***Mein inneres Kind***

 

 

Auf dieser Seite möchte ich über mein inneres Kind sprechen. Ich weiss einige von Euch werden jetzt die Stirn runzeln und sagen " inneres Kind was ist das für ein Blödsinn?" Ich kann Euch diesen gedanken noch nicht mal übel nehmen, denn ich selber habe bis vor kurzem so gedacht. So etwas war für mich einfach nur Blödsinn. Die die sagen soetwas gibt es nicht, haben vielleicht nur noch keinen Kontakt zu ihrem inneren Kind gefunden.

Inneres Kind, was ist das überhaupt ?

Ich selber dachte wie gesagt auch lange Zeit soetwas gibt es nicht. Heute weiss ich das es das inneres Kind schon gibt. Jeder von uns hat solch ein inneres Kind. Die die es nicht spüren, sehen oder hören können haben nur noch keinen Kontakt zu ihm. Unser inneres Kind hat viel mit unseren gefühlen zu tun. Das innere Kind ist der Teil in uns, der lachen, hüpfen, springen, tanzen will - es ist unsere Unschuld, unsere Naivität, unsere Freude, unsere Kraft... die unbändige, unschuldige, tanzende, lachende Freude, die Unbeschwertheit, das Vertrauen, das Glück...! Es ist ein Glücksgefühl, das von innen kommt, vom Sein, nicht vom Schein oder vom Haben. Es ist aber vor allem die reine, unschuldige Liebe zu allem, was ist. Sie schenkt uns Harmonie und inneren Frieden, da sie uns mit allem verbinden kann, was existiert. Es gibt aber auch noch eine andere Seite des inneren Kindes: Die Seite die uns schon eher aus der Bahn wirft. Es ist das traurige, zurückgelassene und bedürftige inneres Kind. Dieser Teil des inneres Kindes hat viele negative oder traurige Gefühle in sich. Wie zum Beispiel Wut, Trauer, Einsamkeit, Trotz, Eifersucht, Angst. Man kann sagen das Kind von damals lebt noch heute in uns als Erwachsenen weiter.

Es ist grundsätzlich möglich Kontakt zum inneren Kind herzustellen. Bei mir war es viele Jahre so das ich immer und imemr wieder ein Bild hatte von einem kleinen Kind ca. 5 oder 6 Jahre alt. Es war schmutzig, dreckig, saß zusammengekauert in einer Ecke in einem dunklen schmutzigen und völlig verstaubten Raum. Immer und immer hatte ich dieses Bild, ohne das sich daran etwas änderte. Ich konnte dieses Kind ansprechen so oft ich wollte es reagierte nicht, Hebte noch nicht mal den Kopf. Dann ging ich irgendwann zur Meditation zu Marion ( siehe Seite Meditationen ) und sie machte eine Meditation zum inneren Kind. Diese Meditation war recht heftig und gefühlsmäßig hat sie mich völlig durcheinandergeworfen. Aber in dieser Meditation habe ich zum ersten mal das gesicht des Kindes gesehen das ich so viele Jahre nur völlig zusammengekauert gesehen habe. Sie war schmutzig und dreckig und dennoch hatte sie ein so reines schönes Gesicht. Sie sah so traurig aus das es regelrecht weh tat. Eine weitere methode die ich selber ausprobiert habe ist die dem inneren Kind Briefe zu schreiben. Ich habe der kleinen Simone in mir Briefe geschrieben. Mit der rechten Hand, so wie ich es immer tue. Dann habe ichein neues Blatt genommen und habe auf diesen Brief mit der linken Hand geantwortet. Am Anfang dachte ich ich würde dies nie schaffen und das wäre totaler Irrsinn. Aber es hat funktioniert. Während ich schrieb kamen Gefühle hoch die ich als Kind hatte. Ich fühlte mich beim schreiben wie die kleine Simone. Schrieb das was sie fühlte. Und ich habe gestaunt wieviel Potential die kleine Simone in sich aht. Das widerum umgesetzt mit dem Wissen das die kleine Simone nur ein Teil der grossen ist, macht mir schon ein wenig Angst. So viel Wut habe ich selber in mir nochnie gespürt. Irgendwann wenn ich mich dazu in der Lage fühle werde ich diese Briefe vielleicht hier reinschreiben damit ihr euch ein Bild davon machen könnt.

Mein inneres Kind zeigt mir Gefühle die ich selber so nie hatte.Gefühle wie Angst oder Wut auf bestimmte Personen. Diese kenne ich selber nicht und sie irritieren mich schon sehr.  Oft kann ich mich ihr nur in der Meditation nähern, dann kann ich sie auch mal für ein paar Minuten in den Arm nehmen was ich als sehr angenehm empfinde. In der Realität klappt das bisher nicht so gut. Warum weiss ich gar nicht, aber ich meine die Meditation ist schon mal ein Anfang. Und auf diesen Anfang bin ich unheimlich stolz.

Allerdings ist es manchmal in den Meditationen so das mein inneres Kind schon naja wie soll ich sagen wilde Sau mir spielt. Sie hüpft und springt auf mir herum als wäre ich ein Trampolin. Ohne Rücksicht auf Verluste. Sagt mir hin und wieder wie blöd ich doch sei , kurz um, ich habe manchmal das Gefühl sie lebt ihre Gefühle sowohl negativ als auch postitiv mit vollem Herzen aus.

Es ist nicht immer leicht mit dem klarzukommen was sie grad so fühlt. Aber ich spüre das sie es fühlt. Es ist ein Gefühl das dermaßen tief aus mir drinkommt das ich es eigentlich gar nicht beschreiben kann.

Weihnachten 02 da hatte ich recht intensiven Kontakt zu ihr. Aber auchnur auf der schriftlichen Form, ich versuche es einfach mal aufzuschreiben. Passt auf es kann für die die sich gerade frisch mit ihrem inneren Kind beschäftigen oder halt sich auch nicht beschäftigen wollen triggern.

hallo kleine simone
Hallo kleine heut ist heilig Abend und ich denke gerade an dich. Wie fühlst du dich heute wohl? Freust du dich oder bist du heute auch so traurig wie ich? Ich bin heute morgen wach geworden und habe irgendwie Angst gehabt, Angst vor dem heutigen Tag, Angst vor den Feiertagen. Aber dennoch musste ich in den Tag. Meine Kinder waren schon am frühen morgen aufgeregt und du ? Wie ist es bei dir ? Ich weiss das bei dir zu Hause Weihnachten oft ausgefallen ist. Und dennoch möchte ich dir heute etwas schenken. Kannst du dich an diese winzig kleine Blume des Vertrauens erinnern . die die wir in der letzten Meditation bei Marion gefunden und gegossen haben? Für diese Blume schenkt dir heute der Weihanchtsmann was. Pack ruhig aus kleine Maus ! Diese Gießkanne ist für dich, wenn du die Blume mal gießen möchtest damit sie wächst kannst du es jederzeit tun. Ich denk ganz doll an dich, fühl dich einfach mal in den Arm genommen wenn du willst . Bis dann du kleine
die große Simone

Antwort:

hallo große simone
danke für den Brief, Danke für das Geschenk. Frohe Weihanchten. Du fragst wie ich mich heute fühle? Ich bin traurig, ich weine. Alle Kinder sind fröhlich nur ich nicht. Oft hab ich heute schon geweint. Immer muss ich an Weihnachten mit Mama und Papa denken.Und wenn ich daran denke werde ich ganz traurig. Meine Eltern haben so viel Schnaps getrunken das es keien Geschenke mehr gab. Ich sollte für alle essen machen und sie waren böse wenn es zu viel war. Oft gab es keine geschenke oder erst am 1 Feiertag. Ich erinnern mich an das Fest der Liebe. Das tat so weh. So eine Liebe wollte ich doch gar nicht. Weisst du das mit dem Vertrauen und der Blume, ich kann das noch nicht so einfach.
Du erzählst das du Angst hast das M. kommt. Warum ??? Er ist doch mein Bruder. Ich freue mich aber. Das fiel mir grad so ein. Nun noch mal zu dem Vertrauen.. eigentlich geht es dir doch genauso oder? Aber sei nicht böse ja ? Bei mir ist es manchmal so das ich gar keinen an mich ran lassen will oder nur ein paar. jetzt reicht mir das schreiben. Mag mich wieder in meine Ecke zurückziehen.Brauch ein wenig Ruhe.
tschüßi deine kleine simone

 

2.Brief

Hallo kleine Simone
so nun ist bereits der erste Feiertag. Bei uns ist gerade etwas Ruhe eingekehrt . Der kleine schläft mit meinem Mann und die grosse ruht sich aus . Ich wollte mich eigentlich auch hinlegen, machte das auch aber für mich war es kein ausruhen. Ich hab irgendwie grad ganz große Probleme Nähe zuzulassen. Hab immer Angst aus einer Berührung wird mehr. War ziemlich verkrampft und nun , nun bin ich geflüchtet. Tja heute war mein Bruder da. Mein kleiner bruder. Hallo klein, hast du gesehen das er mittlerweile größer ist wie ich? Wie war es für mich ? Ich hatte Angst ja das hast du richtig mitbekommen. Ich dachte am Anfang er kommt nicht weil er ne halbe Stunde zu spät kam dann kam er und ich weiss auch nicht beim klingeln zog sich bei mir alles zusammen. Ich begrüsste ihn zwar aber konnte ihn nicht umarmen. Auch wenn ich innerlich gerne gewollt hätte. Erinnerungen waren wieder da , ich musste sie wegscheieben. Wir haben kaum gesprochen. Zum Teil sah ich meinen kleinen Bruder aber auf der anderen Seite sah ich in ihn auch meinen Vater. Naja ist schon kompliziert. Tja und nun sitze ich hier und bin ziemlich traurig. Am liebsten würde ich laut schreien.Wie erging es dir heute eigentlich? Warst Du heute schon die Blume gießen? Na gut kleine, heute geht es mir nicht besonders,wir hören von einander ok?!
alles liebe die große Simone

Antwort:

Hallo große Simone
Ich weiss nicht, habe deinen Brief eben gelesen und bin irgendwie sauer. Schon als M. kam war ich irgendwie sauer. Warum kann ich dir auch sagen. Er ist nicht nur dein Bruder, sondern auch meiner. Ich hätte ihn gerne gedrückt aber du ? Deine Tochter durfte, ich nicht. Das ist doch gemein. Mein Bruder ist nicht wie der Papa. Der Papa hat mir weh getan mit seinen Freunden.sogar an Weihnachten. Du erinnerst dich doch ans Fest der Liebe!!!!!!!!!!! Warum sagst du nicht jemanden was davon? Warum redest du nicht endlich und sagst was alles passiert ist? Sie taten mir weh. Selbst an Weihnachten. Und das heute war mein Bruder nicht der Papa. Und du hast kaum geredet mit ihm hast ihn nicht gedrückt. Du bist doof. Du sagst du willst schreien? Dann schrei doch endlich. Rede endlich. Wein doch endlich. In dir ist es so dunkel und du lässt nichts raus. . Lässt mich hier im dunkeln sitzen und redest nicht. Was brauchst du noch zum reden, schreien, weinen? Marion hat gesagt lass es raus du wolltest es und hast doch geschluckt. Warum?????????? ich zieh mich zurück. Will nichts mehr hören.Sag Bescheid wenn du schreien, weinen oder reden kannst. Lass das was du weisst endlich raus. Mich jetzt wieder zurückzieh. Gießen kannst du alleine.
klein Simone

Tja hieran könnt ihr sehen das es manchmal recht hoch hergeht. Ich hab jetzt schon ne Weile keinen so engen Kontakt mehr. Trau mich nicht ran. Nur in den Meditationen zusammen mit marion, da schaff ich es. Und ich geniesse es. Danke dafür Marion.

Wenn Ihr das Bedürfniss habt mir oder der kleinen Simone dazu etwas zu sagen, dann könnt ihr es gerne in meinem Forum tun, oder Ihr schickt mir einfach ne Mail.

Muss erst mal aufhören. Ist anstrengend, und zieht irgendwie auch immer runter ! Aber ich werde weiter schreiben ! Vielleicht immer dann wenn sie sich bei mir meldet oder immer wenn ich sie spüre.

 

Ich möchte heute über mein erstes Wochenende zum Thema Inneres Kind schreiben. Am vergangenen Wochenende habe ich eines gemacht. Mit viel Angst bin ich in dieses Wochenende hineingegangen. Angst vor dem ungewissen, Angst vor neuen . Aber ich hab mich recht schnell gefangen. Das Wochenende verlief mit vielen Meditationen in der ich Kontakt zum inneren Kind herstellen konnte. Wir haben es Altersmäßig erst einmal auf einen Abstand von 0-3 Jahren gesetzt und ich dachte daran kannst Du dich nichterinnern, Folglich können auch keine Bilder kommen. Dazu aber später. Was habe ich an diesem Wochenende gelernt? ich habe gelernt das man in Meditationen sehr wohl sehr viel früher an den Anfang gehen kann wie mit dem normalen Wachzustand sage ich jetzt mal. In diesen Meditationen ging es darum das ich dem inneren Kind von mir einenBrief schreibe in dem ich ihr schreieb was ich denke. Es war in der von mir schon ben beschriebenen Art und Weise. ich schrieb:

Liebe kleine Simone

Heute möchte ich Dir mal wieder ein paar Zeilen schreiben. Ich fühle mich Dir so nah und doch habe ich das Gefühl das uns manchmal Welten trennen. Ich möchte für Dich da sein. Für Dich sorgen und Dir Schutz bieten. Ich möchte auf Deine Bedürfnisse achten.Möchte Dich am liebsten in den Arm nehmen und Dich festhalten.  Es macht mir Spass für Dich zu sorgen. Ich würde mich freuen wenn es Dir gelingen könnte Vertrauen zu mir aufzubauen. Ich möchte für Dich da sein . Alles liebe die grosse Simone

Antwort :

Hallo grosse Simone

Nähe, Berührungen und Vertrauen sind für mich so schwer zu ertragen. Das weisst Du. Zu viele Menschen haben mir schon zu sehr weh getan. Du möchtest für mich da sein, mich beschützen, ich soll Dir vertrauen, Du weisst was ich brauche und nicht brauche und so lange du mir das nicht geben kannst bzw. mich davor nicht schätzen kannst kann ich Dir nicht vertrauen. ich habe es aber nochnicht aufgegeben. ich hoffe das wir gemeinsam einen Weg finden und damit auch einen Weg zu uns finden.

 

Die Meditationen an sich zu beschrieben füllt mir sehr schwer, ich glaub das kann ich auch nicht ich kann euch nur sagen das ichKontakt zu ihr hatte und sie mich einigermaßen an sich rangelassen hat. Es folgten noch einzwei Meditationen und der Samstag war vorüber schneller als ich gedacht habe, er war sehr anstrengend aber es war ok gewesen. Der Sonntag fing wieder mit einer Meditation an. Danach haben wir uns Kinderbilder rausgesucht. Wir sollten uns das Bild ansehen wo wir dachten da sehen wir traurig oder ähnlich aus. Ich hatte ein Bild mit das mich schon viele viele Jahre begleitete. Und immer wenn ich dieses Bild in die Hand nahm konnte ich es nicht wirklich ansehen. Es tat mir weh. Ich hielt es nicht aus mir dieses Bild längere Zeit anzukucken. Diesmal aber wollte ich es versuchen, und während ich es ir ansah bekam ich Bilder, Bilder an denen ich zuerst zweifelte, aber zu den Bildern bekam ich Gefühle. gefühle die ich nicht so einfach als Quatsch wegstecken konnte. gefühle die zu diesen Bildern die mir kamen passten. Daraufhin folgte eine lange Zeit des weinens. Weinen so ganz ohne Kontrolle. Kurz darauf bin ich erst einmal vor Erschöpfung eingeschlafen.  Als ich wieder wach war sollte ich ein Brief schreiben. Einen Brief den die kleine Simone an entweder ihre Mutter oder ihren Vater geschrieben hätte was sie gebraucht hätte. Ich schrieb:

Liebe Mama!

Was ich gebraucht hätte, wär gar nicht so viel gewesen. Ich hätte jemandengebraucht der mich einfach mal in den Arm nimmt. Ich hätte jemanden gebraucht der mich liebt. Ich hätte jemanden gebraucht der mich beschützt. Ich hätte einfach nur ein bisschen Liebe gebraucht. Es ist so schade das ich das nicht bekommen habe.

Papa !

Warum ?

Diese Sätze haben mich so mitgenommen das ich sie noch icht mal laut vorlesen konnte. Beim Versuch schossen mir nur so die Tränen in die Augen und auch als ich es versucht habe ging es gar nicht. Also lies ich es. Zum Abschluss des tages habe ich von Marion noch eine Stunde Reiki bekommen was mich sehr beruhigt hat. Die Anspannung des tages verlief sich und ich wurde ruhig. Reiki schon wieder ein neuer Begriff. Ihn hier jetzt zu erklären würde aber den rahmen sprengen. Ich werde demnächst eine neue Seite machen in der ihr mehr über Reiki erfahren könnt. Ich werde Reiki selber "erlernen" und Euch vielleicht von der einen oder anderen Erfahrung berichten. Wenn ihr wollt.

Das soll es erst einmal gewesen sein. Ihr wisst immer wieder für ne Vervollständigung gut, also schaut immer mal wieder rein wenn ihr wollt !

 

Mai 2005:

Im Moment ist es eher so das ich den Kontakt zu ihr wieder überhaupt nicht haben kann. Ich spüre tiefe Abneigung gegen sie und habe das Gefühl wenn ich zu dicht an sie dran bin, ich unheimlich Aggressiv auf sie werde. Ich könnte sie gegen die Wand klatschen...... Ich hoffe das sich das mal wieder ändert.

 

 

 

 

 

 

 


   

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