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HIER DIE BIOGRAPHIE DES ARGENTINSCHEN SOZIALISTEN UND REVOLUTIONSGENOSSE FIDEL CASTROS, CHE GUEVARA !
HASTA LA VICTORIA SIEMPRE
Che Guevara
1928 - 1967
Biographie eines Revolutionärs
Ernesto Guevara Serna wurde als erstes von 5 Kindern im n Rosario einer Großstadt in Argentinien geboren ! In seiner Jugend liebte er das Rugbyspielen, Fussball, usw. Leider hatte der Arzt Asthma diagnostiziert so dass er die Sportarten aufgeben musste! Als Jugendlicher war Ché noch nicht politisch aktiv, obwohl sein Vater ein überzeugter Marxist war. Nachdem Che studieren ging war er promovierter Arzt und Vorkämpfer für den Lateinamerikanischen Marxismus ! Jedoch floh er 1953 aus Angst vor Diktator Juan Peron aus Argentinien. Zwei Jahre später lernte er Fidel Castro kennen,der an seiner Seite Kuba revolutionierte. Ihm war Che aufgefallen da er sehr hart als Guerillo trainierte. Auch nach der geglückten Revolution blieb Che der selbe. Zerfranstes Haar, Zigarre im Mund Als er einmal zu Besuch bei einem hohen sowjetischen Politiker war, und der wertvolllstes Porzellan auftischen ließ, meinte Che: "So liebt es also das Proletariat zu speisen." Nach seinem Kongoeinsatz wollte er ab 1966 mit der Mobilisierung indianischer Landvölker den Umsturz in Bolivien herbeiführen. Guevara ist einer der schillerndsten, bedeutendsten aber auch umstrittendsten Personen die Lateinamerika in diesem Jahrhundert hervorgebracht hat.
Das Ende
9.Oktober wird Ernesto Guevara in einem Gefecht zwischen bolivianischen Regierungstruppen und Rebellen erschossen. Eine andere Version besagt, Guevara sei zunächst nur gefangen genommen und erst 24 Stunden später von bolivianischen Soldaten erschossen worden.
Seine letzten Worte seien gewesen: „Ich bin Che und ich bin gescheitert“. . . Eine andere Version besagt: "Ihr habt nur einen Mann getötet"
Sein Leichnam der erst am nächsten Tag in dem kleinen Ort Vallegrande Journalisten zur Schau gestellt wird, ist an Hals, Brust und Lenden von Kugeln durchbohrt, die Beine von einer Maschinengewehrsalve fast vom Rumpf getrennt. Ca. 500.000 Kubaner nehmen am 19. Oktober auf dem Platz der Revolution Abschied Ernesto „Che“ Guevara Serna.
Das IDOL
Doch nicht nur in Havanna löste der Tod des kubanischen Guerillaführes tiefe Trauer aus. In den Universitätsstädten von Europa und den USA werden an vielen Hauswänden Aufschriften wie „Che lebt“ aufgesprüht. Guevara war das
Leitbild der Stundentenbewegung von 1968. Er wurde zur Symbolfigur revolutionärer Jugend in der westlichen Welt und Lateinamerika. Schon zu Lebzeiten war „Che“ ein Leitbild der neuen Linken das ihn zum Märtyrer im Kampf gegen den Imperialismus macht.
Sein Verbündeter
FIDEL CASTRO RUZ wird 1927 geboren. Er war ursprünglich Rechtsanwalt, leitete 1953 einen Putschversuch gegen die Diktatur in Kuba, wurde aber verhaftet und musste ins Exil gehen. 1959 kehrte er mit einer Guerillaorganisation zurück und stürzte die Diktatur. Er wurde Ministerpräsident und errichtete in Kuba eine Politik nach sozialistischem Muster
Sein Gegner
FULGENCIO BATISTA wird 1901 in Banes geboren. Der kubanische Offizier und Politiker stand 1933-39 an der Spitze einer Revolutionsregierung.
1940-1944 Staatspräsident auf Kuba gelangte aber 1952 durch einen Staatsstreich wieder zur Macht. 1959 musste er jedoch vor Fidel Castro nach Europa fliehen.
Letzte Worte: Che beeindruckt mich besonders da er nicht den orthodoxen kommunistischen sondern den sozialistischen Weg gewählt hat. Er hat versucht gegen den größten Feind des Menschengeschlechts, die USA, anzukämpfen, als Märtyrer im Kampf gegen den Imperalismus und Kapitalismus. Er konnte seine Ideale und Träume großteils durchsetzen, vielleicht wurde er auch deshalb zum Vorbild der westlichen, linken Jugend. Jeder kennt den Spruch "HASTA LA VICTORIA SIEMPRE", jeder hat sein Foto schon mal irgendwo gesehen, wahrscheinlich auch deshalb weil auf dem berühmten Foto kein Patent drauf war.
Ché - der Aufruf zum bewaffneten Kampf
"Botschaft des Kommandanten Ernesto Guevara an die völker dieser Erde", vom 17.April 1967.
Das eigentliche Ziel der imperialistischen ausbeutung sind die drei unterentwickelten Kontinente Amerika, Asien und Afrika. Jedes Land hat seine besonderen Merkmale, aber dasselbe gilt für die Kontinente in ihrer Gesamtheit:
Die Nordamerikaner haben ihre Herrschaft bis zum größten Grade ausgebaut und können nur noch wenig erreichen. Jede veränderung der Lage würde ihre Herrschaft beeinträchtigen. In Lateinamerika kämpft man mit bewaffneter in Guatemala, Kolumbien, Venezuela und Bolivien. In Brasilien brechen die ersten Knospen auf. Andere Herde des Wiederstands bilden sich, um gleich wider zu verlöschen. Aber fast alle Länder dieses Kontinents sind reif für den Kampf dieses Typs, der dann zum sieg führt, wenn er sich nicht weniger als mit der Errichtung einer Regierung sozialistischem Zuschnitts zufrieden gibt. Der Anfang wird nicht leicht, sondern überaus schwierig sein. Deshalb kommt es in der ersten stunde aufs überleben an. Dann beginnt das immerwährende Beispiel des Guerillakriegs zu wirken und bewaffnete Propaganda im vietnamesischen Sinne zu entfallten.
Man muss den Krieg dorthin tragen, wo der Feind ihn trägt: in seine Wohnung, in seine Erholungsstätten- man muss ihn zu einem totalen Krieg machen. Man darf dem Feind keine Minute der Entspannung gönnen. Keine Minute außerhalb seiner Kaserne, ja nicht einmal im Inneren. Man muss ihn angreifen wo immer man ihn trifft; man muss ihm auf all seinen wegen heftige Schläge versetzen. Dann wird seine Moral zu sinken beginnen. Zwar wird er zu immer bestialischeren mitteln greifen, aber zugleich werden unverkennbare Verfallserscheinungenzu tage treten.
Wie nahe muss uns eine lichtere Zukunft erscheinen, wenn ZWEI, DREI, VIELE VIETNAMS auf der Oberfläche des Erdballs blühen, mit unablässigen Schlägen gegen den Imperialismus, mit denm sich daraus für den Gegner ergebenden Zwang, seine Kräfte zu zersplittern, umrandet vom Hass der Völker der Welt...
