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Links zur Dominikanischen Republik
Der karibische Traum...
den findet man in der Dominikanischen Republik ganz sicher und an jeder Ecke dieses Postkartenlandes.
In (fast)jedem Land auf dieser Welt wird den Touristen erzählt, dass man gerade in diesem Land und an diesem Strand den schönsten Sonnenuntergang der Welt bewundern kann.
Nur in der Dominikanischen Republik hat uns das niemand erzählt.
Wobei sie wahrscheinlich auch recht haben – der Sonnenuntergang dort ist schön, aber es gibt wesentlich schönere.
Nur durch die stetigen – am Abend meistens böig werdenden Winde, die am Himmel jagenden Wolken und die wehenden Palmen hat man dort eine ganz besondere Stimmung.
Man sollte sich abends also einmal Zeit nehmen und sich einfach an den Strand legen – es ist ein Erlebnis.
Schöne Motive findet man in der Dominikanischen Republik genug, die Strände sind gesäumt von Palmen und das Wasser spiegelt in traumhaft schönen Farben.
Das All Inlusive Paradies der Pauschaltouristen hat jedoch viel mehr zu bieten als nur Traumstrände, tolle Hotels, Partymeilen und Palmen.
Die Urlaubsart "All inlusive" wurde jedoch ganz sicher in oder für die Dominikanische Republik erfunden.
Es gibt ganze Regionen, wie zum Beispiel an der Ostküste in Punta Cana (die landschaftlich meiner Meinung nach die schönste ist), an denen man nur All inclusive Resorts findet.
Diese sind in jedem Fall sehr weitläufig und in der Regel schön mitten in den bereits vorhandenen Palmenhainen angelegt.
Man findet dort wirklich für jeden Geschmack etwas – preisgünstige 2 bis 3 Sterne Anlagen; oder 4 bis 5 Sterne Anlagen, die wirklich mit jedem, für den Urlaub notwendigen und erdenklichen Komfort ausgestattet sind.
Wir selber sind mittlerweile auf unseren zahlreichen Reisen Fans der LTI Hotelkette (LTU) geworden. Die Anlagen findet man in den bekanntesten Ferienregionen dieser Welt. LTI Hotels sind nicht immer die nobelsten Hotels, aber mit 3 oder 4 Sternen und mit viel Liebe angelegt. Wir waren bisher in 3 LTI Hotels und schätzen die sehr freundliche, ungezwungene und liebevoll-familiäre Atmosphäre zwischen den zahlreichen Trips, die wir unternehmen.
Und Ausflugsziele gibt es eine ganze Menge in der Dominikanischen Republik.
Da dieses Land jedoch gößer ist, als wir allgemein vermuteten, kann und sollte man nicht von jeder Küste aus alles machen wollen.
Es sei denn, man hat für jeden Ausflug ein paar Hundert US Dollar übrig, dann kann man nämlich jede Ecke des Landes anfliegen - die Kleinflughäfen sind auf der Dominikanischen Republik relativ gut ausgebaut.
Aber die Verkehrsverbindungen zu Land -per Bus oder ähnlichem- sind teilweise etwas problematisch, weil große Teile des südlichen Landesteiles im Landesinneren noch nicht erschlossen sind und man immer an den Küsten entlang fahren muß, um irgendwohin zu gelangen.
Wir hatten uns vor dem Reisebeginn über eine Menge Ausflugsziele erkundigt und mussten dann feststellen, dass sich nicht alles machen liess, da unser Urlaubsbudget nicht ausreichte, um überall hin zu fliegen.
Für Ausflugswütige, so wie wir es sind, empfiehlt sich also eine umfangeiche Recherche vor dem Reiseantritt im Internet.
Wir selber haben es geschafft, in 14 Tagen fünf Ausflüge zu unternehmen. Von Punta Cana Beach aus sind wir auf die Halbinsel Samana geflogen, haben einen Tag auf der wunderschönen Insel Saona verbracht, sind in die Hauptstadt Santo Domingo gefahren, haben das Künstlerdorf Altos de Chavon besucht und einen Reitausflug mitgemacht.
Wenn man bedenkt, dass wir uns eigentlich zur Erholung gerade dieses Reiseziel rausgesucht hatten, ist dies eine Menge, aber wir haben keine Sekunde bereut.
Santo Domingo
Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik (der Kürze halber Dom Rep genannt) ist zugleich die älteste Stadt der "Neuen Welt". Hier ließ sich einstmals Christopher Kulumbus nieder und von hier aus wurde auch Amerika durch die Europäer besiedelt. Dieses geschichtsträchtige Flair beeindruckt in Santo Domingo an jeder Strassenecke und man kann, wenn man möchte, unzählige Kulturdenkmäler besuchen und bewundern. Auch für Naturliebhaber gibt es in der Stadt ein paar Dinge zu sehen : unter anderem unterirdische Süsswassergrotten und ein schönes Aquarium mit einem Unterwassertunnel, sowie einem angrenzenden kleinen Zoo.
Trotzdem gibt es in der Stadt auch einige Einkaufs- und Shoppingzentren, so dass eigentlich für alle Geschmäcker etwas geboten ist.
Jedoch gibt es in Santo Domingo direkt keinen Strand, an dem man baden kann. Deswegen ist diese Stadt nur als Ausflugsziel (das im Programm wegen seines karibischen Flairs nicht fehlen sollte) zu empfehlen, keineswegs jedoch für einen längeren Aufenthalt über ein paar Tage oder Wochen.
Isla Saona
Auf dieser Insel wurde nicht der bekannte Baccardi Werbespot gedreht. Die Baccardi Insel Cayo Levantado liegt aber auch in der Dom Rep in der Nähe der Halbinsel Samana.
Obwohl nicht so berühmt, ist Saona mindestens genau so schön.
Wer sich noch an den Werbespot erinnert : eine karibische Idylle wie auf einer kitschigen Postkarte und schneeweißer Strand mit türkisgrünem Wasser.
Da diese Inseln gerne verwechselt werden, sind beide auch dementsprechend überlaufen. Doch wen das nicht stört, erhascht auf beiden Inseln einen Blick ins Paradies.
Klasse fanden wir bei der Überfahrt nach Saona die ca. 1,5 stündige Hinfahrt mit einem Segelkatamaran (Musik, Tanz, Party und Rum natürlich inbegriffen) und dann die Rückfahrt mit einem Schnellboot. Wenn man ganz viel Glück hat (und wir hatten) dann hält dieses Speedboot in einem Naturschwimmbad - eine große Sandbank mitten im Meer, auf der man dann bis zum Bauch im Wasser steht, nach Seesternen tauchen, schnorcheln und oder etwas trinken kann. Wenn man es einrichten kann, sollte man nach Saona zwischen Dezember und März fahren, dann sieht man mit etwas Glück auch Delphine und Wale.

Samana
Die Republica Dominicana besitzt nach eigenen Angaben über 30 Millionen Palmen – gezählt hat sie natürlich niemand. Daher findet man auf der ganzen Fläche des Landes kaum einen Quadratkilometer ohne eine Palme. Die meisten gibt es jedoch ohne Zweifel auf der wildromantischen Halbinsel, die in der Nähe des berühmt-berüchtigten Bermuda Dreieckes liegt. Nach Samana kommt man praktischerweise am leichtesten mit dem Flugzeug, eine Straße wurde erst vor kurzem gebaut und ist wohl immer noch nicht ganz fertig. Eine Jeepsafari dort sollte man sich aber auf gar keinen Fall entgehen lassen - natur pur. Und so ganz nebenbei lernt man auch noch etwas über Pflanzen und deren Produkte, wie z.B. Kaffee, Kakao, Ananas, Kokos, Mango, Grapefruit und vieles andere mehr. Man kann alles anfassen und alles kosten und nebenbei eine wunderschöne Landschaft bewundern. Auch wird von der Halbinsel üblicherweise ein Abstecher auf die Baccardi Insel Cayo Levantado angeboten und ein landestypisches Essen ist auch ein Höhepunkt dieses Ausfluges.
Altos de Chavon
Dieser Ort mitten im Nichts ist ein künstlich erschaffenes Dorf.
Einer der letzten Diktatoren der Dominikanischen Republik lies in den sechziger Jahren die Künstler des Landes dieses Dorf erbauen.
Der Baustil ist dem 16. Jahrhundert nachempfunden – es gibt kein Haus, keinen Platz, keine Ecke und keine Perspektive die der anderen gleicht.
Dieser Ort hat ein ganz besonderes Flair – weswegen sich natürlich die Reichen und Schönen dort tummeln.
In der Nähe gibt es Villenviertel für alles was Rang und Namen auf dieser Welt hat – Michael Jackson besitzt dort auch eine „kleine Hütte“.
Durch die viele Prominenz und die Nähe zum angrenzenden Nobel Resort „Casa de Campo“ (die mit Sicherheit teuerste und exklusivste Ferienanlage in der Karibik) findet man dort auch eine „Zweigstelle“ der Metropolitan Opera von New York.
Dieses, zwischen 5000 und 7000 Menschen fassende Amphittheater ist auch ohne Vorstellung besuchenswert und atemberaubend – mit den Stones auf der Bühne muss es dort einfach unvergesslich sein. (Obwohl ich mal vermute, dass ich mir die Karten nie leisten könnte *g*).
Altos de Chavon kennen aber trotzdem sehr viele Menschen, ohne es zu wissen.
Das Dorf liegt auf einem Felsplateau direkt über dem Fluss Chavon.
Vom Plateau aus hat man einen traumhaften Blick auf den Fluss und der kommt einem irgendwie bekannt vor.
Das liegt ganz einfach daran, dass genau hier der Film "Apocalypse now" gedreht worden ist - die Kulisse ist einfach unverwechselbar.
Freunde und Fans dieses berühmten Filmes werden dieses sicher auf Anhieb erkennen.
Die Flussbiegung wirkt auch ohne Filmcrew, Schauspieler und Kulissen irgendwie gigantisch und grandios.
Verstärkt wird der Effekt noch durch die schnell ziehenden Wolken und die vielen – durch den letzten Hurrikan gefällten Bäume – wie kurz nach einer Schlacht.
Abschliessend kann man also sagen, dass sich ein Besuch in der Dom Rep für jeden lohnt.
Wer glaubt, dass dieses Reiseziel nur für "Partytouristen" und Strandliebhaber etwas ist, der irrt sich gewaltig.
Natürlich fliegt man dorthin zur Erholung, aber wenn nach 2, 3 oder 4 Tagen wunderschöner Strandkulisse etwas Abwechslung gewünscht wird, gibt es eine Menge zu sehen und zu entdecken (in uns steckt auf jeden Fall etwas "Kolumbus-Entdeckerblut".
