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Soldatenkameradschaft 1853 Grevenstein
1. Vorsitzender: Franz Tebbe, Ostfeld 19
gegründet: 07. Mai 1853
Mitglieder: 99 Mitglied im Bezirksverband seit dem 20. Januar 1979
Die Grevensteiner Kameraden haben am 07.05.1853 den "Beerdigungsverein der Veteranen und sonstigen vaterländischen Militärpersonen zu Grevenstein" gegründet und somit ist dies der älteste Verein in unserem Bezirksverband. Er wird in der Folgezeit (ab 1873 ?) als "Kriegerverein Grevenstein" geführt.
Auch dieser Kriegerverein wird nach dem zweiten Weltkrieg verboten und erst am 26.05.1972 erfolgt das Wiederaufleben des Vereins als "Soldatenkameradschaft 1853 Grevenstein".
Das Ehrenmal Grevenstein Die Geschichte des heutigen Ehrenmals in Grevenstein beginnt schon im 16. Jahrhundert. Lange bevor das heutige Ehrenmal an die Gefallenen und Vermissten der zwei Weltkriege erinnern sollte, entstand an diesem Ort eine Stationskapelle des Kreuzweges - das geht aus den Unterlagen der Katholischen Kirchengemeinde Grevenstein hervor .
"N.B.: In der alten Stationskapelle fand sich beim Abbruch nichts, was auf die Zeit ihres Aufbaues schließen ließe. Das alte ( Altar-) Bild darin sollte wohl Christus im Garten Gethesame darstellen, der Rahmen etwa wies hin auf die Zeit von 1580-1680(?)." Im Jahre 1912 wurde dann eine neue Stationskapelle erbaut. Das Dokument in der Flasche für den Grundstein hat folgenden Wortlaut:
"In Nomine SS. Trinitatis! Als beim Bau der Umfassungsmauer bei der neuen Schule die alte verfallene Prozessions-Kapelle abgebrochen werden mußte, wurde diese neue Stations-Kapelle außerhalb der Umfassungsmauer etwas weiter voran nach Osten aufgebaut auf Kosten der baupflichtigen politischen Gemeinde Grevenstein durch den Maurermeister Johannes Hepers, zur Zeit des Bischofs Karl Joseph Schulte und des Papstes Pius X. und des deutschen Kaisers Wilhelm II, unter dem Pfarrer Schulte-Plassmann, am 7. October 1912 - neunzehnhundertzwölf. Benedicat nos Deus Pater et Filius et Spiritus St! L.S."
Während im deutsch-französischen Krieg 1870/71 unter den Grevensteiner Einwohnern keine Verluste zu verzeichnen waren, forderte der 1. Weltkrieg 29 Tote. Zum Gedenken der gefallenen Soldaten, beschloß man Anfang der 20er Jahre ein Gedenk- und Mahnmal zu errichten. Zu diesem Zweck wurde die Prozessions- Kapelle umgestaltet. Es wurden zwei Gedenktafeln errichtet, die die Namen der 29 Gefallenen und Vermissten trägt. Diese wurden an der Kopfwand der Kapelle montiert. Oberhalb der Tafeln stand geschrieben:
"Denen, die für uns starben, zum Gedächtnis" Und so wurde am 26. Februar 1925 vom damaligen Kriegerverein Grevenstein, unter Teilnahme der gesamten Bevölkerung, bei einer Zusammenkunft um 11 Uhr mittags, an der Gedächtniskapelle, erstmals ein Kranz niedergelegt. In den darauf folgenden Jahren wurden durch den Kriegerverein weitere Arbeiten an der Gedächtniskapelle durchgeführt. Unter anderem wurden im Jahre 1928 Fahnenstangen und Fahnen angeschafft.
Heimat und Vaterland - Wurzeln der Kraft
Im Hinblick auf das 150-jährige Bestehen der Soldatenkameradschaft 1853 Grevenstein im Jahre 2003, hat der Vorstand im Jahre 2002 beschlossen, einige dringende Sanierungsarbeiten am Ehrenmal durchzuführen. Durch Feuchtigkeit beschädigt, müssen Mauerwerk, Fußboden, der Innenputz sowie das Mosaik saniert werden. Dank der Unterstützung der Stadt Meschede sowie einiger Spender konnte dieses Vorhaben Anfang des Jahres 2003 realisiert werden. Die Rückwand wurde neu gestaltet. Im Mittelpunkt dieser Neugestaltung steht nun das Eiserne Kreuz. Darunter befindet sich eine Gedenktafel mit folgender Inschrift:
Somit können wir auch in Zukunft unserer Gefallenen und Vermissten in Würde gedenken. Auch möge uns dieses Ehrenmal immer ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt sein.
Gedenkstunde mit Kranzniederlegung während des Jubiläumsfestes am 24. Mai 2003
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