Fred Durst Sam Rivers John Otto Wes Borland DJ Lethal
In Jacksonville, Florida, entschlossen sich 1994 Fred Durst und sein Freund Sam Rivers eine Band zu gründen.
Sam schlug dann seinen Cousin John Otto als Drummer vor und er wurde Mitglied der Band. Bald kam auch
Wes Borland als Gitarist hinzu und die Band war fast komplett. Der Frage war nun: wie sollte sie heißen? Der
Zufall kam ins Spiel und als Fred einmal zu einem Freund sagte dass sein Gehirn wie ein "limp biscuit"
(schlaffes kleines Brötchen) sei, entschieden Fred und Co., da es eine einprägsame Wendung sei, dies als
ihren Bandnamen zu nehmen. Das biscuit wurde noch etwas verändern und der Name "Limp Bizkit" wie wir ihn
heute kennen war geboren.
Als die damals kleine Band namens Korn das erste Mal in Jacksonville spielten, trafen Korngitarrist Head und
Bassist Fieldy auf Fred und gingen zu ihm um sich tätowieren zu lassen, denn Fred ist außerdem ein
Tätowierer. Es entwickelte sich eine Freundschaft zwischen ihnen und das nächste Mal als Korn in
Jacksonville waren, trafen sie sich wieder. Dieses Mal hörten sie das Demo von Limp Bizkit und waren so
beeindruckt davon, dass sie es zu ihrem Produzenten brachten und dieser liebte es. Schließlich wurde man
auf Limp Bizkit aufmerksam und es folgten Touren mit House of Pain und Deftones.
Nach der Tour mit House of Pain und anderthalb Jahre vor der Veröffentlichung ihres Debutalbums "Three dollar
bill, yall$" stieß das fünfte und letzte Mitglied zur Band: DJ Lethal, der ein früheres Mitglied von House of Pain
ist. Angebote von Plattenfirmen aus dem ganzem Land kamen und nach sorgfältigem Überlegen entschlossen
sie sich das Angebot des Indielabels Flip Records anzunehmen.
1997 war es dann soweit ihr Debutalbum mit dem Titel "Three Dollar Bill, Y'all$" erschien und Limp Bizkit
gelang das, was nicht vielen Bands vergönnt ist. Das Debutalbum verkaufte sich 1,5 Millionen mal. Dies war
auch möglich, da sie durch verschiedene Touren ,wie z.B. die 1998 Warped and Ozzfest tour, neue Fans für
sich gewannen. Das zweite Album namens "Significant Other" erschien dann am 22. Juni 1999 und verkaufte
sich bereits in der ersten Woche eine halbe Million mal. Bei der Aufnahme zu diesem Album holten sich Limp
Bizkit zur Unterstützung u.a. Jonathan Davis von Korn und Method Man vom Wu Tang Clan.
Im Sommer 2000 gingen sie dann auf eine der meist diskutierten Touren, die Back-to-Basics-Tour. Das
besondere war, dass diese Tour von Napster gesponsert wurde und jeder, der rechtzeitig kam, freien Eintritt
hatte. Auch in Europa ließen sie sich in diesem Jahr blicken und spielten auf verschiedenen Festivals.
Sehnsüchtig wurde ihr 3. Album erwartet, doch die Veröffentlichung wurde ständig verschoben. Erst sollte es
am 4. Juli rauskommen und "Limpdependence" heißen, doch der Termin wurde verschoben und das Album in
"Chocolate Starfish And The Hot Dog Flavored Water" umbenannt. Es erschien endlich am 16. Oktober (bzw.
17. in Amerika) und der Band gelang es in ihrem Heimatland einen neuen Rekord aufzustellen, mit 1.054.511
verkauften Kopien in der ersten Woche war es das meistverkaufteste Rockalbum. Zur selben Zeit starteten sie
eine der langerwartesten Touren des Jahres. Mit erfolgreichen Musikern wie Eminem, Papa Roach und DMX
gingen sie auf die umjubelte "Anger Management Tour". Im Juni 2001 soll dann schließlich eine Tour in
Deutschland folgen und man kann sicher gespannt sein, was Limp Bizkit sich einfallen lassen werden.