katzen_verhalten

 

Das Verhalten

 

Der Tagesablauf


bei uns sieht in etwa so aus: Fressen, Schlafen, Streicheleinheiten abholen, auf
Wanderschaft gehen, spielen, und noch mal´s Schlafen...

Wo der Zweibeiner nur ein drittel seines Lebens verschläft, brauchen wir das doppelte der Zeit.

Zusammengerechnet sieht mein Tag wohl so aus 3.5 Stunden bin ich am Spielen,
mit mir selbst oder mit meinen Zeitgenossen.
2 Stunden wandere ich durch die Wohnung ....
Zum Putzen brauche ich etwa 3.5 Stunden
10 Stunden schlafe ich am Tag und noch 5 Stunden döse ich vor mich hin...

 

Launen

Katzen können äußerst ausdauernd sein,
besonders wenn sie beleidigt sind, das kann schon ein paar Stunden dauern.
Manchemal strafen sie den Menschen nur durch Mißachtung,
indem sie auf Stur stellen und zur Zimmerdecke schauen.
Wenn sie richtig stinkig auf den Menschen sind, können sie schon mal auf Deinen Lieblingsplatz urinieren
( bei mir war es mein schöner Drehstuhl vom Computer, wahrscheinlich habe ich zu viel Zeit davor verbracht).

Katzen zeigen sehr genau, wenn ihnen etwas nicht paßt.
Sind sie angewidert schütteln sie manchmal die Pfote weil z.Bsp. ihr Klo
nicht saubergemacht wurde, oder das Deo ihnen nicht paßt.


Sollte das Kätzchen vermehrt das Futter stehen lassen obwohl es das Lieblingsgericht ist,
oder jeden Tag in eine andere Ecke urinieren, müßt Ihr dem Ursprung auf den Grund gehen.

Es gab zum Beispiel eine Familie, die haben sich eine große Katzenstatue gekauft und von dem Tage
hat die Katze nicht nur ins Katzenklo gemacht, sondern auch den tollen Teppich eingeweiht,
das Ehepaar war ganz schön am rätseln, eh sie darauf gekommen sind, das die Mieze auf die Statue eifersüchtig ist.

 

Therapeut Katze

Ich und ein Therapeut ? Meine Artgenossen und ich fühlen sich zwar sehr geehrt,
aber ich denke dieses Thema sollte ich besser meiner Zweibeinerin überlassen.


Ja, es ist wissenschaftlich bewiesen das Katzen eine therapeutische Wirkung auf uns ausüben.
Menschen in tierischer Gesellschaft leben länger und gesünder.

Allein schon die Katze auf dem Schoß zu haben und zu streicheln, baut Streß ab, senkt den Blutdruck,
stabilisiert den Kreislauf und wirkt entspannend auf die Muskeln.

Durch das Spielen mit der Katze werden Bodenstoffe des Nervensystems ausgeschüttet,
die schmerzverringernd wirken. Man fühlt sich einfach besser und gesünder.
Außerdem fühlt sich der Mensch mit einer Katze nicht einsam.

Die Katze wendet sich dem Menschen zu und wirkt tröstend so das man Krisensituationen
besser bewältigen kann. Außerdem liebt die Katze seinen Menschen ohne wenn und aber.
Bei ihr zählen keine Äußerlichkeiten, sie geniest die streichelnde Hand. Davon profitieren
vor allem alte Menschen, die durch das Tier eine Aufgabe haben und sich nicht gehen lassen.

 

Erziehung

Kann man Katzen eigentlich erziehen? Wer das denkt, der irrt sich gewaltig.
Eine Katze lässt sich keinen Gehorsam und Befehle wie "Sitz" und "Platz" andressieren.
Sie hat ihren eigenen Sturkopf, den man nicht brechen kann.

Kann man Katzen eigentlich erziehen? Wer das denkt, der irrt sich gewaltig.
Eine Katze läßt sich keinen Gehorsam und Befehle wie "Sitz" und "Platz" andressieren.
Sie hat ihren eigenen Sturkopf, den man nicht brechen kann.

Aber keine Angst deswegen muß man dem Vierbeiner nicht jede Dummheit
durchgehen lassen. Wir machen hierbei sehr feine Unterschiede, denn die Mutterkatze
erzieht ihre Jungen und wir Menschen begleiten sie auf ihrem Weg und übernehmen die Ausbildung.
Darunter versteht man alles, was man einer Katze beibringen kann, um das zu
erreichen braucht man allerdings sehr viel Geduld.

Wer seiner Katze einen Namen geben will, sollte sie immer wieder freundlich beim Namen rufen,
wenn sie neugierig herbeigelaufen kommt, mußt du sie belohnen.

Wenn der Vierbeiner mal wieder Ärger machen sollte, darfst du deine Katze NIEMALS ! schlagen,
das würde sie dir ein Leben lang übel nehmen. Eine angemessene Maßnahme wäre zum
Beispiel in die Hände zu klatschen. Die Strafpredigt wirkt auch nur, wenn du deine
Samtpfoten bei frischer Tat erwischst, denn Katzen haben im Nachhinein kein Schuldgefühl

 

Katze im Duo

Ihr überlegt ob eine zweite Katze gut ist ... dann laßt mich mal aus Erfahrung reden.
Meine Zweibeiner haben mich aus dem Tierheim rausgeholt, da war ich nach ein paar Tagen
Eingewöhnung den ganzen Tag mutterseelenallein, nicht das es mich zu diesem Zeitpunkt gestört hätte,
ich habe eh den ganzen Tag verpennt oder habe meine Streifzüge durch die Wohnung gemacht.

Eines Tages kamen sie dann mit der Lütte an, POAH war ich sauer, die Kleine hat erst mal zu
spüren bekommen wer HIER der Boss ist.
Auch wenn ich anfängliche Schwierigkeiten hatte sie zu tolerieren, bin ich doch froh
nicht mehr allein zu sein.Ja wenn die Dosenöffner aus dem Haus sind, geht's erst mal richtig rund...

Die Idealvorraussetzung wär' es natürlich, wenn Sie zwei Junge aus einem Wurf nehmen,
wer die Wahl hat, sollte meine Artgenossen genau beobachten, und die Geschwister nehmen,
die dicht nebeneinander liegen, denn die mögen sich garantiert.

Wer schon eine Katze hat, kann wie gesagt trotzdem eine dazu nehmen, im Normalfall
arrangieren wir uns schon, bei einem jüngeren Zweittier kann es schon mal Zoff geben,
da sollte der Mensch mit viel Gefühl eingreifen. Wenn der Neuankömmling begriffen hat,
wer das Sagen hat, wird sich das Pärchen schon bald vertragen

 

Orientierung

Die Orientierung der Katze ist ein Phänomen. Es ist nachgewiesen das Katzen über hunderte
von Kilometern ihren Heimatort wiedergefunden haben.

Dies erklärt sich angeblich wie folgt: Die Katzen folgen einer inneren Sonne, wie die Brieftauben
haben die Katzen eine innere Uhr, die auf die Zeit ihres Heimatortes eingestellt ist.
Um nach Hause zu finden, geht die Katze in die Richtung, wo sich Sonnenstand und innere Uhr annähern.
Decken sich diese Faktoren hat sie ihren Wohnort gefunden.

Andere Forscher sagen auch das sich die Katze an Geräuschen orientiert...

Die Katze verfügt über ausgesprochen stark ausgeprägte Sinne. Sie verläßt sich nicht
hauptsächlich auf die Nase wie Beispielsweise der Hund. Sie nutzt ihre fünf Sinne gleichermaßen.

DIE AUGEN::

Die Katze besitzt eine sogenannte Nickhaut, die zwischen oberen und unteren Augenlied sitzt.
Dadurch ist es nicht notwendig, ständig zur Befeuchtung der Augen zu blinzeln.
Bei starkem Lichteinfall verengt sich die Pupille zu einem schmalen, vertikalen Schlitz.
Bei Dunkelheit wird die Pupille bis zu 12 mm groß.

Katzen sehen alles vor und seitlich von ihren Augen.
Sie können sehr genau die Größe, Form und Entfernung eines Objektes erkennen, allerdings
sehen sie nicht so gut die Farben wie wir Menschen.

Katzenaugen können das schwächste Licht im Dunkeln reflektieren, so das sie mehr erkennen.
Objekte werden bei Dämmerung in 10 m Entfernung genauso gut erkannt wie am Tag.
Diese Reflexion in den Augen ist auch der Grund, warum sie im Dunklen leuchten.

DER TASTSINN:

Ihr Tastsinn sitzt in den Schnurrhaaren, dabei sind nicht mal alle davon sichtbar.
Auf der Ober- und Unterlippe sind etwa 30 Schnur- und Barthaare, an den Backen und über
den Augen 12 und an den Vorderpfoten je fünf Tasthaare.

Diese Haare sind sensibel für Berührungen, Vibrationen, Luftdruck und Temperaturschwankungen.

DER GERUCHSSINN:

Die Katze verfügt über 200 Millionen Riechzellen im Rachen. Auf den oberen Gaumen
befindet sich außerdem noch das Jacobsonsche Organ. Der kleine Zapfen hilft der Katze
bei der Kontaktaufnahme zu anderen Katzen und bei der genaueren Identifizierung
interessanter Gerüche. Der Geruchssinn verführt die Katze zum Essen und Trinken,
da er die Geschmacksnerven aktiviert. Eine verschnupfte Katze hat kaum Appetit.

DER GEHÖRSINN:

Das empfindliche Gehör kann Geräusche von 20 Hertz bis 65 Kilohertz erfassen und
arbeitet eng mit den Tastorganen zusammen. Durch die große Beweglichkeit und Anordnung der
Ohren ist die Katze in der Lage, die wahrgenommenen Geräusche genau zu orten und
Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit zu bestimmen

 

Künstler Katze

Tja , wir sind ja wahre Künstler, wenn es um unsere Fortbewegung geht.
Die Zweibeiner sagen ja auch wir hätten 9 Leben, aber so ganz stimmt das nicht, wir landen
halt immer wieder auf den Beinen.

Das Geheimnis bei der ganzen Sache ist: Wir benutzen während des freien Falls den Schwanz
als Bremse und Steuer. Im Gehirn haben wir hmmm... nennen wir es einfach eine
Gleichgewichtszentrale und die schlägt Alarm falls es mal heikel wird. Das ganze sieht dann im
Flug etwa so aus, wie Ihr links erkennen könnt.

Ja das war das Fallen, aber wenn es ums Springen geht, sind wir die waren Meister- ohne
überheblich wirken zu wollen....
Wir schaffen aus dem Stand immerhin das 5 Fache unserer Körpergröße.
Das Geheimnis hierbei liegt bei uns in den Hinterläufen. Die Muskeln an den Hinterläufen sind bei
uns extrem ausgeprägt, die Vorderläufe nicht starr mit dem Skelett verbunden,
und wir haben auch kein Schlüsselbein wie Ihr Menschen.
Dazu ist unsere Wirbelsäule äußerst beweglich und mit großen Ansatzflächen für Muskelplatten ausgestattet.

Wir sind natürlich auch gute Sprinter, da wir einen elastischen Brustkorp haben,
der genügend Puste reinläßt. Wir können Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h erreichen...
besonders wenn es was zu Futtern gibt ...

Da wir nicht immer nur Rennen können bewegen wir uns auch anders
fort wie zum Beispiel durch Schleichen, Traben, Krebsen....

 

 

 

 

Krallen

Sieht man so eine süße kleine Katze glaubt man nicht welche
"Kratzbürstigkeit" dahinter steckt. Eins ist klar... Katzen MÜSSEN kratzen. Nicht um ihre
Krallen zu schärfen, sondern um abgestorbene Hornhautteile abzustoßen. Befühlt man die kleinen
Handballen kann man die scharfen Krallen darin spüren.

Katzen können ihre Krallen blitzschnell ausfahren und zulangen...
Auch wenn sie sich genüßlich strecken sind diese zu sehen und zu hören,
wenn sie sich im Teppich oder anderswo einhaken.

Am liebsten verkrallen sich die Katzen in Bäume, so das man schon mal acht geben muß,
das junge Bäume dabei nicht eingehen.
Das nicht jeder einen Baum Zuhause hat ist klar, dafür gibt es in jedem Tierfachhandel
Kratzbäume in den unterschiedlichsten Varianten...

 

Katzenwäsche? - von wegen !!

"Aber keine Katzenwäsche heute!" - kennst Du diesen Spruch noch von Deiner Mutter,
wenn sie Dich ermahnte, dich richtig zu waschen?
Dabei hätte es heißen müssen "Heute aber unbedingt Katzenwäsche,
genauso gründlich wie´s die Katze tut!"
Katzen sind die saubersten Lebewesen. Täglich pflegen sie ihr Fell 3-4 Stunden !
Ihre raue Zunge und die Vorderpfoten sind Waschlappen, Striegel und Bürste zugleich.
Mit viel Gewissenhaftigkeit pflegt die Katze ihr Fell, glättet ihr Haar,
beißt Verfilzungen raus und erfrischt die Haut mit Speichel.


Wo die Zunge nicht hinkommt helfen die Pfoten aus. Zu guter letzt
werden noch die Krallen akriebisch begutachtet und gesäubert.


Kurzhaarige Katzen kommen allein klar bei der Fellpflege, aber eine kleine
Bürstenkur, da sagt keine Katze nein. Bei langhaarigen Katzen ist die Pflege für den
Menschen schon aufwendiger. Er sollte seine Katze schon unterstützen und das Fell regelmäßig von
Knoten und Verfilzungen befreien.Doch bedenke: niemals gegen den Strich bürsten.

Eine Katze die überrascht oder erschreckt wird, fängt sich meistens hecktisch an zu putzen,
um Streß abzubauen, gleichzeitig wird aber auch die ansteigende Körpertemperatur gesenkt.

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