Einige Streusiedlungen und Baudendörfer

Die Schlesische Grenzbaude

BABERHÄUSER-Gemeinde Gebirgsbauden

Baudendorf im steilen Nordabfall des Riesengebirges,620-700m,einst
beliebte Sommerfrische und Wintersportort.Hier lebten zuletzt 1939:
250 Bewohner.Die Siedlung wird durchflossen durch sechs Bäche dem sog.
Baberwasser.1644 entstand hier das erste Haus,1660 der alte Baber-
Kretscham und 1736 eine Mühle die Waldstraße nach Ober-Giersdorf die
1902-1904 errichtet wurde förderte den Fremdenverkehr.Umgebung:der
Hauptwanderweg auf die Schneekoppe,Brodbaude(820m),Schlingelbaude(1064m),Dreisteine,und
weiteres

RIESENGRUNDBAUDEN-Gemeinde Gross AupaIII

als Rysengrundt 1534 erwähnt.1785 gab es hier 13 Bauden-zuletzt 11
Bauden(darunter die Großmannbaude,950m)-die Riesengrundkapelle lag etwa bei 1000m und die bekannte Bergschmiede(1070m) war das letzte Haus des Riesengrundes.Bekannt war auch die Riesengrundbaude(923m).Bei der Riesengrundbaude stand eine große Sprungschanze.
Familien Berger und Bönsch im 16.Jahrhundert als erste Siedler.Das Tal
der Gemeinde Gross AupaIII liegt malerisch direkt unterhalb(am Fuß)der
Schneekoppe(früher Riesenberg genannt..).Traumhafter Blick auf die Koppe.In
der Umgebung u.a:Die Aupaquellen,Blaugrundbauden,Teufelsgrund,Brunnberg.

WALSCHABAUDEN-Gemeinde Gross Aupa

Ortsteil der Gemeinde Gross Aupa,mit 15 Bauden(1785 8 Bauden).Die
Bewohner-daher der Name-kamen im 16 Jahrhundert aus dem welschen Südtirol als Bergbauern.Sie kultivierten und rodeten die Wälder und schufen weite Wiesen.Zuletzt waren sie Glessner.Umgebung:Gross Aupa,
Schwarzenberg(1299m),Schwarzenbergmoos,Ober Marschendorf.

Steinseiffen und Querseiffen-oberhalb von Krummhübel

Das Dorf Querseiffen,550-750m,1935: 428 Einwohner lag oberhalb vom 45 Minuten von Krummhübel entfernt.Sehr hübsch gelegene Sommerfrische,Bergschloßbaude und der alte Gerichtskretscham waren die bekanntesten Gasthäuser im Ort.STEINSEIFFEN,500-650m,zieht sich langestreckt 30 Minuten von Krummhübel entfernt hin,3 Km langes Dorf.Busverkehr der einfachen Sommerfrische nach Schmiedeberg und Krummhübel.Zahlreiche Pensionen und die bekanntesten Hotels waren die Kaiser-Friedrich Baude und der alte Gerischtskretscham mit 7 Zimmern.Das Caffe Pradler in Steinseiffen war beliebt.
GRENZBAUDEN-Gemeinde Klein Aupa

Höchster Ort von Ober-Kleinaupa.Die Grenzbauden bilden ein geschl.Dorf
in etwa 1000m Höhe das sich nach beiden Seiten der Schlesischen-Böhmischen Grenze hinzieht
Ihm geht eine Reihe von Einzelbaudengruppen an,wie die Hübnerchen und Adolfgrenzbauden,die Tippelt-und die Goderbaude.Weitere Baudengruppen der Grenzbauden waren z.B.(die)Rennerbauden,Schwarzwasser,Neuhäuser oder die Rotterbauden.Auf der anderen Seite der Grenze liegen die Schlesischen Grenzbauden am Fiebigweg,der durch
Pandurenhau und durch Gießhübel nach Oberschmiedeberg führte die alte
Zollstation der böhmisch-schlesischen Grenze liegt bei etwa 1040m.Die
Grenzbauden sind noch heute das Verwaltungszentrum von Klein-Aupa. Die Grenzbauden auf Schlesischer Seite gehörten zu Arnsberg,hier gab es u.a ein Zollamt und einige Bauden darunter die Schlesische Grenzbaude(Ignatz Tippelt).Die bekanntesten Bauden auf böhmischen Boden waren: Hübnerbaude,Neue Grenzbaude und Goderbaude,auf Reichsdeutschen Boden: Schlesische Grenzbaude und Tippeltbaude.Abstieg nach Schmiedeberg über Arnsberg oder Wanderung zur Bahnstation Dittersbach(Kreis Landeshut).Die Grenzbauden gelten als Wiege des Schlittensports im Riesengebirge.

SPINDLERPASSBAUDEN-Gemeinde Spindelmühle

Baudensiedlung am Spindlerpasses(1208m) an der tiefsten Stelle des
Mädelkammes.Die Spindlerbaude ist 1824 erbaut worden.Weiter bekannte
Bauden hier:u.a Adolfbaude(1814),Davidsbaude,Gabibaude,Jugendkammhaus
von 1929,Leierbaude,Erlebachbaude(Alte Erlebachbaude seit 1784), und die Kleine Sturmhaubenbaude.Die meisten Bauden
schuf Ortsrichter Franz Spindler aus Spindelmühle.Aufstieg zum Pass von
Hain und Spindelmühle jeweils 2 Stunden(Abstieg etwa 90 Minuten).Am 10.Mai 1945 überquert die Rote Armee den Spindlerpass...,die Straße zwischen Spindelmühle und dem Pass ist 1923 hergestellt worden mit einem Kostenaufwand von 736000 Kronen-reger Autobusverkehr.


HAIN-Gemeinde Gebirgsbauden

berühmtes Walddorf-und Künstlerkolonie-letzte Ortschaft vor dem Spindlerpass.
460-650m,Hier liegen verstreut auf steil ansteigenden Wiesen.Früher beliebte Sommerfrische.Im Nördlichen Ortsteil der Hainfall.Der Ort
wird von vier Gebirgsbäche durchflossen.1935 hatte Hain etwa 700 Einwohner,in der Hauptstrasse 57 lag die Lindenschänke,grosses Freibad im Ort.Viele Pensionen und Hotels in Hain.Umgebung:Goldene Aussicht,
Rothengrund,Aufstieg zur Spindelbaude entlang des Roten Wassers in ca
2 Stunden,Baberhäuser,Saalberg,Ober-Giersdorf

FRIEDRICHSTHAL-Gemeinde Spindelmühle

Baudenortsteil von Spindelmühle (rechts der Elbe) links der Elbe gelegen.Offiziel Spindelmühle Hausnummern 1-65 und früher eine selbständige Gemeinde.Friedrichsthal verdankt seine Entstehung einem kleinem Glashüttenwerke,das der Rochlitzer Fabian Donth 1746 hier anlegte.Friedrich August Gervais Graf von Harrach geb gegen Einrichtung eines Zinses die Erlaubnis,doch durfte zu dessen Betriebe nur das von Windbruch herrgeholte Holz verwendet werden.Nach 40 Jahren entstand an Stelle der Glashütte ein Eisenhammer mit Schmelzofen.Im anderen Ortsteil von Spindelmühle St.Peter- Bergbau, war Friedrichsthal später von der Holzwirtschaft geprägt (1812 hier das Herzögliche Sägewerk).Zu Friedrichsthal gehörten u.a die Elbfallbaude,Martinsbaude,Mädelstegbaude(1942 abgebrannt) oder auch die Hofbauden.Hier entstanden ab 1936 Kasernen der Tschechischen Armee(Ab 1941 Gefangenenlager).Der 2 Weltkrieg forderte 8 Tote und 5 Vermisstߴe.1930 lebten hier 298 Seelen darunter 54 Tschechen.Ursprünglich bildete Friedrichthal mit den Kraußeߥ,-Ochsen,-und Spaltebauden ein geschlossߥnes Dorf.Bei den Kraußeߥbauden wurde zwischen 1910-1914 die Spindelmühler Elbtalsperre(Elbstausee ca.40 ha) gebaut.

KEILBAUDEN-Gemeinde Spindelmühle

Ursprünglich bestehend aus 12 Häuser mit 96 Einwohnern.Der Name Keilbauden soll entstanden sein aus"Keilbude".Die Sage erzählt,daߠß zur Zeit des Silberbergbaues in Alt St.Peter an der Stelle der heutigen Baudengruppen dichter Wald gestanden hat.Inmitten desߥlben befand sich am Fu߷ege f? Erztr䧥r(nach Niederhof) eine Roth?n der die Bergleute bei hereinbrechendem Unwetter Schutz suchten.Daselbst pflegten sie aber auch ihre Werkzeuge,zumeist eiߥrne Keile,aufzubewahren.Sp䴥r wurde diese H?n ein bewohnbares haus umgewandelt,in dem st䮤ig ein Insasse f?ensmittel,Nachtlager und andere Bed?se der Bergleute Sorge zu tragen hatte,bis schlie߬ich in der N䨥 noch weitere Wohnst䴴en f? Familien der Bergleute entstanden,welche Ansiedlung nach der "Keilbude"den Namen "Keilbauden"erhielt.Als die Bewohner nach Au߬assung des Bergwerkes keine Besch䦴igung mehr hatten,machten sie den Waldboden zu Grasland und betrieben Viehzucht.Die Lage von Keilbauden ist alpin.Von S?etrachtet,sehen die rotbraunen und gelb gestrichenen H䵳er wie an den Berg angelehnte Sennh?aus,indes man den Ort von dieser H?im Osten aus wie aus der Vogelperspektive betrachten kann.Wie ein Silberfaden verschwindet stellenweiߥ der Wasserlauf des in den Grund hinabsch䵭enden Keilbaches indes sich ein lichtbrauner schmaler Steig durch die H䵳ergruppen hinabschl䮧elt.

DAVIDSBAUDEN-Gemeinde Spindelm?FONT>

Am Wege von Spindelm?ur Peterbaude gelangen wir nach steilem Aufstieg am rechten Ufer des Roten Floߥs,links die "Festung"zur?send,in die Davidsbauden,die ihren Namen dem Erbauer der wichtigsten Behausung daselbst,David Krau߬verdanken.Fr?annte sie"Kr䴺igbauden",da ein Hotelbesitzer wiederum dieses Namens war.Die Bezeichnung"Dav?debauden"(oder in unrichtiger Schreibung"Daftebauden")f? H䵳er gleich unterhalb der Peterbaude ist nur der mundartliche Ausdruck f?idsbauden.Zwischen beiden Baudengruppen liegt die Spaltebaude,die gleicher Erkl䲵ng wie die Spaltebauden in Spindelm?st.Sie wurde von Anton Hollmann(gew?ich unter dem Namen"Spala-Anton"bekannt) errichtet,und deshalb auch "Antonsbaude" geheiߥn.In der erstgenannten Baudengruppen ladet Adolfs schmuckes Gasthaus zur Einkehr ein.Die Davidsbauden hatten urspr?h 81 Einwohner und 12 H䵳er.

LEIERBAUDEN-Gemeinde Spindelm?FONT>

Die Leierbauden(70 Einwohner/10 H䵳er) befinden sich"am Wege,der ?en Kamm nach Schlesien f?n einer gr?en und kleineren Gruppen zwischen der M䤥lwieߥ,dem Wei߷asser,dem K?l-und Sturmgraben und bestanden bereits im 16.Jahrhunderte.Im Jahre 1828 z䨬t Berndt 7 Bauden.Als das 䬴este Geb䵤e dieser Siedlung galt das Haus Nr.102 des Phillip Adolf,gleichzeitig Schulgeb䵤e,welches 1890 infolge eines Blitzschlages bis auf die Grundmauern niederbrannte,wobei auch die Schulchronik,die n䨥re Daten enthielt,ein Raub der Flammen wurde.Heute ist dort ein steinener Neubau.Auch das Forsthaus wurde im Jahre 1894 nach etwa 50j䨲igem Bestande vom Feuer vernichtet,doch noch in demselben jahre wieder errichtet.Als Neubau vom Jahre 1892 sei das Wohnhaus des Emil Adolf erw䨮t.Das zweit䬴este haus ist das des Johann Spindler,welches dem Gasthause gegen?teht.Dieses wurde vom oben Genannten im jahre 1876 erbaut und von seinem Sohne Anton bewirtschaftet;danach ging es 1892 in die H䮤e des Franz Adolf aus Friedrichstal ?er es 1894 dem jetzigen Besitzer Wenzel Hollmann,nach seinem Gewerbe"Schneider Wenzel"genannt,verkaufte,der dem ehemaligen,etwas vernachl䳳igten"Logirhaus und Hotel Siebengr?zum heutigen guten Rufe der "Restauration Leierbaude"verhalf.Da die 䬴esten Ortsbewohner mit einer einzigen Ausnahme den Familiennamen Adolf f?,d? auch die ersten Ansiedler dieses Namens gewesen sein.Der Ortsname soll von einer Leier,einer damals noch seltenen Drehorgel herr?die der erste,anfangs nur in einer Reisigh?ohnende Einsiedler besa߮Von der einheimischen Bev?rung ziehen fast allj䨲lich einige Familien in die Gablonzer und Tannwalder Gegend oder nach Preuߩsch-Schlesien fort,da die Holzschl䧥rei nur wenig lohnend ist.Erst mit dem Erbaue der neuen Zollstraߥ ?en Spindlerpass wird f? Leier- und Spindlerbauden eine g?ere Zeit anbrechen.

ST.PETER - Gemeinde Spindelmühle

Der älteste Ortsteil der Gemeinde Spindelmühle ist St.Peter und verdankt seiner Entstehung,wie schon der Name andeutet,dem Bergbau.Zur Zeit der Beendigung der Hussitenkriege oder noch früher also im 15.Jahrhundert kamen Bergleute als erste Ansiedler hierher und muteten im Langen Grunde,unterm Ziegenrücken und Heuschober auf Silber und Kupfer.Doch machte der Schwedenkrieg 1630 dem Bergbau ein vorläufiges Ende.Neuerliche Versuche vom Jahre 1687 wurden durch Hochwasser zerstörst und 1704 brannten die Gruben sogar ab.Man drang wohl später noch mehrmals in die Bergtiefen ein,muߴßte jedoch 1725 infolge Wasserschwall den Bau zur Gänze einstellen.Bis zur dieser Zeit war etwa für 6.000 Thaler damaligen Wertes an Silber und Kupfer nach Prag und Kuttenberg abgeliefert und fernerhin auch Arsenikkies(?) zu Tage geführt worden.Als man es abermals 1858 versuchte,das Bergwerk wieder in Betrieb zu setzen,machte ein Wolkenbruch am 1.August und eine Lawine im folgenden Winter alle begonnenen Vorarbeiten zunichte.Viele Jahre blieben die verfallenen und versch?n Stollen mit zerbr?lndem Mauerwerk die einzigen Zeugen des Bergbaues,bis derselbe 1908 abermals aufgenommen wurde und mit neuesten Maschinen noch heute betrieben wird.Das Tal des Langen Grundes,dessen hinterste Baudengruppen den Namen Alt St.Peter f?st ringsum von hohen Berglehnen eingeschloߥn.Im S?ie Planur,der Heuschober und der Plattenberg,im Osten die drei Kammeln mit der Eisenkoppe und dem Hochwiesenberge,im Norden der Ziegenr?Es bietet mit seinen malerischen H䵳ergruppen ein alpines Bild stillen Bergfriedens.Die Ebnung des Tales gegen Spindelm?ird Klausengrundboden genannt,der zur Elbe flieߥnde Bach Klausenwasser.In fr? Zeiten wurde n䭬ich bei hohem Wasserstande hier wie auch andernorts im Gebirge das "Holzschwemmen" ausge?er auch in wasser䲭eren B䣨en konnte"gefl? werden,nachdem das Wasser durch Schleusenwerke,sogennante"Klausen",zur Stauung gebracht worden war.Eine kleine Klause wurde"Kl䵳el" genannt.Danach erhielt der von der Planur zur Michelm?n die Elbe herabflieߥnde Kl䵳elbach seine Bezeichnung.Mit den "Flieߢeilen",sichelf?ge Eisenhaken an langen Stangen,stieߠman die am Ufer oder Felsgestein h䮧en bleibenden Baumst䭭e wieder in die str?de Flut zur?.Peter hatte 1908 genau 276 deutsche Einwohner in 42 Häusern.

Weitere Baudengruppen/D?r/Siedlungen folgen demn䣨st

Bauden auf dem Weg zum Spindlerpass im Winter

Ochsengraben

thront auf waldiger H?am linken Ufer des mit starkem Gef䬬e das Engtal durchrauschenden Elbflusses.Von ?m,durch reichliche D? ertragreichen,zur Elbe m䟩g steil abfallenden Wiesengel䮤e umgeben,erscheinen die nach Baudenart zerstreuten h?rnen Wohnst䴴en,von Westen gesehen,an den nadeldunklen Abh䮧en des Haidelberges,des Riebsteines und des Klausenberges wie Krippenh䵳chen.Die Ausdehnung des Gemeindegebietes ist trotz der geringen H䵳erzahl eine betr䣨tliche;denn daselbe reicht vom sogenannten(Sperber-)Floss im S?en bis fast zur Geiergucke und dem Heuschober im Nordosten sowie vom Haidelberge im S?n bis nahe an die H䵳er von Spindelm?nd Krausebauden im Nordwesten.Eine bequeme Wegverbindung erm?cht es,vom erw䨮ten Floߠim S?n etwa 3 Stunden die zur Gemeinde geh?en Ortsteile: Unterbauden,Kuckukh䵳er,Oberbauden,Riebeisen,Planur,Pantenberg und Keilbauden zu durchwandern.Kommt man von Hackelsdorf ,also von Osten,so ber?an in 1 1/2 Stunden wieder die Ortsteile:Leierh䵳er,Klauselbauden und Tafelbauden.Umgrenzt wird die Gemeinde im Norden von Spindelm?m Osten von Pommerndorf,im S?n von Hackelsdorf,im S?en von Vorder-und im Nordwesten von Hinter Krausebauden.Die Grenzlinie zieht von der Elbe an deren linken Ufer nach Osten am Tafelbache in einer Waldschneisse empor zum Planur,wendet sich auf der H?zu den Schippeln(1179m),sowie zum Heuschober und Plattenberge,von wo sie mit der Bezirksgrenze nach S?is zur Ladung(1350m) l䵦t und dann zu den Quellen des Keilbaches nach Westen strebt,mit welchem Wasserlaufe sie (bis zum Talpunkte 828m) weitergeht,um hernach im S?er sch? Lahn zur Quelle des Sperberflosses hinanzuklimmen und mit genannten Bergwasser die Elbklemme zu gewinnen,von wo sie am Elblaufe aufw䲴s zieht.Talauf und talab f?im Gebiete von Ochsengraben viele teils ?ntliche,teils von der Herrschaft Hohenelbe zur Ben? freigegebene sch?Privatwege und durchschneiden die malerisch gelegene Ortsteile,zwischen denen sie durch herrlichen Forst dahinziehen,in dem das Hochwild sein Heim hat.Besonders malerisch wirkt das Ortsbild von Hackelsdorf aus auf dem Beschauer.Den Namen der Gemeinde erkl䲴 die Sage auf zweifache Art.Nach der einen Deutung bestand daselbst ehedem an der Stelle eines noch gegenw䲴igen stehenden Hauses ein herschafftlicher Stall f?ge Ochsen,bei welchem sich auch die Wohnung f? W䲴er der Tiere befand.Pr䣨tige Hutweide war vorhanden.Im Laufe der Zeit siedelten sich noch mehr deutsche Leute daselbst an und so blieb der Ort der bisher ?e Name Ochsengraben.Nach anderer m?hen ܢerlieferung soll sich vor vielen hundert Jahren gelegentlich eines Kriegszuges daselbst eine gr?e Menge Soldaten aufgehalten haben.da es damals in der Gegend noch keine Bewohner gab ,f? die Krieger auf ihren Z?ebensmittel selber mit,unter anderem auch Schlachtochsen,die in dem Graben unter dem jetzigen Hause Nr.37 untergebracht wurden.Davon erhiehlt dieser Graben die Bezeichnung "Ochsengraben",die sich auf die sp䴥re daselbst entstande Ansiedlung ?ug.Das Wappen der Gemeinde ist die Sonne ,wahrscheinlich daselbst ,weil der Ort den gr?n Teil des Tages von deren warmen Strahlen beschienen wird.Daher fasste man auch vor Jahren den Plan,den Ortsnamen in die wohlklingende Bennenung"Sonnenberg" umzuwandeln,welches Bestreben aber durch die Schwierigkeiten in Steuersachen,Grundbuch und heimatzust䮤igkeit scheiterte.1915 lebten in Ochsengraben 596 Einwohner in 82 H䵳er. 

Kolonie Bronsdorf im schlesischen Riesengebirge (Gemeinde Seidorf-Giersdorf)

Bronsdorf,war fr?inmal eines der gr?en D?r im Hirschberger Tal bis ein Hochwasser im 16.Jahrhundert den Ort bis auf die heutige Kolonie zerst?hat.Es hatte sogar eine Kirche,sie stand dort,wo heute noch ein groߥr freier Platz ist und der Kirchenplan genannt wurde.Die wenigen H䵳er die das Hochwasser ?anden hatten,wurden aufgeteilt und kamen teils zu Giersdorf und teils zu Seidorf.Die Tannenbaude z.B geh? zur Gemeinde Giersdorf,steuerlich und als auch kirchlich.Die Max-Heinzelstein Baude und die F?erei geh?n zu Seidorf.Begrenzt wurde Bronsdorf von den nahegelegenen Baberh䵳er und den Schaffgottschen W䬤ern.Arbeit fanden die M䮮er im Walde oder auf dem Bau.Jeder hatte etwas Landwirtschaft,und es waren in fast jedem Haus Zimmer an G䳴e zu vermieten.Auch waren etliche neue H䵳er entstanden.Lebensmittel wurden von Giersdorf und Seidorf geliefet.Zwei Gew䳳er durchflossen den Ort Bronsdorf.Das Rote Wasser ,das in die Giersdorfer Teiche floss,und der M?ben,der in die B䣨elwasser floss.Zwei Hauptstrassen f? durch den Ort,einmal die B䣨elstrasse,die nach Giersdorf f?und von Seidorf her die Neue Strasse,die zur Brotbaude f?Diese Strecke befuhr auch der Bus nach Hirschberg.Spazierwege f? zu den nahgelegenen Raschkenh䵳ern,Gutenbrunn und zur Annenkapelle,nach Hainberg mit Hainbergh?nd zum Predigerstein

Klinge (Gemeinde Jungbuch im Aupatal)

Im Ring der Sch?iten des Riesengebirges lag im "Goldenen Rehorn"umkr䮺t von lieblichen W䬤ern und Fluren ein wahrhaft reizendes Idyll-die Ortschaft Klinge am Klingenwasser oder Altwasser genannt.Sie grenzte im Norden an Glasendorf,im Westen an Talseifen,im Osten an Trautenbach und im S?n die Gemeinde Jungbuch-Tr?sser,mit der sie auch kommunal und kirchlich verbunden war.Schulisch war der Ort nach Glasendorf zugeh?.Nach einer amtlichen Statistik aus dem Jahre 1930 z䨬te Klinge 18 H䵳er und 86 Einwohner.Mittelpunkt des Wirtschaftlichen Lebens vor dem Ersten Weltkrieg war eine Dampfm?it S䧥werk und Dachschindedlerzeugung.Die Gr? von Klinge wird auf ein sehr altes Goldbergwerk mit Pochwerk zur??arscheinlich r?er Ortsname "Klinge"vom"Klingen",das beim Pochen des Gesteins weithin zuh? war.Da die Ausbeute jedoch zu gering war wurde 1772 das ganze Werk aufgelassen und das Pochwerk 1781 abgetragen.Klinge wurde eine beliebte Sommerfrische-Bahnstation f?nge war die Station Jungbuch-Tr?sser.Die Vertreibung 1946 verstreute die Bewohner in alle Himmelsrichtungen-meistens aber nach Bayern.

 

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