Fühle mich hungrig - und bin doch satt...unerfüllte Leere die sich in meinem Magen widerspiegelt. Verwirrte Blicke in die Welt um mich herum... was soll ich anderes machen als essen? Genauso sinnvoll/sinnleer wie alles andere das man anfängt und doch unbeendet lässt. Genauso erfüllend wie jeden Tag das Gleiche zu tun - die gleichen Gedanken in dem gleichen Kopf in der ewig gleichen Welt, AMEN.

Nun versuche ich meine Zweifel aufzuessen. Gleichzeitige Vernichtung und doch auch die Hoffnung den Hunger stillen zu können. Sehe aus dem Fenster, mein Blick erfasst alles. Geht auch durch dich durch und ich sehe dass es dir nicht viel anders geht als mir. Nun suche ich deine Augen, versuche einen Blick deinerseits zu erhaschen, doch du siehst auf den Boden. erkennst du nicht dass deine Verzweiflung die meine ist?

Schicke dir gedankliche Glasblumen, sie brachten mein Hirn zum bluten und sollen mit dem deinigen meinen Durst stillen. Den Durst nach dir. Du willst mich nicht erkennen...

Schweigend streckst du mir nun endlich, nach so langer Zeit deine Hand entgegen, in deinem fragenden Blick sehe ich einen Funken Erleichterung als  nun endlich blutige Tränen über deine Wangen wandern. Vorsichtig, um jeden Tropfen bemüht fange ich deine Tränen auf und sammle sie einzeln ein um sie erstarren zu lassen....

FÜHLST DU DICH JETZT ENDLICH BESSER?

Nun habe ich dich in der Hand...in den  gefrorenen Tränen befinden sich deine letzten Emotionen...der letzte Klumpen deines Ichs. Für immer vereint durch das Geheimnis des Hungers.

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