UMGEBUNG      :

 

* Landeshut

* Bobertalsperre bei Mauer

* Kloster Grüssau

* Waldenburg

* Reichsstraße 152-Niederschlesische Sudetengebirgstra�e

 

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Die Kreisstadt LANDESHUT am Bober-berühmte Schlesische Textilstadt

Landeshut,Kreisstadt-ca 80Km südwestlich von Breslau-und einige Kilometer
östlich des Landeshuter Kammes beim Riesengebirge-ist die Geburtsstadt
vonCarl Gotthardt Langhansberühmter Baumeister
und Erbauer des Brandenburger Tors in Berlin.Er wurde hier am 15.12.1732 geboren

Als deutsche Kolonistenstadt zwischen Waldenburger Bergland und Riesen-
gebirges
wurde Landeshut zwischen 1289-1292 gegründet.Schon damals war der Pass
nach Böhmen(Liebauer Sattel) wichtig.Schöne Laubenhäuser umgaben den
Marktplatz der gitterförmig angelegten Niederschlesischen Stadt.

In Landeshut war die Textilwirtschaft bedeutend,es wurden neben Reinleinen und Damasten auch Halbleinen,Frottgewebe und Kunstseidenstoffe hergestellt,die in alle Teile der Welt gingen.
Früher eine Tuchmacherstadt-erblühte Landeshut eine enorme Wirtschafts-
blüte:u.a Leder-und Schuhindustrie,Textilmaschinen,Feineisen und Stahl-
erzeugung.Auch in dieser Stadt gab es eine der berühmten"Gnadenkirchen"
sie ist zwischen 1709-1720 erbaut worden(Vorbild die Stockholmer Katharinenkirche)

1939 hatte die Stadt,die heute poln.Kamienna Gora heißt,13461 Einwohner
Heute sind es rund 30000 Polen die am Bober wohnen-den Landeshuter Kamm
immer im Blick..

Eisenbahnstrecke von Hirschberg nach Landeshut

Km 0,0 Hirschberg Hbf
Km 4,5 Nieder-Lomnitz
Km 6,4 Lomnitz
Km 9,6 Zillerthal-Erdmannsdorf
Km 12,3 Quirl
Km 14,9 Schmiedeberg
Km 17,5 Wagnerberg
Km 18,7 Schmiedeberg-Bornhöhe
Km 19,9 Mitte Schmiedeberg
Km 24,1 Ober Schmiedeberg
Km 27,0 Dittersbach(ab hier Kreis Landeshut !!)
Km 30,7 Hasselbach
Km 32,4 Pfaffendorf
Km 34,8 Schreibendorf
Km 40,0 LANDESHUT
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Die Bobertalsperre bei Mauer-einst Europas grösster Stauraum

Beim kleinen Ort Mauer(1939:907 Einwohner),Kreis Löwenberg,nordöstlich
von Hirschberg,wurde zwischen 1902-1912 eine der grössten Talsperren
Europas gebaut.

Die Staumauer war 62 Meter hoch,Länge der Staumauer 280m,Breite unten
50m,oben 7m,Kraftwerk mit Jahresleistung von Durschschnittlich 20 Mill.
kWh.

Der Stauraum der Bobertalsperre betrug 50 Millionen cbm. Heute ist sie die größte Talsperre Schlesiens mit einem Stausee von 240 ha. Die Bober ist ein linker Nebenfluss der Oder und etwa 268km lang-er entspringt im Rehorngebirge.

gewaltig...-Die Bobertalsperre bei Mauer(heute Pichowice)

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KLOSTER GRÜSSAU

Etwa 6 Km von Landeshut,110 Km von Breslau,20 Km von Waldenburg und etwa 35 Km von Hirschberg mitten in den Schlesischen Bergen liegt der kleine Ort Grüssau(470m,1939:1584 Einwohner).Grüssau wurde durch die grossartige Klosteranlage mit dem Marienmünster schnell berühmt. Bereits 1242 wird das Kloster gegründet. Sein Wahrzeichen ist das 1728-1735 erbaute Marienmünster mit seiner überwätigenden Barrockfassade über dem Hauptportal.In der 1692-1696 errichteten St.Josephskirche Fresken von Michael Willmann-dem obwohl im fernen Königsberg geboren-bekanntesten Schlesischen Barrockmalers. Am 12.5.1946 war es dann vorbei mit der Idylle-Ortsbewohner und Mönche wurden gewaltsam vertrieben-Polnische Mönche aus Lemberg liessen sich nun hier nieder.Die Abtei Grüssau wurde nach Wimpfen im Tal neu gegründet(am Neckar)

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Waldenburg-Niederschlesische Industriestadt Im gleichnamigen Waldenburger Bergland liegt die berühmte Ostdeutsche Industrie und Steinkohlestadt Waldenburg(ca 450m.)Heute Polnische Grosstadt mit ca.150000 Einwohnern(Walbrych).1426 Urkundlich erwähnt. Der Niederschlesische Zechenkoks machte die Stadt berühmt-mit Hütten- werken,Maschinenbau,Porzellanherstellung,Textilwirtschaft und riesigen Abraumhalden ist die Steinkohlestadt gekennzeichnet.Bekannt waren der Juliusschacht,Titusschacht oder auch die Porzellanfabrik Karl Krister.Die Waldenburger Stadtteile Dittersbach und Altwasser mit riesigen Bahnanlagen-gewaltige Viadukte und Tunnels,Gleisanlagen machten Dittersbach zu einem der grössten Bahnhöfe im deutschen Osten.Im Waldenburger Bergland dem mittleren Teil der Sudeten sind die Orte: Gottesberg und Görbersdorf(Wintersport)bekannt.Nördlich Bad Salzbrunn,Schloss Fürstenstein und Freiburg/Schl.Westlich in Richtung Landeshut und Riesengebirge das Kloster Grüssau(siehe oben).Sehenswertes in Waldenburg: u.a Kirche von Langhans(1785-1788),Marktplatz/Ring,Rathaus(1856),Katholische Marienkirche(neuester Bau von 1714).Bekannte schon längst mit alt Waldenburg zusammengewachsene Ortsteile:Dittersbach,Kondratsthal,Weisstein,Kolonie,Altwasser,Hartau,Heinrichsgrund oder Sandberg. In dieser schönen Stadt sind vor dem Krieg die Politiker Klaus Töpfer und Manfred Kanther(CDU) sowie der beliebte Sportreporter Marcel Reif(*1949) geboren worden.

 

 

 

In einem Talkessel des Waldenburger Berglandes erstreckt sich die Industriestadt Waldenburg

Reichstraße 152 - Niederschlesische Sudetengebirgsstrasse

Amtliche Bezeichnung der Reichstraße 152-sie führte durch die Schlesischen Berge ihr Verlauf ging offiziell von Hirschberg bis Glatz-ins Glatzer Bergland.Von Görlitz auskommend wurde die Sudetenstraße von Bad Flinsberg bis Schreiberhau neu ausgebaut-alles dies geschah in den 30er jahren des letzten Jahrhundert.Unter den Polen ausgebaut und als Touristenstraße(PL:"Droga Sudecka") geführt.

Verlauf der R 152 - Nicht alle Ortschaften aufgeführt:

Hirschberg Km     0
Erdmannsdorf Km     7
Schmiedeberg Km   14
Landeshut Km   35
Schwarzwaldau bei Gottesberg Km   49
Waldenburg Km   57
Bad Charlottenbrunn Km   68
Wüstegiersdorf Km   72
Königswalde Km   77
Neurode Km   90
Schlegel Km   94
Glatz Km 112
   
   
   

Blick aufs Hochgebirge kurz vor Schreiberhau-von Bad Flinsberg kommend (1967)

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