Ortschaften in der Schlesischen Riesengebirgsregion
Arnsdorf
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An der Lomnitz-langestreckter Ort,560m.Um 1264 als "Arnoldisdorf" gegründet die Kirche um 1289 errichtet.Im Oberdorf("Dittrich" genannt) gab es seit 1642 die bekannte Papiermühle.Das Schloss mit schönen Park wurde
1670 und 1768 errichtet.Eine Winterschlittenbahn von der Prinz Heinrich-Baude über die Brodbaude endete in Arnsdorf.Als Wirtschaft des Ortes seien nur die Fabrikation von Holzstoff und Papier genannt.Das als Sommerfrische beliebte Dorf hatte 1927 ca. 2000 und 1939:1893 Einwohner die in 646 Haushaltungen lebten,heutiger Name:Milkow,Umgebung:u.a Bahnstation an der Eisenbahn nach Krummhübel.Anna-Kapelle,Birkicht.
Stonsdorf
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langestreckter Ort im Kreis Hirschberg am Fuß des Prudelberges(484m) im Hirschberger Tal gelegenes Riesengebirgsdorf,418m.Auf dem Prudelberg,an dessen Höhen sich geschichtliche Sagen aus dem Dreißiߩgjärigen Krieg kamen,stand ein aus dem Granit des Berges errichtetes,14m hohes Bismarckdenkmal.Der Ort wurde weltbekannt durch den"Stonsdorfer Bitter",der sich "die Kräuterwohltat mit der Waldheidelbeere" nannte und hier um 1810 zum erstenmal von Christian Gottlieb Koerner destilliert wurde.Oberhalb des langestreckten Dorfplatzes die bereits 1388 erwähnte Simultan-Pfarrkirche.Außeߥrhalb des Dorfes in Richtung Erdmannsdorf das barocke Landschlosch der Prinzen Reuss jüngere Linie,mit bedeutender Gemäldeesammlung.Auf dem Stangenberg 2km südlich von Stonsdorf das 1841 als künstliche Ruine erbaute Jagdschloss Heinrichsburg(506m),1939 hatte Stonsdorf(poln.Staniszow) genau 834 Einwohner
Seidorf
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10 km südlich von Hirschberg,langestreckter Ort im Riesengebirge,400-880m.1305 erstmals erwähnt.Die katholische Pfarrkirche St.Martini wurde 1796/1797 errichtet und geht geschichtlich auf das Jahr 1318 zurück eine evangelische Kirche von 1816-1820 ersetzte das Bethaus von 1745,erhielt aber erst zwischen 1835 und 1845 eine Innenaustattung.Südlich des Dorfes am Westabhang des Krähenberges die in 668m Höhe durch Hans Anton Graf von Schaffgotsch 1718 errichtete St.Annakapelle,deren Geschichte bis 1366 zurück reicht.Bekannt war in Seidorf die Damastweberei Matzke.Weitere Wirtschaft:u.a Kristallglasschleiferei und Backwerkfabrikation.Der Ort hatte 1939:1395 Einwohner-heutiger Ortsname polnisch:Sosnowka
Agnetendorf
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liegt malerisch von bewaldeten Bergen eingeschlosseߥn und am Fußߥ der Schneegruben,447-575m,am Bratsch-,Hütten und Schneegrubenwasser die sich hier vereinigen.Beliebte Sommerfrische im Riesengebirge.Im Oberdorf Gerhart Hauptmanns schlossߡrtige Villa"Wiesenstein" in welcher der Dichter bis zu seinem Tode 1946 wohnte.Agnetendorf wurde 1654 von böhmischen Protestanten gegründete Holzwarenfabrik,Fremdenverkehr und Glasschleifereien als wichtigste Wirtschaft des Ortes der 1939 genau 952 Einwohner hatte.Heutiger polnischer Name:Jagniatkow
Schmiedeberg
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Liegt im Kreis Hirschberg,15 km südlich der Kreistadt an der Hauptdurchgangsstraßeߥ durch das Riesengebirge von Schlesien nach Böhmen(Schmiedeberger Paß im Tal der Eglitz,442m.Langezogener,aus ursprünglich aus drei Teilen zusammengewachsenen Ort.1513 Stadterhebung.Schmiedeberg,ursprünglih Bergbaustadt und seit 1747 "freie Bergstadt",entwickelte sich im 18.Jahrhundert zu einer der wichtigsten Leinenhandelsstädte Schlesiens mit Wirtschaftsbeziehungen von Ru߬and bis nach Amerika.Im 19.Jahrhundert entstanden die später bekantt gewordenen Smyrna-Teppichfabriken,deren Arbeiter die Kunst des Teppichknüpffen in Kleinasien erlernt haben,und die Porzellanfabrik der Brüder Pohl.Die in Schmiedeberg geförderten Erze wurden seit 1880 in Oberschlesien verhüttet.Die spätgotische katholische Pfarrkirche St.Maria aus dem beginnenden 16.Jahrhundert wurde 1749 weitgehend umgestaltet,die evangelische Kirche,1743/1744 als massives Bethaus ohne Turm errichtet,ist 1959 abgebrannt.Das Rathaus wurde 1786-1788 erbaut.Schloßaߡnlagen in Neudorf und Ruhberg.Die Stadt wurde erst nach der Kapitulation vom 8.5.1945 von sowjetischen Truppen besetzt.1905 hatte Schmiedeberg ca 5500 Einwohner,1939:6587 Einwohner;unter polnischer Verwaltung mit dem Namen Kowary Wiederaufnahme des Bergbaubetriebes;1970:11341 Einwohner.
Im Ort gab es die Bahnhöfe:Schmiedeberg,Ober-und Nieder Schmiedeberg,
Wagnerhöhe,Bornhöhe,Seit 1902 gibt es im Ortsteil Hohenwiese eine Lungenheil-
anstalt.Der Schmiedeberger Paßߠliegt auf den Weg nach Landeshut bei 727m Höhe
Das liebliche Schmiedeberg vor dem Riesengebirge
Buchwald
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bei Schmiedeberg,400-500m,beliebte Sommerfrische mit bekannter,prächtig gelegener Natur-
badeanstalt.1939 hatte das Dorf 738 Einwohner mit der Kolonie Drehaus.Das Schloss wurde bis 1800
umgestaltet.Es gehörte Friedrich Wilhelm Graf von Reden.Schöner Schlosspark.Die Katholische
Kirche(Spätgotik)aus dem 16.Jahrhundert.Bei den Kirchen auch der Gerichtskretscham.Brauerei Buchwald und Eisenbahner Erholungsheim.In Buchwald geboren der Pianist
Conrad Ansorge(1862-1930 in Berlin),Die Entfernung zu den Bahnhöfen in den nächsten Orten waren: Quirl(1,8 Km),Zillerthal Erdmannsdorf(3 Km) und Schmiedeberg(4Km).Umgebung: u.a Schmiedeberg,Södrich
und Quirl
Boberröhrsdorf
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im tief eingeschnitten Bobertal-6km nordwestlich von Hirschberg.Der Ort
wird im 14Jhr als Rudgersdorf erwähnt.Bekannt wurde das Dorf durch den
einzigartigen Wohnturm aus einer 1443 zerstörten Burg.Mit einer H?
von 19m und einer Grundfläche von 14m*21m ist er ein seltenes Zeugniss
fränkische Wohnkultur.Renoviert 1936-1938,1955.Er gehörte zum Guts-
hof
der Familie Schaffgotsch(1732-1945 in deren Besitz),das Dorf hatte 1939
1756 Einwohner.Umgebung:Hirschberg,Grunau,Talsperre bei Mauer,Bober-
Katzbachgebirge.
Jannowitz
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am Durchbruch des Bobers,15 Km südlich der Kreisstadt Hirschberg
gelegen.Zwischen Riesengebirge und Bober-Katzbachgebirge erstreckt
sich der erstmals 1374 genannte Ort.Jannowitz besteht aus Ober und Unterdorf so wie einer Siedlung,1928: 1652 Einwohner.In Ober-Jannowitz stand der Scheurers Gerichtskretscham.Die Burgruine Bolzenschloss auf
einem 561m hohen Granitkogel gelegen wurde 1645 zerstört später dann
teilweisse restauriert.Scheuers Gerichtskretscham war die größte Gaststätte des Dorfes.Bekannt war im Ort die Nervenheilanstalt Dr.Gehrmann und Dr.Dietsch.Jannowitz wurde zusammen mit dem Nachbarort
Kupferberg eine beliebte Sommerfrische mit herrlichen Wanderwegen.Das
Dorf hatte 1939:1868 Einwohner und nennt sich heute Janowice Wielkie.In
der Umgebung die schönen bekannten Falkenbergen und der Rosengarten.
Wolfshau
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Ortsteil der Gemeinde Gebirgsbauden(mit 1939:1122 Einwohner),600m-in
der nähe von Krummhübel .In Wolfshau lebten 170 Menschen.Im Dritten
Reich war die Villa des Breslauer Arztes Whilhelm Ercklentz Zufluchts-
ort für verfremte Schriftsteller(u.aGerhart Pohl).Heute nennt sich der
Wilcza Poreba.Umgebung:Krummhübel/Brückenberg u.a
Zillerthal-Erdmannsdorf
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Dorf an der Bahnlinie Hirschberg-Schmiedeberg-Landeshut,391m,ca 8 Km
südliich von Hirschberg-an der Lomnitz gelegen.Bekannt wurde das Dorf
durch die Ansiedlung von Glaubensflüchtlingen aus Mayrhofen/Tirol.1837
traffen 416 ev.Tiroler im Riesengebirge ein.Ihre 68 Häuser im typischen
Alpenländischen Stil sind noch heute zu sehen.Berühmt das Schloss-durch
Karl Friedrich Schinkel 1836-1840 errichtet.Sommersitz der preußiߩschen
Königsfamilie.Der Ortsteil Erdmannsdorf wird bereits 1385 erstmals
urkundlich genannt.Die Evangelische kirche im ital-gotischen Stil nach
Plan von Schinkel 1837-1840 erbaut.1939 hatte die Gemeinde:2966 Einw.
Lomnitz
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Dorfgemeinde am Bober,im 14.Jahrhundert erstmals erwähnt,aus drei Orts-
teilen bestehnd.Im Oberdorf die 1369 urkundlich erwähnte kath.Kirche
mit einem Westturm aus dem Ende des 15 Jhr.,im Mitteldorf die ev.Kirche
von 1750 mit einer Orgel von 1786,im Niederdorf das 1720 erbaute
Schloss,1832/33 und 1908 ausgebaut-zuletzt im Besitz des Konsuls Dr.
K.Effenberg.1939 hatte der Ort:1844 Einwohner(um 1934 ca.1784 Einwohner).Umgebung.u.a Schildau,
Eglitz,Boberstein,Hirschberg,Hellberg(427m).Im Dorf die Bahnhöfe Nieder
und Mittel-Lomnitz(Bahnlinie Hirschberg-Landeshut-siehe umgebung)
Brückenberg
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Gebirgsbaudendorf und Teil von Krummhübel.785-885m,mit dem vielbesuchten
Wahrzeichen der Kirche Wang.Brückenberg ist der höchstgelegene Luftkorort und Wintersportplatz des Schlesischen Riesengebirges.Berühmt die Graf Friedrich Sprungschanze.Die Kirche Wang(885m)kam aus dem Wanger Fjord durch Kauf
Fr.WilhelmIV der sie 1840 ersteigerte.Sie wurde hier im Riesengebirge
1840-1842 wiederaufgebaut.Krummhübel war eine beliebte Sommerfrische und
Ausgangspunkt zur Schneekoppe.Bahnstation:Krummhübel der Ort gehörte
zum Dorf Gebirgsbauden(wie auch Wolfshau-mit 1939:1122 Einwohner).
Krummhübel
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liegt direkt am Fußߥ der Schneekoppe(1603m) im Tal der groߥssen Lomnitz.
520-600m-Ausgangspunkt für Wanderungen im östlichen Riesengebirge.
Bahnstation der Linie(seit 1895) aus Zillerthal-Erdmannsdorf.Bedeutenster Fremden
verkehrsort des östlichen Riesengebirges.Im oberen Ortsteil Brückenberg
die berühmte Kirche Wang.Der Ort ist um die Mitte des 16 Jahrhundert
aus einer Holzarbeitersiedlung(1599) entstanden und erhiehlt 1622 Zuzug von
böhmischen Glaubensflüchtlingen.Krummhübel war der Hauptort der sogen.
Laboranten,das sind Laienapotheker,die den Kräuterreichtum der Gegend
zur Herstellung von Arzneien nutzten-der letzte war Ernst.A.Zöbel.Sehenswerter Dorfkretscham(1836).Im
Kriege blieb der Ort unzerstört.Das Dorf hatte 1939:2209 Einwohner
Grunau
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Dorfgemeinde 2km nördlich von Hirschberg gelegen.Bahnstation.Bekannt
die Segelfliegerschule am Fußߥ des 561m hohen Galgenberges.Die Grunauer
Flugwoche war in Deutschland berühmt am Galgenberg vermutlich Gold und
Silberbergbau im Mittelalter betrieben.1939 hatte Grunau(340m) 2135 Einwohner-heute ein Stadtteil von Hirschberg
Rohrlach
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am Bober vor dem Ort Jannowitz gelegen,Dorf mit Bahnstation und 1939
705 Einwohner-etwa 12 Km östlich von Hirschberg.Hier stand ein neugot.
Palais,das Karl Baedecker(der vom Reiseführer....)gehörte.Das Palais gibt es nicht mehr nur der umliegende Park blieb erhalten.Umgebung des
Ortes: Falkenberg(650m),Fischbach(ca 3Km) u.a.
Reibnitz
Ort im Kreis Hirschberg,Gutsdorf 9km südlich der Kreisstadt und letzte Eisenbahnstation vor Hirschberg mit der Schloßruine "Lausepelz" als Rest eines Hochschloss aus dem 16.oder 17.Jh.Die volkstümliche Bezeichnung geht auf das überlieferte lateinische"laudis palatina" zurück Bis 1365 soll hier ein Nonnenkloster bestanden haben,dann soll es Kaiserpfalz Karls IV.gewesen sein.Katholische Kirche aus dem 15.Jh.,evangelische Kirche Fachwerkbau von 1747 mit reicher Innenaustattung,die nach 1945 unter polnischer Verwaltung nach Warschau verschleppt wurde;Kirche abgerissen.Reibnitz hatte 1939:874 Einwohner
Ruhberg
Landgemeinde mit kleinem klassizistischen Schloß nordwestlich von Schmiedeberg gelegen.Das Anwesen kam 1824 in den Besitz des Fürsten Anton Heinrich von Radziwill(1775-1833).
Kupferberg
Kupferberg liegt 19 km südich von der Kreisstadt Hirschberg entfernt auf den nördlichen Ausläufern des Landeshuter Kammes am Rande des Bobertales,506m,seit 1311 nachgewiesen,1369 böhmisch,1519 Verleihung des Stadt-und Bergrechts durch König Ludwig von Ungarn und Böhmen,1527 habsburgisch,1742 preußisch,1809 Erneuerung des Stadt-und Bergrechtes.Bleierz-,Kupfererz- und Schwefelkiesabbau seit dem 13.Jh.mit Beginn der Kolonisierung.Die 1828/1829 errichtete klassizistische katholische Pfarrkirche geht auf das Jahr 1375 zurück das 1742 errichtete ev.Bethaus wurde 1826 durch einen Neubau ersetzt.1939 hatte Kupferberg(heute Miedzianka/PL) genau 637 Einwohner
Alt Kemnitz
Liegt westlich von Hirschberg,390m.Das Dorf war eines der Stammsitze der Schaffgotsch Familie.Die ܢerlieferung,wonach die zwischen den einstigen Dominialgeb䵤en und der aus dem 15.Jahrhundert stammenden katholischen Pfarrkirche St.Johannes gelgene Kemnitzburg 1243 durch Herzog Boleslaw dem Kastellan Siboth Schoof,dem Stammvater der Familie Schaffgotsch,gegen Jahreszins erhoben worden sein soll,ist umstritten.Eine entsprechende Urkunde scheint eine F䬳chung zu sein.Die Evangelische Kirche ist ein rechteckiger Fachwerkbau von 1743,erweitert durch Anbauten f?ar und Orgel und die Herrschafts-Loge um 1765.1939 hatte Alt Kemnitz(polnisch: Stara Kamienica) genau 1321 Einwohner
Fischbach
langestrecktes bekanntes Dorf am Fuß des Falkenberges,397m,um 1300 erstmals erwähnt.Das Schloß mit neugotischen Gepräge(1844) ist die Sehenswürdigkeit des Ortes und gehörte zuletzt dem Großerzog von Hessen.Im Schloss befanden sich wertvolle Sammlungen die nach der Kapitulation 1945 nicht von der Roten Armee sondern von nachfolgenden Polen geplündert wurde.Die katholische St.Hedwigskirche stammte aus dem 14 Jhr-das ev.Bethshaus des Dorfes ist mittlerweile abgebrannt.In Fischbach lebten 1928: 888,1939: 1010 Einwohner.Schmiedeberg südlich und Hirschberg westlich in etwa 10 Km Entfernung-Rohrlach(nördlich-Bahnstation) ca 4 Km entfernt.Der Falkenberg mit 654m der"Hausberg" des Dorfes-da zu finden das Schweizerhaus(501m) als beliebtes Ausflugsziel.
Maiwaldau
langes Dorf mit Ober- und Unterortsteil an der Hauptstraße von Hirschberg(6Km) und Bolkenhain am Süden des Boberkatzbachgebirges gelegen.1251 wird die Kirche durch Opitz von Zedlitz errichtet-1707 abgebrannt- ließen sie die Grafen von Schaffgotsch wieder aufbauen(Auch Maiwaldau gehörte zu ihrem Besitz).Das Dorf lag im Kirchspielkreis Schönau am Katzbach und zählte nicht zum nahen Hirschberg.Maiwaldau zähltte 1939 genau 1361 Einwohner.Umgebung:Hartau(2Km),Eichberg
Schwarzbach
unweit ca 3 Km Südlich der Kreisstadt Hirschberg.Dorf mit Schloߠvon 1559.Der Zweigeschoessiߩge Bau mit viergeschossiߩgen Turm und schönes Portal wird vom Schwarzbachfluss und einem kleinchen Wassergraben umschloߥn.Ursprünglich Sitz eines Zweiges der Graffen von Schaffgotsch,seit 1679 im Besitz der Stadt Hirschberg.Der Ort der heute Czarne/PL heiߴßt hatte 1939: 643 Einwohner.
Ketschdorf
Aufgrund seiner ausgezeichneten Lage im Bober-Katzbachgebirge ein vielbesuchter Ausflugsort.An der Bahnlinie Liegnitz-Merzdorf gelegen.1781 hatte der Ort 647 Einwohner-1939 waren es 873 Seelen.Erstmals 1311 Urkundlich erwähnt warscheinlich als Gr? von M?en des Gr?r Klosters.Die Kirche wechselte zwischen Katholiken und Evangelischen Christen ab-die Protestanten konnten sich erst ab 6.5.1742 wieder als Gemeinde bilden.1742-1748 wurde die ehemalige Baderwohnung als Gotteshaus benutzt-sie wurde später alte Kirche genannt.Die Brauerei von Ketschdorf war zuletzt in Besitz von F.Rismann.In der Umgebung von Ketschdorf(schon Kreis Jauer) liegt der Rosengarten ein malerisches Vorgebirge des Riesengebirges.Diese Umgebung machte den Ort als"Perle"des Riesengebirges, als Ausflugsort, berühmt.
Saalberg
Schönes Gebirgsdorf,welches sich auf mehren Hügeln,500-600 m,erstreckt.Entfernung von Hirschberg rund 12Km.Im Mittelalter gruben hier die Wallonen nach Bodenschätzen-der am westlichen Ortsrand gelegene Eisenberge(576m)mit Spuren und Einritzungen aus dieser Zeit.Die ausgezeichnete Gebirgslage machte den Ort als Sommerfrische bekannt-zu erreichen war er bequem mit dem Bus über den Ortsteil Kynwasser zur Endstation der Hirschberger Strasseߥnbahn in Ober-Giersdorf.In nächster Umgebung:u.a die Hermsdorfer Burg Kynast,Kaiser-Wilhelm Baude,Aufstieg zum Kamm durch den Rothwassergrund,Hain und Giersdorf.In Saalberg lebten 1927:420 Menschen und 1939 hatte es 395 Einwohner.
Giersdorf
Giersdorf liegt langestreckt direkt am Fuße des Riesengebirges,300-600m am Hainwasser,mit 1939 genau 1637 Einwohner.Fremdenverkehrsort der erstmals 1305 urkundlich erwähnt wurde.Schöne Barrocke Kirche von 1792,am Ortsende das Evangelische Bethaus von 1780.In der alten Dorfkirche sehenswerte gotische Schablonenmalerei an der Holzdecke.In Giersdorf 4 Stationen der Hirschberger Straßenbahn die in Obergiersdorf-Himmelreich endete.Die großen Giersdorfer Teiche waren für die Forellenzucht bekannt.Langezeit war von Giersdorf eine Seilschwebebahn zum Spindlerpaß geplant.Bad Warmbrunn und Hermsdorf von hier etwa 4 Km entfernt-Krummhübel ca 9 Km östlich.In der Umgebung: u.a.oberhalb liegen Hain und Saalberg,westlich Märzdorf,der Hohle Stein im Oberdorf,Kynwasser.
Seifershau
Der Ort Seifershau liegt 5 Kilometer langestreckt im Kreis Hirschberg am Fusse des Riesengebirges.1939 mit genau 911 Einwohner.Ursprünglich ist der Ort,der zwischen 1343 und 1377 gegründet wurde,auch unter dem Namen Seifriedshau entstanden.Die Evangelische Kirche mit einem grossen Zwiebelturm ist im Jahre 1377 erbaut worden.Im Jahre 1772 wurde eine neue evangelische Kirche gebaut,"Bethaus" genannt.Sie bestand aus einem großen Kirchenschiff mit 2 Emporen für 200 Sitzplätze.Der Ort lag an der Autobuslinie Flinsberg-Seifershau-Hermsdorf/Kynast.Im Jahre 1857 wurde im Schlossel eine Spitzenschule eingerichtet-nach dem 30 Jähigen Krieg erlang der Ort Wohlstand durch den Handel mit Leinwand.Als Ausflugsziel sei nur mal die Ludwigsbaude und die Leopoldsbaude genannt-in der Umgebung von Seifershau das berühmte Schreiberhau.
Kiesewald
Zu Petersdorf gehörend,zu erreichen über einen Weg in 45 Minuten vom Hotel "Deutsches Haus" in Petersdorf abzweigend,auch zu erreichen über eine neue Autostrasse mit Tunnel und viele Windungen hinauf nach Kiesewald,650-700m,Sehr empfehlenswerte Sommerfrische und beliebter Wintersportplatz mit grossen Skigelände,schöne Aussischt auf die Schneegruben(Agnetendorf) und dem Hirschberger Talkessel.Prächtige Waldprommenaden im Ort,bekannt war Glumms Gasthaus schon 1632 erbaut.Wichtiges Hotel in Kiesewald das Hotel "Schneegruben",Der Postbus fur von Kiesewald über Agnetendorf nach Hermsdorf/Kynast
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