
Die neusten Witze der Inhalte
Fragen des Lebens...
Wenn schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
Wenn Maisöl aus Mais gemacht wird, wie sieht es mit Babyöl aus?
Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube?
Warum ist nie besetzt, wenn man eine falsche Nummer wählt?
Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?
Wenn es heute 0 Grad hat und morgen doppelt so kalt werden soll, wie kalt wird es morgen?
Warum ist einsilbig dreisilbig?
Warum glauben einem Leute sofort, wenn man ihnen sagt, dass es am Himmel 400 Billionen Sterne gibt, aber wenn man ihnen sagt, dass die Bank frisch gestrichen ist, müssen sie draufpatschen?
Warum besteht Zitronenlimonade größtenteils aus künstlichen Zutaten, während in Geschirrspülmittel richtiger Zitronensaft drin ist?
Leben Verheiratete länger oder kommt ihnen das nur so vor?
Mit welcher Geschwindigkeit breitet sich das Dunkel aus?
Wie packt man Styroporkügelchen ein, wenn man sie verschickt?
Gibt's ein anderes Wort für Synonym?
Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht, kann er wegen Geiselnahme verurteilt werden?
Warum gibt es kein Katzenfutter mit Maus-Geschmack?
Wie würden Stühle aussehen, wenn wir die Kniescheiben hinten hätten?
Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
Warum gehen Frauen niemals alleine aufs Klo?
Wenn nichts an Teflon haftet, wieso haftet es an der Pfanne?
Wieso hat eine 24-Stunden-Tankstelle Tür-Schlösser?
Warum ist 'Abkürzung' so ein langes Wort?
Warum benutzt man für 'Tödliche Injektionen' in den Staaten sterilisierte Spritzen/Nadeln?
Warum steht auf Sauerrahm-Bechern ein Verfallsdatum?
Haben blinde Eskimos Blinden-Schlittenhunde?
Warum gibt es in Flugzeugen Schwimmwesten statt Fallschirme?
Wie kommt ein Schneepflugfahrer morgens zur Arbeit?
Wenn man in einem Fluggerät sitzen würde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was würde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet?
Auf den meisten Verbrauchsgütern steht 'Hier Öffnen'. Was schreibt das Protokoll vor, wenn dort stehen würde: 'Woanders öffnen'?
Wenn die sog. 'Black Box' eines Flugzeugs unzerstörbar ist, wieso baut man dann nicht das ganze Flugzeug aus dem Material?
Die Studentenküche
Jeder Student kennt das: Man wacht morgens um 15 Uhr auf und
der Magen fordert nach fester Nahrung um die noch am Vorabend
im Übermaß eingenommene Flüssignahrung zu kompensieren. Lei-
der sind um diese Uhrzeit die Mensen meist geschlossen, so dass
man selbst für das eigene leibliche Wohl verantwortlich ist.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Für einen Studenten ist der Vor-
gang der Nahrungsaufnahme unumgänglich, da ansonsten stu-
dententypische Tätigkeiten wie schlafen, CDs brennen oder sinn-
los in der Stadt rumlümmeln, unmöglich würden. Somit möchte ich
euch, liebe Kollegen, mit diesem Beitrag helfen, selbständig ge-
nießbare Speisen herzustellen.
Kochbücher, wie es sie im Handel in unüberschaubarer Anzahl gibt,
sind hierzu völlig ungeeignet, da man mindestens ein Dreisternekoch
sein muss, um sich einigermaßen damit zu Recht finden zu können.
Außerdem sind dem gemeinen Studenten die meisten hier auftre-
tenden Zutaten, wie z.B. Schnittlauch, Schmalz und Mehlschwitze,
völlig unbekannt. Selbst das Beschaffen bekannter Zutaten würde
übermäßig viel Zeit in Anspruch nehmen, die man weitaus sinnvoller
verwenden könnte. Auch die Beschreibungen in diesen ominösen
Büchern lassen zu wünschen übrig. So werden Bezeichnungen wie
'abschrecken' benutzt. In einem gewagten Selbstversuch an einem
gekochten Ei wollte ich dies einmal ausprobieren. Ob dies allerdings
funktioniert hat, entzog sich meiner Kenntnis. Ich hab mich von hinten
an dieses Ei herangeschlichen und laut 'Buh' gerufen, wobei keine
Reaktion sichtbar wurde. Höchstens eine leichte Einschüchterung des
besagten Eis war zu vermuten. Es sollten also nur sehr einfache
Gerichte zubereitet werden.
Merke: Nie mehr als zwei Zutaten verwenden! (1)
Als erstes sollten wir uns ein studententypisches, sehr einfaches Ge-
richt vornehmen: Spaghetti mit Ketschup. Dazu wird zuerst ein Topf
mit Wasser gefüllt, selbiger auf eine dafür vorgesehene Kochstelle
gestellt um somit das Wasser zum Kochen zu bringen. Vergeßliche
Studenten sollten genügend Wasser nehmen, da Wasser die unan-
genehme Eigenschaft hat, sich bei dauerhafter Erhitzung zu verflüch-
tigen. Vor dem vollständigen Verdampfen sollten nun die Spaghetti
hinzugefügt werden. Der mittlerweile übermütig gewordene Student
wird sich jetzt zutrauen, selbst zu erkennen, wann die Spaghetti gut
sind. Doch Vorsicht: Ihr wisst jetzt noch nicht alles übers Kochen! Es
gibt einen einfachen Trick, festzustellen ob Spaghetti durch den Koch-
vorgang in die richtige Konsistenz gebracht wurden. Dazu entnehme
man dem brodelnden Topf einfach ein paar Spaghetti und werfe sie
gegen die Decke. Bleiben diese an der Decke kleben, sind sie gut.
Jetzt noch eine Soße zu kochen wäre zu zeitaufwendig und würde
außerdem gegen Punkt 1 verstoßen. Ketschup zu nehmen ist viel
praktischer und sehr lecker.
Merke: Ketschup ist das Grundnahrungsmittel des Studenten (2)
Ketschup macht nahezu alle Kochexperimente genießbar und ist in
allen Lebensmittelfachgeschäften zu finden (ruhig die freundlichen
Verkäuferinnen fragen). Was Ketschup genau ist kann niemand
so genau sagen. Das geschlechtslose Ketschup tritt meist in Ru-
deln auf, belagert große Regalflächen in Supermärkten und scheut
Licht und Wärme. Deshalb ist eine kühle Lagerung unumgänglich
damit sich das Ketschup auch in fremder Umgebung wohl fühlt.
Doch der Studentenmagen schreit auch gelegentlich nach Fleisch.
Selbstverständlich sind Zeiten, in denen der Mensch auf Jagd ging
längst vorbei. Diese unliebsame Arbeit erledigt heutzutage der Metz-
ger. Zum Erwerb von Fleisch begebe man sich also zu einer Fachflei-
scherei, wobei man diese nicht etwa betritt, sondern wartet, bis eine
möglichst wehrlose Oma diese verläßt, um selbiger die Einkaufstüte
zu entreißen und laut schreiend wegzulaufen. Wildes schreien,
eventuell ergänzt durch noch wilderes Fuchteln mit den Armen, ist
notwendig, um Passanten vom Eingreifen abzuhalten, da man be-
kanntlich keinen Wahnsinnigen, der einen gefährlichen Eindruck macht,
attakieren sollte. Außerdem kann man im Falle eines rechtstaatlichen
Eingreifens glaubhaft auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren.
Das so erlangte Fleisch sollte man mit Fett in der Pfanne braten,
wobei eine gesunde Schwärze nach einiger Zeit auf das Ende der
Bratzeit hinweist. Auch hier kann als Beilage der uns inzwischen
lieb gewonnene Ketschup dienen.
Es gibt allerdings noch eine andere Möglichkeit, wie man Fleisch zu-
bereiten kann. Die Rede ist vom Grillen. Davon ist allerdings abzu-
raten, es sei denn, es soll die Geselligkeit gefördert werden. Hierzu
ist obige Tätigkeit nämlich bestens geeignet, da man so seine vor-
her kaum bekannten Nachbarn intensiv kennen lernen kann. Oft
ist freundliches Winken schon aus großer Entfernung zwecks Sym-
pathiebekundung zu beobachten.
Merke: Das Grillen fördert das soziale Zusammensein (3)
Hier soll jedoch nicht zum Grillen aufgefordert werden, da ich nicht
für eventuelle Verbrennungen ersten oder zweiten Grades verant-
wortlich gemacht werden will. Deshalb soll der Grillvorgang hier
auch nicht näher beschrieben werden. Nur soviel: Das Grillgut ist
dann essbar, wenn dessen Farbe die ursprüngliche Farbe der Holz-
kohle angenommen hat. Natürlich können sich geschmackliche Ab-
weichungen ergeben, die jedoch nicht weiter schlimm sind, da der
durchschnittliche Student ein gutes Kotelett kaum von einer alten
Schuhsohle unterscheiden kann. Außerdem sind meist die Ge-
schmacksnerven durch überhöhten Alkoholkonsum längst abge-
tötet worden.
Ich hoffe sehr, liebe Kollegen, dass ich euch mit diesem Beitrag
weiterhelfen konnte, die Grundlagen der Kochkunst zu erlernen.
Bleibt mir nur noch zu sagen:
Viel Spaß beim Nachkochen!
Beleidigungen für jeden Anlass
-Sie sind so willkommen wie ein Anruf beim Bumsen.
-In zehn Minuten kommt ein Bus. Sie könntest sich überfahren lassen.
-Ein Tag ohne Sie ist wie ein Monat Urlaub.
-Wenn Du das nächste Mal deine Klamotten wegwirfst, lass sie an!
-Schieß Dich in den Sack und stirb tanzend.
-Wenn ich Sie beleidigt habe, sollte mich das aufrichtig freuen.
-Warum gehen wir beide nicht irgendwohin, wo jeder von uns
allein sein kann?
-Ich weiß, Sie sind nicht so blöd wie Sie aussehen, das könnte niemand.
-Reden Sie einfach weiter, irgendwann wird schon was sinnvolles dabei sein.
-Ich hatte einen sehr schönen Abend. Es war nicht dieser, aber ichm öchte nicht klagen.
-Ich habe gerade zwei Minuten Zeit. Sagen sie mir alles, was Sie wissen!
-Sagen Sie mal, verprügelt Sie Ihre Frau eigentlich immer noch?
-Ihre Mutter kann wieder bei uns putzen kommen, wir haben das Geld gefunden.
-Ist Ihre Vorstrafe eigentlich jetzt getilgt oder verjährt, oder wie das heißt?
-Gibt es jetzt ein Mittel gegen Ihre Anfälle?
-Hat in Ihrer Familie schon mal jemand Selbstmord begangen? Nein?
Wäre das nicht mal eine Überlegung wert?
-Sie verschönern jeden Raum beim Verlassen.
-Jeder muss irgendwie sein, aber warum gerade wie Sie?
-Ihr Parfüm (Aftershave) ist sicherer als die Pille.
-Der Witz, den ich Ihnen jetzt erzählen werde, ist so gut, da fallen Ihnen glatt die Titten
runter. Oh, ich sehe, Sie kennen ihn schon.
-Haben Ihre Eltern Sie nie gebeten, von zu Hause wegzulaufen?
-Ich denke, Sie sind ein harmloser Trottel, aber ich will ganz offen sein, nicht jeder
denkt so positiv über Sie.
-Jedes Mal, wenn ich Sie so anschaue, frage ich mich: Was wollte die Natur?
-Mit Ihrer Krawatte würde ich mir nach einem Unfall nicht mal das Bein abbinden.
-Ich vergesse nie ein Gesicht, aber in Ihrem Fall will ich mal eine Ausnahme machen.
-Sie schaffen es, dass man die Stille zu schätzen weiß.
-Es gibt so viele Möglichkeiten, einen guten Eindruck zu machen.
Warum lassen Sie sie alle ungenutzt?
-Ich bin nicht schwerhörig. Ich ignoriere Sie einfach.
-Ist heute ein besonderer Tag, oder sind Sie immer so blöd?
-Keine Ahnung, was Sie so dumm macht, aber es funktioniert super.
-Bei Ihnen bräuchte man ein Hörgerät. Das könnte man abschalten.
-Sie gehören auch zu den Menschen, die sich von keinem Kleidungsstück
trennen können, nicht wahr?
-Um so was wie Ihnen zu begegnen, muß man normalerweise schon
entmündigt sein.
-Ihr Gesicht sieht aus als hätten Sie darin geschlafen.
-Nicht bewegen! Ich möchte Sie genauso vergessen, wie Sie jetzt sind!
-Sie sehen noch genau so aus wie vor zwanzig Jahren, als Sie Ihren
Unfall hatten.
-Wann immer Sie einen Freund brauchen: Kaufen Sie einen Hund.
-Wenn man aus schimmeligem Brot Penicillin machen kann, dann kann man
auch aus Dir was machen.
-Sie sind ein wirklich überzeugendes Argument: für getrennte Betten.
-Darf ich mein erstes Magengeschwür nach Ihnen benennen?
-Du würdest toll in etwas Langem, Fließenden aussehen: Rhein,
Elbe, Donau
Wusstest du
Wusstest du,......
dass es unmöglich ist deinen eigenen Ellbogen zu lecken?
dass wenn du zu fest niest, dass du dir eine Rippe brechen kannst?
Und wenn du versuchst das Niesen zu unterdrücken, dass ein
Blutgefäss
im Kopf oder Hals reißen könnte und du sterben würdest? Und wenn du
versuchst, während des Niesens die Augen offen zu halten, dass sie
heraus gedrückt werden können?
dass es für Schweine körperlich unmöglich ist in den Himmel hinauf
zu
sehen?
dass 50% der Weltbevölkerung nie ein Telefonanruf gemacht oder
erhalten
haben?
dass Ratten und Pferde sich nicht übergeben können?
dass das Tragen eines Kopfhörers von nur einer Stunde die Anzahl
Bakterien in deinem Ohr um 700% erhöhen?
dass das Feuerzeug vor dem Streichholz erfunden wurde?
dass das Quaken der Ente kein Echo erzeugt und niemand weiß warum?
dass weltweit 23% aller Photokopiererschäden von Leuten erzeugt
werden,
die
darauf sitzen um ihren Hintern zu kopieren?
dass du in deinem ganzen Leben, während dem Schlafen ungefähr 70
Insekten
und 10
Spinnen essen wirst? (Mmmmh!)
dass Urin unter dem Blacklight leuchtet?
dass genau wie Fingerabdrücke, Zungenabdrücke einmalig sind?
dass über 75% aller Menschen, die dies hier lesen, versuchen
werden, ihren Ellbogen zu lecken?
Es geht wirklich nicht!
und hier noch was:
Wenn Du 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien würdest, hättest du
genug
Energie produziert um eine Tasse Kaffee zu erwärmen. Ob sich das
lohnt?)
Der Orgasmus eines Schweines dauert 30 Minuten.
(In meinen nächsten Leben wäre ich gerne ein Schwein)
Wenn du deinen Kopf gegen die Wand schlägst, verbrauchst du 150
Kalorien.
(Ich muss immer noch an das Schwein denken)
Eine Kakerlake kann 9 Tage ohne Kopf überleben bevor sie verhungert.
(Entsetzlich, grausam, pfui)
Einige Löwen paaren sich bis zu 50 mal am Tag. (Ich wäre trotzdem
lieber ein Schwein. Qualität geht über Quantität)
Schmetterlinge lecken an ihren Füßen.
(Das musste mal gesagt werden, interessant)
Elefanten sind die einzigen Tiere, die nicht springen
können......(Ist wohl auch besser so)
Der Urin einer Katze phosphoresziert im Dunkeln.
(Wen bezahlt man eigentlich, um so etwas zu erforschen)
Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn.
(Ich kenne Männer, bei denen ist das nicht anders)
Seesterne haben kein Gehirn.
(Auch solche Typen kenne ich)
Polarbären sind Linkshänder.
(Na und??)
Menschen und Delphine sind die einzigen Lebewesen, die wegen der
Freude Sex haben.
(Hey! Was ist mit dem Schwein???)
Und noch was:
Was ist der Unterschied zwischen
einer 5-jährigen
einer 15-jährigen
einer 25-jährigen und
einer 35-jährigen?
Die 5-jährige bringt man ins Bett und erzählt ihr eine Märchen.
Der 15-jährigen erzählt man ein Märchen, um sie ins Bett zu kriegen
Die 25jährige ist ein Märchen im Bett und
die 35-jährige sagt 'Erzähl keine Märchen und komm ins Bett'
Welche grammatikalische Zeit ist: 'Du hättest nicht geboren werden
sollen'?
Präservativ defekt!
Und der letzte Weg, Leuten auf die Nerven zu gehen:
Schicke diese E-Mail an jeden in Deinem Adressbuch, sogar wenn sie es
dir geschickt haben oder dich gebeten haben, ihnen keinen Schrott zu
schicken.
Viel Spaß damit.
Das Leben ist viel zu kurz um schlecht gelaunt zu sein!!! :)
(ich bin tief beeindruckt...also, für mich ist der spruch 'männer sind
schweine'
ab heute ein großes lob!)
Ich liebe McDonald's
ICH LIEBE MC DONALDS...
Autofahren macht Spaß. Essen macht Spaß. Am meisten Spaß macht Essen
im Auto. Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu
Drive-in-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant.
Das Vergnügen an der Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird
allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage
gemindert.
Ich bin der Überzeugung, daß sie ihren Namen deshalb bekommen hat,
weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.
'Hiere Bechelun hippe,' knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen
der übrigens ein lebender Beweis für die Haltbarkeit von Vorkriegsware
ist. Heiliger McDonald ! Investment wäre hier angebracht. Als
erfahrener Drive-In'er weiß ich allerdings, daß der Herr am anderen
Ende des Dosentelefons sich gerade nach meiner Bestellung erkundigt
hat. Ich eröffne das Spiel klassisch mit einer Gegenfrage:
'Haben Sie etwas vom Huhn ?'
Aus der Gegensprechanlage tönt ein schwer verständliches Wort, daß
allerdings eindeutig mit '...icken' endet. Deshalb antworte ich: 'Gute
Idee, junger Freund, aber zunächst möchte ich etwas essen.' Etwas
lauter tönt es zurück!
' TSCHIKKEN !'
'Ach so, Sie meinen Chicken. Nö, lieber doch nicht. Haben Sie
vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen ?' 'Hamburger ?',
fragt mein unsichtbarer Gegenüber zurück. Wahrheitsgemäß erwidere ich:
'Nein, ich bin Einheimischer. Aber wieso ist das so wichtig für
meine Bestellung ?'
'WOLLEN SIE EINEN H-A-M-B-U-R-G-E-R !?'
'Jetzt beruhigen Sie sich mal. Ja ich nehme einen.'
'Schieß'
Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist
meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, so daß ich denke, ich kann
es erneut riskieren.'
'OB SIE KÄÄSE ZUM HAMBURGER MÖCHTEN!?'
'Netter Vorschlag. Ja, ich glaube ich nehme einen mittelalten
Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht
angeröstet.'
Ob die nächste verknarzte Meldung aus dem Lautsprecher nun 'Aber
sicher doch' oder 'Du *PIEP* ' lautet, kann ich nicht exakt heraus
hören. Deutlich verstehe ich hingegen: 'was dazu ?'.
'Doch ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten
Kartoffelstäbchen.'
'Also Pommes ?'
'Von mir aus auch die.'
'Groß, mittel, klein ?'
'Gemischt. Und zwar genau zu einem Drittel große, mittlere und
kleine.'
'WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN ??!?' Diese, wiederum sehr laut
formulierte, Frage verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine
ehrliche Antwort:
'Falls das Bedingung ist, hier etwas zu essen zu kriegen: Ja. Also,
machen wir weiter?' 'Gut, gut. Etwas zu den Pommes?'
'Ein schönes Entrecote, blutig, und ein Glas 1997er Chianti.'
'ICH KOMM' DIR GLEICH RAUS UND GEB' DIR BLUTIG !!!'
'Machen Sie das, aber verschlabbern Sie den Chianti dabei nicht.'
'SCHLUß JETZT ! Schalter zwei. Sechseurofünfundvierzig.'
Schon vorbei. Gerade wo es anfängt lustig zu werden. Aber ich habe
nochein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euro-Schein: 'Tut mir
leid, aber ich hab's nicht größer.'
*PIEP* freundlich werde ich ausgekontert: 'Kein Problem,' und mit
kaltem Blick ausbezahlt, klappert mein Wechselgeld auf dem
Stahltresen.
Doch nicht mit mir ! Ich will den totalen Triumph:
'Kann ich ne Quittung haben ?
Ist ein Geschäftsessen.'
Verarschungen in größeren Gruppen
Die hier beschriebenen Spiele sollten vor
größeren Gruppen gemacht werden.
Alle Spiele sind recht einfach und haben den Hintergrund EINE
Person vor anderen lächerlich zu machen ...
a.) Das Cent-Stück
Man nehme zwei Cent-Stücke, zwei Mitspieler wovon einer das
Spiel kennen sollte bzw. schnell eingeweiht wird.
Dem Eingeweihten wird ein Cent-Stück auf die Stirn geklebt,
dem anderen Mitspieler auch - allerdings wird dieses direkt nach-
dem man es FEST auf die Stirn gedrückt hat wieder abgenommen
ohne das er das merkt.
Somit hat der Eingeweihte ein Cent-Stück auf der Stirn der andere
nicht ....
Sinn des Spieles ist es die Hände auf dem Rücken zu haben und
mit dem Kinn auf einen Tisch zu schlagen damit das Cent-Stück
abfällt. Dieses gelingt dem Eingeweihten auch relativ schnell.
Der andere Mitspieler (der gar kein Cent-Stück auf der Stirn hat)
versucht es natürlich weiter ... bis er dahinter kommt, das er gar
keins auf der Stirn hat ...
Das Gelächter ist groß ... :-)))
b.) Tischtennisball köpfen
Man braucht einen Eimer mit Tischtennisbällen und wirft diese
dem Mitspieler zu, so das er diese mit dem Kopf wieder zurück
schießt ... Man wird immer schneller und irgendwann wirft man ein
rohes Ei zu ...
Gibt eine kleine Sauerei - aber kommt immer wieder gut an ...
c.) Autorennen
Ein Spieler aus dem Publikum spielt gegen den Spielleiter. Es
werden zwei Teller benötigt, wovon einer mit Kerzenruß auf der
Rückseite präpariert ist.
Dieser wird dem Spieler in die Hand gegeben ohne das er die
Rückseite (mit dem Ruß) sehen kann. Der Spielleiter nimmt den
anderen Teller und spielt ein Autorennen vor (der Teller ist das
Lenkrad). Der Spieler muß alles nachmachen was der Spielleiter
vor macht .... inkl. öfters mal Schweiß abwischen, womit der
Spieler langsam sein Gesicht schwarz färbt ...
d.) Löffelspiel
Wieder werden zwei Mitspieler benötigt wobei beiden die Augen
verbunden werden und beide einen Esslöffel in den Mund bekommen.
Einem Mitspieler wird die Augenbinde (am bestem der, der als
erstes diese Binde umgebunden bekommen hat) wieder ab-
genommen.
Jetzt muss versucht werden dem Gegenspieler möglichst doll
auf den Kopf zu hauen (bis dieser sagt das er es nicht mehr
aushält). Der mit den verbundenen Augen fängt an - der Spiel-
leiter führt ihn ein bischen in richtung Kopf des Gegenspielers.
Aus dem Mund heraus wird dieses 'schlagen' ein leichtes
Tätscheln. Jetzt ist der andere Spieler dran (ohne Augenbinde).
Der Spielleiter tut so als würde er diesen auch genauso führen
wie den anderen - allerdings nimmt der Spielleiter den Löffel
in die Hand und haut damit auf den Kopf ... was natürlich
wesentlich doller ist .... Das wird solange abgewechselt bis einer
aufgibt - und das wird der Spieler mit der Augenbinde sein ;-)))
Das Gelächter ist garantiert.
Kino ist SCHEISSE!!!
Kino ist Scheisse!
Um es vorweg zu nehmen: Kino ist Scheisse! Und Kino bleibt Scheisse! Lasst
mich erklären:
Angenommen, Ihr habt ein Date mit einer SUPERFRAU. Und sie schlägt
vor:Gehen wir doch ins Kino! Zuerst denkst Du: Geil, im Dunkeln gleich
rumschrauben!Juhuu!Aber es kommt alles ganz anders:
Du holst sie ab, machst dafür extra Deine Karre sauber, legst
beeindruckende Musik auf und chauffierst sie ins Lichtspielhaus. Vor den
Plakaten kommt Hürde eins. Es läuft eine romantische Komödie mit Gerard
Depardieu und
Barbara Streisand und das amerikanische Horror-Action-Pimper-Massaker
'Amoklauf der Supertitten'. Wir beide wissen, welchen Film Du gerne sehen
würdest... aber Du schlägst natürlich den anderen vor.
Ab zur Kasse. Du bestellst zwei Karten, der Kassierer sagt: 32 Mark. Du
sagst: Nein, ich wollte nur zwei Karten! Der Kassierer sagt: Ja, genau, 32
Mark! Toll! Sich von der Domina Tackernadeln in den Penis schiessen zu
lassen kostet auch 32 Mark, macht aber bestimmt mehr Spass. Aber was
soll's, weiter zum Kiosk.
Hier würdest Du natürlich gern ein Bier kaufen. Aber was denkt die Frau
dann nur? Also zwei Wasser (Ich trink gar net sooo viel, ein Wasser ist mir
manchmal echt lieber... BLABLA ) und die grösste Packung Popcorn die es
gibt.
28 Mark. Mit Tiefgarage hat Dich der Abend bisher 65 Mark gekostet...
aber es geht noch weiter!
Im Kino stellst Du dann fest, dass der Boden klebt, die Stühle zu klein
sind, eine Armlehne zwischen Dir und der Angebeteten prangt (was nebenbei
noch zu total bescheuerter Sitzhaltung führt: Entweder, Du überlässt sie
ihr und streitest Dich mit dem anderen Nachbarn um eine oder Du zwängst
Deinen Ellbogen irgendwie vor, unter oder neben ihren), links neben Euch
eine Blase Kids (15 Jahre alt), rechts neben Euch ein klugscheisserischer
Penner, der
den Film schon mal gesehen hat (Jetzt macht er gleich...) und vor Dir ein
Typ, der aus der Basketball-Mannschaft geflogen ist, weil er zu fett war.
Dabei hast Du beide Jacken (Deine und ihre) auf dem Schoss, wodurch Du
schon nach zehn Minuten anfängst zu schwitzen wie ein Irrer.
Dann geht der Film los. Von wegen! Die Werbung. Hach, Kino-Werbung ist ja
soooo lustig! Ja, vor allem die vom Griechen um die Ecke oder von der
FitnessWorld Scheissebach (mit der Videokamera aufgenommen und von der
Kassiererin besprochen).
Aber endlich hast Du s geschafft. Der Film beginnt. Die Kids plärren von
links, der Klugscheisser klugscheissert von rechts, der Fettriese vor Dir
ist fett und riesig und die Armlehne steht zwischen Dir und der Traumfrau.
Aber wenigstens ist der Film nicht so schlecht wie Du befürchtet hast. Er
ist noch viel schlechter. Denn er kommt aus Europa und lebt vom Dialog.
Prost Mahlzeit!
Apropos Mahlzeit: Vom Wasser musst Du rülpsen wie ein Wasserbüffel (was Du
Dir natürlich zu verkneifen versuchst, wobei Dir die Tränen in die Augen
schiessen und Du hin und wieder epileptisch zuckst) und das Popcorn hängt
Dir in den Zähnen (von wo Du es mit der Zunge herauszuquetschen versuchst,
wobei die Zunge langsam taub wird und Dein Gesichtsausdruch irgendwo
zwischen Mister Bean und Jim Carrey liegt).
Als das Drama dann nach 2 Stunden (ÜBERLÄNGE) ein Ende hat, schlägst Du
natürlich vor, noch in der total hippen Movie-Bar was zu trinken. Du
sortierst Deine malträtierten Knochen und schiebst Dich zwischen 250
Idioten langsam aus dem Vorführsaal zur Bar: Hier bestellt Deine Holde
einen
Marylin Monroe (18 Mark) und Du noch ein Wasser (7 Mark), weil die Kohle
langsam knapp wird. Ihr zuzzelt Eure Drinks und lasst den Film nochmal
Revue passieren (weil Ihr sonst nichts zu reden wisst), während sich am
Nachbartisch zwei Typen lauthals darüber auslassen, wie ENDGEIL der
Amoklauf der Supertitten war. Inzwischen hat Deine Angebetete einen alten
Kumpel getroffen, der ein blaues Bosshemd mit weissem Kragen trägt, in der
Werbung arbeitet und gerade von seiner Freundin verlassen wurde. Während
sich die beiden angeregt unterhalten zählst Du die Kacheln an der Decke.
Nach zwei Stunden (sie hat ihm inzwischen den Rest ihres Cocktails gegeben,
sich selbst einen Demi Moore (16 Mark) bestellt und sie haben gerade noch
ihre Nummern ausgetauscht) bewegt Ihr Euch zurück zum Auto.
Du fährst sie 42 km nach hause, bekommst keinen Gute-Nacht-Kuss und
schleichst Richtung Heimat.
Ergebnis: Du hast 106 Mark (+Benzin) ausgegeben (das ist ein ordentlicher
Vollrausch in Deiner Stammkneipe!), einen bleibenden Haltungsschaden
erlitten, 4 Stunden Zeit vergeudet, nicht gefummelt, nicht geknutscht,
einen schlechten Film gesehen, bist Freitag abends um 2 Uhr daheim (das
gab's noch nie!) und hast mal wieder festgestellt...
KINO IST SCHEISSE!
Doch es kommt schlimmer. Weil du vor lauter Rülpserei nicht einschlafen
kannst, wirfst du einen Blick auf den Kalender. In großen Buchstaben
prangert am rechten Kalenderrand '2002'. Du denkst: Oh Mist, schon wieder
der gleiche Fehler... Es waren nicht 106 DM, sondern 106 Euro...
Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (II)
Ich weiß nicht, woran es liegt. Entweder habe ich mal irgendwas Falsches gesagt, oder hier liegt ein Verschwörung kleineren Ausmaßes gegen mich vor. Meine lieben Freunde von der SVZ haben wieder mal was Feines ausgeheckt. Ich fuhr wie jeden Nachmittag von einem anstrengendem Schultag mit der Straßenbahn Linie 6 nach Hause. Um die Langeweile während der Fahrt etwas zu überbrücken, hörte ich Musik. Jetzt ist es so, dass ich mich sehr gerne vorne hinsetzte (als direkt hinter den Fahrer) und dass ich (wie sich das für Rockmusik gehört) gerne etwas lauter aufdrehe. Naja, in diesem Zustand, also vorne sitzend und laute Musik anhörend kam ich bis zur Haltestelle Georgenplatz, wo die Bahnfahrer immer ausgetauscht werden. Der neue Fahrer stieg in sein kleines Fahrerhäuschen, verweilte dort für ein paar Sekunden, stieg dann wieder aus und kam auf mich zu. Mit einem Blick, der, falls Blicke töten könnten, eine Riesensauerei mit mir veranstaltetet hätten baute er sich vor mir auf und schrie mich an. „Machen sie den Kasten aus, ich will in Ruhe fahren!' und ohne eine Antwort von mir abzuwarten, drehte er sich siegessicher um und lief wieder auf sein Fahrerhäuschen zu. Ich drehte die Lautstärke ein klein wenig zurück und dann, ich weiß nicht, ich habe in den letzten Jahren ja gelernt mich zu beherrschen, aber die Versuchung war zu groß, ich konnte nicht widerstehen, also sagte ich: „Das geht auch etwas freundlich, sie als Servicepersonal der SVZ müssten das eigentlich wissen.' Der Fahrer blieb schlagartig stehen, drehte sich ganz langsam um und schlachtete mich erneut mit seinen Blicken ab. „Was haben sie gerade gesagt?' Ich musste hämisch grinsen und wiederholte bereitwillig meine Antwort: „Ich sagte, das geht auch etwas freundlicher, sie als...' „Jetzt hören sie mal zu!' Er kam noch näher an mich heran und riss mich in Fetzen, mit seinen Blicken natürlich. „Sie machen jetzt auf der Stelle die Musik leiser, das stört die anderen Fahrgäste!' Es ist doch erstaunlich, wie Menschen schreien können, und trotzdem noch formal bleiben. „Offensichtlich nicht!' sagte ich. „Sonst hätte wohl jemand was gesagt.' Plötzlich stand eine ältere Dame hinter mir auf und mischte sich ein. „Also mich hat der Lärm schon die ganze Fahrt über genervt.' Ich würdigte ihr keines Blickes, ich schaute nur auf den Fahrer, der gerade dabei war, mich mit seinen Blicken zu köpfen. „Sehen sie!' sagte er, als die Nachbarin der alten Dame, sie war noch viel älter, das heißt, im Gegensatz zu ihr war die erste alte Dame noch relativ jung, aufstand und meinte: „Der Krach wäre ja nicht zum aushalten!' und die Frau ihr gegenüber meinte: „Verbieten sollte man so was!' und so weiter. Nach zwei Minuten wollte plötzlich der ganze Wagen meine Musik gehört haben. Der Fahrer, der die Situation schon lange nicht mehr unter Kontrolle hatte, machte mir klar, ich sollte aus der Bahn verschwinden. Ich wollte zuerst nicht klein beigeben, doch nach einem erneutem, kurzem Blick in die Bahn. („Eine Unverschämtheit ist das!', „Pfui, so was gehört verboten!' und „Na, so eine Frechheit!') entschied ich mich dafür, dem nachzukommen. Für einen normalen Tag wäre die Geschichte hier zu Ende, aber das war kein normaler (also kein versauter) Tag, sondern ein herrlicher Tag. Ich warte nicht gerne und besonders nicht gerne an einer Bahnhaltestelle, also beschloss ich, zu laufen. Während ich also in Richtung nach watete, sammelte ich aus Langeweile kleine Kieselsteine, die am Straßenrand lagen. Dann musste ich aufhören, ich konnte nicht mehr auf die Straße, weil der Verkehr immer dichter wurde und von Meter zu Meter immer schleppender wurde, bis er komplett zum Erliegen kam. Ich lief also an einer Schlange von Autos vorbei und freute mich, in die völlig verspannten, wuterfüllten und genervten Gesichter der Menschen zu sehen, die in den Autos saßen. So wie sie aussahen, hatten sie wohl alle wahrscheinlich einen anstrengenden Tag hinter sich und nun saßen sie in ihren stickigen Autos, hörten den üblichen Schrott, den Radio Zwickau um diese Uhrzeit ausstrahlte und kamen keinen Meter voran. Ich lief gemütlich an der frischen Luft meinem Ziel entgegen und spielte mit den Kieselsteinen. Das besserte meine Laune schon erheblich, doch dann sah ich, wer da noch im Stau stand. Zwischen den vielen, bunten und unterschiedlich Autos stand da eine Straßenbahn im Stau, die am Heck ganz groß die Zahl 6 zeigt. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Schadenfreude ist doch die schönste Freude. Die Gesichter der Fahrgäste hätte selbst Michael Jackson an Kuriosität nicht mehr übertreffen können. Ich musste diesen Leuten einfach zeigen, wie dankbar ich ihnen war, dass sie mich rausgeschmissen hatten. So warf ich an jedes Fenster einen Kieselstein und winkte den Gesichter dahinter zu, was diese mir entsprechend mit einer mehr oder weniger freundlich Geste quittierten. Jedes Fenster bis ganz nach vorne, wo sich plötzlich die Tür öffnete. Der Fahrer trat in die Tür und riss mich (mit seinen Blicken, versteht sich) in kleine Stücke. „Freundchen!' sagte er und da rannte ich los. Mein Instinkt sagte mir: „Renn los!' und ich rannte. Ich rannte und hielt erst an, als ich sicher wieder zu Hause angekommen war. Ich war völlig erschöpft und ich hatte vom vielen Lachen Seitenstechen, aber der Tag war gerettet. Ich muss mir nur seitdem immer erst den Fahrer anschauen, bevor ich in irgendeine Bahn einsteige.
Erste Person Plural
Ist das Einbildung, oder warum benutzen so viele Leute die erste Person Plural, wenn sie provokante Fragen stellen wollen. Ist das nur in Zwickau so? Ich kann so was auf den Tod nicht ausstehen und ich habe mir angewöhnt, das auch deutlich zu machen. Hier einige authentische Beispiele für dieses sehr merkwürdige Verhalten:
Auf meinem Weg zur Schule muss ich Schienen überqueren, die zu einer kleinen Druckerei gehören. Der kürzeste Weg würde durch den Eingang dieser Druckerei führen und dann über die Bahnschienen und dann zurück auf den normalen Weg. Der Eingang wird von zwei Halbschranken, eine für die Einfahrt und eine für die Ausfahrt, versperrt. Für Menschen sind diese Schranken jedoch kein Hindernis. Ich laufe also auf den Eingang zu und will mich gerade an der Schranke vorbeischlängeln, da tönt ein Stimme aus dem kleinen Wachhäuschen. „Na, wo wollen wir denn hin?' Ich blicke den Sicherheitsbeamten an. Er ist ein kleiner, glatzköpfiger Mann um die vierzig. Wahrscheinlich glaubt er, dass das blitzende Abzeichen an seiner Brust Eindruck auf mich machen würde. Dieses Abzeichen setzte aber schon Rost an. „Ich weiß nicht, wo sie hinwollen, aber ich muss hier durch.' Seitdem muss ich einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.
Wenn man die Busse bzw. die Bahnen der SVZ noch nach zwanzig Uhr benutzen will, muss man seinen Fahrschein beim Fahrer vorzeigen. Ich kam also von der Geburtstagsfeier einer Freundin wieder und war, das möchte ich nicht verleugnen, schon ein wenig angetrunken. Es war so gegen halb eins, und wartete auf den letzten Bus, der mich zur Zentralhaltestelle bringen sollte. Ich fühlte mich nicht wohl, so ganz alleine an dieser Haltestelle, an der Licht eine Mangelware war. Der Bus kam Gott sei Dank pünktlich. Ich stieg also ein und wollte mich gerade setzten, da drehte sich der Busfahrer um, schaute mich fragend an und murmelte: „Na, haben wir denn einen Fahrschein?' Ich lief langsam nach vorne und sagte: „Sie brauchen doch keinen Fahrschein, sie sind doch der Fahrer!' Wieder ein Busfahrer mehr, der mich nicht einsteigen lässt.
Endlich war es soweit. Ich sollte also den ersten Personalausweis in meinem Leben abholen. Ich ging dazu auf die Stadtverwaltung Zwickau, wo ich zunächst eine halbe Stunde damit verbrachte, mich zurecht zu finden. Die nächste halbe Stunde ging dafür drauf, jemanden zu suchen, der den richtigen Weg zu dem Amt kannte, auf dem ich meinen Ausweis abholen sollte. Eine weiter halbe Stunde musste ich mir dann die Beschreibung des Weges anhören und eine letzte halbe Stunde brauchte ich, bis ich dir richtige Stelle gefunden hatte. Völlig entnervt stand ich dann vor einer Frau, die hinter einer Scheibe saß, die Däumchen drehte und mich fragte „Na, was wollen wir denn?' Ich kam so nahe an die Scheibe wie ich konnte und zischte „Ich will meinen verdammten Ausweis und sie wollen bitte dafür sorgen, das ich ihn verdammt noch mal auch bekomme!' Demnächst muss ich meinen Vater auf das Amt schicken, wenn es irgendwas Wichtiges gibt.
Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme beim Kauf von irgendwelchen Dingen. Bis jetzt konnte ich das, was ich kaufen wollte immer auf den Tisch legen, bezahlen und es dann mit nach hause nehmen. Doch eines schönen Tages ging ich in einen berühmten und bekannten Elektrohandel, der von sich selbst behauptet, nicht blöd zu sein, um mir ein ganz bestimmtes PC-Spiel zu kaufen. Der Aufdruck NICHT GEIGNET UNTER 18 JAHREN ignorierte ich dabei, wie auch die vielen Male zuvor. Ich ging also an die Kasse, legte das Spiel auf den Tisch, bezahlte und... Moment, hier stimmte etwas nicht. Moment.. Ach ja, die Kassiererin hält das Spiel fest. Ja, ist die denn bescheuert? Das ist meins, das habe ich mir gerade gekauft. Sie umklammert die Verpackung, mustert mich von Kopf bis Fuß und meint dann fragend: „Glauben wir denn, dass wir alt genug für dieses Spiel sind?' Ich zog die Augenbraue nach oben und sagte: „Naja, ich vielleicht nicht, aber sie machen mir den Eindruck, als hätten sie die Achtzehn Jahre schon längst überschritten. Wo ist also das Problem?' Was soll's? Es gibt noch so viele andere Elektrofachmärkte.
Entgegen aller anderen Meinungen gehe ich gerne zum Zahnarzt. Wenn du nett zu deinem Zahnarzt bist, ist dein Zahnarzt auch nett zu dir. Insofern hätte ich mir diesen Kommentar eigentlich verkneifen müssen, aber jeder kriegt von mir einen dummen Spruch zu hören, der die erste Person Plural anwendet, auch Zahnärzte. Ich war also mal wieder bestellt und nahm auch gleich Platz. Während ich mich hinlegte und wartete flirtete er wie üblich kurz mit seiner Schwester (also seiner Untergebenen). Dann stocherte er fachmännisch in meinem Mund rum und meine abfällig: „Na, da haben wir uns mal wieder nicht richtig die Zähne geputzt, was?' Ich starrte ihn entsetzt an und sagte schließlich noch viel abfälliger: „Tja, sie können sich das ja leisten. Sie sind Zahnarzt und können sich ja zur Not selbst behandeln.' Seitdem, ich weiß nicht ob ich mir das nur einbilde, aber ich glaube seitdem bohrt er immer etwas länger und etwas tiefer.