Inhalt:
Als Harry ein fremdes Mädchen trifft wird er vor ein Rätzel gestellt, wer ist sie und woher kommt sie. Erst viel später kommt er dem Geheimnis auf die Spur und wird von der Wahrheit regelrecht umgehauen.
Kapitel 1
Es war brühtend heiß im Lingustenweg. Harry saß in dem Apfelbaum vor seinem Fenster, er war vor Dudley hierhin geflüchtet.
"Wenn Sirius mich hier so sitzen sehen würde!" fluchte Harry. Aber Sirius konnte ihn icht sehen den selbst Zauberer sind nicht in der Lage um Ecken zu sehen, es sei den sie zaubern.
Harry hörte nur wie es unten an der Haustür klingelte und dann einen entsetzten Aufschrei von Tante Petunia, denn obwohl Sirius die Haare geschnitten hatte und frisch rasiert war blieb er doch Sirius black ein von den Muggel geführchteter "Schwerverbrecher".
Er lächelte Mrs. Dursley freundlich an und sagte höflich: "Ich bin gekommen um Harry abzuholen, es macht ihnen doch keine Umstände, hoffe ich?" Onkel Vernon der seinen Bulligen Körper vor Petunia schob sagte: "Natürlich nicht. HARRY!!!! Komm sofort hierher!!!"
Aber Harry kam schon blitzschnell um die Ecke geschoßen und steuerte auf seinen Onkel zu. So richtig konnte er es ja noch nicht glauben, aber hier stand Sirius wirklich vor ihm. "Aber... wirklich wahr..." stotterte Harry. Sirius sah ihn lächelnd an. " Ja ich bin es, live und in Farbe. Was hälst du davon den Rest der Sommerferien in Hogsmade, mit mir, zu verbringen? Harry starrte ihn ungläubig an. Das war so gar nicht typisch für seinen Onkel. Normalerweise war er nicht so gerade herraus und das ganze kamm Harry immer spanischer vor. " Irgendwas stimmt hier nicht!!!" brüllte sein Verstand und obwohl er diesen am liebsten Ausgeschaltet hätte spürte er das wirklich was nicht stimmte. Spätestens als das Gesicht seines Patenonkels sich zu verzerren began wurde Harry sein schrecklicher Irrtum bewusst. Das Gesicht verlohr jede Form und kontur wurde Schattenhaft und dann begann Harry´s Narbe fürchterlich zu schmerzen. Er schrie vor schmerzen laut auf und dann stand er Voldemort gegenüber.
Mit einem lauten Schrei fuhr Harry aus seinem Bett hoch. Es lief ihm kalt über den Rücken. Noch immer war er panisch. Das ist doch nicht möglich... Sirius würde sich doch niemals von Lord Voldemort fangen lassen, oder etwa doch? Die Gedanken in Harry´s Kopf flogen nur so übereinander. "Ruhig Blut, tief durchatmen.
Was würde Hermine jetzt tun? in die Bibliothek laufen, die gibt´s hier aber nicht!" langsam ordneten sich Harry´s Gedanken wieder.
Schliesslich entschloss er sich keine Eule an Hermine oder Ron zu schicken. Er war sich sicher das das nur ein Traum gewesen war oder doch nicht?
Es war 15 Uhr, Harry fluchte leise schon über eine halbe Stunde warteten er und Ron auf Hermine. Sie hatte so geheimnsivoll getan und gesagt sie würde noch jemanden mitbringen.
Wer das wohl sie hatte auch gesagt das sie die unbekannte Person gar nicht kennen könnten... "Na endlich!," rief Ron auf "weisst du wie lang wir schon auf dich, ähm sorry, euch warten?" Und dann verstummte er. Neben Hermine stand das wohl schönste Mädchen das Ron und Harry je gesehen hatten.
Sie hatten lange braune Haare und war verdammt groß. Ihre braun- grünen Augen blickten ihn ein wenig tückisch und verschlagen an aber das lies die Fremde nur noch geheimnisvoller wirken. "Hallo, mein Name ist Leila." sagte sie in etwas holprigen Englisch, dem man aber wohl anhörte das sie es oft gebrauchte.
Sie lächelte sanft und geheimnisvoll.
Kapitel 2
Es war als hätte Leila, Ron und Harry verzaubert. Beide hingen förmlich an ihren Lippen und konnten gar nicht genug aus ihrem Mund hören. Deshalb viel ihnen warscheinlich auch nicht auf das sie scheinbar den Grundsatz hatte nur über belanglose Dinge zu reden und nix aber auch gar nix von sich preis zu geben.
Aber Hermine viel das sehr wohl auf. Und für sie war das nicht neu. Sie ging allen Fragen aus dem Weg die mit ihren Hobbies ect. zu tun hatten. Es war irgendwie gespenstisch aber sie schien auf gar keinen Fall von sich erzählen zu wollen, was Hermine einfach nicht verstand.
Mit großen Augen sahen Draco Malfoy und seine Gang das Mädchen an das da mit Harry und seinen Freunden in der Winkelgasse einkaufte. Aber sei waren nicht die einzigen die das taten, junge Zauberer aber auch ältere sahen dem schlanken Mädchen hinterher.
"Ich muss noch meine Schulbücher für´s kommende Jahr gesorgen. Könnt ihr mir zeigen wo der Buchladen ist?" fragte sie gerade höflich. "Aber klar doch, wir haben unsere Schulbücher auch noch nicht. Wir können zusammen hingehen!" sagte Harry. Innerlich stöhnte Leila auf, würden die sie den gar nicht mehr in Ruhe lassen?
Das ging echt mal wieder an ihre Grenzen. Sie war niemand der die ganze Zeit Menschen um sich herum haben wollte, ganz im Gegenteil. Sie war ein wenig eigen was das betraf. Und jetzt wollte sie nichts anderes als ihre Ruhe haben, aber das würde wohl noch etwas dauern... . "Auf was für eine Schule bist du denn bisher gegangen?" fragte Hermine sie. "Ich bin privat unterrichtet worden." antwortete Leila knapp. "Privat??? Ich dachte es gäbe nur Schule wie Hogwarts." murmelte Harry. "Normalerweise ja, aber beim mir war das so´ne Sache. Ich komme aus Deutschland und dort gibt es ja keine Schule." "Warum eigendlich? Deutschland ist doch auch nicht so klein?!?" wollte Hermine wissen "Weil es da so gut wie keine Hexen und Zauberer gibt. Warum das so ist weis keiner so genau, aber es wird vermutet das Voldemort alle talentiereten Kinder getötet hat." Komisch," dachte Harry bei sich, "das sie seinen Namen ausspricht. Aber sie scheint überhaupt mehr Mut zu haben als die meisten anderen. Sie ist wirklich merkwürdig."
"Hast du eigendlich ein Haustier?" fragte Hermine "Klar einen Kater und eine Eule." antwortete Leila grinsend. "Dann wirst du ein Problem bekommen, jeder Schüler darf nur ein Haustier mit nach Hogwarts nehmen, also ich würde..." aber weiter kam Ron nicht den er sah ein Lächeln über ihre Gesichtszüge gleiten (das war das erste mal das sie überhaupt richtig lächelte) "Ich glaube nicht das das ein Problem wird. Professor Dumbledor hat mir schon fest zugesagt das ich beide Tiere mitbringen kann. Aber Pssst. Offiziell ist es nähmlich Ginny´s Eule." antwortete Leila grinsend. Ron sah aus als hätte ma ihn mit einer Walze überfahren, platt eben. "Ginny? Meine kleine Schwester? Und ich weiß noch nichts davon???" schimpfte er. "Eigendlich darf ich auch nichts davon erzählen, aber, naja, ich glaube ihr könnt denn Mund halten." und damit betrat sie den Buchladen. Die einzige Ähnlichkeit die zu einem Muggelbuchladen bestand war das es Bücher zu kaufen gab und Bücherregale. Der Rest war absolut anders. Es gab Bücher die sich gerade selbst zerfleischten ("Die hatten wir vor 2 Jahren, gräßlich die Teile," stöhnte Harry) und eigendlich alle Buchtitel die ein Bild enthielten bewegten sich. In dem Augenblick kam ein freundlich dreinblickender Verkäufer auf sie zu. "Guten Tag, kann ich ihnen weiterhelfen?" fragte er höflich. "Ja ich bräuchte diese Bücher hier... und ein paar gute Romane." antwortete Leila. Der Zauberer sah sie lächelnt an und sagte dann. "Gut, kümmern wir uns zuerst mal um die Schulbücher..."
Eine gute halbe Stunde später kammen sie wieder aus dem Laden heraus. "Wow so viel Geld nur für ein paar Bücher???" staunte Ron."Tja Bücher sind nicht billig. Aber zeitlos." antwortete Leila grinsend. Aber dann verschwand es wieder von ihren Lippen. "Jetzt habe ich ihn schon wieder zitiert. Er ist einfach allgegenwärtig. Warum nur? Ich hätte seine Hilfe jetzt so gut gebrauchen können." dachte Leila.
Denn Rest des Tages wirkte sie wieder genau so verschlossen wie an seinem Anfang. Langsam began Ron sich zu fragen ob er etwas falsch gemacht hatte. "Keine Ahnung. Sie ist immer so schon seid sie bei mir ist. Leila ist total komisch..." antwortete Hermine als er sie danach fragte. Harry, Hermine, Ron und Leila kauften so ziemlich alles ein was sie dringend brauchten und das was sie nicht ganz so zwingend benötigten. Auf jeden Fall hatten sie trotz der verschlossenen Leila viel Spass.
Als sie am Abend per Underground mit Hermine zu ihr nach Hause fuhr, wunderte diese sich einmal mehr wie sie den Stadtalltag meisterte. "Dafür das du aus einer Zaubererfamilie stammst kennst du dich aber sehr gut mit dem Verkehrsnetz der Muggel aus." sagte Hermine. "Ich bin bei Muggel aufgewachsen-und viele meiner Freunde sind, naja waren Muggel." antwortete sie leise. "Wieso waren? Ist ihnen irgendwas passiert?" fragte Hermine, sie war leicht blass geworden. "Einer ist tot. Nein schau mich erst gar nicht so fragend an! Ich habe nicht vor es dir zu erzählen und bitte bind es nicht gleich jedem auf die Nase!" Hermine wunderte sich zwar über den Ausdruck "auf die Nase binden" aber sie versprach ihr nichts zu erzählen. Erst nach dem Versprechen war Leila zufrieden. Sie saß da und starrte mit leerem Blick die vorbei huschenden Stützpfeiler des Undergrounds an. Ja, Dennis. "Nur wegen ihm bist du tod, aber ich bin meiner Rache heut schon ein gutes Stück näher gekommen, ich werden deinen Tod nicht einfach so verzeihen! Ich schwöre es dir bei allem was mir heilig ist!" dachte sie bei sich. Zum Glück sah Hermine sie in dem Moment nicht an, sonst währe ihr der lodernde Blick aufgefallen.
Als sie endlich bei Hermine zu Hause waren setzte sie sich auf ihm Bett und begann unverzüglich die neuen Sachen einzuordnen. Sie war nie sehr ordnungliebend gewesen, ganz im Gegenteil, aber Bücher waren das einzige das sie wircklich sorgsam behandelte. Ok und ihre Kette mit dem Mondanhänger, der ihrer Mutter gehört hatte.
Kapitel 3
Als sie am nächsten morgen aufwachte hatte sie das Gefühl intensivst angestarrt zu werden und tatsächlich auf dem Fußende des Bettes saßen ihr Kater, Fritzchen, und ihre Eule, Bartus. Beide sahen sie besorgt an. Beide waren sie es inzwischen gewöhnt sie todtraurig zu sehen, aber so wie heute war es noch nie gewesen.
Sie starrte sie noch eine Weile aus leeren Augen an, erst dan bemerkte sie den Brief an Bartus seinem Bein. Umständlich kletterte sie zu ihm und nahm ihn entgegen. Die Handschrift war unverkennbar Martin, obwohl sie nicht miteinander verwand waren, kümmerte er sich um sie wie um eine kleine Schwester. Aber da war ja noch ein Brief, was hatte das den zu bedeuten? Normalerweise weigerte sich die Eule standfest mehr als einen Brief zu tragen. Aber an ihrem Bein war ganz eindeutig ein zweiter Brief, er stammte von Thomas.
Hallo Leila
Wie geht es dir? Hier ist alles wie immer. Naja fast, du fehlst eben.
Hör mir mal zu, du bist nicht schuld an Dennis Tod, er hat selbst entschieden dich retten zu wollen, ganz allein Malfoy trägt die Schuld daran, er hat Avara Kadavra eingesetzt nicht du und daran ändert sich auch nichts wenn du dir Vorwürfe machst.
Denk possitiv. Du wirst nach Hogwarts gehen und dort eine Menge lernen, vielleicht genug um dich eines Tages zu rächen. Gib nicht auf denk daran, das er gestorben ist um dich zu schützen und nicht damit du irgendetwas unüberlegtes tust. Leila du weißt genau das ich dich am liebsten hier hätte, gut ich gebe es zu, um dich zu kontrollieren, aber auch um dir zu helfen. Lass den kopf nicht hängen, du weißt das alles wieder gut wird und das es nicht mehr lange dauert bis wir uns wiedersehen, upp´s fast hätte ich mich verraten.
Dein Martin
Leila´s Gedanken schlugen Purzelbäume. Was hätte er fast veraten? Aber so viel sie auch grübelte sie kam auf kein Ergebniss. Aber er hatte Recht. Sie musste jetzt nach vorne und nicht nach hinten schauen. Und eine Sache beschäftigte sie doch sehr, was würde sie tun wenn sie Draco Malfoy sehen würde. Insgeheim betete sie das sie ihre Wut und ihren Schmerz in Zaum halten konnte wenn es so weit war. Leicht lächelnt began sie den Brief von Thomas zu lesen.
In 2 Tagen würden sie nach Hogwarts fahren, das war klar, und Leila beschlich das Gefühl das sie dort eine riesen Überraschung erwarten würde. nur hatte sie keine Ahnung welche.
Kapitel 4
Leila und Hermine gingen langsam auf den geheimen Zugang zum Gleis 9 3/4 zu. Hermine war alles andere als nervös, sie hatte das ja auch schon des öfteren gemacht, aber für Leila war das alles neu. natürlich lies sie sich nichts anmerken, dafür war sie viel zu stolz. Plötzlich machte es Schwupp und dann standen sie auf dem Versteckten Bahngleis. Es wimmelte nur so von Schülern die alle schwarze Roben trugen und aufgeregt hin und herliefen, viele Haustiere liefen frei herum. Leila´s Eule war in seinem Käfig und sah das Chaos mit ärgerlich zusammen gezogenen Flügeln an. Fritz hingegen saß auf ihrer Schulter und blitzte neugierig umher. Hermine lief auf ein Mädchen zu ("Sie ist auch bei uns im Schlafraum, musst du unbedingt kennenlernen..." der Rest ging in dem Lärm unter). Und so wurde Leila zu einem Mädchen gezerrt, das sie musterte als wäre sie eine schlimme Krankheit. Hilfesuchend drehte Leila sich einmal um sich selbst, gab es den hier niemanden mit dem sie über andere Dinge als Schminke reden konnte? Zwei Jungen betraten den Bahnsteig, sie sahen aus wie Spiegelbilder des jeweils anderen. Ganz klar, Zwillinge. Hinter ihnen erschienen Harry und Ron. "Na wenigstens etwas, die haben noch andere Themen als diese, wie heißt sie noch mal? Keine Ahnung auch egal." dachte sie bei sich und steuerte auf die beiden zu. "Ohh, hallo Leila, schön dich zu sehen. wie geht´s dir?" wurde sie von Ron begrüßt. Höflich antwortete sie das alles bestens sei. Dann erschien eine rundliche, recht kleine Frau auf dem Bahnsteig die hektisch rief:"Los jetzt ihr müsst zu Zug, er fährt gleich ab!" Und scheuchte sie alle zum Hogwartsexpress. Als Mrs. Weasly ihre üblichen Ermanungen an ihre Kinder hinter sich gebracht hatte dachte sie kurz nach. Irgendwoher kamm ihr das Gesicht, oder viel mehr die Augen dieses Mädchens bekannt vor.Nur wo hatte sie solch dunkle Augen schon einmal gesehen?
Selbst nach langen grübeln als sie schon längst wieder im Fuchsbau war kam sie auf kein Ergebniss, auch ihrem Mann kamen die augen bekannt vor als sie sie ihm per Gedächtniszauber zeigte. Er wusste auch nicht wo er diese Augen schon einmal gesehn hatte. Aber vielleicht gerade deshalb lies es den beiden keine Ruhe.
Im Zug hatten Harry, Ron, Hermine und Leila ein Abteil für sich alleine. Die ganze Fahrt lachten sie, selbst Leila taute merklich auf. "Naja, eigendlich sind sie ja ganz nett, ich glaub ich könnte mich dran gewöhnen sie öfters um mich rum zu haben." dachte Leila. So lachten sie noch weiter. Irgendwann began sich bei ihr die Blase zu melden und so ging sie auf´s Klo. Es war ein kleiner Raum, der aber vor Magie nur so sprühte. Der Wcsitz war ganz aus Eichenholz gefertigt aus dem eine merkwürdige Flüssigkeit drang die wohl zum Reiningen gedacht war. Das Waschbecken war aus Gold gearbeitet und passte wunderbar zu den Holzschnitzereien an den Wänden.
Als sie den Raum wieder verlies sah sie gerade noch einen großen Jungen mit dunkelblonden, halblangen Haaren in einem Abteil verschwinden. Sie starrte auf den Platz an dem sie ihn gerade noch gesehen hatte und ging schliesslich schnell auf die Abteiltüre zu hinter der er verschwunden war. Gerade als sie die Hand nach dem Griff ausstreckte zuckte sie zurück. "Das kann gar nicht sein, das hast du dir nur eingebildet. Thomas ist in Deutschland, bei Martin und lernt da. Er ist in Hogwarts nicht angenommen worden. Er kann also gar nicht hier sein. Und jetzt hör auf dir so einen Schwachsinn einzubilden." Damit ging sie zurück in ihr Abteil, aber ganz war der Gedanke nicht aus ihrem Kopf verschwunden.
Das hinter ihr leise die Tür aufgeschoben und ein Junge mit blauen Augen und dunkelblonden Haaren hinterher sah merkte sie gar nicht.
Der Rest der Fahrt verging wie im Flug. Als der Zug stoppte kamm es Leila vor als währe sie gerade erst eingestiegen. Sie packte ihre Koffer (3 Stück) und stieg aus dem Zug. Ein bärtiger Riese stand da und rief:"Alle Erstklässler zu mir!" "Die haben Glück, das Wetter ist nicht ganz so schlecht wie in den letzten Jahren." lachte Ron. Leila wusste das alle Erstklässler über den See nach Hogwarts gebracht wurden. Harry, Ron und Hermine hatten ihr wohl die gesammte Schulkronik erzählt (na Ok den größten Teil hatte Hermine erzählt). Die grüßten gerade auch Hagrid. Dann drängten sie zu den Kutschen und ergaterten eine der ersten. In dem Gefährt war es angenehm warm und das Licht leicht russig, aber schön. Als die Kutsche stoppte sprangen sie heraus und gingen auf das große von Geiterhand geöffnete Tor zu.
Eine Frau, die ziemlich streng wirkte kam auf sie zu und sagte zu ihr: "Sie sind sicher Mrs. Zuzok, kommen sie bitte mit." Während Die Frau, die sich als Prof. McGonagall vorstellte (Hauslehrerin von Gryfindor und Stellvertrettende Schulleiterin) erklärte sie ihr das es zwar gänzlich unüblich sei Schüler nachzuschulen aber sie sich trotzdem freuen würde, sie hatte seid langem Wissen wollen ob Deutsche Schüler wirklich mehr lernten als Englische. Dann betraten sie durch eine Tür einen Raum in dem die Erstklässler standen. (Alle paarweise aufstellen, Leila würden sie bitte mit mir den Raum betretten?). Und dann waren sie schon auf dem weg in die große Halle. Hermine hatte ihr viel tolles erzählt, aber das übertraf ihre Erwartungen doch. Der Raum war riesig, so groß das selbst die vielen Schüler ihn nicht richtig zu füllen schienen. An der Kopfseite stand ein kleinerer Tisch an dem die Lehrer saßen.
Leila lies ihre Fähigkeit wandern und schätzte so jeden von ihnen auf den ersten Blick treffend ein, nur mit einem schlechtgelaunt wirkenden Mann hatte sie ihre Probleme. Er hatte fettiges schwarzes Haar und eine Hackennase. "Das muss dieser legendäre Snape sein." dachte sie bei sich. Sie hatte schon genug über ihn gehört. Aber trotz allem wirkte er nicht so wie er es hätte tun müssen. Ja, ihr Gefühl sagte ihr das er sogar relativ nett war.
Ein alter Hut sang irgendein Lied, indem die einzelnen Häuser erwähnt wurden und dann meldete sich Profesor Dumbledor zu Wort: "Wir bekommen dieses Jahr nicht nur neue Erstklässler sondern auch zwei neue 5. Klässler. Sie kommen aus Deutschland und haben dort bisher eine private Erziehung genossen, bei einem der besten Zauberer. Lasst uns doch mit ihnen beginnen." "Moment mal, wen meint er den noch ausser mir? Ich seh hier auch keinen anderen. Häää? Einem der besten Zauberer, da hat er Recht und jetzt ist er tot, wegen mir." dachte Leila traurig, während sie den Hut nahm und aufsetzte. "Hmmm, sehr schwierig. Ein ausgesprochen kluger Kopf, sehr mutig, ihren Freunden gegenüber absolut loyal und auch ein wenig tückisch. Aber alles gut miteinander verbunden. Sehr interessant. Hmmm. Wohin würdest du wohl am besten passen? Sehr knifflig. Tjaja." Inzwischen wurden die Schüler unruhig, es schien als würde sie schon seid Ewigkeiten da sitzen. Auch Thomas der jetzt aus dem Schatten getreten war began sich so seine Gedanken zu machen. "Also gut, wo würdest du den gerne hin?" fragte der Hut sie. "Nach Gryfindor." sagte sie ruhig. "Also gut: Gryfindor!" rief der Hut laut. Thomas atmete auf. Dann trat er vor. Leila die sich erst einmal feiern lassen musste sah hoch zu dem Podium und bekam fast einen Herzanfall. Das war doch tatsächlich Thomas, ihr Freund und sie hatte nichts davon gewusst, er hatte ihr kein Sterbenswörtchen verraten. Nach kurzer Zeit rief der Hut laut:"Gryfindor!" und der Jubel an ihrem Tisch war wieder bombastisch. Leila saß da und sah ihn einfach nur an. Er lächelte sanft. Hinter sich hörte sie zwei Mädchen kichern. Wie überall wo er auftauchte. Thomas ging zu ihr, strahlend über das ganze Gesicht, setzte sich neben sie und rief lachend: "Na? Ist mir die Überraschung gelungen. Wenn du denkst das wär schon alles täuschst du dich!" "Was das ist..." und dann war sie still. Alle Schüler waren auf die Häuser verteilt worden und jetzt wurde der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunkelen Zauberkünste vorgestellt. Es war Martin.
Kapitel 5
Leila saß da und konnte nicht glauben was sie da sah. Martin setzte sich freundlich lächelnt auf den leeren Stuhl und grinste sie schließlich breit an. Thomas neben ihr amüsierte sich köstlich. Aber irgendwie konnte Leila ihn verstehen. Sie musste wirklich nur doof aussehen. "Ihr habt mich also die ganze Zeit angelogen." stellte sie sachlich fest. "Nein, haben wir nicht. Wir haben dich nur an der Nase herumgeführt. Aber heut im Zug dachten wir schon das du es durchschaust." sagte Thomas lachend. "Also doch. Du warst das!" lachte sie. "Natürlich, wer den sonst?" schmunzelte er und küsste sie flüchtig, aber sanft. Ron, Harry und Hermine verstanden inzwischen nur noch Bahnhof. "Hast du ne´Ahnung was hier abgeht?" fragten die beiden Jungs Hermine. "Nein, keinen blassen Schimmer." antwortete sie. Thomas erklärte den Rest des Festes allen genau was los war. Am Ende lachten alle mit, es war zu süß was er sich alles hatte einfallen lassen hatte um Leila zu überaschen und das war ihm gelungen. Er war Harry, Ron und Hermine sofort sympatisch. Als sie später zum Gryfindor Turm gingen lachten alle ausgelassen und freuten sich auf den nächsten Tag. Sie redeten noch bis spät in die Nacht und gingen dann in die jeweiligen Schlafsäle. Als Leila so da lag kammen alte Zweifel wieder in ihr auf. Schließlich schlief sie ein.
Am nächten morgen war sie wie immer als erste wach. Leise verschwand sie ins Bad wusch und schminkte sich (magische Schminke, die sich der Kleidungsfarbe anpasst). Sie sah toll aus. Nur die Roben gefielen immer noch nicht so Recht. Schwarz, sie trug diese Farbe nicht sonderlich gerne. Aber naja. Die Tür wurde geöffnet und Hermine kamm rein. "Ohh, guten morgen. Wenn ich dich so anschaue hab ich das Gefühl das du schon ewig wach bist." sagte sie nochrecht verschlafen. "Erst sied einer 3/4 stunde." antwortete Leila lachend und ging runter in den Gemeinschaftsraum. Nur wenige Gryffindors waren anwesend, sie machten eigendlich alle Hausaufgaben die sie über die Ferien aufbekommen hatten. Nur Thomas saß nahe beim Ausgang und schien mal es wieder nicht abwarten zu können zu frühstücken. "Guten morgen! Hast du gut geschlafen?" begrüßte lLeila ihn mit einem Bussi auf die Backe. Wenn sie einem Menschen vertraute dann richtig. Aber der Weg zu ihrem Vertauen war lang und steinig. Thomas wusste das nur zu gut. Manchmal war es wirklich unheimlich wie misstrauisch sie war. "Ja ich habe fantastisch geschlafen aber für mich ist die Sonne gerade erst aufgegangen." antwortete er lächelnd. "Kasanova." sagte sie während er sie zu sich runterzog um soe zu küssen. "Nicht ganz, eher ein Realist." Sie lachte, Thomas war noch nie auf den Mund gefallen gewesen, ganz im Gegenteil.
Harry und Ron kamen aus dem Schlafsaal und setzten sich zu den beiden. Als dann endlich Hermine erschien gingen sie runter zum Frühstück. Es saßen eine Menge Schüler an den Tischen redeten, lachten... . Leila staunte nicht schlecht als sie die gedeckten Tische sah. Es gab warscheinlich nichts was hier nicht vertreten war, fast schuldbewusst sah sie auf ihren Bauch. Ass dann zwar nicht ganz so viel wie die anderen. Aber das sie überhaupt frühstücke war schon überraschend genug.
"Hier das sind die neuen Stundenpläne." sagte Hermine und verteilte sie. "In der ersten Stunde Zaubertränke, immer noch mit Slytherin!" stöhnte Ron und auch Harry und Hermine sahen nicht unbedingt begeistert aus. "Die fünfte und sechte haben wir "Verteidigung gegen die dunkelen Zauberkräfte", mit den Hufflepuff´s. Das wird bestimmt lustig." murmelte Leila. "Da hast du Recht, der Unterricht wird warscheinlich total einfach, aber naja... ." fügte Thomas hinzu. "Aber müssen wir Zaubertränke überleben." sagte Harry. Er aus als hätte er Zahnschmerzen.
Kapitel 6
"10 Punkte Abzug für Gryfindor!" So oder so ähnlich hörte sich die gesammte Unterichtsstunde bei Snape an. Harry und Ron stellten fest, das sein Hass auf alle Gryfindors anscheinend noch größer geworden war. Sie waren was das anging ja Kummer gewöhnt, aber das war selbst für sie neu. Die Gang von Draco Malfoy amüsierte sich jedenfalls köstlich.
"Wie soll hier bloß was lernen? Der brühllt ja nur rum. Total ätzend." dachte Leila leise bei sich, das laut auszusprechen wagte sie aber nicht. Sie hatte keine Lust plötzlich einen ganzen Kopf kürzer zu sein. Vor allem aber verstand sie nicht was hier abging. Dieser Lehrer hatte auf sie sofort freundlich gewirkt, aber was war mit dem los, es wirkte fast so als wäre ihm schlecht vor Sorge und bräuchte ein Ventil um es raus zu lassen.
"Ich geh gleich an die Decke, wie soll man bitte hier was lernen?" murmelte Thomas ihr leise zu. "Gute Frage, versteh ich selber nicht so ganz." wisperte sie zurück. Nach dieser Stunde hatten sie Unterricht bei Hagrid. Dieser stellte sich als extrem gefährlich heraus, vielleicht gefiel er Leila deshalb so gut. Sie kümmerten sich um Doras (sehr gefährlich und schnell reizbare Kleindrachenart. Ungefähr so groß wie ein Schäferhund. Sein Biss ist giftig und muss sofort behandelt werden.)
So ziemlich jeder Schüler wurde gebissen, nur Leila nicht. Ihr Dora benahm sich nach dem ersten parierten Beisversuch ausgezeichnet. Sie hatte ihn kräftig hinter den Kopf gehauen und ihm so bewissen das sie nicht minder reizbar war.
Endlich war die fünfte Stunde da. Blitzschnell setzten sich Thomas und Leila in eine der beiden ersten Reihen, Harry, Ron und Hermine setzten sich dazu. Kaum saßen alle auf ihren Plätzen ging die Tür schon wieder auf und Martin betrat den Raum. Sellenruhig setzte er sich hinter sein Lehrerpult und betrachtete die Klasse flüchtig. "Guten Morgen, ich hoffe es geht euch gut. Ich bin euer neuer Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Zauberkräfte. Mr. Zimmermann. Ich hoffe das ihr dieses Jahr viel lernen könnt. Ihr wedet es nötig haben."
Alle anderen schüler dachten das dass damit zu zun hätte das sie mit dem Stoff hinterher hinkten, aber Ron, Harry, Hermine, Thomas und Leila wussten bescheid. "Also ich habe hier eine liste von Lehrern die gehabt habt. Also euer erster Lehrer hat euch über ... (... deshalb weil es zu lange dauern würde alles aufzuzählen) unterrichtet, Prof. Lockhart hat euch anscheinend genaustens demostriert was man auf keine Fall machen sollte (die ganze Klasse begann laut zu lachen), Prof. Lupin, bei ihm hat ihr anscheinend ne Menge gelernt und Alistor, nun gut! Letztes Jahr habt ihr gelernt euch zu Verteidigen, dieses Jahr ist das Angreifen dran. Denn Angriff ist bekanntlich, manchmal, die beste Verteidigung.
Etliche der Schüler sahen sich beunruhigt an, andere waren kurz davor in Jubel auszubrechen. Thomas und Leila sahen etwas bedückt aus. Das hies für die beiden nicht anderes als ein ganzes Jahr lang langeweile. Aus dem Grunde das es Gerüchte gab die Totesser würden versuchen Voldmort wieder die Macht zu puschen, hatte Martin ihnen alle nur erdenklichen Angriffszauber beigebracht.
Er sah die beiden fast entschuldigend an, er wusste das sie alles andere als begeistert waren. Sie waren zwar faul, eine wie der andere, aber das war ihr absolutes Lieblingsfach und beide hätten dieses Jahr gerne was neues gelernt. Aber es musste sein, das wusste Martin auch.