Hagen Liebing

1. Bürgerliche Name: Hagen Friedrich Liebing
2. Geburtstag: 18. Februar 1961
3. Geburtsort: Berlin
4. Sternzeichen: Wassermann
5. Augenfarbe: braun
6. Haarfarbe: braun
7. Hobbys: Musik, Tennis Borussia Berlin, Journalismus
8. Lieblingsinterpreten: Rolling Stones, Ramones, Paul Westerberg, Debbie Harry, Aimee Mann, Lucinda Williams
9. Bands:
1979-1980 Popgruppe Freundschaft
1980-1984 Rubberbeats
1984-1986 Nirvana Devils
1986-1988 Die Ärzte
10. Website: www.luckyliebing.de
Mehr zu Hagen:
Hagen Liebing wurde am 18. Februar 1961 in Berlin geboren. Er spielte bereits mit 17 Jahren Bass in einer Schulband, aber er gab sein Debüt erst mit 18 in der Punkband "Popgruppe Freundschaft". Danach wechselte er zu den "Rubberbeats" und hatte 1980 sogar einen Auftritt zusammen mit "Soilent Grün"! 1984 gründete er dann mit Steffi Lang und Kristof Hahn die "Nirvana Devils" und blieb als Bassist bis zur Auflösung 1986. Bela und Hagen hatten sich schon früh angefreundet, denn sie kannten sich ja bereits vom gemeinsamen Soilent Grün-Konzert. Im Sommer '86 rief Bela Hagen an und fragte: "Willst du Popstar werden?". Hagen brauchte nicht lange, um sich zu entscheiden, und stieg bei den Ärzten als Bassist ein, nachdem sie Sahnie rausgeworfen hatten. Er wurde aber nur „Aushilfsbassist“ und kein gleichberechtigtes Mitglied, da man schlechte Erfahrungen mit Sahnie gemacht hatte. Deshalb war auf den Ärzte-Platten auch der Vermerk "Die Ärzte feat. The Incredible Hagen" gesetzt worden. Sein Pseudonym ("The Incredible Hagen" ; die Idee dazu kam von der Comicfigur "The Incredible Hulk") bekam er 1986 in einer Pizzeria. Bis zur Auflösung der Ärzte im Jahre 1988 blieb Hagen als Bassist bei der Besten Band der Welt tätig.
Nach der Auflösung der Ärzte beendete Hagen seine Musikkarriere, um sein begonnenes Studium weiterzuführen. Er produzierte noch den Sampler "Wir warten auf die Lindenstraße", schloss dann jedoch seine musikalische Laufbahn ab. Auf dem Sampler sind u.a. Farin, Bela, "Die goldenen Zitronen", "Die abstürzenden Brieftauben" und "Der wahre Heino" vertreten.
Hagen wurde Musikredakteur beim Berliner Blatt "TIP", veröffentlichte 1999 das Buch "100 Prominente verjubeln ihr Begrüssungsgeld" und war 2001 Musikberater des Filmes "Wie Feuer und Flamme". 2003 erschien Hagens zweites Buch "Meine Jahre mit ,Die Ärzte'".

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