: feige, einschleimend, hinterlistig, überzeugend

    0 Punkte: dumm, feige, böse und brutal

 

5.  Und last but not least: Das Aussehen!

10 Punkte: Hooooooot! Da verbrennt man sich die Augen, wenn man hinsieht!

8 Punkte: Eine echte Augenweide

5 Punkte: Sehr nettes Aussene

3 Punkte: Na ja, durchschnittlich

0 Punkte: Da küsst man ja schon lieber Frösche!

 

                     

                              PLATIN

                

        Andy Serkins - Gollum

                       1.) 8 Punkte

                                  2.) 10 Punkte

                                  3.) 8 Punkte

                                  4.) 3 Punkte, 5 Punkte

                                  5.) 3 Punkte

Der animierte Schizo

Obwohl der gute Andy nur als ,,Gollum" aufgetreten ist, ist er eindeutig der überzeigendste Schauspieler in diesem Dreiteiler! Die Rolle des Gollum erfordert eine Menge psychischer Beherrschung, man muss sich ganz in die Rolle der shizophrenen Kreatur hineinfallen lassen. Außerdem muss man dafür überzeigend sowohl eine leidende, gute Kreatur, als auch ein böses, hinterlistiges und machthungriges Wesen spielen können. Dies beides zusammen beherrscht Andy Serkins perfekt, und wurde nicht um sonst zum besten Schauspieler des Jahre gekührt.

 

                      Craig Parker - Haldir

          1.) 3 Punkte

                    2.) 10 Punkte

                    3.) 10 Punkte

                    4.) 8 Punkte

                        5.) 10 Punkte

Traditioneller Kriegsheld mit schwierigem Charakter

Dass er nur so einen kurzen Part in dieser Geschichte hat, ist bedauerlich. Craig Parker zur seiner Rolle: ,,Haldir tut nach außen hin sehr selbstsicher. Innerlich ist er jedoch sehr labil und unsicher: Was soll er von Menschen und Zwergen halten? Soll er seine abweisende Fassade aufrecht halten? Oder soll er sich ihnen öffnen? Dies alles deutet darauf hin, dass Haldir in jungen Jahren etwas sehr Schlimmes erfahren hat, dass er sein Vertrauen in die Menschheit und anderen Völker Mittelerdes in Frage stellt. Für mich persönlich ist sein Tod sehr traurig, weil er es gerade geschafft hat, einem Menschen, Aragorn, voll und ganz zu vertrauen."

Der verlorene Blick kurz vor seinem Tod hat er super rübergebracht und konnte damit viele Zuschauer zu Tränen rühren, inkl. mich! Gut gemacht, Craig!

 

                                     Platz 3

                     Pippin - Billy Boyd

                   &

     Merry - Dominic Monaghan

            1.) 10 Punkte

                 2.) 8 Punkte

                 3.) 5 Punkte

                 4.) 5 Punkte

                 5.) 10 Punkte

 

Humor + Mut = Hobbithelden

Wer kriegt bei diesen Hobbits nicht einen Lachanfall? Doch ,,lachhaft" sind die beiden keinesfalls: Mit ihrem kindlichen Charme, eine extra Portion Humor und (am Ende) selbstmutiger Entschlossenheit würtzen die beiden kecken Buben den Film und machen sie weniger ,,depressiv", wie man bei der Musik und den Szenen manchmal werden würde. ,,Ich glaube, Pippin muss sich in dieser Geschichte erstmal selbst finden. Was seine Aufgabe ist, und wo er hingehört und wieviel er überhaupt kann." meint Billy Boyd über seine Rolle. ,,Auch Merry muss bis an seine inneren Grenzen gehen und das schweist die beiden noch mehr zusammen, sie werden von unscheinbaren Hobbits, die man leicht und gerne übersieht, zu heldenhaften Kämpfern. Das gibt ihnen wieder neuen Lebensmut im Kampf." berichtet Dom.

 

Sean Bean – Boromir von Gondor

Ein Mann mir Schwächen, gespielt von einem Mann ohne Schwächen

Als tapferer Boromir starb er, doch er lebt in den Köpfen der Fans weiter: Sean Bean überzeugte durch seinen bestechlichen Charakter voll und ganz. Schade nur, dass er es nicht mehr schaffen konnte, sich bei Frodo zu entschuldigen. Das löst bei dem Zuschauer einen Drang aus, ihn wieder lebendig werden zu lassen.

 

Brad Dourif – Grimá Schlangenzunge

Der Mann mit dem ,,irren Blick".

Brad Dourif ist ja bekanntlich der Mann mit dem besonderen, wahnsinnigen Blick. Als Grimá Schlangenzunge setzt er diesen und noch andere gute Eigenschaften seines Schauspielcharakters ein, um den fiesen Verräter vollkommen zu gestalten und auszuschmücken mit winzigen Details.

 

Cate Blanchett – Galadriel

Die beliebteste Elbe

Die beliebteste Elbe ist eindeutig Cate Blanchett. Sie hat schon so ein ,,elbisches" Gesicht, womit es ihr nicht schwer viel, die Rolle der kühlen, geheimnisvollen, aber zugleich auch beistehenden Galadriel mit ihrer unbeschreiblich großen Würde zu spielen. Wir hoffen, sie erscheint noch in vielen Fantasy-Filmen!

 

Sean Astin – Samweise Gamdschie

Der leidende Superheld

Muss es schwer sein, ein Held zu sein! Für den eifrigen Gärtner Samweise Gamdschie, einen Pressimist in jeder Lebenslage, ist es geradezu unbegreiflich, dass er immer positiver denkt, desto hoffungsloser die Lage wird. Sean Astin versteht es, einen völlig verwirrten Hobbit zwischen Pessimismus und Optimismus zu spielen, der aber auch gleichzeitig fest entschlossen ist, nicht zu sterben. Durch sein Gebüt in ,,The Goonies" (mein Lieblingsfilm) wurde er berühmt und versteht es, den Zuschauer in eine depressive Lage zu versetzen, im nächsten Moment aber auch wieder zum Lachen zu bringen. Der Kerl hat echt Humor!

 

John Rhys – Davis – Gimli Gloinssohn

Der burschikose Zwerg mit Herz

Haltet euch fest: John Rhys-Davis hat schon einmal in einem Erotikfilm mitgespielt (wo er aber nicht nackt zu sehen war)! ,,Marquis de Sade" heißt der Streifen und es ist wohl nicht schwer zu erraten, worum es da geht... :-)

Doch nun zu seiner größten Rolle überhaupt: John versteht es, einen Zwerg sowohl mit einer gehörigen Protion Arroganz und Frechheit, als einen burschikosen Kämpfer mit einem riiiiieeeesig großen Herz zu spielen. Hoffen wir, dass wir ihn nicht treffen, wenn er böse ist, sonst kriegen wir ein paar Peitschenhiebe von ihm...

 

Liv Tyler – Arwen ,,Undómiel" Abendstern

Traditionelle ,,Superwoman"

Ach ja, die gute Liv... wie oft sahen wir sie schon als verführerische Unschuld oder zickiges Highschool-Biest. Doch damit ist jetzt Schluss: Liv präsentiert uns nun eine völlig neue Seite: Eine würdevolle, kämpferische und ernste Elbin, mit dem Hang zur Selbstzerstörung. Liv konnte sich unerwartet gut in die Rolle der Arwen hineinversetzen, die nicht ganz so einfach ist, wie sie scheint. ,,Arwen ist hin und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Aragorn, einem Menschen und der Unsterblichkeit ihres Volkes. Sie muss sich für eins von beiden entscheiden – und wählte die Sterblichkeit." Erklärt Liv in einem Interview der Sun. ,,Ich persönlich hätte vollkommen anders gehandelt, als sie. Ich habe einen Hang zur Selbstopferung und hätte mich ohne Zögern für mein Volk und die Unsterblichkeit entschieden.

 

Elijah Wood – Frodo Beutlin

Langsame Zerstörung eines kühnen Hobbits

Für den ,,Alten Hasen im Filmgeschäft" Wood war es nicht schwer, Frodo Beutlin darzustellen. ,,Ich hatte mit psychisch labilen Personen schon soviel zu tun, wie zum Beispiel in ,,The Faculty", dass es mir nicht so schwer viel, Frodo Beutlin zu spielen. Bei ihm dauert es lediglich etwas länger, bis es zum seelischen Ruin kommt. Es zieht sich hin, weil der Ring nicht sofort die ganze Macht über ihn hat, sondern sie Stück für Stück an sich zieht. Deswegen ist es auch so gefährlich, einen Ring der Macht zu tragen, man merkt gar nicht, wie er einen in seinen Bann zieht." Lacht er. Elijah Wood gelang es insgesamt, sich mit der Rolle eins zu fühlen. Doch ab und an kam sein ,,softiges Verhalten" durch. Frodo Beutlin ist zwar anfangs kein kalter Typ, der kein Herz zeigt, doch als er immer mehr in den Bann des Ringes gerät, verändert sich sein Charakter, er wird dunkler und böser. Dies ist Elijah Wood nicht ganz so gelungen, doch mit etwas Übung kriegt er das schon hin. Schließlich ist er ein Profi!

 

Ian McKellen – Gandalf, der Graue /Weiße

Gebrechlicher Mann mit Krückstock – Aber Würde!

Obwohl Ian McKellen nicht mehr der Jüngste ist, ist er der einzige Schauspieler, der seinen Fans so treu ist. Die Rolle des Gandalfs vertritt er mit Würde, Macht, aber auch einer gewissen Gebrechlichkeit. Recherchen zufolge war Gandalf in Tolkiens Fantasyroman aber keinesfalls irgendwie machtlos oder ,,gebrechlich". Wahrscheinlich liegt es daran, dass Ian nicht mehr taufrisch ist. Solange es nur daran liegt, okay. Doch bei einigen Stellen dacht man: ,,Oh hilfe, gleich kippt er um!" Die Rolle des Ganfalf des Weißen meisterte er jedoch sehr gut und ohne jegliche Spur von Gebrechlichkeit.

 

Christopher Lee – Saruman, der ,,Weiße"

Ist der Zauberer zu weise gewesen?

Was wäre, wenn Gandalf zur dunklen Seite gehörte? Christopher Lee hat die Antwort darauf: Saruman! Mit seinem finsteren, durchdringlichen Blick und seiner dunklen, nicht einzuschätzenden Stimme ließ er einem Gänsehautschauer über den Rücken kriechen und enthüllte unter seinem weißen Mantel sein schwarzes Herz. Doch Saruman ist in Tolkiens Geschichten nicht gerade als ,,weise" bezeichnet worden. Mit ihm ging auch eine gewisse Ironie und ein Hohn. Hat John Lee den ,,Saruman" vielleicht zu weise dargestellt?

 

Orlando Bloom – Legolas Thranduilssohn

Ein vollkommener Elb – Mit Fehlern...

Ich wage es ja fast gar nicht, irgend etwas gegen Orlando ,,Legolas" Bloom zu sagen, da seine Fangemeinde so groß ist...

Fazit ist: ,,Orli" konnte sich perfekt in seine Rolle hineinversetzen, ein perfekter Humor, (bei einem Elb darf ´s nicht zu viel sein) und coole Stunts sprechen für ihn. Doch was ist mit der Würde? An einigen Stellen, ja, man konnte man fast sagen, war er ,,putzig". In Tolkiens Geschichte war Legolas der Inbegriff der Würde (neben Galadriel und Haldir), wie die meistens Waldelben. Doch im Film? Keine Spur! Doch durch Orlis Verhalten wurde der Film etwas persönlicher, die Atmosphäre war nicht mehr gespannt, sondern locker-flockig. Doch war das die Erwartung von Peter Jackson? Nun, wir hoffen es.

 

Bald folgt: Karl Urban als Éomer – doch wo bleibt Éowyn? Und was ist mit Faramir und dem putzigen Bilbo Beutlin???

Lasst euch überraschen! :-))))) *g*




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