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So jetzt will ich euch mal was üba das beste Stadion der Welt erzählen:

Das attraktive Erscheinungsbild der BayArena wird primär von den Materialien Kunststoff, Glas, Stahl und Beton geprägt.

Allein 15.300 Kubikmeter Stahlbeton und 1.800 Tonnen Stahl wurden im Laufe der letzten Jahre zur Modernisierung verwendet. Die einzelnen Stufen der Tribünen bestehen beispielsweis aus 13 Meter langen Fertigteilen, die insgesamt eine Länge von 18,3 Kilometern ergeben.

Bei der 30.000 Quadratmeter großen Dacheindeckung stellte sich den Planern die Aufgabe, ein Material zu finden, das den Zuschauerraum nicht verdunkelt, die Besucher aber trotzdem vor widrigen Wetterbedingungen schützt.

Die Wahl fiel auf kaltverformte Stegdoppelplatten aus Makrolon.


Dieses witterungsbeständige und lichtdurchlässige Material aus dem Hause der Bayer AG verhindert die Schattenbildungen auf dem Spielfeld.

Außerdem hat es eine gute Schlagzähigkeit und ist somit hagelresistent. Zu diesen zahlreichen positiven Eigenschaften kommt eine günstige Klassifizierung im Bereich Brandschutz.

Eines der wichtigsten Elemente in der BayArena ist natürlich der Rasen.

Er kann im Zweifelsfall über Sieg oder Niederlage einer Mannschaft entscheiden und muss deshalb härtesten Beanspruchungen standhalten. Als Grundlage für eine optimale Verwurzelung und Scherfestigkeit dient deshalb ein spezielles Gemisch aus Sand und Lava.

Für die richtig dosierte Bewässerung dieser Kombination sorgt eine vollautomatische Mehrkopfberegnungsanlage, die mit Brunnenwasser gespeist wird. Weiterhin sind Regolen zur optimalen Regenwasserführung der Dachentwässerung angelegt worden, die das anfallende Regenwasser ebenfalls in den Kreislauf der Beregnungsanlage führt.

Ein umfangreiches Drainagesystem für die Spielfeldentwässerung komplettiert mit sechs Fettabscheideanlagen sowie dem Brauchwasseranschluss an den Mischwasserkanal das Entsorgungskonzept.

An kalten Tagen sorgt eine Rasenheizung, die eine Durchschnittstemperatur von 16-24 °C erzeugt, auch bei Minusgraden für die Bespielbarkeit des Platzes. Für dieses System wurde ein 30 Kilometer langes Rohrsystem verlegt. Während der Spielpausen im Winter bleibt sie außer Betrieb und wird je nach Witterungslage rechtzeitig zum Spielbeginn in Gang gesetzt.

Die Beleuchtung und damit die Sicht auf das Spielfeld wird durch vier symmetrisch angeordnet, 45 Meter hohe Flutlichtmasten gewährleistet. Auf diesen Masten sind insgesamt 220 Strahler mit 440 Kilowatt montiert. Mit 1.600 Lux Beleuchtungsstärke werden damit sogar die strengen Anforderungen der FIFA übertroffen. Im Falle einer Störung oder eines Ausfalles schaltet sich automatisch eine Notstromversorgung ein, die eine Beleuchtungsstärke von 800 Lux sicherstellt und damit auch den weiteren Spielbetrieb garantiert.

Die BayArena wird mit einem ökologisch und ökonomisch durchdachten Energiemix aus Fernwärme, Strom und Gas versorgt.

Mit 8 –10 Megawatt erreicht die Leistungsaufnahme das Niveau einer durchschnittlichen Kleinstadt. Aus diesem Grund wurden schon bei der Konstruktion Energiesparmöglichkeiten eingeplant und berücksichtigt.
Beispielsweise wird über den Weg der Lüftungsanlagen Wärme zurückgewonnen und Energie durch eine automatische Temperaturbegrenzung bei den Heizstrahlern im Tribünenbereich gespart.

Der Einsatz einer Blindstromkompensationsanlage und die Abschaltung der Wärmeenergie bei Nichtbenutzung der              Umgriffebene garantieren weiter Einsparungen. Ein weiterer ökologischer Ansatz ist die Nutzung von Fernwärme des nahe gelegenen Müllheizkraftwerks.

Diese Fernwärme wird in der BayArena zum Beispiel für die Rasenheizung und die Duschen der Spieler eingesetzt.



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