POLDI


Leopoldina Poem

Österr. Veteranen - Champion

*  12.Mai 1994    -    +  5.Juni 2007


am Anfang war ...


Am 20. Februar 1998 mussten wir von Tino, dem damals 16-jährigen Jagdhund-Mischling Abschied nehmen und nicht einmal 24 Stunden später waren wir wieder im Tierschutzhaus - Wohnung, Haus und Garten waren so leer ohne vierbeinigem Hausgenossen ..... und – wie wir später erfahren haben - Poldi, unser Sonnenschein, war nur eine Stunde zuvor dort abgegeben worden.

Wir hatten keine bestimmte Vorstellung, nur nicht zu groß sollte unser neuer Hund sein, da kam auch schon das Signal von der Vergabe: „Wir haben den idealen Hund für Sie – einen Mops !!“ Einen Mops?? Wir wussten bis dahin nicht viel von Möpsen, ihrem Aussehen, dem Charakter und ihren Eigenschaften und dann sahen wir SIE und waren sofort verliebt !!

POLDI wurde Günther in den Arm gelegt, hat sich an ihn geklammert und mit seinen Worten „Komm, gehen wir, die gehört uns“ war die Entscheidung gefallen - es hat eine neue Zeitrechnung für uns begonnen. Poldi war vier Jahre alt als sie in unser Leben getreten ist und es sollten insgesamt neun gemeinsame, wunderbare und unvergessliche Jahre folgen:


Poldi knuddeln ...

... war wunderbar !!


Vorerst waren wir zwei Jahre mit Poldi „alleine“ - zwei Jahre in denen sie uns nicht nur gezeigt hat wie schön das Leben mit Mops sein kann, nein, sie hat uns auch überzeugt, dass ein Mops zu wenig ist . Also haben wir mit dem Österr. Mopsclub Kontakt aufgenommen, in der Hoffnung auf die Empfehlung von Züchtern, Poldi war inzwischen sechs Jahre geworden und es sollte ein Welpe bei uns einziehen, einerlei ob Rüde oder Hündin, ein Lebensgefährte (oder Gefährtin) für sie und für uns die Gewissheit nie wieder ohne Hund – pardon, natürlich ohne Mops - zu sein, wenn sie später einmal von uns geht .....

Welpen waren zunächst keine zu haben, doch es wurde für einen 11-jährigen schwarzen Rüden dem das Frauchen gestorben war ein guter Platz gesucht – kurzum: Wir haben unseren Welpenwunsch hintangestellt und MOLEY bei uns aufgenommen:


Moley zieht ein ...


Moley

Poldi mit Moley


Mit Moley war sie drei Jahre lang zusammengewachsen wie siamesische Zwillinge. Ihm hat sie nicht nur gezeigt wo es lang geht, sie hat ihn auch, als sein Augenlicht immer schwächer wurde, stets begleitet und beschützt, hat ihn mit ihrem Körper abgedrängt wenn er drohte irgendwo dagegen zu laufen oder zu stolpern und auch als er beinahe schon blind war und immer die gleiche „Route“ im Garten eingeschlagen hat, hat sie ihn in ihrem Revier nicht aus den Augen gelassen.


Poldi hat alles unter Kontrolle

Sonnenbad im Liegestuhl


Nun ja, ein Nickerchen zwischendurch musste für die Sonnenanbeterin schon sein können, meistens hat Moley es ihr dann gleichgetan .... Als dann im Frühjahr 2003 endlich unser Wunsch nach einem Welpen in Erfüllung gegangen ist konnten wir mit eigenen Augen sehen wovon wir zuvor nur gehört und einen kleinen Vorgeschmack durch die beiden hatten – das „Rudelliegen“. Hätte uns Jahre zuvor irgendjemand prophezeit, dass wir einmal drei Hunde – pardon, Möpse! – haben werden .... wir hätten an seinem Verstand gezweifelt


Isabell-Ivory "IVY" kommt - ab jetzt zu dritt:


Moley - Ivy - Poldi

Ivory between Ebony


Ob auf dem Teppich, im Doppelbett, auf der Veranda oder beim gemeinsamen Frühstück – beinahe immer haben die beiden IVY, das Nesthäkchen, in die Mitte genommen:


Probeitzen vor dem Vari-Kennel

gesegneter Appetit


Leider war unserem Trio nur ein gemeinsamer Sommer vergönnt – Ende August mussten wir Moley über die Regenbogenbrücke begleiten .... wir waren also wieder bei zwei Möpsen angelangt und fortan konnte sich Poldi voll und ganz auf Klein-Ivy konzentrieren und uns bei deren Erziehung tatkräftig unterstützen …


wir üben Leinenführigkeit im Garten


... sie im spielerischen Kampf auf den Ernst des Lebens vorbereiten ....


Ich hab' dich !!

na komm schon ...


Na warte !!

Jetzt zeig' ich's dir aber !


gewonnen  -  "erlegt" 


Wirst du wohl hergeben ??

Das ist MEIN Plüschi !!.


Vor Allem aber kuscheln, kuscheln und kuscheln, stundenlang, mit wachsender Begeisterung:


im Winter vor der Heizung ...

... oder am Polstersessel


Im Frühjahr auf der Gartenveranda ...

... und beim Sonne anbeten


mit Unschuldsblick

gleich sind sie eingeschlafen


Ying-Yang - nebeneinander ...

... aber auch "ineinander"


Unsere gemeinsamen Spaziergänge waren schon alleine deshalb ein Vergnügen, weil wir dabei wunderbar beobachten konnten, wie Ivy mehr und mehr von Poldi gelernt , sich von ihr „abgekupfert“ hat. Ob es nun Poldi’s dominantes Bein heben beim Pipi war oder die Gewohnheit, wie ein Rüde sich den „letzten Tropfen“ zum Übermarkieren abzupressen  Schade, dass wir da nie eine Camera mit dabei hatten!

In Poldi’s Obhut und unter Ihrer Anleitung hat sich Ivy prächtig entwickelt und der erste Wurf mit der Prinzessin ist näher gerückt: Alle Gesundenuntersuchungen vorgenommen, mehrere Ausstellungen erfolgreich absolviert und Zwingername geschützt, es konnte also losgehen. Aber noch vorher sollte sich unser Rudel um ein weiteres Mitglied vergrößern:


Burli kommt:


Entsprechend unserer Gewohnheit, Möpse einzeln oder auch paarweise vorübergehend in unserem „Mopshotel“ in Pflege zu nehmen soferne ihre Menschen das wünschen, haben wir schon längere Zeit regelmäßig immer dann für Burli gesorgt, wenn sein schwerkrankes erstes Frauchen zur Chemotherapie im Spital gelegen hat.

Wir waren also schon gut aneinander gewöhnt als Burli nach dem Tod seines Frauchens wie vereinbart für immer bei uns geblieben ist, es war im Grunde ein beabsichtigter, nahtloser Übergang und ab sofort hatten wir unser „Trio infernal“   Poldi hatte ihn ja schon beim ersten Aufenthalt ebenso wie alle anderen „Mopshotel“-Gäste mit Nachdruck bestiegen um auch ihm zu zeigen wer die „Chefin“ in unserem Haus ist und Burli hat es ohne Widerspruch akzeptiert.

Mit Ausnahme der Tatsache, dass wir nun drei Möpse zu unserer Familie zählten (wer hätte das gedacht?!!) hat sich im Grunde kaum etwas geändert: Beim Frühstück und der abendlichen Fütterung einen Napf zusätzlich richten, beim Spaziergang eine Leine mehr in der Hand und während der Nacht im Bett noch ein Kuschelmonster  mehr. Poldi hat auch mit ihm traute Zweisamkeit gepflegt:


Po an Po

Senioren - "Parade"


Böse? Nicht wirklich ...

Die Zwei



  

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