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Hier meine Leidensgeschichte, die leider kein Einzelfall ist.

Guburt bis 1. Klasse


1984 wurde ich geboren, nach schulmedizinischer Untersuchung bis auf
eine leichte Gelbsucht gesund. Nachdem ich kurz bestrahlt wurd, wurde
ich entlassen. Hier zeigten sich bald die ersten Symptome Blähungen
und wunde Haut von den Öltüchern. Schulmediziner: Babys haben halt
noch empfindlicher Haut, also andere Windel nehmen und für die
Blähungen Sabtropfen. Dann haben meine häufigen akuten Krankheiten
angefangen. Kinder sind halt öfter krank und so wird ihr Immunsystem
trainiert.


Mit 4 Jahren war ich dann wieder im Krankenhaus: Polypenoperation.  Nach wenigen Tagen als gesund entlassen.
Nun folgte eine Zeit in der es mir öfter schlecht war, ich mich auch
öfter übergeben musste v.a. nach Kindergeburtstagen, Faschingsfeiern
etc. war es mir regelmäßig schlecht.
Im Kindergarten und in der 1. Klasse hatte ich dauern eitrige Mandel-
entzündung. Was ja auch kein Wunder ist, da mein Hals als Reaktions-
ort auch zu den geschwächten Organen gehört. Wieder kein Verdacht
darauf, sondern Mandeln raus. An der selben Stelle hatte ich auch
danach alle 1-2 Jahre Rachenentzündungen.

Mehrere Krankenhausaufenthalte und Akne


Dann kam die 3.Klasse. Mir war es wieder tagelang jeden früh schlecht.
"Das kann schon mal sein, wenn man grad so einen Wachstumsschub hat"
Keine 2 Monate vergingen bis es mehr wieder kotzübel war, ich Bauch-
krämpfe hatte, weder essen noch trinken wollte, meine Medizin wieder
rausgebrochen habe. --> wieder Krankenhaus, Verdacht auf Blinddarm
Sie machen mit mir alle möglichen Untersuchungen und geben mir Infu-
sionen. Nach 5 Tagen darf ich wieder nach Hause wahrscheinlich Blasen-
entzündung.
Danach geht es mir eine zeitlang einigermaßen gut bis Februar 97. Ich
hab das erste Mal ein eitriges Furunkel im Intimbereich. Wieder muss
ins Krankenhaus, weil die Vertretung meines Hausarzts meint, man
müsse es aufschneiden. Ich muss wieder ein Wochenende umsonst im Kran-
kenhaus verbringen und werd Mo nachmittag nachdem ich mich voll geführt
hab, weil ich heim will, entlassen. Im nachhinein sagen mein Hausartz
und Hausartzt, dass es voll unnötig war. Die Sitzbäder hätte ich auch
daheim machen können.


Seit 96 bin ich auch wegen meiner Akne in Behandlung und bekomme Cremes
und bei Eiter sogar mal über ein halbes Jahr lang Antibiotika.
Seit 95 hab ich eine Zahnspange und vor Abschluss dieser Behandlung
Herbst 1998 müssen meine Weißheitszähne raus. Die Operation selbst ist nicht
so schlimm, nur kann ich danach nur Breis essen und auch keine Frucht-
säure. Also ich zerdrückte Banane mit Milch, Joghurt, Tiramisu und
ahnliches. Eine Woche später ist es mir nachts so schlecht und mir
tut mein Bauch stundenlang an einer Stelle weh. Nachts um 3 Uhr fährt
mich mein Vater also wieder zur Notaufnahme ins Krankenhaus. Sie fin-
den nichts und ich muss zur Beobachtung dableiben. Nach einer Schmerz-
tablette kann ich endlich schlafen. Die nächsten Tage geht es mir ohne
Behandlung wieder besser. Sie machen alle möglichen Untersuchungen.
Sie haben alles (!) untersucht und komen zu dem Schluss es war ein
grippaler Infekt und ein Stück Stuhl ist wegen des Balaststoffmangels
(durch die Weißheitszahn-Diät) hängengeblieben. Aber statt mir jetzt
Balaststoffe zu geben bekommich ich "Schonkost", die ich auch daheim
noch ein paar Tage einhalten soll.

1999: Ich werde Vegetarierin


Ein halbes Jahr später werd ich aus ideologischen Gründen Vegetarierin
und kurz darauf entdeck ich die Vollwertkost. Ich fühl nun körperlich
und psychisch einfach gut. Nun hab ich aber das Problem, dass mir
jedesmal im Urlaub von dem Essen schlecht wird und nach einem Jahr
krieg ich übelriechende Blähungen, die aber nur zeitenweise auftreten.
Ich will nicht zum Arzt, weil ich Angst habe, dass er nur sagt, ich
soll mich wieder normal ernähren, obwohl ich mich so doch viel besser
fühle.
Ein weiteres Jahr vergeht und meine Blähungen werden immer schlimmer.
Im Oktober 01 geh ich in Neuburg zur Heilpraktikerin. Sie untersucht mich auf
Allergien und Verdauungsschwächen. Sie stellt eine Eiweißverdauungs-
schwäche
fest und dass ich vieles nicht so gut vertrag, aber keine
richtige Allergie und außerdem eine Amalgambelastung. Sie verschreibt
mir also Fortakehl und ein Pulver zur Schmermetallausleitung und v.a.
sie empfiehlt mir das Buch "gesund und allergiefrei" von Henning
Müller-Burzler.
Ich halte nun bis auf den Frischkornbrei die
Kombinationsregeln ein und meine Blähungen sind weg. An Weihnachten
hab ich Mittelohrentzündung (Mittelohr ist ebensfals einer meiner Reak-
tionsorte). Von meinem Hausarzt bekom ich (natürlich!) Antibiotikum,
woraufhin es mir erst richtig schlecht geht. Eigentlich war ich von Oktober
- März 02 ununterbrochen akut krank (weil mein Immunssystem so ge-
schwächt war).
Auch die Aufgabe des Frischkornbreis im Februar brachte nichts mehr
und meine Krnkheit erreichte


im März/April 2002 ihren absoluten Höhepunkt. Mir ist immer schleht,
egal was ich esse; kann nachts nicht schlafen, weil ich so schwitze;
tagsüber schwitz und frier ich abwechselnd, bin chronisch müde und
total unkonzentriert in der Schule sowie absolut empfindlich gegen-
über Lärm, Handy, Computerstrahlung usw., habe ständig Kopfschmerzen und oft Nierendruck bis  -schmerzen.

 Meine Heilpraktikerin weiß
eigentlich nicht mehr weiter und hält es für eine gute Idee, dass ich
aufs Seminar zu Henning Müller-Burzler nach Bad Tölz fahren will.
Am ersten Maiwochenende ist es dann soweit. Sie (er und seine Frau)
testen die Grenzwerte für Eiweiß und Kohlenhydrate (ja Kohlenhydrate
auch ziemlich niedrig) aus und finden auch meine Hauptallergene
Kuhmilch und Hefe. Diese hab ich sofort gestrichen und es ging mir
schlagartig besser. So konnte ich die Zeit bis zu meinem Termin im
Juli in der Sprechstunde gut überleben.  Das Seminar war echt der  Wendepunkt in meiner Krankengeschichte!


Anfang Juli war ich also wieder dort zum Austesten (Allergene, Reak-
tionsorte, evtl. Vitamin und Mineralmängel). Ich hab insg. 10 Sachen
vorschrieben bekommen (therapie) und fühl mich jetzt ganz gut.
Es schwankt zwar manchmal, aber ist nie mehr so schlimm wie im April!

Ich schreib die Geschichte nicht auf damit ihr mich bemitleidet,
sondern um Leuten zu helfen, die überhaupt noch nicht wissen, was sie
haben und ähnliche Symptome haben und um allen Allergikern zu sagen,
alle Allergien sind heilbar!

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