auf einer Homepage, welche sich auf vielfältige Weise dem jüngsten Kapitel und einem der faszinierendsten Bereiche der Schach-Geschichte widmet: dem Computerschach.
Spätestens seit den weltweit beachteten Show-Fights
so berühmter Großmeister wie Kasparov, Anand, Kramnik u.a.
gegen aktuell führende Software ist jedem Schach-Enthusiasten klar:
Der Computer schickt sich an, auch das ehrwürdige «Königliche Spiel»
zu erobern. Auf welche Weise er das tut, beziehungsweise wo seine
größten (manche sagen: irreparablen) Defizite liegen, ist u.a.
Gegenstand dieser «Schach-Notizen».
Manchmal unvermeidlich ist dabei, dass bestimmte Fachausdrücke
bzw. ein gewisses Insiderwissen nicht unmittelbar verständlich sind.
(Ein umfangreiches Computerschach-Glossar finden Sie hier). Trotzdem will diese Homepage keineswegs bloß den «Compi-Freak»
ansprechen! Schach als Kunst, als Wissenschaft und als Sport ist ein
derart facettenreiches und komplexes Kulturphänomen, dass auch das
Computerschach als seine technischste Ausprägung ohne den ordnenden
und wertenden Menschen ein seelenloses Geklapper von Bits und Bytes wäre.
Selbstverständlich ist mir Ihre (evtl. auch kritische) Meinung
zu diesen Schach-Seiten wichtig! Anregungen und/oder Wünsche
nehme ich gerne entgegen. Schreiben Sie ungeniert ins Gästebuch -
oder auch privat an den Autor.
In diesem Sinne wünscht Ihnen anregende und vergnügliche Stunden:
Walter Eigenmann, Februar 2003
«...Darin liegt die Faszination des Computerschachs: Obwohl man dem Programm alles detailliert beschreiben muss und es genau tut, was man ihm gesagt hat, werden auch die besten Schach-Programmierer regelmäßig von den Resultaten ihrer eigenen Regeln sowohl im positiven als auch im negativen Sinn überrascht. Es entsteht eine Art geistiges 'Lebewesen' mit eigenem 'Willen'. Oder, um es mit einem modischen Begriff zu sagen: Ein Schachprogramm ist ein chaotisches System.» (C. Donninger / F. Friedel / D. Steinwender: "Schach am PC", München 1995)
«...You also have to know how to use the different programs, because you can have 'Fritz', 'Shredder', 'Junior' and 'Rybka', from my experience, they often contradict each other. So knowing which machine plays better in certain situations and whether in this type of position you use this machine and in another one you use a different one. It’s a new form of creativity, but it is still creativity, because creativity is your ability to be different from the crowd.» (G. Kasparov, Chess-Café-Interview 2007)
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