hunsrueck

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Wir haben auch etwas über den Hunsrück und usw gefunden

südwestlicher Teil des Rheinischen Schiefergebirges, zwischen Mosel und Nahe; eine an den Rändern stark zertalte Hochfläche mit aufgesetzten, lang gestreckten Rücken (Hochwald, Idarwald, Soonwald), im Erbeskopf 816 m; regenreiches, kühles Klima; Abbau von Schiefer (Hunsrückschiefer)

Hochwald:

der westliche, höchste Teil des Hunsrück (Rheinisches Schiefergebirge); durch das Längstal der oberen Ruwer in zwei parallele Züge gegliedert; im Erbeskopf 816 m.

Soonwald:

Teil des südöstlichen Hunsrück, Quarzitrücken; im Ellerspring 658 m.

Ellerspring:

höchste Erhebung des Soonwaldes im Hunsrück, 658 m.


Mittelgebirge:

Gebirge, die meist relative Höhen bis zu 1000 m, vereinzelt auch bis zu 1500 m haben und sich vor allem durch abgerundete Formen auszeichnen.

Rheinland-Pfalz:

Land und Leute:

Als die französische Militärregierung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 30. August 1946 das Land Rheinland-Pfalz ins Leben rief, nahm sie wenig Rücksicht auf gewachsene Strukturen. Historisch betrachtet waren es Teile der preußischen Rheinprovinzen, die linksrheinischen Gebiete Hessens und die bayerisch geprägte Pfalz, die damals zusammengefügt wurden. Im Lauf der Jahre wuchs Rheinland-Pfalz jedoch zusammen und bekam eine eigene Identität.

Schon ein kurzer Blick auf die Landkarte zeigt, dass das fast 20.000 Quadratkilometer große Rheinland-Pfalz im Hinblick auf seine gesamteuropäische Lage einen Platz in der ersten Reihe einnimmt. Schon in früheren Zeiten wurden die wirtschaftliche Entwicklung und der Wohlstand von Rheinland-Pfalz durch wichtige, sich hier kreuzende europäische Handelsrouten bestimmt. Heute weist das Land eine außerordentlich gut entwickelte Infrastruktur auf. Das großräumige, modern ausgebaute Netz von Autobahnen und Bundesstraßen, die effizienten Bahnverbindungen zwischen den Oberzentren Mainz, Kaiserslautern, Trier, Ludwigshafen und Koblenz, die großen Wasserstraßen Rhein und Mosel sowie die direkte Nachbarschaft zu drei ökonomisch starken Ballungszentren Rhein-Main, Rhein-Neckar und Rhein-Ruhr bieten beste Voraussetzungen dafür, dass Rheinland-Pfalz heute zu den dynamischsten Regionen Deutschlands zählt. Mit gleich drei angrenzenden Nachbarn (Frankreich, Luxemburg und Belgien) ist die Weltoffenheit des Landes und das gute Verhältnis der Bevölkerung zu ausländischen Mitbürgern geradezu vorprogrammiert. Vielleicht ist die geographische Lage des Landes auch der Grund dafür, dass es Zuwanderungsland ist und inzwischen fast vier Millionen Einwohner hat. Landeshauptstadt ist Mainz am Rhein.

Am Rhein war es auch, wo früher Kelten, Römer, Burgunder und Franken siedelten. Am Rhein (in Speyer, Worms und Mainz) stehen auch die großen Kaiserdome aus dem Mittelalter. Der Mainzer Kurfürst war Erzkanzler des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation". In Worms stand die älteste Synagoge Deutschlands, begonnen 1034 in romanischem Stil.
In Worms lehnte auch der Reformator Martin Luther auf dem Reichstag von 1521 den Widerruf seiner Thesen ab, in Koblenz kämpfte 300 Jahre später der liberale "Rheinische Merkur" gegen die napoleonische Herrschaft und gegen die Pressezensur, auf dem Hambacher Schloß fand 1832 die erste demokratisch-republikanische Massenversammlung statt
Das Weltmuseum der Druckkunst, das Gutenberg-Museum in Mainz, zeigt seine Schätze in der Geburtsstadt des Erfinders des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, Johannes Gutenberg (1400 - 1468). Von den Leistungen Gutenbergs profitieren auch heute noch die rheinland-pfälzischen Verlagshäuser. 95 Prozent der Gesamtauflage rheinland-pfälzischer Tageszeitungen (rund 750.000) kommen aus den vier großen Verlagshäusern in Ludwigshafen, Koblenz, Mainz und Trier. In Trier wurde auch der Philosoph und Kritiker der "Politischen Ökonomie" Karl Marx (1818 - 1883) geboren.

Dessen ungeachtet erfreuen sich rheinland-pfälzische Produkte einer regen Nachfrage auf den Märkten der ganzen Welt. Mit einer Exportquote von rund 40 Prozent ist das Land deutscher Exportmeister. Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist außerordentlich vielfältig: Rheinland-Pfalz ist zugleich ein Zentrum der Chemie und des Weinbaus, ein bedeutender Holzproduzent und Automobilzulieferer. Es beherbergt Spezialitäten wie die Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein, die Keramikindustrie im Westerwald oder die Schuhindustrie in der Pfalz, traditionsreiche Maschinenbauer ebenso wie Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik und Rundfunkanstalten. Auch Europas größte Fernsehanstalt, das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF), hat seinen Sitz in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz, wo sich außerdem das Funkhaus der Zwei-Länder-Anstalt Südwestrundfunk (SWR) befindet. In RheinlandPfalz (Ludwigshafen) war es auch, wo vor mehr als zehn Jahren der Private Rundfunk aus der Taufe gehoben wurde. Dort hat nun der private Hörfunksender RPR seinen Sitz.

Der Mittelstand ist ein starker Pfeiler und Rückgrat der rheinland-pfälzischen Wirtschaft, die chemische und kunststoffverarbeitende Industrie erwirtschaftet rund ein Drittel der Industrieumsätze und ist auch der mit Abstand größte industrielle Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Ebenfalls mit Abstand das größte rheinland-pfälzische Produktionsunternehmen und größte Chemiewerk Europas ist die BASF in Ludwigshafen. Auch die nächsten vier Unternehmen auf der Liste der größten liegen am Rhein: Boehringer Ingelheim (Pharma; Ingelheim), Joh. A. Benckiser GmbH (Chemie/Kosmetik; Ludwigshafen), SGE Deutsche Holding (Bau; Ludwigshafen), Schott Glaswerke (Glas; Mainz).
Rohstoffe gibt es in Rheinland-Pfalz nicht viele, deshalb wird "dem Rohstoff in den Köpfen der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer" durch ein breites Bildungsangebot Rechnung getragen: Nach der für alle Kinder gemeinsamen Grundschule setzen ab Klasse 5 die weiterführenden Schulen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule und Gymnasium ein. Für beeinträchtigte Kinder steht ein sehr differenziertes Angebot an Sonderschulen zur Verfügung. Außerdem existieren als Modellversuch insgesamt 20 "Regionale Schulen", an denen der Haupt- und Realschulabschluß erreicht werden kann. Die Hochschulen des Landes (vier Universitäten in Kaiserslautern, Koblenz, Mainz und Trier und zehn Fachhochschulstandorte) bieten mehr als 300 Studiengänge an. Ein besonderer Akzent liegt auf dem Ausbau der Fachhochschule, womit auf die wachsende Nachfrage nach einer praxisorientierten Ausbildung reagiert wird.
Auf einer Länge von fast 300 Kilometern bildet der Rhein die wirtschaftliche Hauptader des Landes. Hier liegen auch die drei Großstädte Ludwigshafen (171.000 Einwohner) und Mainz (186.000 Einwohner) und am Zusammenfluß von Rhein und Mosel, am "Deutschen Eck", das Dienstleistungszentrum Koblenz (109.000 Einwohner). Hinzu kommen Kaiserslautern (102.000 Einwohner), wo Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1152 eine Pfalz errichtete ("Barbarossa-Stadt") und wo heute der 1. FCK im Fritz-Walter-Stadion in der Fußball-Bundesliga spielt, und die zweitausend Jahre alte Römerstadt Trier an der Mosel (106.000 Einwohner). In Trier ist auch ein Kulturdenkmal des Landes, die Römerbauten (UNESCO), zu finden. Weitere rheinland-pfälzische Kulturdenkmäler: die Dome von Speyer (UNESCO), Worms und Mainz, die Abteikirche Maria Laach, die Burg Eltz, das Stadtbild Oberwesels, die Katharinenkirche in Oppenheim, St. Paulin in Trier (Balthasar Neumann), die Festung Ehrenbreitstein.

Zu den schönsten Landschaften Deutschlands zählt das sagenumwobene, burgengeschmückte, von zahllosen Dichtern, Malern und Musikern verklärte Rheintal zwischen Bingen und Bonn. Auch die Täler der Nebenflüsse Mosel, Nahe, Lahn und Ahr sind von bezaubernder Schönheit.
Am Fuße des Pfälzerwaldes verläuft die "Deutsche Weinstraße". Zwei Drittel der deutschen Weinernte stammt aus Rheinland-Pfalz. Das Gros dieser rheinland-pfälzischen Weine wird in den vier Hauptregionen Rheinhessen, Pfalz, Mosel-Saar-Ruver und Nahe geerntet. Das unverwechselbare Licht über der anmutigen Hügellandschaft hat der Maler Max Slevogt (1868 - 1932) eingefangen. Seine Bilder schmücken auch, wie Bilder eines von den Nazis verfemten Malers, des Pfälzers Hans Purrmann (1880 - 1966), das Bundeskanzleramt in Bonn. Bedeutende lebende rheinland-pfälzische Künstler sind - beispielsweise - die Maler Heijo Hangen und Karl-Otto Götz und die Bildhauer Franz Bernhard, Erwin Wortelkamp und Michael Croissant. Ein landesweites, attraktives Kulturangebot ist der sogenannte "Kultursommer Rheinland-Pfalz", in dem sich jedes Jahr vom 1. Mai bis zum 3. Oktober die gesamte Kunstszene des Landes einbringen kann.

Landesregierung:

Das rheinland-pfälzische Kabinett von links nach rechts:
Walter Zuber (Minister des Innern und für Sport), Dr. Rose Götte (Ministerin für Kultur, Jugend, Familie und Frauen), Hans-Artur Bauckhage (stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau), Kurt Beck (Ministerpräsident), Klaudia Martini (Ministerin für Umwelt und Forsten), Dr. Jürgen Zöllner (Minister für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung),
Dr. Karl-Heinz Klär (Bevollmächtiger des Landes beim Bund und für Europa), Herbert Mertin ( Minister der Justiz), Gernot Mittler (Minister der Finanzen), Florian Gerster (Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit), Klaus Rüter (Chef der Staatskanzlei).

13. Wahlperiode (18.5.1996 bis 17.5.2001), Kabinett seit 22.09.1999

Landtag:

Der Landtag besteht aus vom Volk gewählten Abgeordneten.
Sie sind Vertreter des ganzen Volkes,
nur ihrem Gewissen unterworfen und an Aufträge nicht gebunden.

Verbände

Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz
Notarkammer der Pfalz
Rechtsanwaltskammer Koblenz
Pfälzische Rechtsanwaltskammer Zweibrücken
Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz

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Sonstige Verbände und Institutionen:
Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz
Städtetag Rheinland-Pfalz
Landesverband der Unternehmerverbände
Landesverband Bauindustrie Rheinland-Pfalz
Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. Hochschulgruppe Kaiserslautern
Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau RheinlandPfalz . Saar e.V.
Bund Deutscher LandschaftsArchitekten (BDLA), Landesgruppe
Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz
Fachverband Metallhandwerk - Rheinland/Rheinhessen
BDKJ - Bund der Deutschen Katholischen Jugend in der Diözese Mainz
Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK)

Industrie- und Handelskammern: Handwerkskammern:
Koblenz Koblenz
Trier Trier
Pfalz Pfalz
Rheinhessen Rheinhessen

Medien:

Pirmasenser Zeitung Mainzer Allgemeine Zeitung
Rhein-Zeitung Mainz Die Rheinpfalz, Ludwigshafen
Rhein-Zeitung Koblenz Trierischer Volksfreund


Wöchentlich erscheinen:
Paulinus
Annweiler, Edenkoben und
Dahner Felsenland Aktuell
Eifel-Zeitung

Radio:

SWR 1 Radio RPR
SWR 2 Rockland Radio
SWR 3 Der Offene Kanal Pirmasens - Zweibrücken
SWR 4

Fernsehen:

ZDF Sat1
SWR, Südwestfernsehen Der Offene Kanal Pirmasens - Zweibrücken

Online:

netcetera (Jugendmagazin) boomtown
Figurine - Ezine zum Puppenspiel und Figurentheater
dasding

Tourismus

Hier lebt es sich ...

Fruchtbare Landschaft.
Von Sonne verwöhnt.
Vom Wasser durchzogen.
Mit Bergen und Tälern gesegnet.

Historie ohne Last.
Leben mit Leichtigkeit.

Geheimnisvolle Geographie.
Ein von der Natur bevorzugtes Land.
Fruchtbar. Scheinbar. Nahbar.

Komfortabel oder gut bürgerlich.
Aber immer anspruchsvoll.

Hier soll es sein!
Die Natur hat ihr Füllhorn weit geöffnet.

Tief eingeschnittene Flußtäler an Rhein, Mosel, Lahn und Ahr.
Dunkle Maare in der Eifel.
Rebensaft soweit das Auge reicht in Rheinhessen.

Unsichtbare Kräfte rühren Körper und Seele.
Sturmflut der Eindrücke.
Brandung der Ereignisse.

Verschwenderisches Rheinland-Pfalz.
Lassen Sie sich verführen!

Natürliche Heilkräfte des Bodens und der Luft.
Meer brauchen wir hier nicht.

Land der Quellen.
Von unten.
Unerwartet.
Aus der Tiefe.

Quellen der Erholung.
Wohlige Schauer verlassen den Körper.
Sagen Lebewohl.
Und kommen doch immer wieder.

Aktives Entspannen.
Kuren auf höchstem Niveau.

Sport, Freizeit, Kultur:

Filmpreis
Filmpreis Rheinland-Pfalz "Heimat in Europa" wird erstmals vergeben
10 Jahre Kultursommer Rheinland-Pfalz e.V.
Eine Initiative feiert Geburtstag

Karneval 2001
Kostenloser Eintrag für rheinland-pfälzische Karnevalvereine

Im September in ganz Rheinland-Pfalz
„Offene Ateliers" 2001

Kreativen Komponisten winken 21.000 Mark
Otto-Ditscher-Kunstpreis des Landkreises Ludwigshafen

Multimedia-CD-ROM
"2000 Jahre Mainz"

Die "Heimat" neu definiert
Regisseur Edgar Reitz erhält Staatskunstpreis des Landes

Nach mehr als zwei erfolgreichen Jahren
Kulturland Rheinland-Pfalz mit neuem Design

Kulturgenuss erneut zum halben Preis
Die neue KulturCard ist da!

Service im Kulturland Rheinland-Pfalz wird erweitert
Kulturämter und Kulturbüros sollen Einträge erhalten

Übersicht und Informationen
Bedeutende Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz




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Filmpreis
Filmpreis Rheinland-Pfalz "Heimat in Europa" wird erstmals vergeben
Der neu ausgeschriebene und mit insgesamt 120.000 Mark dotierte Filmpreis Rheinland-Pfalz „Heimat in Europa“ wird jetzt erstmals vergeben. Dies hat heute die rheinland-pfälzische Ministerin für Kultur, Jugend, Familie und Frauen, Dr. Rose Götte, in Mainz mitgeteilt. Der Preis für die beste Regie wird in diesem Jahr an die große Regisseurin des französischen Films, Agnès Varda, für ihr Werk "Les glaneurs et la glaneuse" gehen. Das Preisgeld beläuft sich auf 50.000 Mark. Der Preis für die beste Produktion, ebenfalls mit 50.000 Mark dotiert, wird an die Produzenten des Films "Karnaval" (ADR Productions, Paris) vergeben. Der Sonderpreis der deutsch-französischen Kulturstiftung, Mainz, wird Ivan Shvedoff als bestem Nachwuchsschauspieler in der deutschen Produktion "England!" verliehen. In diesem Fall beträgt das Preisgeld 20.000 Mark.

Für den neuen Filmpreis des Landes hatten sich 69 Produktionen aus Frankreich und Deutschland beworben. Aus diesen hat die internationale Jury, der unter dem Vorsitz von Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts in Frankfurt, Mike Hodges, Großbritannien, Steve Karier, Luxemburg, Georges Heck, Frankreich und Sigrid Jost, Deutschland, angehörten, die Filme zur Auszeichnung ausgewählt. Der Filmpreis Rheinland-Pfalz wird an Spiel- und Dokumentarfilme vergeben, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen zunehmender Globalisierung und dem Bewusstsein regionaler Verwurzelung auseinander setzen.

Der Termin für den Festakt der Preisverleihung steht noch nicht fest und wird veröffentlicht, sobald bekannt.



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10 Jahre Kultursommer Rheinland-Pfalz
Eine Initiative feiert Geburtstag - Wir gratulieren!
Im Frühjahr 1992 rief die Ministerin für Kultur Rose Götte den Kultursommer zum ersten Mal aus. Damals noch im Kulturministerium angesiedelt, wurde das Projekt in den beiden Jahren 1992 und 1993 lediglich aus Mitteln des Landeshaushaltes finanziert.

Das Ziel: Das attraktive Kulturangebot des Landes sollte besser als bis dahin in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gebracht werden. Mehr Menschen, vor allem auch in den Regionen, die weit ab von den großen Städten liegen, sollten am kulturellen Leben teilhaben können. Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen, sich sparten- und genreübergreifend zusammenzufinden und gemeinsame Projekte zu initiieren.

Die Idee: Für Künstlerinnen und Künstler, Kulturverwalter und Journalisten, für alle, die mitarbeiten wollten an der weiteren Entfaltung des Kulturprofil des Landes sollten Möglichkeiten und verbesserte Rahmenbedingungen für vielfältige Begegnungen geschaffen werden. Die Kultur des Landes sollte und soll zu einer ureigenen Sache der dort lebenden Menschen, zu einer "Bürgerbewegung für Kultur" werden.

Nach nunmehr 10 Jahren hat sich das Projekt "Kultursommer" zu einer Größe entwickelt, die aus Rheinland-Pfalz nicht mehr wegzudenken ist. "Dieses Land Rheinland-Pfalz hat sich verändert durch den Kultursommer. Es ist ein Stück mehr zusammengewachsen, es hat mehr Profil und mehr an Lebensqualität für die Menschen, die hier leben und für unsere Gäste gewonnen.," so die Ministerin und Vorstandsvorsitzende des Kultursommer Rheinland-Pfalz e.V. Rose Götte.

Kreativen Komponisten winken 21.000 Mark
Otto-Ditscher-Kunstpreis des Landkreises Ludwigshafen
Der Otto-Ditscher-Kunstpreis, den der Landkreis Ludwigshafen etwa alle zwei Jahre vergibt, winkt 2001 wieder einmal einem Komponisten oder einer Komponistin zeitgenössischer Musik.
Gesucht wird ein mehrchörig besetztes Werk, das sich aus mindestens vier verschiedenen Instrumentalfamilien zusammensetzt und sich auch von Musikschülern der oberen Mittelstufe sowie der Oberstufe aufführen läßt. Der Einsatz elektronischer Instrumente ist ausgeschlossen, der von Percussion dagegen willkommen!

Als Hauptpreis stehen bei diesem deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb 10.000 Mark zur Verfügung. Für den zweiten Platz gibt es immerhin noch 7.000 Mark, und wer noch keine 30 Jahre alt ist, hat die Möglichkeit, den Förderpreis in Höhe von 4.000 Mark zu bekommen.

Der Fachjury gehören unter anderem Andrea Csollány aus Mannheim, Professor Gerald Kegelmann aus Walldorf und Dr. Hans-Oskar Koch aus Mannheim an. Ihr Votum dient als Grundlage für die endgültige Entscheidung durch den Kreistag.

Chancen haben lediglich Werke von etwa 20 bis 30 Minuten Dauer. Sie dürfen außerdem zuvor weder prämiiert noch veröffentlicht oder gar öffentlich aufgeführt worden sein. Die Uraufführung ist für Ende 2001 vorgesehen

Die "Heimat" neu definiert
Regisseur Edgar Reitz erhält Staatskunstpreis des Landes
Der 1932 in Morbach im Hunsrück geborene Regisseur Edgar Reitz ist in Mainz mit dem Staatskunstpreis Rheinland-Pfalz 2000 ausgezeichnet worden. Der Reitz zuerkannte Preis ist mit 25000 Mark dotiert. Der Regisseur hat unter anderem die vielbeachtete TV-Serie "Heimat" gedreht. Kulturministerin Rose Götte bezeichnete bei der Überreichung der Auszeichnung den 68-jährigen Reitz als bedeutendsten lebenden Filme-Macher, der mit Rheinland-Pfalz durch seine Biografie und sein Werk verbunden sei. Nach Ansicht der Jury hat Reitz dem Hunsrück und seinen Bewohnern weltweit einen Platz in der Filmgeschichte gesichert und den vorbelasteten Begriff "Heimat" ästhetisch wie auch inhaltlich neu definiert.

Service im Kulturland Rheinland-Pfalz wird erweitert
Kulturämter und Kulturbüros sollen Einträge erhalten
Sicher ist es Ihnen schon aufgefallen. Wer über das Stichwort Kulturamt oder Kulturbüro im Kulturland Rheinland-Pfalz hofft, alle rheinland-pfälzischen Ämter zu finden, die im Lande für Kulturarbeit zuständig sind, muss mit einer recht kurzen Liste Vorlieb nehmen. Das soll sich ändern. Mit dem neuen Design soll das Kulturland Rheinland-Pfalz auch in diesem Bereich umfassender werden. Deshalb bittet die Redaktion alle Ämter, die in Rheinland-Pfalz auf der kommunalen Ebene oder auf der Verbandsgemeinde-Ebene für Kulturarbeit zuständig sind, also Veranstaltungen organisieren, Zuschüsse an Kulturschaffende gewähren, Preise ausloben, Kultureinrichtungen verwalten u.s.w. sich zu melden und die erforderlichen Unterlagen für einen Eintrag anzufordern. Alternativ steht auch der Download der Unterlagen zur Verfügung. Ausgefüllte Fragebögen können jederzeit eingereicht werden.

Nach mehr als zwei erfolgreichen Jahren
Kulturland Rheinland-Pfalz mit neuem Design
Das Kulturland Rheinland-Pfalz hat seit einigen Wochen ein neues Design und viele Verbesserungen! Nachdem wir, die Kulturland Redaktion, einige Wochen getüftelt haben, hoffen wir, dass wir Ihnen nun ein schöneres Erscheinungsbild und eine einfachere Bedienungsoberfläche bieten können. Und wir möchten Sie auf eine Besonderheit hinweisen, auf die wir sehr stolz sind: Kulturland Rheinland-Pfalz ist von nun an auch an die Bedürfnisse sehgeschädigter Nutzerinnen und Nutzer angepasst

Bedeutende Persönlichkeiten aus Rheinland-Pfalz
Anna Seghers, Carl Zuckmeyer und Bruce Willis sind in Rheinland-Pfalz geboren. Sie, wie auch viele andere große Männer und Frauen aus unserem Bundesland, haben künstlerisch herausragende Leistungen erbracht. Ihre Werke sind zum Teil international bekannt und geschätzt. Informieren Sie sich über die bedeutenden Rheinland-Pfälzer.



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