Modelleisenbahn


                                                                          Modelleisenbahn TT 1:120

                                                                        

                                        BR 52 Dampflokomotive der DB mit Wannentender in TT / M 1:120, das ist mein Lieblingsmodell

 

Auf dieser Seite werde ich Euch mein Hobby darstellen, mit dem ich mich seid sehr vielen Jahren beschäftige

und das bis heute. Ich werde euch erläutern und mit Bildern zeigen, was ich in meiner freien Zeit noch mache,

außer der Marine und dieser Homepage. 

 

                                                  

                                                           BR 01 Schnellzuglokomotive der DB in TT / M 1:120

 

Mit der Modelleisenbahn beschäftige ich mich eigentlich seid dem ich 6 Jahre alt geworden war, es begann bei

meinem Onkel Herbert im Wohnzimmer. Er hatte damals eine große Anlage mit einem sehr schön gestalteten

Gelände und einem sehr großem Berg, vielen Tunnelbauten in der Nenngröße " HO " im Maßstab 1:87.  Diese

Anlage wurde immer zum ersten Advent aufgebaut. Nach Weihnachten oder Silvester, verschwand die Anlage

gut eingepackt in einer Bodenkammer bis es dann wieder so weit war.

 

                                                                                              

 

Auch mein Schulkamerad Jörg A. aus meinem Heimatdorf Niederlungwitz (Sachsen), dessen Vater hatte für

Jörg eine wunderschöne Anlage der Nenngröße "T T" im Maßstab 1:120 aufgebaut. Es war nun mein größter

Wunsch selbst eine solche Anlage zu bauen bzw. zu besitzen. Leicht gesagt nur hatte ich keinen Vater, der

sich für mein Hobby interessiert. Also habe ich ganz klein angefangen.

 

                                                                                    

 

                                                             Meine erste Anlage

 

Meine erste "Anlage", war ein Kreis unter einem Tisch in unserer kleinen Küche, zu Weihnachten besorgte mir

mein Vater von einem Arbeitskollegen eine Lokomotive und ein paar Güterwagen und dazu Schienen, damit

ich einen Kreis bauen konnte. Mein Opa wurde beauftragt mit mir in die Kreisstadt zu fahren (Fahrrad), um dort

einen Spielzeugtransformator aus dem "VEB Piko- Modellbahwerk"zu kaufen. Der kostete damals für mich ein

Vermögen 65,50 DM  (Mark der DDR). Damit konnte ich dann endlich meinen Zug fahren lassen.

 

                                                      

                                                Mein erster Transformator Typ FZ 1 mit zwei Anschlüssen, einer für Zubehör 16 V 

                              Wechselspannung und einer für Bahnanschluss 1,7 - 12 V Gleichspannung, stufenlos regelbar. 

 

                                         

 

Als der Platz unter dem Tisch nicht mehr ausreichte, musste nun endlich eine größere Platte her. Diese Platte

war eigentlich kein Problem, da meine Mutter in einem Betrieb arbeitete, der Spezialmöbel für

Verkaufseinrichtungen (Bäcker, Fleischer) herstellte. Ein Tischlerlehrling bekam den Auftrag eine richtige

Platte anzufertigen. Die Umrandung der Platte waren Bretter aus massiven Holz, darin wurden Leisten

Quadratisch eingebaut. Auf dieses Gestell wurden dann 3 mm starke Faserplatten geschraubt. Die Maße der

gesamten Platte waren 3,50 X 1,40 Meter.  Diese Platte wurde auf zwei Böcke in einer Höhe von 1,20 Meter

gesetzt. Damit war der Grundstein zum Bau einer HO- Anlage gelegt.

 

                                           

 

                                                                Bau einer HO - Anlage

 

Mein Schulfreund Peter L., war am Anfang eine große Hilfe, er hatte durch seinen Vater viel gelernt und konnte

mir nun mit Rat und Tat zur Seite stehen. Peter kannte sich schon sehr gut aus bei den Anschlüssen und

elektronischen Sachen. Dafür entwickelte ich sehr viel Phantasie bei der Gestaltung der Landschaft. Ein

Problem hatten damals die meisten in der DDR, das war der Platzmangel in den Wohnungen. Ich musste mir

mit meiner Schwester, die vier Jahre älter ist als ich, das Kinderzimmer teilen. So machte ich mir Gedanken

über eine Lösung meines Problems. So kam ich zu folgender Lösung:

 

                                                                    1. mein Bett zerlegen, die Teile auf den Boden bringen

                                                   2. dort wo mein Bett stand Böcke aufstellen, Eisenbahnbrett darauf

                                                   3. Matratzen unter das Brett, Bettzeug darunter

                                                   4. zwei Monate unter der Anlage schlafen (Dezember, Januar)

 

Was für ein Opfer für die Modelleisenbahn, welches ich aber gern für mein Hobby auf mich genommen habe.

Leider habe ich es auch verpasst Bilder von der Anlage zu machen. Und dann war da noch die

Finanzierung des ganzen, meinen Vater konnte ich erst sehr spät von meinem Hobby überzeugen, aber

das Geld dafür musste ich mir schon selber verdienen. Von meiner Mutter wurde ich nebenbei sehr gut

unterstützt. Mein Geld verdiente ich mir in unserem Dorf bei Bekannten, durch Kohlen in den Keller bringen

oder schaufeln, das waren in den ersten Jahren so einige Tonnen die ich da in die Keller bringen musste. Den

Rest und damit auch das meiste, verdiente ich mir in unseren örtlichen Kegelclubs, durch das aufstellen der

Kegel in unser Dorfkegelbahn. An eine automatische Aufstellung der Kegel war nicht zu denken, was für ein

Vorteil für mich. Noch ein Vorteil für mich war auch noch die Nähe zur Kegelbahn, die von unserem Haus nur

50 Schritte entfernt war. Als meine erste Anlage fertig war, waren auch schon fünf Jahre vergangen. Nun

musste ich mir mal wieder etwas Neues einfallen lassen. Also baute ich meine Anlage wieder zurück und

begann wieder von vorn, nun aber mit Bergen, Tunnel und zwei von einander unabhängigen Kreisen. Diese

Anlage hatte ich nun bis ich 18 Jahre alt war und zur "VOLKSMARINE" einberufen wurde. 

 

                                                   

                                                           

                             

 

                       Modelleisenbahn während meiner VM- Dienstzeit

 

Für die Jahre während meiner Zeit bei der Marine, wurde die Anlage wieder zurück gebaut,

alles eingepackt und in Kisten und Kartons verstaut. Vor meiner Zeit bei der Marine, habe ich

noch meine heutige Frau Bärbel kennen gelernt. Bei ihren Eltern wurde die Platte und alle

Kisten mit meinem Eisenbahnmaterial, in einer Bodenkammer eingelagert. Meine Schwägerin

Petra trat eines Tages an mich heran, fragte ob ich meine gesamte Anlage mit Brett verkaufen

würde und für ihren Sohn und ob ich diese in einem Zimmer bei meinen Schwiegereltern

aufbauen könnte. Schweren Herzens trennte ich mich von allem, was ich mir erarbeitet hatte.

Nach anderthalb Jahren heiratete ich während meiner Dienstzeit und vier Monate später kam

unser erster Sohn Marcus zur Welt. Nach meiner Entlassung aus dem aktiven Wehrdienst, habe

ich wieder von vorn begonnen mit der Eisenbahn. Aber aus Platzgründen habe ich mich damals

für einen Wechsel der Spurgröße entschieden. Ich begann nun mit " Berliner TT- Bahn "

Maßstab 1:120 noch einmal von vorn.

                                  

 

                                                       Eisenbahn mit meiner Familie

 

1982 im Januar wurde unser zweiter Sohn Danny geboren, unsere neue Wohnung mit einem

Kinderzimmer hatten wir schon bezogen. Leider lag das Kinderzimmer außerhalb der

Wohnung, so dass es in den ersten Jahren nicht genutzt werden konnte. Das war für mich der

Startschuss zum Bau einer neuen Anlage in einem kleinerem Maßstab. Meine Frau unterstützte

mich wo sie nur konnte, es war ja nicht einfach an solches Spielzeug heran zu kommen

(Mangelwahre). Im Laufe der Jahre hatte sich nun ein stattlicher Fuhrpark angesammelt. Leider

habe ich von der neuen Anlage, an der ich 6 Jahre gebaut hatte kein einziges Bild gemacht. Nun

kam aber der Plan in den Westen zu gehen, also hatten wir alles was sich angesammelt hatte in

Kartons gepackt und zu meinem besten Freund Frank W., auf den Dachboden gebracht und

eingelagert. Den Wert der Anlage hatten wir mal ausgerechnet und kamen damals auf ca. 12000

,- DDR-Mark. Auf dem Dachboden meines Freundes blieben die Sachen, bis nach der Wende im

Oktober 1989. Als wir das erste mal wieder in unsere alte Heimat fahren durften, wir konnten

alles wieder in Empfang nehmen nach und nach kam alles von meiner Anlage in den Westen-

Deutschlands (Recklinghausen NRW).

 

                             

                             

                             

 

                                   der Beginn in den alten Bundesländern mit TT

 

Auch hier im Westen konnte ich aus Platzmangel und auch aus finanziellen Gründen nicht

gleich wieder mit dem Bau einer neuen Anlage beginnen. Erst viereinhalb Jahre später in

Dülmen, habe ich mit einer neuen Anlage begonnen. Zwischenzeitlich haben meine Frau und

ich auf verschiedenen Spielzeug- und Flohmärkten weiter gekauft und so einige gute Sachen

dazu bekommen. Begonnen habe ich mit der neuen Anlage in unserem Wohnzimmer, wir haben

zwar zwei Kinderzimmer, aber in all den Jahren konnte ich bis heute keinen meiner beiden

Jungen überzeugen, das Hobby Modelleisenbahn zu betreiben.

 

                                       

                    Bild links: Dieses Bild zeigt den Anfang im Wohnzimmer, die Schienen sind hier noch unbefestigt aufgelegt.

               Bild rechts: Das Bild zeigt die Anlage: links der spätere Schattenbahnhof, rechts das Schaltpult zum herausziehen,

               hier noch mit Tastenpult zum stellen der Weichen, beide Transformatoren noch sichtbar, im Vordergrund der

               spätere Hauptbahnhof

 

                   

       Bild links:  der vorläufige Umzug mit der Anlage in unser Schlafzimmer

     Bild rechts: das Fahrpult mit Weichenstellplan, zwei Fahrtransformatoren, Weichenschaltung per Knopfdruck und Schaltung

     über Relais, Stellung der Weichen wird durch eine LED- Lampe angezeigt.

 

                         

       Bild links:  der Umzug mit der Grundplatte in ein frei gewordenes Kinderzimmer, Signale, Weichen mit

       Bild rechts:  Korkunterbau ein geschottert, vorderer Teil halbautomatisch fertig, Schattenbahnhof hinten rechts mit 

     Relaisteuerung und der Vorderteil des späteren Hauptbahnhofes

                                   

 

                            Bilder meiner Sammlung von Lokomotiven

 

Leider konnte ich in den letzten Jahren, wegen Krankheit und aus beruflichen gründen, die Arbeiten an meiner

Anlage nicht fortsetzen. Ich habe aber ständig weiter gesammelt und neues Baumaterial zusammen getragen.

Hier nun ein paar Bilder meiner Sammlung in einer selbst gebauten Vitrine.

 

                  

                 einige meiner Dampflokomotiven                                                                      hier meine Dieselloksammlung

 

                                                                                           

                                                                            hier die Abteilung-  E-Loks diese stehen auch in meiner Vitrine

 

Das sind nicht alle, die sich in meinem Besitz befinden, ich habe noch viele in der Originalverpackung in

einem Schrank eingelagert. Hier eine kleine Aufstellung:

 

                                                 die Liste:

                                                       Dampflokomotiven: 13

                                                           E - Lokomotiven:  16

                                                       Diesellokomotiven:  26

                                                             Triebwagenzug:  1

 

Meine Personen- und Güterwagen habe ich noch nicht gezählt. Ich werde demnächst eine Aufstellung über

die Bezeichnung der Lokomotiven und Wagen meiner Sammlung hier zeigen.

 

                                     

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