Ernährung
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Naturnahe Ernährung,
was ist das?

Was füttere ich meinem Hund?
Haben Sie sich auch schon mal Gedanken darum gemacht, was der moderne Mensch seinem Hausgenossen zum Fressen gibt? Die Zutatenliste liest sich wie ein Chemiebaukasten und egal ob Trocken- oder Dosenfutter, überall findet man Zucker bzw. Karamel.
Brauchen Hunde Zucker?
Als "Edgar" dann im Sommer 2003 eine Allergie bekam und sich Löcher in sein Fell kratzte, hatten zwei Tierärzte wiedermal nur Cortison als Lösung parat. "Das ist nur Kurzzeitcortison" bekam ich zu hören. Leider habe ich in unserer Bekanntschaft schon zu viele Hunde unter diesem Allzweckmedikament leiden und zum Teil auch sterben sehen.
Also, was tun?
Zuerst fand ich in unserer Nähe einen homöopathisch tätigen Tierarzt, der den Juckreiz mit Naturheilmitteln unterdrücken konnte. Dann lud mich eine Freundin zu einem Einführungsseminar in "Naturnahe Ernährung für Hunde" bei Frau Rahrig-Wolter hier in Mellendorf ein. Was wir an diesem Abend hörten und lernten, leuchtete uns sofort ein. Der Hund als Nachfahre des Wolfes ist ein Rohfresser. Und wir Menschen geben unseren Lieblingen abgekochtes und mit unnötigen Zusatzstoffen angereichertes Futter in den Napf. Ich habe mir daraufhin das Buch über "Naturnahe Ernährung für Hunde" von Birgit Frost (Emu-Verlag, ca. 9 €) besorgt und die Ernährung meiner Dackelbande sofort umgestellt. Zuerst haben mich die Drei etwas seltsam angesehen: "Was soll denn das sein?!" Aber probiert haben sie es doch. Und siehe da, es schmeckte ihnen.

Inzwischen freuen sie sich so dermaßen auf ihr Futter, daß sie einen Affentanz aufführen, sobald die Küchenmaschine losgeht. Es gibt jetzt jeden Tag etwas Abwechslung und das scheint meiner Rasselbande ganz besonders gut zu gefallen. Mal gibt es Geflügel, mal Rind oder Fisch. Wenn kein Apfel vorrätig ist, nehme ich eben eine Birne oder Kiwi. Heute gibt´s Körner, morgen Reis oder oder oder. Die Zubereitung dauert nicht viel länger als das Öffnen einer Dose. Zum Füllen von drei Dackelnäpfen benötige ich nur noch 10 min. Alles was man braucht steht in der Küche griffbereit. Keine Angst, wenn die ersten Häufchen etwas schleimig aussehen. Irgendwie muß der Hundekörper ja die Giftstoffe loswerden, die er über Jahre der Fertigfuttermahlzeiten gespeichert hat.

"Edgar" geht´s wieder gut und trotz seines angeborenen Herzfehlers ist der inzwischen alte Herr (geboren 1997) fit und agil. Er benötigt noch keine Herzmedikamente und spielt täglich Ball bis zum Abwinken.
So ganz nebenbei sind die Zähne der drei wieder fast ohne Zahnbelag. Auch ohne Zähneputzen oder den Einsatz eines Tierarztes. Außerdem riechen sie nicht mehr so stark nach Hund und ihr Mundgeruch ist angenehmer.
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