sklavin_k_mag

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Ja, meine Grenzen kenne ich mittlerweile ganz genau. Und: ich bin mir ganz sicher, dass ich niemals geneigt sein werde, diese zu durchbrechen.

Zum Einen habe ich eine tierische Angst vor Strom. Ich fasse noch nicht einmal eine Batterie an beiden Enden an, weil dann ein Strom fließen könnte.

Strom löst bei mir also kein angenehmes, na, sagen wir, Spannungsgefühl aus, sondern Angst. Und Angst ist keine gute Begleiterin beim Spielen.

Weiterhin finde ich - ich entschuldige mich im Vorfeld bei allen, die darauf stehen - Fäkalspiele ziemlich eklig.

Diese Art der Erleichterung ist für mich absolute Privatsache.

Wir haben diese Art des Spielens nie ausprobiert, aber wahrscheinlich würde ich, sollten wir dieses einmal tun, postwendend über´m Klo hängen und kotzen.

Nadelspiele mag ich auch nicht besonders. Diese Spielart haben wir einmal probiert. Im Nachhinein fand ich´s jedoch nicht so prickelnd. Nicht, dass ich Angst vor Spritzen hätte. Ich bin die Letzte, die beim Arzt bei der Blutabnahme umfällt. Aber es bringt mir nichts. Ich mag diesen picksenden Schmerz nicht.

Allerdings mag ich Schmerz, ja, dass kann ich wohl so sagen.

Ich kann mir nicht vorstellen, mit einem Partner zusammenzuleben, dem ausschließlich was an Blümchensex liegt. Nur Kuscheln, Streicheln, zärtlich sein...nein, damit kann ich nichts anfangen.

Nicht, dass ich gestreichelt werden nicht mag. Ganz im Gegenteil! Aber ausschließlich? Nein! Dabei würde ich emotional verhungern.

Das Erleben von Schmerz ist mir wichtig. Nicht immer und nicht immer in derselben Intensität. Das ist tagesform-abhängig. Doch aus Schmerz ziehe ich einen Großteil meines Lustgewinns.

So mag ich es ungemein, wenn mein Master sich etwas härter meinen Nippeln widmet, bevorzugt mit Klammern, an denen möglicherweise auch noch Gewichte befestigt werden. Gewichte an meinem Schmuck angebracht können auch sehr reizvoll sein.

Ebenso mag ich es sehr, wenn ich gefesselt werde, so gefesselt, dass ich mich nicht mehr "wehren" kann. Denn es kann vorkommen, dass ich es beim Spielen auf kleine Machtspielchen ankommen lasse. Dann muß mein Master schon zusehen, dass ich mich nicht mehr rühren kann. Ich habe lange Zeit Kraftsport betrieben - leider sieht man das heute nur noch im Ansat - aber ich habe immer noch recht viel Kraft.

Was mich beim Fesseln insbesonde anregt, ist das Gefühl, "wehrlos" zu sein und das, was mein Master sich vorgenommen hat, "aushalten zu müssen".

Was ich auch hin und wieder als recht spannend empfinde, ist, wenn mein Master meinen Po haut. Wir haben eine ansehnliche Kollektion an Peitschen. Jedoch möchte ich nicht so gehauen werden, dass Blut fließt. Das mag ich nicht. Doch auch so ist anschließend das Gefühl beim Sitzen sehr reizvoll.

Ein ähnliches Gefühl im übrigen hinterlassen Brennesseln. Sehr nett.

Na ja, ich könnte diese Liste der körperlichen Reize noch weiterführen, aber irgendwie ist alles schon mal ge- und beschrieben worden.

Was ich jedoch besonders gerne mag, ist, dass mein Master durch mich und mit mir Spaß hat. Sicherlich möchte ich auch etwas vom Spielen haben, klar, aber sein Spaß steht für mich im Vordergrund.

Außerdem darf ich manchmal gar keinen Spaß haben (grins).

Psychologische Spiele können auch sehr nett sein, wenn sie meinen Kopf anregen. Doch gerade das ist nicht immer einfach. Woher soll mein Master wissen, welchen Ton ich gerade hören möchte oder welcher Satz gerade nicht gut ist. Auf der anderen Seite kennt er mich lange genug. Ok, auch f. Doms ist es nicht immer einfach. Aber hat das jemand behauptet? 

Ebenso mag ich es, mich devot verhalten zu müssen. Aber das ist mehr eine Sache für den Kopf - Kopfkino sozusagen.

Sicherlich hat mein Master auch mir die überhaus berühmte Demutshaltung beigebracht. Sicherlich schlage auch ich die Augen nieder, wenn mein Master es wünscht. Und: sicherlich biete auch ich meinem Master meinen Po an, wenn ihm danach ist.

Eine meine aufregendsten Phantasien ist die, dass mich mein Master einmal vorführt. Ich weiß ich nicht, ob ich real den Mut dazu hätte, aber in meinen Gedanken macht mich diese Vorstellung doch ganz schön an.

Vielleicht erzähle ich Euch einfach mal so eine meine Phantasien:

Wir waren erst letztens in Urlaub. Die meisten unserer sozialen Kontakte pflegen wir dort. So kam eines Abends ein alter Bekannter zu Besuch. Ich schreibe - und das ist tatsächlich real - gerade an einem erotischen Roman. Er sah den Laptop auf dem Tisch stehen und fragte natürlich, was ich da mache. Ein Laptop im Urlaub scheint ungewöhnlich.

Wir klärten ihn auf, es ginge um das Schreiben eines Romans mit SM-Inhalt, behielten aber Details für uns.

Dieser Bekannte schien gerne und geneingt zuzuhören.

Ich hatte meinem Master vor einiger Zeit davon erzählt, dass eine meiner Phantasien die wäre, einmal einem wissenden und interessierten Mann vorgeführt zu werden.

Mein Master und der Bekannte verabredeten sich für den nächsten Morgen.

Nun trieb meine Phantasie Blüten. Für mich war völlig klar, dass es bei dieser Verabredung um mich ging. Was würden sie bereden? Redeten sie über mich, und wenn: was redeten sie über mich?

Würde mein Master dem Bekannten vorschlagen, mich in Augenschein nehmen oder gar ausprobieren zu wollen?

Allein diese Vorstellung ließ mich erzittern.

Mein Master kam wieder, ließ sich nichts anmerken und meinte nur, wir seien beide am nächsten Morgen zum Frühstück mit dem Bekannten verabredet. Er würde uns mit seinem Sportboot abholen zu einem Frühstücks-Restaurant.

"Hola", dachte ich, "das ist aber eine feine Idee." Ich bereitete mich am nächsten Morgen entsprechend vor, vornehmlich lange und ausgiebig duschen und so.

Der Bekannte kam und wir fuhren los. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Auf der einen Seite hatte ich ein wenig Schiß, dass vielleicht das, was ich mir schon so lange vorgestellt hatte, nun tatsächlich Realität werden sollte, auf der anderen Seite dachte ich nur: "Jungs, tut es doch endlich, Mann, ich warte darauf!"

Unseren Bekannten konnte ich mir ziemlich gut in der Rolle, welche ich ihm in meiner Phantasie zugedacht hatte, vorstellen.

Ich dachte dabei an nichts Dramatisches, Kleinigkeiten eher. Doch leider gedachte mir mein Master bei dieser Fahrt nur gedanklichen Spaß zu. Es passierte außer einiger verbaler Annäherungen leider nichts.

Na ja, vielleicht ein anderesmal.

Womit ich große Schwierigkeiten habe, ist die Öffentlichkeit. Hier setze ich ebenfalls eine Grenze. Mein Master kann mich durchaus in der Öffentlichkeit den Blick niederschlagen oder die Beine leicht spreizen lassen. Niemals jedoch würde ich erlauben, das zufällig vorbeikommende Menschen ungefragt miteinbezogen werden würden. Das stellt für mich eine Provokation diesen Leute gegenüber dar, die sich in diesem Moment diese Situation nicht ausgesucht haben.

Wir haben, anders als andere, keinen Vertrag über unsere Spielarten abgeschlossen. Ich persönlich finde diese Verträge ziemlich albern. Schließlich weiß ich auch so, was meinem Master gefällt und was nicht. Und genauso weiß ich, dass er niemals ohne meine Einwilligung über meine Grenzen hinausgehen oder meine Würde verletzen würde.

Abschließend: ich bin ein wenig devot und ein wenig masochistisch. Mal ein wenig mehr hiervon, mal ein wenig mehr davon. Manchmal auch gar nichts von Beidem. Innerhalb meiner Neigung gibt es so viele Spielarten, aber auch klar gesteckte Grenzen.

Und: ich bin stolz darauf, die Sklavin meines Masters zu sein!

 

 



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