Das ist meine Seite für Gefühle
Meine Texte sind erlebte Momentaufnahmen. Sie wurden hindurch langer Zeit festgehalten: Zwischen Freude und Leid, Einsamkeit und Sehnsucht, sowie Zweisamkeit und Staunen. Einige Texte habe ich in Form eines Tagebuchs festgehalten. Sie stehen als Notizen meiner Gefühle gleich am Anfang da. Auf der Seite Freunde, findet man Texte und Gedichte von einigen Freunden, sowie von Autoren, die ich im Internet kennengelernt habe.
Aus meinem Tagebuch:
Heute ist nicht wichtig, es zu sagen. Es aufgenommenhaben ist genug.
Wenn das zarte Fühlen stirbt, lebt die Sinnlichkeit auf.
Beim Überwinden der Müdigkeit die Entdeckung, dass die Berührung mit einer Idee die nötige Kraft gibt.
Das Anspüren der Grenze eines Gefühls.
Ein langes Gespräch als eine Tunnelfahrt durch das Gedächtnis.
Das Saubermachen der Fenster im Inneren, damit Heiterkeit hineinscheinen möge.
Stelle fest dass ich das Wesentliche meist zu verkünsteln suche.
Ich schaue in sein furchtbartrauriges Gesicht: Da ist eine Seele die schmilzt.
In seinen Augen wohnt Liebe, und ich kriege die Freiheit, Blickverbindung mit ihm aufzunehmen.
Sein kindliches Vertrauen befreit ihn, mich alles zu fragen. Schließlich fragt er: "Was ist Bewusstsein?", worauf ich keine Antwort finde.
Einer Frau die schwanger ist, und deswegen in Hosen besonders auffällt, scheint gar nicht aufzufallen wie sehr sie auffällt.
Heute werde ich beide sehen: Ihn, der mich stets mit einem freundlichen Ausdruck begrüßt, und sie, die in ihrer mädchenhaften Haltung, mich keines einzigen Blickes würdigt.
Ein junges Paar, ein Baby vor sich schiebend, hat es nicht eilig. Wozu auch?
Ein unbeschreiblicher Sommertag! Zu angenehm um sich noch stabil zu halten. Man verliert sich freiwillig, so wie ein Same an die Erde.
Bemerke, dass Gefühle die unaussprechbar scheinen, eher zu begreifen sind, wenn man sich bemüht, ihnen Namen zu geben.
Worte malen: Auge ist Pinsel, Gefühl die Farbe, Verstand die Hand.
Das Bedürfnis, mit Worten zu entwerfen, eine Tür zu einem angenehmen Gefühl.
Ich höre wie jeder nur bejaht, dass einer sich absichtlich abgesondert hat. Keiner fragte sich jedoch, ob nicht gerade er erwählt sein könnte, ihn wieder heranzuziehen.
Ein kleines Mädchen spielt mit Seifenblasen - wie schön!
Manchmal kann auch eine überaus bequeme Entscheidung gut sein.
Der Wille muss stärker sein als die Angst.
Wir unterhalten uns, und ich spüre wie die Zeit, unsere Gefühle ineinander verschwimmen lässt. Für Augenblicke vergessen wir was um uns ist - wir werden uns zentral.
Jemand singt ein Lied, um seine Traurigkeit in Freude zu wandeln. Er massiert seine Seele.
Ich schenke ihr eine Schokolade. Sie durfte selbst bestimmen welche. Überbetont sagt sie dann: "Vielen Dank", so als wenn das Unerwartete sie aus ihrem Denkrahmen reißt.
Seelen-Implosion: Umso größer die Gefahr, je größer das innere Vakuum.
Jede Minute wie einen Bissen Kuchen auskosten.
Einsamkeit - Empfindungen im Alleinsein.
Sehnsucht - Blüten der Sehnsucht.
Leid - Hoffnung im Leid.
Zweisamkeit - Empfindungen zu zweit.
Staunen - Spürmomente, wenn mein Leben auffrischt.
Freunde - Texte und Gedichte von Freunden und Lieblingsautoren.
Danke für die Aufmerksamkeit! Eduard Nemeth.
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