Texte und Gedichte von Freunden sowie Lieblingsautoren
IN DIESER NACHT!
Diese Nacht, so kalt und doch irgendwie warm!
Ich schaue aus dem Fenster und sehe nur nichts.
Alles ist so dunkel, ich kann meinen Standpunkt nicht klar definieren und dann schaue ich in den Mond und sehe wie er lacht, in dieser Nacht!
Er schaut auf mich herab und sagt mir "Du musst dich nicht fürchten vor dieser Dunkelheit, sie zeigt dir nur wie grenzenlos doch alles ist!".
Und dann weiss ich, ich muss keine Angst mehr vor dem Dunkel haben, denn irgendwann, irgendwo sehe ich mein Licht!
Kristina N.
Mein Führer
Mein Vertrauen zu dir wächst von Tag zu Tag immer mehr! Ich lege mein Leben in deine Hände und ich weiss alles wird gut, weil du bei mir bist, immer an meiner Seite...
Du bist das Licht in meinem Leben, das mir immer wieder Mut macht und mich einen Schritt weiter gehen lässt!
Du bist mein Begleiter fürs ganze Leben und begleitest mich überall hin, du bist immer in meinem Herzen,
JESUS CHRISTUS!
Kristina N.
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Tausendmal bin ich
schon gestorben
und doch
habe ich Angst vor dem
Nächstenmal ...
Christiane Volk
Liebe ist ...
Sympathie, die aus dem
Herzen kommt.
Die Seele ist
der Dirigent,
die Gefühle die Noten
und der Gesang
Deine Empfindungen
Christiane Volk
Schnee - die Felder sind weiß
würden wir
jetzt schweigen
wäre der Frieden hier
zu hören.
Christiane Volk
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Sah Deine Silhouette
am Horizont stehen
den Wind Deinen
Mantel blähen.
Sah Deine Gesten
dein Winken
zu Deiner Rechten
'was blinken.
Unternahm den Versuch
Dich zu erreichen
Sah' Dich verschwinden
ohne ein Zeichen.
Bemerkte dann in der
kalten Luft
einen herblich süßen
Weihnachtsduft.
Und es war als ob die
Sonne scheint,
obwohl der Himmel Tränen
weint
© Heide Brücher
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Ein Adieu
In mir wütet kaltblind
dein Lachen -
wehrlos zerhagelt
gekeimte Illusion.
Andere Ufer begehrt
deine Insel -
bricht unsre Brücke
ins dienstbare Meer.
Erkennen schwindet
vor Horizonten -
alles was bleibt,
ist oft nur ein Punkt.
(Reinhard Scharnagl, 1976/95)
Zyklus
Wieder
fliehn die blauen Erntevögel:
*
Im warmen Gefieder
ruhen die fast gefallenen Lachen -
bergen sanfte Schnäbel
auch den Traum
der zuletzt gelesenen Träne.
*
Langsam deckt Schnee
schattengrau
Menschenherzen.
*
Wieder
scheint ein wenig Sonne:
*
Im Grau finden Schatten
gewinnt Zärtlichkeit
in Gesichtern
Kontur.
*
Über der Luft
erkennt man
ein wenig Blau.
*
(Reinhard Scharnagl, 1978/95)
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Januardämmerung
In den Spangen der kahlen Äste
klemmt der rote Feuerball,
als wollten sie verhindern
seinen Freien Fall -
als wollten sie ihn umklammern,
noch halten für einen Moment,
bevor er ihnen entgleitet
und es lodernd am ganzen Himmel brennt.
Seltsam, bizarr dieses Flehen
der Astgabeln
die so ihres Schmuckes beraubt
wieder kahl, nüchtern
in die Hühe gereckt stehen
bevor sie die Nacht ganz aufklaubt.
Copyright 2002 by Kerstin Szanyi
Kristallmorgen
Kristallüberzogen die Baumäste
ragen in meinen neuen Morgen,
erste Spuren im Schnee
meiner suchenden Füße.
Niemand hat gesagt
dass das Leben
ein Zuckerschlecken ist,
obwohl's so aussieht jetzt.
Kristallflocken schmelzen
auf meiner warmen Zunge
als erstes Frühstück -
weder süß noch bitter.
Ich atme die schneidendkalte
Frühwinterluft und hauche
leere Sprechblasen
in die Atmosphäre.
Auf dass sie sich
über den Tag verteilt
mit Texten füllen
und Inhalt.
Copyright 2002 by Kerstin Szanyi
Weltensegler
Getragen von den Flügeln der Sehnsucht
streben wir neuen Abenteuern entgegen,
gestrafft die Segel,
gespannt die Sinne
vor unbekanntem Horizont.
Seelenwanderung
an den Klippen von Hoffnung,
Sinneswandlung,
beflügelt durch Liebe.
Wahrheit geleitet uns
auch unerkannt,
beschützend schiebt sich Licht
zwischen das Dunkel
immer wieder.
Uns erkennen zu lassen
neue Routen auf neuen Bahnen
im Meer des Lebens.
Copyright 2002 by Kerstin Szanyi
Weitere Gedichte von Kerstin Szanyi
findet der Leser auf ihrer Homepage
als
- Momentaufnahmen -
in Lyrik und Prosa
- Gedichte und Kurzgeschichten von K.Sz. -
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- die liebe -
die liebe ist geduldig
die liebe ist gütig
die liebe beneidet nicht
die liebe tut nicht groß
sie bläht sich nicht auf
sie ist nicht taktlos
sie sucht nicht das ihre
sie lässt sich nicht erbittern
sie rechnet böses nicht zu
sie freut sich nicht über die ungerechtigkeit
sondern sie freut sich mit der wahrheit
sie erträgt alles
sie glaubt alles
sie hofft alles
sie eduldet alles
die liebe vergeht niemals
Apostel Paulus
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