Was hält mich noch hier?


Langsam rinnt mein Leben

Wie der Sand durch meine Hände

Umsonst bleibt all mein Streben

Verloren in der Ewigkeit

 


 

Doch nur weil ich meinen Traum

Zu oft im Fremde Hände legte

Doch ändern kann ich es kaum

Denn jetzt ist es zu spät



Was hält mich noch hier

An diesem Ort der Dunkelheit?

Nur das Licht das deine Liebe

Mir scheinen lässt ich Ewigkeit

 


 

 Mein Schicksal welches fremdbestimmt

Verflüchtigt sich, und langsam weiter

Es ohne Halt zu Boden rinnt

Um dort unterzugehen



 

Nur ein Ziel das ich erreicht

Rechtfertigt all, das was geschehen

Die Liebe die nichts andrem gleicht

Hilft mir hier zu bestehen



(L`ame Imortelle)

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"...Schwarz aber ist die Farbe der Geborgenheit.
Schwarz ist die Erde in der das Samenkorn
wächst. Dunkel ist es im Mutterleib der das
Ungeborene schützt.
Alles Gute wächst im Dunkel bevor es stark genug
ist ins Licht zu treten..."



Ein, wie ich finde gelungenes Gedicht was ich auch im WWW gefunden habe...

Wenn man die Erde zur Größe eines Dorfes mit 100 Bewohnern verkleinern
könnte, und wenn man die Proportionen aller Menschenrassen beibehielte,
wohnten in diesem Dorf:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Personen von der westlichen Hemisphäre (Nord und Süd)
8 Afrikaner
52 Frauen
48 Männer
70 Nicht-Weiße
30 Weiße
70 Nicht-Christen
30 Christen
89 Heterosexuelle
11 Homosexuelle
6 Personen würden 59% des Reichtums der ganzen Welt besitzen, und alle
6 kämen aus den USA
80 Personen würden unterm Standard leben
70 Personen könnten nicht lesen
50 Personen wären unterernährt
1 Person wäre dem Tode nahe
1 Person wäre fast geboren

1 (wirklich nur 1) Person hätte Hochschulabschluss
1 Person würde einen Computer besitzen

Wenn man die Welt aus dieser Perspektive betrachtet, wird klar, dass
wir Akzeptanz, Verständnis und Bildung brauchen.

Auch folgendes ist interessant:
Wenn du heute mehr gesund als krank bist ... bist du glücklicher als
über 1 Million Menschen, die diese Woche nicht überleben werden. Wenn du
niemals die Gefahren eines Krieges, Einsamkeit des Gefängnisses,Torturen
oder Hunger erlebt hattest, ist  deine Lage besser als die von 500 Millionen
Menschen auf dieser Welt.

Wenn du in die Kirche gehen kannst, ohne Angst haben zu  müssen,
festgenommen, gefoltert oder getötet zu werden, hast du mehr Glück als
1 Milliarde Menschen der Welt.

Wenn du ein Dach über dem Kopf hast, Kleider, Essen im Kühlschrank und
Platz zum Schlafen, bist du reicher als 75% der Menschen
.

Wenn du Geld bei der Bank hast, und ein wenig Kleingeld in der
Geldbörse, gehörst du zu den 8% der Reichen.

Wenn deine Eltern leben und immer noch verheiratet sind ... bist du
eine echte Seltenheit.

Wenn du diese Nachricht lesen kannst, bist du doppelt  gesegnet:
Jemand denkt an dich, und noch besser - du bist glücklicher als  2
Milliarden Menschen, die gar nicht lesen können.

Arbeite, als ob du kein Geld brauchst.
Liebe, als ob dich noch nie jemand verletzt  hätte.
Tanze, als ob keiner zuguckt.
Singe, als ob keiner zuhört.
Lebe, als ob es Himmel auf Erden ist.




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Ich Kann nicht mehr


 


Liebe die man mir nicht gab

Hoffnung, die

Mir niemand schenken mag und

Hoffnungslos blieb

Auf meinem Foto

Auf das ich schrieb:

So seht doch her!

Ich kann nicht mehr



 

Zu so einem Leben

Braucht man viel, viel Lust

Doch ich isoliere mich

Immer weiter

Unbewusst

Ich schrie mich schließlich an

Dass ich nicht mehr kann!



 

Es war Nacht, eine stürmische Nacht

Als ich mitten in ihr erwacht,

Einen Ausweg gibt es nicht mehr

Träume ich noch so sehr



 

Und ich frage mich

Seit ihr noch fair?



 

Und seht doch:

Ich kann nicht mehr

Das Leben ist

Wie ein von euch erschaffenes Spiel

Das ich nicht mag,

den ich weiß vom Start an

Das ich wieder versag.

Eine Welt

Mit Krallen an den Wänden

Meine isolierte Welt

Mit schwarzen Wänden

Aus denen ich nicht mehr

Entkommen kann

Ich fiel tief

Als ich durch die Nacht rief

So seht doch he

Ich kann icht mehr



 

Mein Leben ist ein Grab

 in das niemand blickt

Nur Nachts

Ist auf dem leeren Gradstein ein

Ich kann nicht mehr



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Ein alter Mann geht vorüber

Ich war einmal ein Kind. Genau wie ihr.
Ich war ein Mann. Und jetzt bin  ich ein Greis.
Die Zeit verging. Ich bin noch immer hier
Und möchte gern  vergessen, was ich weiß.
Ich war ein Kind. Ein Mann. Nun bin ich  mürbe.
Wer lange lebt, hat eines Tags genug.
Ich hätte nichts dagegen,  wenn ich stürbe.
Ich bin so müde. Andre nennen's klug.

Ach, ich sah manches Stück im Welttheater.
Ich war einmal ein Kind, wie ihr es seid.
Ich war einmal ein Mann. Ein Freund. Ein Vater.
Und meistens war es schade um die Zeit...
Ich könnte euch verschiedenes erzählen,
Was  nicht in euren Lesebüchern steht.
Geschichten, welche im Geschichtsbuch  fehlen,
Sind immer die, um die sich alles dreht.
Wir hatten Krieg. Wir  sahen, wie er war.
Wir litten Not und sah'n, wie sie entstand.
Die großen Lügen wurden offenbar.
Ich hab' ein paar der Lügner gut gekannt.

Ja, ich sah manches Stück im Welttheater.
Ums Eintrittsgeld tut's mir noch heute leid.
Ich war ein Kind. Ein Mann. Ein Freund. Ein Vater.
Und  meistens war es schade um die Zeit...

Wir hofften. Doch die Hoffnung war vermessen.
Und die Vernunft blieb wie ein Stern entfernt.
Die nach uns kamen, hatten schnell vergessen.
Die nach uns kamen, hatten nichts gelernt.
Sie hatten Krieg. Sie sahen, wie er  war.
Sie litten Not und sah'n, wie sie entstand.
Die großen Lügen wurden  offenbar.
Die großen Lügen werden nie erkannt.

Und nun kommt ihr. Ich kann euch nichts vererben:
Macht, was ihr wollt.  Doch merkt euch dieses Wort:
Vernunft muß sich ein jeder selbst erwerben,
Und nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort.
Die Welt besteht aus Neid. Und Streit. Und Leid.
Und meistens ist es schade um die Zeit.

Erich Kästner

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TOD EINER UNSCHULDIGEN

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte.

Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.

Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami,  auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast.

Die Party geht langsam zu Ende, Mami,  und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause
kommen würde:

aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein.

Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller
Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der
andere sei betrunken.

Und nun bin  ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell.

Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das  meiste ist von mir.

Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich  habe wirklich nichts
getrunken.

Es waren die anderen, Mami, die haben  einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami.

Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben  ruinieren.

Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum,

und  ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er  nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer
sein.

Und wenn ich dann  im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf  meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht  trinken und dann fahren.

Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große  Angst.

Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier  fortgehe:

Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die
sterben muss?





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