Kapitel 7
"Wer angreifen will, muss zuerst lernen sich zu schützen, also fangen wir damit an. Es gibt verschiedene Weg sich zu schützen. Der meistgewählte ist der einen Schutzzauber herrauf zu beschwören, aber das könnt ihr ja schon. Ich will euch beibringen wie ihr euch ohne Zauberstab lästige Flüche vom Hals schafft.
Naja, dazu werden wir mehr als viel Platz benötigen, lasst uns runter in die große Halle gehen!"
Kurz darauf standen alle Schüler da, Martin war, wenn er ganz offen gewesen wäre, total nervös. Es war seine erste Unterrichtsstunde in Hogwarts und diese hatte es gleich richtig in sich, es war riskant wenn einer das nicht hinbekam würde er von einem Fluch getroffen werden. Das war ihm bewusst.
Leila und Thomas sahen einander misstrauisch an. Das Martin gleich mit diesem Zauber beginnen wollte sahen beide als nicht unbedingt ratsam an. Es war nicht leicht ihn auszuführen und die Verletzungsgefahr hoch. Aber er war der Lehrer nicht sie.
"Ich glaube ich fange mit einer Demostration an, ähm Miss Zuzok, dürfte ich bitten?" ganz ruhig ging Leila auf ihn zu. Sie wusste was nun kommen würde, eine leichte Ausgabe für sie absolut nichts neues. Martin holte aus und schleuderte ihr einen Fluch entgegen. Als er sie fast erreicht hatte zerplatzte er plötlich und ein weißer Lichtschimmer ging von Leila aus.
Selbst die Schüler die sich gerade noch leise unterhalten hatten starrten sie an. "Was war das?" murmelte Ron mit weit aufgerissenen Augen. "Keine Ahnung." murmelte Hermine leise und auch Harry sah ihn ratlos an. Thomas hingegen sah ziemlich geschockt aus und auch Leila wirkte total verstöhrt. Mr. Zimmermann sah aus als hätte man ihn mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. "Geht es ihnen nicht gut Miss Zuzok? Stimmt irgendwas nicht?" fragte er besorgt. "Es fängt damit an das du, entschuldigung Sie, mich siezen und endet damit das ich keine Ahnung habe was eben los war. Ich dachte ich würde diesen Zauber beherrschen." die letzten Worte kammen nur noch ganz leise aus ihr herraus.
Thomas ging langsam auf sie zu und fragte leise: "Ist alles in Ordnung? Das da eben war ja mehr als kläglich. Gar nicht üblich für dich." Leila hob langsam den Kopf und sah ihn an. In ihr wurde das Gefühl dass das mit Davids Tot zu tun hatte immer stärker an. In der Zeit erklärte Martin dem Rest der Klasse wie der Zauber funktionierte. "...er basiert auf eurem Selbstwertgefühl und dem was ihr euch zutraut. Ihr müsst ganz fest an das denken was ihr am besten könnt. Keine Sorge wenn es nicht gleich klappt, manchmal dauert es etwas bis man seine wahre Stärke gefunden hat..."
Leila stand da und hörte zu ohne die Worte zu verstehen. Es war leer in ihr, ihre größte Stärke, die das sie ihre Freunde beschützen konnte war anscheinend nicht mehr in ihr. Sie stand da und starrte auf den Boden.
Es wurde Abend und sie grübelte immer noch darüber nach was mit ihr los war als sie eine Stimme hörte. "Sie ist nicht weg, deine Stärke ist noch immer da, aber du glaubst nicht mehr an sie." sie sah Thomas an der die Treppe zum Jungenschlafsaal runterkam. "Woher weißt du das?" fragte Leila ruhig obwohl es sie ängstigte das er so genau über sie bescheid wusste. "Hey du unterschätzt mich! Ich kenne dich inzwischen ziemlich gut, auch wenn du es nicht wahr haben willst. Ich kenn dich, zwar immer noch nicht halb so gut wie ich es gerne würde, aber das sehe ich inzwischen schon. Ich liebe dich, du bist mir das wichtigste überhaupt, aber du vertraust mir einfach nicht ganz. Warum?" traurig sah Thomas sie an. "Ich... es ist..." begann Leila zu stottern, wie immer wenn ihr die Wahrheit ins Gesicht sagte und diese ihr nicht gefiel. "Ich weiß, jetzt bekommst du mal wieder keine Ton raus." sagte Thomas leise. In ihm tobte es. Er liebte Leila wirklich, aber so viel er von ihrem Vertrauen auch schon gewonnen hatte, er hatte immer noch das Gefühl auf dem Weg und noch lange nicht am Ziel zu sein. "Weißt du eigendlich das du in den 2 Jahren die wir jetzt schon zusammen sind mir nicht einmal gesagt hast was du für mich empfindest, wenn ich dich nicht gefragt habe? Leila saß da und hatte das Gefühl das irgendwas hier gewaltig schief ging und vor allem hatte sie Angst, Angst Thomas zu verlieren. "Ich glaube so hat das einfach keinen Sinn mehr, ich glaube wir sollten einen Schlussstrich ziehen." sagte er leise. "Es ist nicht so das da eine andere..." "Das weiß ich." fiel Leila ihm ins Wort. "Ich weiß das du mich niemals hintergehen würdest. Aber bitte, bitte gib mir noch eine Chance." "Die Sicherheit das ich dich nicht hintergehen würde, kommt die daher weil du das weißt oder weil du mir vertraust?"
fragte er sie leise. "Weil ich dir vertraue.- Ich habe Angst." "ANGST? Du? Das ist ja mal was ganz neues. Du würdest dich von der höchsten Zinne stürzen, ohne Angst zu haben, wie könntest du, jetzt wo es nur um unsere Beziehung geht, Angst haben?" fragte er höhnisch. "Ich hab Angst davor dich zu verlieren! Angst davor dir zu Vertrauen!" brüllte Leila jetzt schon fast. "Angst davor mir zu Vertrauen? Warum den das? Ich würde dein Vertauen niemals ausnutzen." sagte er leise. "Ich will dir ja vertauen und gerade das hält mich davon ab. Wenn du es Ausnützen würdest könnte ich nie wieder jemand anderem Vertrauen." antwortete Leila leise.
Thomas starrte sie an als hätte sie ihm gesagt das sie vorhätte morgen nackt durch die Schule zu laufen, entsetzt. Langsam kam er näher auf sie zu. "Ich liebe dich." flüsterte er leise. "Denkst du etwa das ich dich verletzen will?" Er zog sie sanft in seine Arme und hielt sie fest. Leise antwortete Leila. "Nein das glaub ich nicht." In Gedanken fügte sie noch hinzu: "zumindest nicht absichtlich." und weinte leise in seinen Armen.
Kapitel 8
Am nächsten Tag saßen Leila und Thomas wie immer gemeinsam am Gryffindortisch in der großen Halle. Es wirkte wie immer und doch anders. Harry gab nach einiger Zeit auf sich zu fragen was den mit den beiden los war. Als sich Leila´s Nackenhaare plötzlich aufstellten, wenn man sie nicht kannte bemerkte man diese Gemütsänderung nicht, aber Thomas bekam das sehr wohl mit. Draco Malfoy und seine Gang betraten die große Halle. Selbst in Zaubertränke hatte Leila sich im Zaum halten können, aber heute kochte es gefährlicher den je in ihr. Allein der Gedanke mit dem Sohn von Dennis Mörder im selben Gebäude zu sein lies sich vor Wut beben. Dumbledor sah zu ihr hin und fluchte leise. Leila stand kurz davor Draco umzubringen, selbst über die Entfernung konnte er sehen wie sie vor Wut zitterte. Vorsichtig stupste er Martin an, als ihm klar wurde das der das die ganze Zeit schon beobachtete. "Wenn sie sich nicht gleich unter Kontrolle bringt, haben wir ein Problem. Ein nicht ganz kleines Problem." das war alles was er sagte. Leila saß da und zitterte, plötzlich sprang sie auf und verlies den Raum mit schnellen Schritten.
"Das war knapp, noch ein paar Sekunden länger und ich hätte es nicht mehr zurückhalten können." murmelte sie leise. Sie bemerkte nicht Pansy Parkinson sie, hinter einer Ecke verteckt, beobachtete. "Das wird Darco bestimmt interesant finden." dachte sie nur und verschwand auf anderen Wegen.
Sich im Unterricht zu konzentrieren viel Leila an diesem Tag mehr als schwer. Ihre Gedanken kreisten um den "Fastausrutscher". "Was wäre gewesen wenn ich mich nicht hätte beherrschen können?" so oder so ähnlich waren ihre Gedanken. "Ach ja, Leila, Professor Dumbledor möchte sie nach dem Unterricht sofort sprechen."
Auf dem Weg zu dem Büro des Schulleiters schwieg sowohl Proffesor McGonogall als auch Leila, keine der beiden hatte Lust sich jetzt zu unterhalten. Kurz vor der Tür hinter der Dumbledors Büro lag sah die Lehrerin sie an. "Ich weiß zwar nicht wer, oder was sie sind, aber ich weiß das sie niemals eine normale Schülerin sein können. Sonst würde ich sie wohl nicht hierhin bringen müssen." sagte sie und sah Leila dabei freundlich an. Leila fragte sich ob sie je einen Menschen so freundlich über etwas was er nicht verstand hatte reden hören.
"Ah, da bist du ja. Ich habe schon gewartet." Obwohl jedes der Worte todernst gesprochen war lächelte Dumbledor. "Ich will ehrlich zu dir sein, das vorhin hat mit sehr beunruhigt beim nächsten mal verlierst du vielleicht ganz die Kontrolle. Wir müssen uns da was einfallen lassen, so geht das nicht weiter." Noch immer lächelte Dumbledor. Leila stand da und sah ihn nur ganz ruhig an. "Ich werde mich nicht mit irgendeinem Fluch belegen lassen, meine Emotionen bekomme ich schon irgendwie in den Griff." Sagte sie ganz ruhig nachdem sie erst mal Luft geholt hatte. Martin sah sie durchdringlich an. "Wenn das dein Ernst ist werden wir andere Wege gehen müssen. So geht das jedenfalls nicht weiter." Stellte der Schulleiter fest. Lang wälzten sie Gedanken hin und her, aber zu einer Lösung kamen sie nicht.
Am nächsten morgen lag Leila im Bett und grübelte darüber nach was zu tun währe. In ihrem Traum hatte sie eine setsame Kette gesehen und der Gedanke das Kette und Problem etwas miteinnander zu tun hatten lies sie nicht los.
Gedanken verloren ging sie ins Bad und begann sich fertig zu machen, als ihr klar wurde welche Kette sie in ihrem Traum gesehen hatte. Es war die Kette ihrer Mutter. "Ich bin auch so doof, als ich sie anhatte konnte ich mich beherrschen und gestern, als ich sie vergessen hatte, ging es fast schief. Klar, die Kette hilft mir meine Gefühle in den Griff zu bekommen." Leise schlich sie in den Schlafsaal und nahm sie vom Nachttisch, als sie sie anlegte spürte sie das die Kette nicht so kalt war wie sie eigendlich hätte sein müssen. Jemand hatte sie in der Hand gehabt. Wachsam drehte sie sich um und ihre Augen wurden scharf wie Messer. Hinter der Schranktüre, in dem ihre Klamotten und Schulsachen verstaut waren, versteckte sich jemand. Langsam, schlendernd, ging sie auf die Türe zu und riss sie schliesslich auf. Ein kleiner Junge starrte sie verängstigt an. Wortlos schnappte sie ihn und schleifte ihn die Treppe runter in den Gemienschaftsraum. "Was hast du im Schlafsaal der Mädchen zu suchen?" donnerte sie los und lies ihn gar nicht erst zu Wort kommen als sie weiter brüllte. "Und was hast du mit meiner Kette gemacht?" "Ich wollte... ich hatte vor... ." stotterte der Junge. "Wie heißt du?" fragte sie ihn, inzwischen hatte sie sich zumindest wieder einigermassen unter Kontrolle. "Sven... Sven Mayer." murmelte der Junge leise. "Ich habe deine Kette schon öfters gesehen... . Meine Freundin findet sie wunderschön. Ich wollte gucken von welchem Goldschmied du sie hast." "Das soll ich dir also auch noch glauben??? Sie ist ein Erbstück und jetzt sieh zu das du verschwindest sonst erlebst du noch ganz andere Sachen." Schneller als der Blitz verschwand dieser Sven in seinem Schlafsaal. Stirnrunzelnd sah sie ihm hinterher, das er nicht die Wahrheit gesagt hatte war völlig offensichtlich. Aber was hatte er wirklich gewollt? Schwer lies sich Leila in einen der Sessel fallen und atmete erstmal tief durch. Dabei schloss sie die Augen. Als sie sie wieder öffnete war sie nicht mehr allein im Raum.
Kapitel 9
Ungläubig starrte Voldemort Leila an. "Ich dachte du schläfst." sagte er mit seiner schnarrenden stimme. "Anscheindend hast du dich getäuscht." sagte sie im gleichen Tonfall. "Ich werde nicht zulassen das du Harry etwas antust." "Ich weiß da du genau so kämpfen wirst wie deine Mutter es getan hat, aber auch du wirst mich nicht besiegen." antwortete Voldemort ruhig und gelassen. Leila ahnte was jetzt kommen würde aber sie war bereit. Sie griff nach ihrem Zauberstab, er hatte ihrem Vater gehörte, ihrem leiblichen Vater. Sie hörte wie der dunkle Lord "Avra Kadavra" schrie sie riss den Zauberstab hoch und lies den Geist ihres Vaters machen. Sie wusste das er das richtige tun würde, schon einmal hatte sie den unverzeilichen Fluch überstanden, sie war überzeugt es auch noch einmal zu können. Das grüne Licht erhelte den Raum und Leila nahm in ihrem äusseren Augenwinkel einen Schatten wahr und ohne ihn richtig gesehen zu haben wusste sie das es Harry war. "Lauf weg, verständige Dumbledor!!!" brüllte sie ihm zu. Dann umschloss sie das grüne Licht.
Harry rannte wie noch nie in seinem Leben, er flog die Treppe rauf, als ihm der Schulleiter schon entgegen kam. Kurz hinter ihm Prof. Snape und Prof. McGonagall, die beiden packten ihn und schleiften ihn weg. Harry wehrte sich, er hatte das Gespräch zwischen Leila und Lord Voldemort gehört. Er wusste das sie seine Schwester war.
Um sie schloß sich das grüne Licht und alle Gefühle verblassten. Ihr wurde kalt und warm zugleich. "Wie ein schleichendes Gift, hat es sich damals auch so angefühlt? Ich weiß es nicht mehr. Hoffentlich ist Harry schon weg, ihm darf nichts passieren und was ist mit Thomas?" die Gedanken schossen ihr durch den Kopf. Sie spürte das sie langsam zu Boden glitt. "Merkwürdig. Normalerweiße müsste ich umfallen wie ein Stein, aber es dauert so lange. Schaff ich es wirklich den Fluch ein zweites mal zu überleben? Es gibt so viel was ich noch tun wollte, was ich noch sagen wollte. Malfoy." das war der letzte Gedanke bevor alles um sie herum schwarz wurde. Auch wie Voldmort sich zum Mädchenschlafsaal drehte bekam sie nicht mehr mit, ihre Bewustlosigkeit war zu tief. Langsam löste sich der Fluch von ihr, das grüne Licht verschwand. Zurück blieb ein anderer Körper, ihr Körper. Die Haare wurden leicht wellig, und bekammen einen viel röteren Schimmer, blieben aber dunkel. Die Augen hinter den geschlossenen Liedern veränderten sich kaum, die wurden nur ein wenig dunkeler. So wie die Augen ihres Vaters gewesen waren.
Als Dumbledor den Raum betrat sah er als erstes den scheinbar Toten Körper von Leila. Hastig lief er auf sie zu und tastete nach ihrem Puls, er fühlte ihn. Zwar nur sehr schwach, aber er war noch da. Leicht lächelnd sah er auf sie herab. "Ms Potter, sie sind wie ihre Eltern, etwas ganz besonderes." murmelte er leise und wandte sich dann der Treppe zum Schlafsaal zu. Langsam schlich er sie herauf und lugte um die Ecke. Da stand er der schwarze Lord und durchwühlte Leilas Schrank. "Ich muss sie finden, die Kette. Nur dann wird meine Macht nicht mehr in Gefahr sein... ." "Du sucht wohl die Kette." hörte er eine Stimme hinter sich. Langsam drehte er sich um um starrte seinen ehemaligen Lehrer an. "Stimmt genau. Wo ist sie?!?" fragte er in einem herrischen Ton. "Da wo du sie nicht erreichten kannst. Leila hat sie getragen als du ihr den Fluch an den Hals gejagt hast. Mit ihrem Tod ist sie für immer verloren." antwortete der weise Zauberer. "Dann habe ich erreicht was ich erreichen wollte. Meine Macht ist nicht mehrzu erschüttern." sagte Voldmort mit einem selbstsicheren Grinsen. "Du irrst dich. Sie lebt und kann durch deinen Angriff lernen ihre Macht zu benützen. Du hast es selbst herauf beschworen. Eines Tages wird sie dich vernichten." flüsterte Albus. Lange starrten Voldemort und Dumbledor noch an. Dann griff letzterer endlich in die Tasche seines Umhanges und sagte ruhig. "Wenn du dich jetzt ergibst, wird alles besser werden." "Besser für dich, fürwahr. Aber nicht für mich. Imperio!!!" Der Schulleiter konnte dem Fluch gerade noch ausweichen, musste damit aber die Tür frei geben. Lord Voldemort flüchtete nach unten in den Gemeinschaftsraum. Auf dem Fussboden lag immer noch Leila. Aber sie sah so anders aus, die Haare rot. Er konnte sich das Lächeln nicht verkneifen. Sie war genauso hübsch wie ihre Mutter.
Um Leilas Geist war es dunkel. Nur dunkel. Sie hörte eine Stimme. Sie war fremd und doch vertraut. "Leila. Leila! Mach die Augen auf. Sieh mich an." "Aber das ist doch, nein das kann nicht sein, oder doch. Ist das nicht..."
Kapitel 10
Langsam lösten sich die Schleier von ihrem Geist. Mühsam öffnete sie die Augen. Vor ihr schwebten einige Geister. Ihr Vater und ihre Mutter, David und Merlin. Sie alle sahen sie besorgt an. "Steh auf und benütze die Kraft." forderte Merlin von ihr. "Welche Kraft?" murmelte sie, ihre Gedanken bewegten sie so langsam wie Honig. "Die Kraft die in der Kette ist. Nun ist sie in dir. Benütze sie." sagte ihre Mutter ruhig. "Aber ich bin tod?" "Nein bist du nicht, aber wenn du dich nicht beeilst wirst du es bald sein." Davids Worte rissen sie endgültig aus ihrer Erstarrung. "Wie soll das gehen, wie benutze ich die Kraft?" "Darum sind wir hier, jeder von uns hat seine Erfahrungen mit ihr und wir werden dir helfen. Wir schenken dir unser Wissen über sie." ungläubig sah Leila James an. Und dann wurde ihr Kopf mit Informationen überflutet. Es war grässlich und als es endlich vorbei war und sie sich nur wünschte endlich schlafen zu können drängten die Geister sie zur Eile. "Du musst dir beeilen, wenn Voldemort deinen Körper zerstört wirst auch du zu einem Geist werden, und du kannst ihn nicht mehr aufhalten. Stumm nickte sie. Hier stand sie nun, vor ihr ihre Eltern. Ihr größter Wunsch und die Fragen die sie ihnen schon immer hatte stellen wollen konnte sie auch nun nicht loswerden. "Nur einen Moment noch. Ich bitte dich, wasche meinen Namen rein." sie sah in das scharf geschnitte Gesicht von Slytherin. "Ich habe nie für das gestanden was Tom Riddel verkörpert." Mit diesen Worten im Ohr kehrte sie zurück. Als sie ihre Augen öffntete sah sie Voldemort über sich. In seiner Hand blitzte ein langer Dolch. Er grinste sie fies an und wollte zustechen, aber er konnte nicht. "Nein, das lasse ich nicht zu." Hinter ihm stand Thomas der den Dolch festhielt. Am Rande des Gemeinschaftraumes standen Schüler, allesamt kreidebleich und geängstig. Voldemort fluchte laut und drehte sich um. In Leilas Hand begann sich ein grellweißes Licht zu bilden und es wurde stärker. Langsam, fast in Zeitlupe drehte der dunkele Lord seinen Kopf in ihre Richtung und wurde blass. Mühsam hob Leila ihre Hand und streckte sie ihm entgegen. Ihr war klar das sie ihn auch dieses Mal nicht töten konnte aber schwer verletzen. Sie war zu erschöpft um ihn vernichten zu können, als ihr die Worte Slytherins wieder in den Sinn kammen. "Ich bitte dich, wasche meinen Namen rein." Ihre ganze Kraft, ihr Bewusstsein und ihr Wille richteten sich darauf Lord Voldemort zu töten. "Ich verspreche dir, das ich es tun werde."dachte sie und berührte seine Brust. Alle im Raum erwarteten etwas spektakuläres. Aber nichts diesesgleichen geschah. Das weiße Licht frass sich in ihn hinein, das war alles. Tom Riddel wand sich unter höllischen Qualen und war auf einmal verschwunden. Tief im Verbotenen Wald schleppte er sich vorwärts, aber davon bekam im Schloss niemand etwas mit.
Kapitel 11
"Leila, Leila! Ist alles in Ordnung? Wie geht es dir?" Nur langsam konnte sie sich aus der dunkelheit befreien die sie umgab. "Es ist eine Unverschämtheit, gehen sie sofort. Sie regen sie zu sehr auf, gerade hat Miss Potter, oder Zuzok, den schlimmsten aller Flüche überstanden und sie?!" Leila hörte nur noch wie die Türe zugeschlagen wurde, in ihrem sehr eingeschränkten Gesichtsfeld tauchte ein besorgtes Gesicht auf. Das sie sich nicht mehr in Hogwarts befand war klar. Das Gesicht hatte sie noch nie gesehen. "Wo bin ich?" krächtste sie mehr als sie sprach. Bei dem Klang ihrer eigenen Stimme schreckte sie zusammen, sie klang so anders als gewohnt. "Im Londoner Fachkrankenhaus für Zauberkrankheiten und Flüche." Erst jetzt viel ihr auf das sie Deutsch sprach. "Ohh, sorry..." Weiter kam sie nicht. "Das ist schon in Ordnung, ich spreche ganz gut deutsch." sagte die lachende Ärztin über ihr. "So, wie fühlst du dich?" "Grausam schlecht," murmelte sie leise, langsam kammen die Erinnerungen zurück. "mein ganzer Körper fühlt sich merkwürdig taub an und ich sehe nicht richtig. Ich fühle meinen ganzen Körper kaum noch... ." Langsam wurde ihre Stimme schwach und sie began daran zu zweifeln noch ein Wort sagen zu können. Ihre Augen wurden schwerer und schwerer, ihre Augenlieder schienen mit Blei gefüllt zu sein. "Ich weiß nicht ob es gut für sie ist jetzt zu schlafen,- aber ich habe auch keine Ahnung ob es schlecht ist." Fügte die Ärztin hinzu. Langsam und ohne Möglichkeit aufgehalten zu werden trieb sie ab in eine tiefe Traumwelt.
Es war dunkel, vor sich sah sie eine flackernde Gestalt. Sie schien ihr irgendwas zurufen zu wollen, aber sie konnte die Worte nicht verstehen. Sie wollte auf die Person zugehen, aber anstatt sich ihr zu nähern entfernte sie sich noch weiter von. Die Gestallt, warf denn Kopf hoch und starrte den Mond an, dann verwandelte sich ihr Körper in in einen Wolf.
Solche und ähnliche Träume quälten sie die ganze Nacht, bis sie aus dem Bett hochfuhr. Neben ihr, auf einem Hocker saß ein total übernächtigt wirkender Thomas. Sie sah ihn an und lächelte schwach. "Danke." Ruckartig schreckte er aus seinem Zustand auf. "Was, wieso danke?" "Du hast mir das Leben gerettet... ." "Denkst du ich lasse zu das er dich umbringt? Ich liebe dich. Ich würde alles für dich tun." Leila starrte ihn an, seine Worte waren hasstig gesprochen. Fast als hätte er was zu verbergen, oder gut zu machen. "Stimmt was nicht? Du wirkst so angespannt." sagte sie ruhig. "Nein, alles in Butter." "Nicht nur du kennst mich, ich kenn dich auch." sie sah Thomas an. Er sah sie verzweifelt an. "Es ist ... es war... . Padma." stoß er plötzlich heraus "Es tut mir so leid, aber, aber... ." "Ich habe mich in sie verliebt." beendete Leila seinen Satz. Er starrte sie erstaunt an. "Woher weißt du... ja es stimmt. Damals, im Gemeinschaftsraum... es war nur ein Vorwand, dass von wegen das du mir nicht vertrauen würdest. Aber als du da so standest konnte ich es nicht. Es tut mir leid." Lange war es still. Leila starrte stumm an die Decke. Sie wollte ihn rausschicken, jetzt sofort. Aber sie wollte nicht das er sie weinen sah. "Geh bitte." Ihre Stimme war so leise das er sie kaum hören konnte. Thomas wollte ansetzen etwas zu sagen lies es dann aber doch sein. An der Tür zögerte er noch mal, dann ging er. Entlich war sie alleine im Zimmer, langsam liefen ihre Tränen über ihr Gesicht. Sie hatte es schon lange geahnt, aber immer verdrängt. Jetzt war es real geworden sie konnte ihre Augen nicht mehr davor verschliessen. "Thomas liebt Padma." Leila´s Stimme war kaum mehr ein Raunen. Sie drehte sich im Bett um und begann zu weinen, so schlecht war es ihr seid Ewigkeiten nicht mehr gegangen. "Thomas liebt Padma." leise begann sie dieses Lied aus einem Muggelfilm zu singen. Ihr viel der Name nicht ein. "When I look up to this Day´s I look into your Face. You were right there for me ... In my dreams I always see your Soul about the sky, in my heart will be a place for you, for all my life..."
Na wer kennt das Lied? Fortsetzung folgt
Kapitel 12
Leila hatte lange geschlafen, aber mit dem schlaf war die Genesung gekommen. Langsam ging es ihr besser und ihr taten nicht mehr alle Knochen weh. Ihr Leben hatte sich grundliegend verändert, nicht nur weil es in ihm keinen Thomas mehr gab. Er war für sie gestorben, mit aller Willenskraft versuchte sie sich abzulenken. Manchmal gelang es ihr, manchmal nicht. Es ging ihr schlecht, sehr schlecht sogar. Aber das wollte sie sich selbst nicht eingestehen.
Als Dumbledor an diesem Morgen in ihr Zimmer kam war ihre Laune auf einem Tiefpunkt, als er ihr ein überraschendes Angebot machte. "Leila, was hälst du davon nach hause zu gehen. Ich weiß das du alles was wir in Hogwarts untterichten schon lange kannst, warum gehst du nicht nach hause? Voldemort ist besiegt, es gibt keine Gefahr mehr für Harry." Leila starrte den weißen Zauberer an, diese Möglichkeit hatte es in ihr nie gegeben, nach hause zu gehen. "Ich würde schon gern, aber ich habe kein Zuhause mehr. David ist tod und bei Martin will ich nicht bleiben." murmelte sie leise. "Das stimmt wohl. Aber ich kenne einen Mann der dir gerne ein neues Zuhause geben würde. Dein Pate." "Der Wehrwolf..." vermutete sie. "Stimmt, genau der. Was hälst du davon?"
Die nächsten Tage gab es in Leila´s Kopf nur noch die Frage, soll ich oder soll ich nicht. Schliesslich entschied sie sich dafür zu ihrem Paten Remus Lupin zu ziehen. Er hatte sie oft im Krankenhaus besucht und inzwischen mochte sie ihn.
So kam es das Leila Zuzok oder Potter genauso schnell wieder aus dem Leben der Hogwartsschüler verschwand wie sie in es hinein geplatzt war. Über ihr Gesicht ect. rätzelte man noch lang und auf alle Fragen die man Thomas stellte weigerte er sich zu antworten, schon allein weil er es auch nicht wusste. Ihr hingegen ging es nach einiger Zeit wieder so gut das sie began den beschwerlichen Weg der Verwandlung in ein Tier auf sich zu nehmen. Wie lange sie aus dem Leben von Harry Potter verschwinden sollte wusste niemand. Harry war sich nur dessen sicher, das er sie wiedersehen würde und das sie ihm dann noch einige Fragen würde beantworten müssen.
The End