Natursehenswürdigkeiten im Gebirge

 

 Der Große Teich

 Blick zu den Dreisteinen

 

Informationen zu den Sehenswürdigkeiten

 

Dreisteine (PL:Pielgrzymy )

Bis zu 25m aufragende,allein stehende Granitfelsen in etwa 1204m Höhe westlich von Krummhübel die gewaltige,zerklüftete und ausgewaschne Felsengruppe ist 150m lang und 75m breit.Großߡartige Aussicht nach dem Tal und dem Hochgebirge.

Elbfall (CZ:Labsky vodopad)

Hier stürtz sich die junge Elbe 40-50 Meter tief in vielen Kaskaden in den Elbgrund herab.Oberhalb des Elbfalles entstand 1878 durch den Grafen Harrach eine feste Holzhütte die spätere Elbfallbaude(zu Spindelmühle Von Dort ist nach kurzem Anstieg(etwa 1 Km)die Elbquelle zu erreichen.An einer Felsenwand sind 1968 die Mosaikwappen von Städten an der Elbe angebracht worden.Aufstieg von Spindelmühle durch den etwa 8 Km langen Elbgrund in ca 3 Stunden.Von der Elbfallbaude(1284m) Aufstieg zum "Wanderknotenpunkt" der Schneegrubenbaude(1490m) in ca 45 Minuten.

Elbquelle (CZ:Pramen Labe)

Die Elbe ist eine der längsten Hauptströme Mitteleuropas.Sie entsteht auf der böhmischen Seite des Riesengebirges aus vielen Quellbächern,die sich in den Schluchten der Siebengr?inkerben und bei Spindelm?ereinigen(bis Cuxhaven nun etwa 1150Km).Der Elbbrunnen bei 1386m H?hier die Zusammenfassungen der Quellb䣨e).Abstieg zum Elbfall in ca 1 Km.

Weiße Wiese

Eine Sumpfartige Hochfl䣨e,Ursprung der Aupa.Sie reicht vom Koppenplan,dessen südliche Abdeckung sie bildet,in 1470-1350m Höhe westlich sanft abfallend zum Silberkamm

Zackelfall (PL:Wodospad Kamienczyka)

Gröster Wasserfall des Riesengebirges-zu erreichen von Schreiberhau-Josephinenhütte Das Wasser des Zackens stürtzt sich aus 846m H?in drei Kaskaden 27 m Tief.Unterhalb des Zackenfalls verl䵦t der Zackenklamm-eine 100m lange,romantische Felsengasse.Die bekannte Zackelfallbaude ist 1986 abgebrannt.

Siebengründe

Sieben romantische Schluchten(Quertälerr) des Riesengebirgskammes in der Umgebung vom Spindlerpaß 1208m).Von Westen nach Osten: Pudelsgrund,Martinsgrund,Blaugrund,Mädelgrund,Sturmgrabengrund,Teufelsgrund und Silberwassergrund.Durch die Schluchten fließen Wasser der Elbe zu.

Biebersteine

Mächtige Felspartie bei Wernersdorf und Hermsdorf/Kynast.Die Spitze ist der Große Biberstein mit 610 m,gute Aussicht aufs Vor-und Hochgebirge.Biebersteinbaude in Kaiserswaldau(Besitzer: Landwirt Gustav Berndt)

Weißassergrund (CZ:Dul Bileho Labe)

Bekanntes und Romantisches Gebirgstal welches am Mädlsteg bei Spindelmühle beginnt.Es ist ein echtes Hochgebirgstal und Schlucht des von der Schneekoppe kommenden Quellflusses der Elbe(Weißwasser),zwischen Riesengebirgshauptkamm und Ziegenrücken 1891 erröffnung des ca 6 Km langen Weges.In 990m höhe die Weißwassergrundbaude.Tschechische Bezeichnung des Fluss Weißasser: Bile Labe(=weiße Elbe)

Mummelfall/Mummelgrund (CZ: Mumlavsky Dul)

Die Mummel(CZ:Mumlava) entspringt am Nordabhang der Kesselkoppe und m?zwischen Harrachsdorf und Wurzelsdorf in die Iser.Die bekannten bei Harrachsdorf liegenden Mummelfälle(10m) in 728m Höhe.Mummeltal und Mummelgrund(CZ:Mumlavsky  Dul)waren umgeben von Urwäldern.Die Mummelgrundbaude als Ausflugsziel.Der Mummelgrund kann in ca 4 Stunden durchwandertet werden(Harrachsdorf-Elbfallbaude oder Pantschefall)

Schneegruben ( CZ: Snezne jamny,PL: Sniezne Kotly)

Sind zwei wilde Felskessel im westlichen Riesengebirge oberhalb Agnetendorfs,die große Schneegrube ?ich,die Kleine westlich,getrennt durch einen Grat,an dem ein Klettersteig in die Tiefe f?harakteristische Moränenlandschaft mit seltener alpiner Flora.An den oberen R䮤ern in knapp 1500m höhe Aussichtswege mit erkenartig eingebauten Aussischtsstellen.Eine dritte Grube heiߴßt die Schwarze oder Agnetendorfer Schneegrube.

Zehgrund ( CZ:Zeleny Dul)

Tief eingeschnittenes Tal zwischen dem 1362m hohen Fuchsberg(CZ:Lisci Hora) und dem 1128m hohen Waldberg(CZ:Lesni Hora)gelegen.Wanderweg nach Petzer der nach 90 Minuten zum alten Petzerkretscham f?m Westen des Tales die Richterbauden.Die Zehgrundbaude liegt bei 950m.

Melzergrund ( PL:Dolina Lomniczki)

Der Hauptweg von Krummhübel hinauf zur Schneekoppe(in rund 3,5 Stunden) führt durch den malerischen und seit 1929 unter Naturschutz stehenden Melzergrund,duch den die Kleine Lomnitz fließt.Der Melzergrund ist übrigens das längste der vom Gletschereis ausgeformten Täler des Riesengebirges.Das Tal endet mit einem Felsenkessel,durch den der steile Anstieg auf den Koppenplan und von dort über den Zickzackweg auf die Schneekoppe führt,nach 1,5 Stunden erreicht man die Melzergrundbaude(1003m,1901 völlig durch Lawinen zerstört,1930 August Vogt der Besitzer,PL:Schronisko nad Lomniczka).Ab hier im Winter stetige Lawinengefahr.

Kochelfall ( PL:Wodospad Szklarski)

Wundersch? Wasserfall(523m) der rund 10 Wanderminuten von der Landstraߥ Petersdorf-Oberschreiberhau entfernt liegt,in Nieder-Schreiberhau.Die Zufl?iedere Kochel und Flieߥnde Kochel)kommen aus dem Kochelteich an der Kleinen Schneegrube.Etwa 13,5 Meter st?ich der Kochelfall in die Tiefe-unweit davon die Kochelfallbaude(seit 1868/PL:Kochanowka)

Grosser Teich (PL:Wielki Staw)

Sagenumwoben liegt der Grosse Teich unmittelbar unter der 180m tief abfallenden Steilwand,wo einmal die 1889 erbaute Prinz-Heinrich-Baude stand,die einem Brand zum Opfer fiel.Es hieß der Grosse Teich sei grundlos,ja er habe Verbindung zum Meer,aber er weist nur eine Tiefe von 27m auf.Die dort gefundene Strudelwurmart jedoch,die sonst nur in Nordmeeren zu finden ist,beweist den voreiszeitlichen Zusammenhang zum Nordmeer.Später wurden der Große und der Kleine Teich zu Gletscherbecken,aus deren Restmoränen die Lomnitz ins Hirschberger Tal tost.Der Grosse Teich(1225m) ist 551m lang,172m breit und hat einen Flächeninhalt von 6,5 ha.

Aupafall/Aupakessel (CZ:Upsky vodopad)

Aus vielen Quellen entspringt die Aupa in 1446m Höhe auf dem Koppenplan.Dort breitet sich nordlich ich der Wiesenbaude das mit 72ha gröstes Hochmoor des Gebirges aus-eine Naturschutzzone mit vielen kleinen Moorseen und einer Vegetation mit Überbleibseln aus der Eiszeit wie dem Habichtskraut.Am Rande dieses markierten Gebietes führt ein Naturlehrpfad bis zu jener Stelle,wo bis vor einigen Jahren noch die Riesenbaude stand.Unmittelbar daneben stürzt sich die Aupa in zwei Wasserfällen,von denen der obere etwa 90m hoch ist,in den Aupakessel.

Pantschefall (CZ:Pancavsky vodopad)

Der Pantschefall (251m Fallhöhe aber wenig Wasser) liegt ca 25 Wanderminuten von der Elbquelle entfernt.Hier kommen viele kleine Quellwasser von der Pantschewiese zusammen und stürtzt fast 300m tief in den Elbgrund hinab.Am schroffen Abhang großartige Gebirgsaussicht.

Hainfall (PL:Wodospad podgornej )

Landschaftlich sehr schön gelegen ist auch der bei der Sommerfrische Hain befindliche Hainfall (546 m) mit Gastbaude, der vom Mittelwasser, Silberwasser und Sturmgraben gebildet wird und in einen Waldgrund 10 m tief über bemooste Felsen hinabstürzt. Leider muss auch er, bedingt durch die geringe Wassermenge, künstlich gestaut werden.

Mittagstein

ist eine viel kleinere Felsgruppe von 12,2 m Höhe(1423m).Er steht ebenfalls auf dem nördlichen Hang des Mittagsbergs,nur etwas höher als die Dreisteine.Der Mittagstein ist von vielen Orten im Hirschberger Tal zu sehen.

Kleiner Teich (PL: Maly Staw)

Vom Kammweg erblickt man den Kleinen Teich(1183m) 180m unter sich.Der wildromantische Kessel des Kleinen Teiches ist einer der Glanzpunkte des Gebirges.Er ist nur etwa 7 Meter tief und seine Fläche beträgt weniger als 3 ha.Hier steht auch die Kleine Teichbaude mit ihrem Umgebindehaus als schlesischem Gebirgshaus.Im Kleinen Teich nimmt der Bergfluß Lomnitz seinen Anfang.

 

 

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