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Da ist es also – das wohl am meisten erwartete Deutschrap-Album des Jahres 2007. Der Österreicher Chakuza droppt sein erstes Solo-Album „City Cobra“ über das Berliner Label ersguterjunge.

Auf den zuvor erschienenen Streetalben zeigte der Rapper bereits sein Können, sowohl am Mic als auch hinter den Reglern. Denn zusammen mit DJ Stickle bildet er das Produzententeam Beatlefield, das sich in der Szene landesweit einen Namen gemacht hat.
 
Auch auf dem ersten richtigen Release brillieren die Produktionen von Beatlefield. Beats die direkt ins Ohr gehen und einen nicht mehr los lassen – allen voran die genial produzierte erste Single Eure Kinder, die Label-Boss Bushido featured. Mit unglaublicher Energie und Kraft zeigt Chakuza seine ganze lyrische Vielfalt, ohne dabei auch nur einmal auf Albumlänge zu langweilen. Von vorne bis hinten unglaublich gut produziert, lässt sich der Longplayer problemlos durchhören. Das Ganze ist tatsächlich beinah Hollywoodreif.
 
Highlights sind neben dem bereits erwähnten Brett Eure Kinder (mit dem wohl besten Bushido-Part seit langem), auch der Song Gott sei Dank – eine Abrechnung mit der österreichischen Szene. Es gibt auf dem Album nur drei Features – alle drei können überzeugen. RAF liefert eine starke französische Hook im von STI produzierten Titelsong City Cobra, auch der Mannheimer Sprachtot bildet auf dem Track Was glaubst du eine starke Einheit mit Chakuza. Killamusic kommt mit hartem Gitarren-Beat und ist wohl der härteste Track des Albums.
 
Auch deepe Songs sind zu finden. Ein verdammter Song und besonders Diese Eine (der wohl beste Song überhaupt des Österreichers) mit traumhaften Piano-Rhytmus zählen wohl zu den absoluten Highlights des Albums – Gänstehaut pur!
Mit diesem Album wird schnell deutlich – Chakuza ist Over the top, wie er es auch im gleichnamigen Song erwähnt. Ohne Frage ist dieses Album schwer zu toppen und wird den Erwartungen absolut gerecht.
 
Fazit:

„City Cobra“ ist das wohl beste Release des Deutschraps seit geraumer Zeit. Die Beats wirbeln Staub auf und bilden die perfekte Grundlage für Chakuzas gewohnt harte Lines. Der Junge hat Talent – und er weiß dies hier einzusetzen. Ich ziehe meinen Hut – hat die hohen Erwartungen übertroffen.

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Ursprünglich angekündigt für den Sommer 2006, erschien Lloyd Banks heiß ersehntes zweites Solo-Album Rotten Apple nach zahlreichen Verschiebungen nun erst Anfang Oktober und es stellt sich beim Fan die Frage, ob sich das Warten auch wirklich gelohnt hat. Die erste Single Hands Up mit brachialem Eminem-Beat wusste zu überzeugen, sodass die Erwartungen in die Höhe schossen. Ob das Album nun gut oder nur durchschnittlich ist – eins ist klar. Es wird sich verkaufen!

Die Gästeliste (Mobb Deep, Young Buck, Tony Yayo, Rakim, 8Ball, Keri Wilson und, welch Überraschung, 50 Cent), die namhaften Produzenten und ein in der Vergangenheit eigentlich immer überzeugender Lloyd Banks sind genug Argumente für einen Kauf.

Neben dem erwähnten Banger Hands up überzeugt auch die zweite Eminem-Produktion NY NY mit Label-Kollege Tony Yayo dank innovativem Beat und erstklassiger Hook. Weitere Highlights sind die Songs Survival und Iceman, der dank nahmhafter Unterstützung von Young Buck und 8Ball zum Kopfnicken einlädt. Auch die softeren Tracks wie Help oder One Night Stand können überzeugen. Einzigster Kritikpunkt sind die etwas zu monotonen Beats, die teilweise zu wenig Abwechslung haben.

Die Highlights:

Survival - ein Beat wie Helium, flüssig gerappt mit Hammer-Hook

Hands Up - Derbe Punchlines und ein Beat, bei dem die Luft weg bleibt

Addicted - nach mehrmaligem Hören einfach nur super

You know the deal - überzeugt vorallem durch seinen Beat

Get clapped - Streettrack mit Mobb Deep, es lebe New York

NY NY - eine weitere Hymne für die Stadt an der Eastcoast - bester Beat auf dem Album

Iceman - der Beat ist ein Brett, die Raps vorzüglich. Auch wenn Young Buck dem Rest die Show stiehlt

Fazit:

Wer Rotten Apple kauft, macht nichts falsch! Die Beats sind bis auf wenige Ausnahmen hervorragend, Lloyd Banks rappt erstklassig und auch die Gäste geben sich keine Blöße. Je öfter man den Longplayer hört, desto besser wird er. Also folgt Banks' Devise - put em uuuuup

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So wie kein zweiter hat Eminem, ein junger weißer Rapper aus den Straßen der Autostadt Detroit, die Rapszene aufgemischt. Mit „The Eminem Show“ gelang ihm ein absoluter Megaseller, der mehrere Welthits hervorbrachte und zweifellos zu den besten Rapalben des neuen Jahrtausends gehört.

 

Mit einer genialen Mischung aus Partytracks (Without me, Square Dance), sehr persönlichen Songs (Cleanin out my closet, Hailie’s Song), absoluten Ohrwürmern (Till I Collapse, Sing for the moment) und ernsten Tracks (White America, Soldier) zeigt Marshall Mathers seine Klasse. Prunkstück der Platte sind die Beats, die zum Großteil von Eminem selber stammen.

 

Die Highlights:

 

Cleanin Out My Closet – die Abrechnung mit seiner Mutter. Sehr persönlich und sehr eingängig.

 

Square Dance – lustiger Beat und ebenso amüsanter Text. Je öfter man den Song hört, desto besser wird er.

 

Without Me – Crunkartiger Beat, der Eminems aggressive Raps passend untermalt. Spitze!

 

Sing For The Moment – etwas ruhigerer Song, der Eminems Liebe zur Rockmusik zeigt.

 

Hailie’s Song – der Versuch zu Singen schlägt zwar fehl, aber dennoch ein Highlight.

 

Till I Collapse – für mich der beste Eminem-Song aller Zeiten. Genialer Beat, ein stark auftrumpfender Eminem und eine bahnbrechende Hook von Nate Dogg – besser geht’s nicht!

 

Das Album hat auch viele bekannte Gäste, darunter Dr.Dre, Nate Dogg und Obie Trice. Dr.Dre hat auch einige Songs produziert, von denen mich allerdings keiner wirklich überzeugt hat (sehr ungewöhnlich aber soll vorkommen). Dafür brillieren die Eminem-Produktionen und zeigen die Stärke sowohl vor als auch hinter dem Mikrofon.

 

Fazit:

Ein Meisterwerk, ein Geniestreich und schon fast ein Klassiker. Eminem provoziert, er schockiert und er überschreitet Grenzen. Zwar gefallen nicht alle Songs, aber lyrisch sowie beat-technisch absolut genial.

Für Rap-Fans sowieso ein Muss, aber auch der Rest kann reinhören und sich von der Genialität überzeugen.

 
     

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