Bekannte Bauden im Riesengebirge
Die Bauden (Berggasthäuser) im Riesengebirge:
Sie stellen eine besondere, nirgends sonst gleich stark ausgeprägte Eigenart des Riesengebirges dar; Es sind viele Hundert von Einzelhäusern, die über die Kämme und Abhänge des ganzen Gebirges verstreut sind und meist dem Feriengast eine behagliches Heim und besonders im Winter ein vorzügliches Standqaurtier für den Skilauf boten. Das gemütliche Baudenleben erinnerte an das Hüttenleben in den Ostalpen. Die grossen Kammbauden waren wie erstklassige Hotels eingerichtet bei enstprechenden Preisen, wobei noch die erheblichen Transportkosten für Waren und Lebensmittel zu berücksichtigen waren. Die Mehrzahl der Bauden liegt auf böhmischer Seite; sie wurden bis zur Vertreibung grösstenteils von Deutschböhmen bewirtschaftet(böhmische Küche) und waren meist einfach behaglich, verschiedentlich auch mit modernen Komfort ausgestattet.
Wiesenbaude (1410 m)
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älteste Baude im Riesengebirge(1625 errichtet).4 Km westlich der Schnee-
koppe,auf der Hochfläche der"weissen Wiese" auf dem Gebirgskamm gelegen.Verdankt seine Entstehung der damaligen Viehwirtschaft-ursprünglich als Gastwirtschaft benutzt.Die Wiesenbaude war lange zeit die einzig massive Baude im Riesengebirge. Hier gab es Sportausrüstungen/Veranstaltungen,Besitzer:W.und J.Holmann,Christoph Häring,Gebrüder Bönsch und zuletzt die Brüder Bönsch.Sehenswert war eine Sammlung ausgestopfter Vögel in der Wiesenbaude.1938 ist die Wiesenbaude abgebrannt,der Krieg verhinderte einen neuen Monumentalbau.Heute ist die Baude wieder bewirtschaftet und ist wie damals ein beliebtes Ausflugsziel.
Hampelbaude(1258m)
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auch Hampelsbaude genannt.Lag am dem "Schlesingschen Wege" Hohenelbe-Seidorf.Die ersten Bezeichnungen f? bekannte alte Baude:"Brethers Haus",Danielsbaude an dem Seifenberg","Tanlabaude"-meistens nach den Besitzern genannt.Samuel Breter war von 1700 bis 1740 Wirt.Oberhalb des Kleinen Teiches am Westabhang
der Seifenlehne gelegen.Hier wurde früher der Schlüssel aufbewahrt für
Schneekoppen Kapelle.Sie war Nachtquatier der Koppenbesteiger-daher hiess
sie auch"Koppenbaude".1906 nach Brand neu erbaut.Der letzte Besitzer war Otto Krauß,Krummhübel,berühmtester Gast der Baude-Johann Wolfgang Goethe 1790
Riesenbaude(1294m)
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Berggasthof auf der böhmischen Seite des Riesengebirgskammes,an der
Kreuzung des aus dem Melzergrund heraufkommenden und in den Riesen
grund hinabführenden Weges mit dem Kammweg 1847 von Stefan Mitlöhner
erbaut.Am 4.Juli 1907 übernachtete in der Baude Karl May.1982 abgerissen.
Schlesierhaus (1400m)
Neben der Riesenbaude(Böhmen) steht das 1922, auf reichsdeutschen Boden an der verkehrsreichsten Stelle des Kammes, erbaute Schlesierhaus. Bedeutende Wintersportstation(1934 65 Betten) im Riesengebirge: u.a. eigene Rodelbahn(5 Km) nach Krummhübel.
Peterbaude (1288m)
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Oberhalb von Agnetendorf,an der 1178m hohen Mädelwiese,der grossen
Senke des mittleren Riesengebirgskammes.Von Johann Petermann 1811
erbaut(Pittermannsbaude),1887 und 1903 durch Neubauten erweitert
Schneegrubenbaude(1490m)
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1897-1898 als einer der ersten Gasthaus auf dem Kamm des westlichen
Riesengebirges errichtet. Massivbau mit siebenstöckigem Aussichtsturm.
Hinter der alten hölzernen Baude, die 1835 gestaltete Granitmasse
"Rübezahlkanzel"
Neue Schlesische Baude(1195m)
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Am Westhang des Reifträgers(1362m) auf einem weiten Wiesenplan unweit
der der Pferdekopfsteine im Quellgebiet des Zackens gelegen,wurde sie
bereits 1787 als mehrteiliger Gebäudeekomplex errichtet.
Prinz Heinrichbaude(1410m)
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Bis 1889 erbautes Gebirgshaus-1946 abgebrannt.Auf dem südlichen Riesen-
gebirgskamm,180m über dem See des Großen Teiches.Die Baude hatte
Medaillionsreliefe des Prinzen Heinrich von Preussen an der Stirnseite
der Aussichtsrampe.Prinz Heinrich wohnte im Schloss in Erdmannsdorf.Im
Winter wurden auf der Baude Norwegische Skilehrer beschäfigt.Letzter
Besitzer:Rudolf Korseck/Krummhübel
Schlingelbaude (1067m)
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Gebirgsgasthaus oberhalb von Brückenberg/Krummhübel, neben der alten
Baude aus dem 18Jhr.errichtet.Der aus dem Lomnitztal zur Baude führende
Weg hieß nach dem Riesengebirgsforscher J.K.E.Hoser,Hoserweg .Unterhalb der Schlingelbaude die Baude Berghänlein-ehemalige Jugendherberge.
Alte Schlesische Baude (1168m)
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Am Osthang des Reifträgers südlich ich der Kukucksteine im Quellgebiet
des Kochel gelegen,1770 erbaut und damit eine der Ältesten Gastbauden
des Gebirges
Spindlerbaude(1209m)
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Kammbaude-und Passbaude des Spindlerpasses-dem Übergang ins Schlesische
Hain.Am Fuß der Kleinen Sturmhaube gelegen.Errichtet 1824 durch Franz Spindler.1886 durch Feuer zerstört,Gegenüber steht das 1929 errichtete Jugendkammhaus Rübezahl.
Kleine Teichbaude (1195m)
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Direkt am Kleinen Teich(1183m)-90 Minuten von Krummhübel beliebte Baude
mit schönem Blick auf den Kamm.Erstmals 1670 erwähnt.1923 dann in
typischen altschlesischen Stil mit Glockenturm umgebaut.1891 kaufte
sie Karl Häring der sie ausbaute-letzte Besitzer:Familie Paul Haase.
Elbfallbaude (1284m)
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ab 1878 als feste Holzbaude am berühmten Elbfall errichtet-eingerahmt
zwischen Kesselkoppe und Hohes Rad.Gehörte zu Spindelmühle und ag inmitten
eines herrlichen Skigebietes.Letzter Inhaber:Gerda Hahn-Aufstieg von
Spindelmühle durch den herrlichen Elbgrund zur Baude ca 3 Stunden.1965 abgebrannt und wiederaufgebaut.
Wosseckerbaude (1222m)
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im Quellgebiet der Elbe unterhalb des Reifträgers(1362m).Aufstieg von
Harrachsdorf ca. 2 Std 30 Minuten.Bekannter Besitzer war Franz Endler.1688 Almhütte des Wittkowitzers Pleißler,1770 zu Sahlenbach mit der Hausnummer 1-ab 1890 zur Gastbaude ausgebaut.
Jugendkammhaus Rübezahl(1240m)
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Jugendherberge am Spindlerpass-1929 für 20000 Reichsmark erbaut.300
Betten,moderne Einrichtung.Zur Gemeinde Hain gehörendd-Herbergsvater:
Rudolf Dobras.Eine der meistbesuchtesten deutschen Jugendherbergen.Das
"Rübezahlhaus" hatte 1932 schon 27334Übernachtungen.Die Jugendlichen
wanderten von Obergiersdorf(Endpunkt der Hirschberger Talbahn) in ca
2 Stunden zum Jugendkammhaus hinauf.
Riesenbaude mit Schneekoppe
Kaffeebaude (730m) --------------------------------- In Ober Krummhübel Hausnummer 100.Vor Wolfshau als Nachfolger des Linkhäusel Nr 100 als Kaffeebaude 1926 neu errichtet.Schön liebevoll eingerichtetes Ausflugslokal mit 200 Sitzplätzen.Besitzer der Landwirt und Altertumsmaler Carl Hampel.Sehr sehenswerte Inneneinrichtung,typischer Schlesischer Baudenstil
Zackelfallbaude (846m)------------------------------Die Zackelfallbaude am Zackelfall in Ober-Schreiberhau war Mittelpunkt des Wintersports in Schreiberhau.Hier gab es u.a die schöne bekannte Bobbahn mit Personenaufzug von 1250m Länge und eine doppelgleisige Rodelbahn von 5000m Gesamtlänge.Herrlich war die Aussicht in den Klamm und auf den Zackelfall(843m,27m fall) sowie in das Hirschberger Tal.Als Berghotel hatte die Baude 1928 rund 31 Betten in 16 Zimmern anzubieten.Die beliebte Zackelfallbaude ist 1986 abgebrannt.
Hofbaude (1140m)--------------------------------- Die zu Rochlitz an der Iser gehörende und in herrlicher Lage am Wolfskamme stehende Hofbaude wurde 1707/1708 durch die Familie Schier gegründet.Die sogenannten Sahlenbacher Hofbauden lagen sehr zentral im westlichen Riesengebirge.1893 brannte die Baude ab und die Brandstelle kaufte Graf Harrach.Nach der Grundstücksreform 1921 wurde die Hofbaude an eine tschechische Familie verpachtet.Einer der bekanntesten Gäste war Eduard Benes der die Vertreibung der deutschen mit organisierte.
Schlesische Grenzbaude(1050m)
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Die Grenzbauden ziehen sich an beiden Seite der Böhmisch-Schlesischen Grenze entlang,die Schlesische Grezbauden war in Besitz von Jgn.Tippelt,Bahnstation war Schmiedeberg oder Dittersbach,sie hatte modernsten Kompfort,Zentralheitzung und 1935 genau 20 Betten,Tippelt gehörte auch die Tippeltbaude,nach Schmiedeberg Rodelbahn und Hörnerschlittenbahn
Teichmannbaude (843m)-------------------------------------Die 1913 errichtete Baude in Ober-Krummhübel war der Mittelpunkt des Wintersportes in Krummhübel.Hier standen u.a Sprungschanzen.Hier konnte man große Ski-Asse wie Günther Meergans bewundern.Die Teichmannbaude,die zu Brückenberg gehörte war trotz ihrer Größe wegen ihrer gemütlichen Baudenatmosphäre beliebt.Als Berghotel(Besitzer 1930:Friedrich Langer) hatte sie 106 Betten in 70 Zimmer anzubieten.Die nebenan gelegene,fast 200 Jahre alte Schnurrbartbaude ist abgebrannt und 1923 als Nebenhaus der Teichmannbaude neu erbaut worden.
Fuchsbergbaude (1233m)--------------------------------------------Die bei Wanderern beliebte und 1862 errichtete Fuchsbergbaude ist 1948 abgebrannt.Von Johannisbad konnte man über die Schwarzschlagbauden und Töpferbauden zum Fuchsberg(1363m) gelangen.Einer der letzten Besitzer dieser Baude war Johann Fischer,der 20 Jahre auf der Wiesenbaude war,und damals ein guter Berater in allen touristischen und sportlichen Angelegenheiten war.Früher starker Wintersportverkehr rund um die Fuchsbergbaude die 1928 rund 50 Betten in 25 Zimmer stellte.
Hoffmannsbaude (797m)---------------------------------------Die 100 Jahre alte Hoffmannsbaude gehörte zu Schwarzenberg und war einst im Besitz von Lambert Erlebach,dem ätesten Sohn des berühmten Elbfallers.Die Baude liegt verkehrsgünstig zwischen Schwarzenthal und Johannisbad,wo der Weg unmittelbar in den Kurpark mündet-In ihrer Nähe liegen lohnende Ausflugsziele wie die Ladigbaude und die Goldene Aussicht bei Polkendorf oder das Berghotel bei den Sokolbauden und der benachbarten Schwarzschlagbaude.
Brodbaude (820m)-------------------------------------- Gehörte zum Ort Seidorf.Auf einem Art Pass auf dem Wege zu Schneekoppe gelegen(Von Seidorf in ca.6Stunden).Bereits 1668 gegründet und damit eine der Ältesten Bauden im Schlesischen Gebiet.Sie erfreute sich Jahrzehnte als Gast- und Logierhaus großer Beliebtheit.Von Hier konnte man in nur 15 Minuten zur Brückenberger Kirche Wang wandern.Besitzer 1930:Julius Schmidt(Brückenberg)
Reifträgerbaude (1103m) --------------------------------- Bergbaude des"Schreiberhauer"Berges Reifträger(1362m).Die Baude wurde als Ersatz für tschechisch gewordene Wossekerbaude erst in den Zwanziger Jahren errichtet(1921/1922).Besitzer war die Familie Franz Endler,1968 ist das unter dem ebenfalls bekannten Namen"Deutschböhmerhaus" abgebrannt-mittlerweile wiederaufgebaut.Von der Baude prachtvoller Rundblick ins Hirschberger Tal und auf das Isergebirge.Prächtiges Skigelände und Rodelbahn bis Schreiberhau.
Adolfbaude(1200 m)------------------------------------Gehörte zu den Spindlerpassbauden-1814 schuf sie Ortsrichter Franz Spindler.Durch Kauf ging sie 1876 in den Besitz der bekannten Baudenfamilie Adolf über Nach der Vertreibung im Allgäu angesiedelt.Die Adolfbaude liegt am Südfuß der Kleinen Sturmhaube,hier wuchsen Enzian und Blaubeeren.Über 100 Betten hatte die Adolfsbaude anzubieten
Rennerbaude(1400m)-----------------------------------------Zwischen 1795 und 1797 als Sommerbaude errichtet.Auf der Weiߥn Wiese rund 25 Minuten entfernt von der Wiesenbaude gelegen.Einige Besitzer der Rennerbaude waren:August und Ignatz Renner,Buchberger und zuletzt die Brüder Bönsch.Die Baude gehörte zu Spindelmühle und hatte die Hausnummer 82.1928 hatte sie 27 Zimmer mit 60 Betten anzubieten.1938 von den Tschechen niedergebrannt.
Martinsbaude(1300m)---------------------------------Unterhalb der Großen Sturmhaube als eine der älesten Bauden 1624 durch die Böhmischen Grafen Harrach errichtet.Herrliches Skiparadies-Spindelmühle ? km und die Elbquellen von hier in 2,5 km Entfernung.Hier gab es eine 4 Km lange Rodelbahn und Ski-Abfahrtstrecken-herrvoragende Baudenwirtschaft.Zuletzt den Gebr.Hollmann gehörend den Besitzer der Leierbaude.Um die Martinsbaude ragt sich eine bekannte Sage-Rübezahl soll hier u.a. 2 Bradlerjungen in sein Geisterreich entführt haben....
Weißwassergrundbaude(990m)------------------------am Ende des romantischen Weiwassergrundtales.Die erste Baude wurde 1835 als östlichste der Spindlerbauden errichtet.Aufgrund der extremen Lawinengefahr im Winter verlegte man die Baude unterhalb des Ziegenrücken.Letzter Besitzer Wenzel Hollmann(HsNr. 176 Spindelm?Im Weißß·assergrundtal gab es noch die Mädelstegbaude und die Scharfbaude(1100m,gehörte schon zu Petzer-Töpferbaude Nr.7,letzter Besitzer: Wenzel Scharf)
Scharfbaude(1100m)-----------------------Die Scharfbaude gehörte zu Petzer und letzter Besitzer war Wenzel Scharf.Sie ist wahrscheinlich 1740 auf der Teufelswiese erbaut worden,in welchem Johann Erlebach der Bau einer Wohnung mit Stallung auf dem in Zins stehenden genannten Hochwiesengelände gestattet wurde.Später gehörte die Baude Vinzenz Hollmann der sie 1910 den Brüder Bönsch von der Wiesenbaude verkaufte.Diese benutzen diese zur Unterbringung ihres Viehbestandes.Auch richteten sie eine eigene Bäckerei in der Scharfbaude ein.
Max-Heinzelstein-Baude(720m)------------------------------Die Max Heinzelsteinbaude gehörte dem Hohenelber Besitzer August Erben.Benannt nach dem schlesischen Dichter Max Heinzel.Pöstlich gehörte sie zu Brückenberg,vom Fernruf her zu Arnsdorf.Die Baude lag in der Kolonie Bronsdorf.Brondorf war früher einmal ein grosses Dorf im Hirschberger Tal gewesen es lag günstig zwischen Seidorf und Giersdorf.Von Bronsdorf führte der Hauptweg auf die Schneekoppe.Besitzer August Erben ist noch 1945 gefallen-seine Familie siedelte nach der schlimmen Vertreibung 1946 im Emsland.
Dachsbaude(500m)-----------------------Die Dachsbaude lag am Bahnhof Nieder-Schreiberhau und war im Besitz von Gottfried Christoph,Telefonnumer Schreiberhau 185,Sie hatte einen herrlichen Garten und bot ein Rundblick ins Hirschberger Tal und Auf das Hochgebirge,Autogarage,moderne Zimmer.Ein Kurweg von 2600 m Länge führte zum Kochelfall,bei der Dachsbaude enstanden zuletzt grosse Sprungschanzen
Lindenschänke in Hain(400m)-----------------------Im Ort Hain im Riesengebirge lag eines der bekanntesten Gasthäuser des Riesengebirges.Die Lindenschänke in der Hauptstraße 57,Besitzer war 1935 Amand Klannt.Hain lag mitten im Gebirge und hatte ca.700 Einwohner.Die Lindenschänke hatte 16 Betten anzubieten.
Paßkretscham in Schmiedeberg(713m)-----------------------Lag in Ober-Schmiedeberg,Liebauer Strasse 68,1930 war der Gastwirt Hans Gräßer.Höchstes Haus in Schmiedeberg,jenseits des Passes lag die Schillerbaude,vom Paßkretscham mit 18 Betten schöne Wanderung hoch zu den Grenzbauden.Auch neue Autostrasse vom Schmiederberger Paß.Postbus Haltestelle.
Goderbaude(900m)-----------------------Zu den böhmischen Grenzbauden(ca 1050m) gehörend,vielbesuchte Baude mit eigenem Ski-Übungsgelände.Bester Tourenstützpunkt für das Östliche Riesengebirge,Besitzer 1935: Stefan Hofer,50 Betten,Übergang nach Deutschland zu den Schlesischen Grenzbauden.
Neue Erlebachbaude(1150m)------------------------------Am Fuße der Kleinen Sturmhaube in nächster Nähe der Spindlerbaude(ca.8 Minuten entfernt) gelegen.Besitzerin Gabrielle Ganser(geb.Erlebach)-Die Neue Erlebachbaude nannte sich ab 1936 Gabibaude(Spindelmühle Haus Nr.112).Daneben die Alte Erlebachbaude die samt Vorgänger schon seit 1784 bestand und damit die älteste Baude der Spindlerbauden war.Die Erlebachs sind vor Jahrhunderten aus der Schweiz ins Riesengebirge gekommen.Die letzte Besitzerin(offiziel Spindelmühle aus Nr.109) Karolina Erlebach starb 1946 nach Gewalteinwirkung.Herrvoragendes Skigebiet.

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