Leben & Sterben


Trauer für Helga

Gestern war kein schöner Tag.
Hab noch überlegt ob ich anruf und nach dir frag.
Nach der Arbeit hat ich’s wieder verdrängt,
hätt nicht gedacht, dass uns die Zeit so schnell wegrennt.
Bin eingeschlafen, hatte keinen schlechten gedanken.
Bis heute morgen - am Apparat sind deine Verwanten.
Sie sagten was von traurig sein und schlimme Nachricht,
bitte sei stark und weine nicht...

Wie schlecht muss es Dir ergangen sein?
Das Du sagst, ich lass das Leben sein.
Wir sollen nich traurig sein,
doch die Tränen fließen über deinen Grabstein

Ich erinnere mich als wär es noch gestern.
Wir saßen auf der Terrasse und waren am "lästern",
lachten, sprachen über die Politik und den Tot.
Du warst krank, doch Du sagtest immer wieder, bei dir ist alles im Lot.
Macht euch keine Sorgen, dass wird schon wieder.
Doch nun stehen wir hier und knien nieder.
Stille - niemand spricht ein Wort.
Wir können es nicht fassen, wir haben uns doch so um Dich gesorgt.

Wie schlecht muss es Dir gegangen sein,
dass Du sagst, ich lass das Leben sein.
Wir sollen nich traurig sein,
doch die Tränen fließen über deinen Grabstein

Ein letztes mal schwelge ich in Erinnerung,
doch das ist die Gegenwart, ich ringe um Fassung.
Wie soll man sich in dieser Situation verhalten?
Wir werden dich für immer in guter Erinnerung behalten.
Es tut mir so unendlich leid,
warst du dafür wirklich schon bereit?
Wir geben Dir heute die letzte Ehre,
deine Familie, deine Freunde, wir liebten deine warme Seele.



Beileid

Du sitzt am Schreibtisch, vor Dir nur Stift und Papier.
In Dir herrscht nur Trauer und Wut,
Du fragst dich, warum ich, warum passiert das ausgerechnet Mir?!
Fängst an zu schreiben, Wort für Wort – hast viel gegeben, dein ganzes Herzblut.
Nach ein paar Zeilen hast Du genug, zerreist alles in kleine Fetzen,
Lässt es raus, öffnest das Fenster und schreist laut:
Warum musstest Du mich verletzen….

Ich will kein Mitleid, nicht dein Beileid,
Ich kann mir selbst helfen, auch wenn ich in Tränen ertrink’.
Ich will kein Mitleid, nicht dein Beileid in dem ich versink’.

Dein Herz hört auf zu schlagen, es wird kalt und Du denkst bald
ist es vorbei, die Quälerei, das Warten auf die Freiheit, die Unendlichkeit…
Zählst die letzten Sekunden, siehst zurück in tiefe Wunden,
die Du hinterlässt, die Menschen, die du schätzt und nun zurück lässt.
Keine Reaktion, kein Zucken, dass Blatt verfärbt sich rot
Den letzten Satz kann man noch lesen: Sie ist tot….

Ich will kein Mitleid, nicht dein Beileid,
Ich kann mir selbst helfen, auch wenn ich in Tränen ertrink’.
Ich will kein Mitleid, nicht dein Beileid in dem ich versink’.

Die große Last, kein rettender Mast, zuviel Ballast für einen Menschen den Du hasst.
Konntest es nicht ertragen allein zu sein, keinen Menschen bei Dir zu haben.
Warst allein, in deinem Zimmer, ohne Hoffnung und keinem Lichtschimmer.
Dabei stand Dir alles offen, doch sein Tod hat Dich getroffen, dabei hast Du ihn erstochen…


Kein Mitleid wird Dir widerfahren,
Kein Beileid für Deine Trauer,
Kein Mitleid, kein Beileid, denn Du wolltest es so…


MEIN LAND

Geboren `84 im Osten der Republik.

In einem geteilten Land, wo es soviel schönes gibt!

Die meisten haben das vereinte Land geliebt!

Nun sind wir wieder eins,

jeder Politiker behauptet es wäre seins,

und es scheint, dass keiner mehr um den anderen Weint!

Ich bin stolz auf mein Land, meinem Deutschland!

Ich liebe die Erde den Sand,

Auf dem ich seit meinem ersten Lebenstag stand!

Unserem Land geht es schlecht,

keiner merkts, denn sie scheuen das Gefecht und verdingen sich als Knecht,

für die hundert oberen, die denken die Probleme wären nicht echt.

Und den anderen ist das egal oder einfach ganz Recht.

Hauptsache Ihr eigenes Leben ist gesichert,

haben es mit ´ner Menge Geld versichert!

Ich kann nicht länger warten, bis es zu jedem durchsickert:


Ich bin stolz auf mein Land, meinem Deutschland

Ich liebe die Erde den Sand

Auf dem ich seit meinem ersten Lebenstag stand!


Gepredigt wird der Frieden,

doch durchs Land sieht man Fremdenhass ziehen.

Das Volk sieht man vor lauter Angst nur fliehen.

Sieht es denn keiner ein, das wir fähige Leute brauchen zum regieren?

Was Wir brauchen sind Männer mit dem bauch voller Wut

Dem hang zum Mut, die wieder für Ihr Land was tun.

Egal ob schwarz oder weiß, gelb oder rot

Wir haben das selbe Problem, wir sind alle in Not

Und uns scheidet nur der Tot.

Also fasst mit an,

macht euch bereit für den großen Streik

und geht mit gutem Beispiel voran,

Mir tut nichts mehr leid, denn Ich gebe meinem Land nicht sein letztes geleit!


Verstehen

Es gibt nicht viele die Dich verstehen
Dich und deine Art mit Menschen umzugehen
Doch man muss dich nehmen wie Du bist
Mit deiner ganzen Last die du in dich frisst
Gibst dich nicht mit allem und jeden zufrieden
Meinst lieber dich mit jeden ignoranten Idioten zu bekriegen
Nach dem ganzen scheiß den du da allein durchziehst
Wirst du sehen das es da draußen jemanden gibt
Der dich nicht einfach überliest
Und mit dir deine Sorgen aus diesen hässlichen Alltag in einen tiefen Abgrund schiebt


Baby, das leben ist mit dir
Mach die Augen auf
Es ist nicht alles schlecht ,es gibt nicht nur Geiz und Gier
Gib dein lachen diesen Planeten das ist alles was ich brauch


Du sehnst dich nach goldenen Zeiten
warum folgst du nicht den göttlichen Zeichen
die dich jeden tag jede stunde jede Minute jede Sekunde erreichen
Leb dein leben nicht einfach so in den Tag
Es gibt viel zu planen und wenn du nicht weißt worum es hier geht
Dann mach es dir einfach und frag
Nachdem Sinn des Lebens, da wo es geschrieben steht
Zuviel zeit ist vergangen, langsam musst du mal handeln
Mit deinem Land geht’s langsam den Bach runter
Du musst einsehen nicht nur in Dir selber geht es drüber und drunter


Baby, das leben ist mit dir
Mach die Augen auf
Es ist nicht alles schlecht ,es gibt nicht nur Geiz und Gier
Gib dein lachen diesen Planeten das ist alles was ich brauch


Dein leben ist noch nicht vorbei
In dieser Welt wird viel Mist erzählt und noch mehr Unsinn geschrieben
Es reicht nicht alles mal raus zu lassen mit einem lauten schrei
Viele Menschen stehen vor dem nichts, werden vertrieben
Fragst du dich nicht manchmal wie viel dein Wort hier zählt
Und fällt dir dabei nicht auf was Dir selber am meisten fehlt
Wir brauchen keine klugen Vorredner die nur an sich denken
Sich die Moneten in ihre eigenen Taschen lenken
Das was das Land brauch sind Leute wie Dich
Verdräng deine Aggressionen und Kümmer dich um Menschen wie mich
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