Gedichte
Eine Nacht voller Beobachtungen
Ich habe dich beobachtet, diese Nacht,
habe kaum ein Auge zugemacht!
Du liegst neben mir und schläfst....
An dem Zucken in deinem Gesicht sehe ich, dass du träumst.
Bin ich es die dir erscheint?
Oder träumst du von einem anderen Mädchen?
Nein! Das Glaube ich nicht!
Denn ich blicke in dein Gesicht und sehe Treue,
sehe, dass du mich liebst,
wenn sich auf deinen zarten Lippen ein liebliches Lächeln zeigt.
Vor deinen Kameraden musst du dich stark und "männlich" geben,
doch wer dich hier sieht, so ruhig
zart
süß
schön,
der erhascht deine andere Seite.
Sind wir allein, dann bist du aufmerksam,
behandelst mich wie eine Göttin.
Ich liebe dich,
Ich liebe dich wegen deiner Augen, die im Moment verschlossen sind,
wegen deines Haares, das jetzt zersaust über deine Stirn hängt,
für die Art, wie du mich behandelst,
wie du es verstehst mich zu küssen,
mich zu berühren.
Wird unsere Liebe ewig halten?
Wird uns die Zukunft schönes bringen?
Das kann ich von deinen Wimpern, deinen Lippen, deinem Haar leider nicht ablesen.
Doch jetzt zählt die Gegenwart,
Unsere Gefühle füreinander sind es die zählen.
Ich denke nicht länger nach, ich fühle.
Ich lege meinen Arm um deinen Bauch, schmiege mich an dich und versuche in deinen Traum einzutauchen.
c. by mir
Pass auf dich auf
Dir viel Glück zu wünschen
Egal wie lang mir die Zeit
Ohne dich auch sein mag
Dir ein Lächeln zu schenken
Und die Angst ganz drinnen
Zu verstecken wo du sie
Nicht sehen kannst
Weil du es nicht sollst -
Dich zu umarmen
Aber dich nicht zu
fest zu halten
Sondern einfach
Dich los zu lassen
Und daran denken
Dass du bald wieder
Hier bei mir sein wirst -
Fällt mir manchmal schon
Schwer
Doch ich lass dich gehen
Und tu es
Mit gutem Gewissen
Weil ich weiß,
Dass egal wo du bist
Unsere Seelen nichts
Trennen kann...
(21.Januar 2003)
by mir
Was es wäre, Dich zu verlieren...
...ich denke
die welt würde aufhören
sich um die sonne zu drehen -
ich denke
die wolken würden
am himmel stehenbleiben -
ich denke
die vögel würden aufhören
ihr lied zu singen -
oder es würde alles seinen
lauf nehmen -
aber
ich denke
ich würde nicht mehr
aufstehen wollen
nichts mehr tun
nichts mehr denken
nichts mehr essen
wollen
ich denke
dann wäre der sinn
mit dir aus meinem leben
geflohen
ich denke
ich würde dann auch fliehen
ohne dich
denn du würdest auch die
hoffnung mitnehmen
und die wahrheit
und die würde
und die freiheit
und die liebe
und das was das leben
lebenswert macht
du bist
mein
lebenselexier -
flieh nie aus meinen
adern...
(3.Januar 2003)
NARBEN

Ich blicke auf meine Narben,
Zeichen von vergangenen Tagen,
Schnitte so tief
und wahre Geschichten von dem der ich mal war.
Wunden der Zeit, für immer mein Kleid,
Schwer abzulegen Sind sie -
ein Fluch oder mein Segen ?
Ich weiß was mich erwartet,
Ich kenne dieses Bild.
Ich kenne meine Wege.
Und ich weiß -
dass ich sie nicht mehr gehen will.
Ein Buch in Haut geschrieben,
ein Lebenslanger Spiegel,
begraben in der Zeit,
im Nebel der Vergangenheit.
Die Narben auf unseren Seelen,
bestimmen den Gang des Lebens.
Hand auf's Herz, Spürst du den Schmerz ?

Gedanken!
Alles was ich hatte,
das habe ich nicht mehr
und was ich einmal konnte,
vermisse ich so sehr.
Ich habe zwar zwei Beine,
doch bleibe ich oft steh'n
und kann dann keinen Schritt
alleine weiter geh'n.
Hab Arme und auch Hände,
die machen was sie woll'n,
nur selten tun sie das,
was sie gerade soll'n.
Ich habe einen Körper,
der mir nicht mehr gehört.
Die innere Verbindung zu ihm,
die ist gestört.
Im Kopf hab ich Gedanken,
die ich gern sagen will.
Kann man mich nicht versteh'n
dann bleib ich lieber still.

Deine Kaffeetasse und der Abschied...
Deine Kaffeetasse
steht noch im Schrank
neben meiner. Ich trinke sogar daraus, somit bist du mir nah!

Irgendwann werde ich die Kraft haben
deine Sachen zusammen zu packen...
Wenn ich begriffen habe
dass es Ernst ist....
und du für immer gegangen bist!
Fassade
Ich lächele oft
Doch mein Lachen ist falsch
Meine Fröhlichkeit ist nur eine Fassade
Hinter der ich mich verkrieche
Damit bloß keiner merkt,
wie es in mir aussieht

Und wenn ich dann allein bin
Dann weine ich
Doch es sind nicht nur kristallene Tränen
Welche da über meine Wangen laufen
Und auf den Boden tropfen
Nein - Es sind auch rote Tränen
Die sich ihren Weg aus meinem Körper bahnen
Wenn ich sie so ansehe,
wie sie sich ihren Weg aus meinem Körper bahnen
dann bin ich zufrieden

Doch sobald die Tränen getrocknet sind
Kriecht die Angst in mir hoch
Was wenn es jemand sieht?

Panik ergreift Besitz von mir
In diesem Moment verspreche ich mir,
es nie wieder zu tun...

Doch tief in meinem Innern weiß ich,
dass ich dieses Versprechen nicht halten kann.
Spätestens, wenn hinter der Fassade des Lächelns
der nächste Teil meines Herzens bricht.
