Wir waren dabei!        Musikfest in Großräschen vom 17.09. - 19.09.2010

Siebte Inszenierung

Auf zu neuen Ufern

Eine fast utopische Licht- und Klangskulptur

Konzept und Regie: Jürg Montalta (CH)
Komposition und musikalische Leitung: Marcel Friedrich
Organisation Fanfarenzüge: Mario Leisner
Produktionsleitung: Kerstin Noack
Organisation vor Ort: Wolfgang Kaiser, Gisela Dießl, Reinhard Klus

Stellvertretend für das neu entstehende Lausitzer Seenland und zum Abschluss der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land wurde am gestrigen Samstagabend der Sedlitzer See erleuchtet. Unter dem Motto „Auf zu neuen Ufern“ versammelten sich mehr als 4.000 Menschen mit ihrer Taschenlampe um den erst zur Hälfte gefluteten Bergbausee, der nach seiner Fertigstellung eine Fläche von 1.330 Hektar Wasserfläche haben und der größte brandenburgische See im Seenland werden wird. Die 12 Kilometer lange Menschenkette setzte im Rahmen der siebten Inszenierung des Kunstprojekts „Paradies 2“ unter Regie des Schweizer Regisseurs Jürg Montalta ein Zeichen für die Zukunft der Region. Kurz nach 21 Uhr begann die Lichterkette zu leuchten. Gleichzeitig schickten mehr als 500 Fanfarenspieler und Trommler ihre Klänge und Wirbel über den See und animierten Lichtträger zum Tanzen auf dem Radweg. Jürg Montalta zeigte sich überwältigt von der Resonanz und der Reaktion auf sein Mitmachprojekt. „Dass sich so viele Menschen mit ihren Lampen aufgemacht haben, um Teil des Kunstwerks zu werden, ist sagenhaft“, bilanzierte der künstlerische Leiter. „Zudem hatten dieser zarte Lichtzauber und die Stimmung vor Ort eine unglaubliche Kraft.“ Auch IBA-Geschäftsführer Rolf Kuhn zeigte sich erleichtert und zufrieden: „Wenn so viele Lausitzer an einem Abend an solch einen Ort zusammenkommen, dann ist dies nicht nur eine eindrucksvolle Menschen- und Landschaftskulisse sondern auch ein Mut machendes Zeichen für die Zukunft.“

Zuvor wurde in der Neuen Bühne Senftenberg mit rund 250 Gästen der Festakt zum Finale begangen, an dem auch Innenminister Rainer Speer und der ehemaligen Geschäftsführer der IBA Emscher Park, Karl Ganser, als Redner und Ehrengäste teilnahmen. Ganser machte deutlich, dass es einer Region schon richtig schlecht gehen müsse, damit sie eine IBA macht. Viel habe sich hier durch die IBA bewegt, aber man sei noch lange nicht durch. Es gebe immer noch sehr, sehr viel zu tun, auch wenn viele jetzt nach der IBA erstmal aufatmen werden und nach einer Pause verlangen. Das könne sich die Region aber nicht leisten. Wenn das erkannt und mit diesem Anspruch weitergearbeitet wird, dann habe sich die IBA nicht nur allein wegen ihrer Projekte für die Region gelohnt.

Quelle http://www.iba-see2010.de/de/programm/paradies2/paradies7.html

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Sommer, Sonne, Strand und „Meer“ ... 

oder „36 Grad und es wird noch heißer ...“
 
Von allem war reichlich vorhanden an unserem traditionellen Zeltwochenende vom 09. – 11 . Juli 2010 in Neustadt-Glewe. Es fanden sich die Fanfarenzüge aus Leipzig, Dresden, Großräschen, Berlin-Marzahn, Markleeberg, Neustadt-Glewe sowie Ludwigslust auf dem Zeltplatz am Neustädter See ein.
Nachdem auch die letzten Vereine angereist waren ging es nach einer Stärkung vom Grill zum ersten gemeinsamen Zusammenspiel aller Anwesenden. Es hört sich einfach nur gigantisch an, wenn so „ ein großer Fanfarenzug“ aufspielt.
Das Wetter hat es einfach nur gut mit uns gemeint. So haben wir lange gemeinsam zusammen gesessen, nachdem der Neustädter See für etwas Abkühlung gesorgt hat.
Am Samstag wurden unter Leitung von Marcel Friedrich, trotz großer Hitze mit vollen Eifer in Vorbereitung auf das große Musikfest im September in Großräschen, an dem fast alle anwesenden Fanfarenzüge teilnehmen werden, geprobt. Von besonders großer Freude war der Besuch des Schweizer Künstlers Herrn Jürg Montalta. Unter seiner Führung probierten wir schon einmal aus, wie es sein wird, wenn am 18.09.2010 in Großräschen ein „Ton am See spazieren geht“. Um mit den Worten von Herrn Montalta zu sprechen:
Er fand des Zeltcamp und die Möglichkeit hier in so breiter Masse etwas einzustudieren „einfach genial“. Somit konnte er seinen Urlaub beruhigt antreten. Das Kommen dieses Künstlers sahen wir als große Wertschätzung, zumal er auf der ganzen Welt zu Hause ist und schon viele große Kunstprojekte begleitet hat.
Es wurde aber nicht nur geprobt. Der Spaß kam auf keinen Fall zu kurz. Abkühlung bei den hohen Temperaturen fanden wir beim Baden im Neustädter See.
Einen sonnigen Gruß an den Neustrelitzer Fanfarenzug, der leider dieses Jahr nicht dabei sein konnte. Ihr habt was verpasst! Selbst unser Ele hat eine Nacht im Zelt verbracht, und das heißt schon was! Tja, diesmal hat es nicht geregnet!!
Ein Wiedersehen im Jahr 2011 am Neustädter See wurde bereits angekündigt. Da können wir nur sagen: Wir sind bereit!
Weitere Vereine, die sich gern unserem jährlichen Zeltcamp anschließen möchten, sind herzlich willkommen. Nehmt einfach Kontakt zu uns auf. 
 

Weitere Eindrücke kann man durch die Bilder auf unsere Homepage oder der FANSEITE der Fanfarenzüge gewinnen.

 
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„ Ein Ton soll am See spazieren gehen“

 
Am 11. April 2010 folgten wir einer Einladung des Fanfarenzuges Großräschen, um gemeinsame Absprachen zum Musikfest des Fanfarenzug Großräschen – gekoppelt mit dem großen Abschlussfinale der IBA am 18. September 2010 zu treffen.
Die IBA (Internationale Bauausstellung) ist eine Organisation, die 10 Jahre an einem Ort weilt, wo starke strukturelle Veränderungen stattgefunden haben. In einer Gegend, wo ganze Dörfer dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen sind, ist in den letzten Jahren die größte Baustelle Europas entstanden. Aus 26 ehemaligen Tagebauen („Löchern“) sind schöne Seen entstanden, die durch Kanäle verbunden sind. Schwimmende Häuser runden dieses Bild ab. Ein bekanntes Projekt – genannt F60 – lockt jedes Jahr bis zu 60.000 Besucher an. Man nennt dieses Bauprojekt auch den Eifelturm der Lausitz. In dieser Bauphase wurden sieben Kunstprojekte „Paradies 2“ in verschiedenster Art und Weise ins Leben gerufen. Bei allen Projekten und deren Umsetzung stehen die Lausitzer Bewohner im Mittelpunkt.
In beeindruckender Weise stellte Herr Jürg Montalta aus der Schweiz das Kunstprojekt „Paradies 2“ vor. „ Auf zu neuen Ufern! – Eine fast utopische Licht- und Klangskulptur“ ist das siebte Projekt und bildet den Abschluss der IFA 2010.
Nach den Vorstellungen des Künstlers sollen ca. 500 Musiker aus zahlreichen Fanfarenzügen – zu denen auch der Fanfarenzug Ludwigslust e. V. gehören wird -  rund um die 14 Kilometer lange Uferlinie des Sedlitzer Sees ihren Instrumenten feierliche Töne entlocken, die von Musiker zu Musiker immer weiter getragen werden.
Die musikalischen Leiter des Fanfarenzuges Großräschen, Mario Leisner und Marcel Friedrich, setzten Montaltas Vorstellungen um. Marcel Friedrich schrieb für dieses Vorhaben schöne Kompositionen. Die 14 Vereine werden in ihren Heimatvereinen die Titel einstudieren, um dann ihre Klänge und Wirbel um den See spazieren gehen zu lassen. In dieser Klangskulptur werden auch die im Sedlitzer See abgebaggerten Dörfer Sorno und Rosendorf auf besondere Weise gewürdigt.
Als Höhepunkt wird dann im Beisein aller Projektpartner von den Mitarbeitern der IBA Fürst-Pückler-Land ein Staffelstab an die IBA Basel, die 2010 ihre Arbeit aufnehmen wird, übergeben.
Wir freuen uns, dass wir mit dazu beitragen dürfen, dass die IBA Fürst-Pückler-Land einen beeindruckenden Abschluss in der Lausitz finden wird.
Unseren Musikfreunden aus Großräschen wünschen wir weiterhin so viel Energie und Spaß bei den Vorbereitungen Ihres Musikfestes.
Wir sind begeistert!
 
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    Der Schweizer Künstler Jürg Montalta

 

 

 

Tom Tom-Mädchen auf feschen Sohlen

Wenn Fanfarenzüge ihre Show "abziehen", dann ist von der Musikauswahl über die Choreografie bis hin zur Synchronität ihr ganzer Auftritt durchgestylt. Schade ist dann nur, wenn die Kleiderordnung - das Tüpfelchen auf dem I - den runden Auftritt eckig macht. Doch auch da stimmt bei den derzeit 38 Mitgliedern des Ludwigsluster Fanfanfarenzuges so ziemlich alles. Und demnächst noch mehr. Denn dank einer 1000-Euro-Spende aus dem Zweckertrag des PS-Lotteriesparens der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin werden die zehn Tom Tom-Spielerinnen des Ensembles künftig auf ganz besonders feschen Sohlen daherkommen. "Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung", sagte Uwe Heinsohn, der Leiter des Zuges. "Von dem Geld war es uns möglich, für unsere Mädchen zehn Paar neue Stiefel anzuschaffen." Maßanfertigungen zudem, was schwer genug war. "Wir haben wirklich lange suchen müssen, bis wir eine Firma für unseren Auftrag gefunden hatten."
In einer Werkstatt in Nordrhein-Westfalen sind die schicken weißen Schnürer schließlich entstanden, und Aufgabe der Ludwigsluster Mädchen ist es nun, sie ein- und dabei weichzulaufen. "Wir wollen am 5. Juni bei den Deutschen Meisterschaften der Naturfanfarenzüge im Stadion der Freundschaft in Cottbus antreten", sagt Heinsohn, "bis dahin müssen die Mädchen auf den Stiefeln so sicher laufen können als wären es Sportschuhe." Vor allem für die Kleineren dürfte der Balance-Akt auf den Vier-Zentimeter-Absätzen schwierig werden. "Das darf man echt nicht unterschätzen. Doch ich denke, sie schaffen es, denn sie sind hochmotiviert."
Um einen Titel kämpft der Verein diesmal nicht: „ Bei aller Motivation müssen wir schon realistisch bleiben. Wir haben viele neue Leute, und die müssen da erst mal reinwachsen."
Das werden sie - bei den ca. 30 Auftritten, die der Ludwigsluster Fanfarenzug, der jetzt in seinem 53 Jahr besteht, durchs Jahr bestreitet, und beim wöchentlichen Training. Uwe Heinsohn: "Uns findet man immer freitags von 17.30 bis 19 Uhr in der Sporthalle der ehemaligen Parkschule. Wer interessiert ist und ein tolles Hobby sucht, kann gerne reinschauen. Auch unangemeldet. Denn wir suchen immer neue Leute, die unseren Zug verstärken."
Übrigens: Ganze sechs Euro kostet der Jahresbeitrag pro Nase. Der Rest, also Fanfare, Tom Tom, Flachtrommel und Kleidung, wird gestellt.
(Quelle SVZ vom 22.02.2010)
 
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Torsten Milius, Leiter der Sparkassengeschäftsstelle in Ludwigslust, umrahmt von den Tom Tom-Spielerinnen des Ludwigsluster Fanfarenzuges, die dank 1000 Euro aus dem Zweckertrag des PS-Lotteriesparens fesche weiße Schnürstiefel bekamen.

Fanfarenzug Ludwigslust gratuliert Drumfanfare Avanti in Holland

Es ist noch nicht allzu lange her – Juni 2007, da feierte der Fanfarenzug Ludwigslust sein 50-jähriges Bestehen. Viele Musikvereine ließen es sich nicht nehmen an diesem Jubiläum im Schlosspark Ludwigslust teilzunehmen. Darunter auch Drumfanfare Avanti aus Groningen (Niederlande).  Jetzt war es bei Drumfanfare Avanti soweit, auch sie haben die 50 Jahre erreicht. Das sollte mit Freunden gefeiert werden.Der Fanfarenzug Ludwigslust ist zum Jubiläum nach Groningen eingeladen worden. Dieser Einladung sind wir gern nach gekommen. Also ging es am 24.01.2009 in aller Frühe mit dem Bus nach Groningen. In den letzten Wochen wurde eifrig geprobt. Alle waren aufgeregt, denn man fährt ja nicht alle Tage nach Holland zu einem Auftritt vor „Profis“. Nach fast 6-stündiger Busfahrt wurden wir recht herzlich im Vereinshaus des Musikvereins empfangen. Während wir noch genügend Zeit hatten, um die Stadt Groningen zu besichtigen, nahm eine Delegation unseres Vereins am offiziellen Empfang teil. Am Abend trafen wir uns alle wieder beim Vereinshaus von „Avanti“ zur Jubiläumsfeier. Endlich war es soweit, wir hatten unseren Auftritt. Es war ein gelungener Auftritt, alles klappte und das zeigte sich auch im Beifall und den lobenden Worten. Die große Anspannung löste sich, vor allem bei den Kindern spürbar. Dieses Wochenende war zwar anstrengend jedoch auch sehr schön und aufregend. Für die Unterstützung bei
der Betreuung der Kinder möchten wir uns bei den mitgereisten Eltern recht herzlich bedanken sowie beim Busunternehmen Kröger aus Neustadt-Glewe und den beiden Fahrern Jens und Roland, die uns sicher und bequem nach Holland und zurück gebracht haben.
 
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"Chaos" rockte zusammen mit dem Fanfarenzug Ludwigslust  in der Stadthalle

Bye, bye "Dr. Chaos" - es lebe "seven-nights". Ja, wer am vergangenen Sonnabend den15.11.2008 zur Geburtstagspartyder Ludwigsluster Kultband in die Stadthalle gekommen war, verpasste nichts: Die sieben Musiker von "Chaos" rockten ihren Abgang. Und sie sorgten für eine Deutschlandpremiere.
Kaum eine Stunde gespielt dann die Deutschlandpremiere!!!!!! Der Ludwigsluster Fanfarenzug stand zum Einmarsch bereit, wartete auf das vereinbarte Zeichen und war bald darauf mittendrin in der Stadthalle, mittendrin in der Geburtstagsparty, auf der Gäste und Musiker schon richtig in Fahrt gekommen waren. Nur wenige Tage zuvor hatten "Chaos" und der Fanfarenzug geprobt, nun spielten sie, die musikalisch eigentlich Lichtjahre voneinander entfernt sind, drei Partytitel gemeinsam.
Das Publikum war begeistert und tobte vor Begeisterung. Ob Band, Fanfarenzug oder Publikum – alle rockten zusammen zu bekannten Titeln. Abschiedskonzert nannten Franky, Kathi, Hansi, Thorsten, Ole, Dirki und Micha ihre Party. Doch auch wenn sie ihre erfolgreiche "Chaos"- Ära hinter sich lassen, an Rocker-Rente denken die siebenMusiker noch lange nicht. Noch am Sonnabend präsentierten sich
die Ludwigsluster unter ihrem neuen Bandnamen "seven-nights". Auf Stadt- und Dorffesten, Musikmeilen und privaten Events, auf Rockkonzerten und Openair-Veranstaltungen werden sie künftig ihre musikalische Heimat haben, Rock’n Roll, Pop, Blues, Soul und Country spielen. Die sieben Haudegen, die die Leidenschaft für die Musik verbindet - man wird sie also ganz sicher schon bald wieder sehen – vielleicht auch wieder mal mit dem Fanfarenzug Ludwigslust zusammen. Die Deutschlandpremiere war voll gelungen.
(Quelle SVZ)

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775 Jahre Warin

Der Fanfarenzug Ludwigslust e.V war mitten im Festumzug zur 75-Jahrfeier Warins am Sonnabend den 28.06.2008. Rund 1000 Akteure (Quelle SVZ 30.06.2008) stellten die Geschichte von Warin in vielen Schaubildern dar. Mindestens genauso viele Menschen säumten die Straßenränder oder schauten aus den Fenstern begeistert zu. Nicht nur für die vielen interessanten Schaubilder gab es Beifall, auch unser Auftritt während des Umzuges wurde mit Beifall und positiven Äußerungen honoriert. Der Festumzug ging einmal durch ganz Warin und das ist ein ganz schönes Ende zu laufen. Alle haben super mitgemacht unddurchgehalten. Zum Glück auch das Wetter, welches auf der Hinfahrt nichts Gutes verheißen ließ. Am Ende der Strecke gab´s was zur Stärkung aus der Gulaschkanone. Zur Freude vieler Wariner gaben wir noch ein Platzkonzert vor dem Festzelt zusammen mit dem Lübzer Fanfarenzug, bevor es wieder nach Hause ging. Es war ein gelungener Auftritt.
 
„Alles Gelingen hat sein Geheimnis, alles Mißlingen seine Gründe.“
Joachim Kaiser (*1928), dt. Kritiker