China 2008 Olympics



Das Team der USA hat bei der WM in Japan mit dem dritten Sieg im dritten Spiel den Einzug ins Achtelfinale bereits klar gemacht. Die NBA-Superstars um Dwyane Wade lieferten gegen Slowenien eine wahre Basketball-Demonstration und siegten nach zwischenzeitlich 30 Punkten Vorsprung klar mit 114:95.

Spektakuläre Dunkings wurden zur Standardsituation in einem hochklassigen Spiel, das jedoch ab dem zweiten Viertel sehr einseitig zugunsten der US-Boys verlief.

Slowenen nur zu Beginn echte "Gegner"

Konnte sich die slowenische Offensive zu Beginn noch gegen eine eher lasche Verteidigung durchsetzen, so ließen die NBA-Stars das nach den ersten zehn Minuten kaum mehr zu. Ab diesem Zeitpunkt spielten die Amerikaner ihre Schnelligkeit aus, kauften den Gegnern mit zahlreichen Blocks den Schneid ab und sorgten durch die folgenden Fastbreaks für feinstes Basketball in Sapporo.

Nach zwischenzeitlich 30 Punkten Vorsprung gönnte sich das Team von "Coach K" (Mike Krzyewski) ein gemütliches letztes Viertel und ließ die Slowenen noch Schadensbegrenzung betreiben. Am Sieg der USA war jedoch nicht mehr zu rütteln. Herausragend war einmal mehr die Leistung von Dwyane Wade, der allein 20 Punkte zum Endergebnis von 114:95 beisteuerte.

Auch Europameister im Achtelfinale

Ebenfalls im Kreis der letzten 16 steht Europameister Griechenland. Die Truppe um Theodoros Papaloukas blieb nach dem 72:69 gegen Australien weiter ohne Niederlage. Die Türkei bezwang Brasilien knapp mit 73:71 und hat nach drei Spielen ebenfalls noch eine weiße Weste. Als viertes Team steht Italien bereits im Achtelfinale. Die "Azzurri" behielten gegen Senegal mit 64:56 die Oberhand.

Die Griechen konnten sich beim Zittersieg gegen Australien auf Dimitrios Diamantidis verlassen. Der Star von Panathinaikos Athen avancierte in der bis zum Schluss spannenden Partie mit 20 Punkten und 6 Rebounds zum Matchwinner. Andrew Bogut erzielte 18 Punkte für das australische Team. Mächtig strecken mussten sich auch die Türken, die den Sieg gegen Brasilien erst im Schlussviertel perfekt machten. Bester Werfer war Serkan Erdogan mit 19 Punkten.


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Italien zum vierten Mal Champion - Deutschland Weltmeister der Herzen

Italien zum vierten Mal Champion - Deutschland Weltmeister der Herzen


Die begehrteste Trophäe des Weltfussballs mag nun in italienischen Händen sein, aber die Azzurri von Trainer Marcello Lippi waren nicht die einzigen, die nach der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ etwas zu feiern hatten. Auch Spieler, Fans und Organisatoren des Gastgebers zauberten Fussballliebhabern manches Lächeln aufs Gesicht.

Von Deutschlands Sieg über Costa Rica im Eröffnungsspiel von München am 9. Juni bis zu Italiens Erfolg gegen Frankreich im Berliner Finale genau einen Monat später schlugen die Ereignisse in Deutschland weltweit ein geschätztes Publikum von kumulierten 30 Milliarden Zuschauern in ihren Bann.

Alle Augen waren auf die Besetzungsliste gerichtet, auf der 32 Mannschaften von A wie Angola bis U wie USA standen. Geboten wurde ein aufregender, packender und bisweilen gar dramatischer Marathon über 64 Stationen. 3.359.439 Menschen in den zwölf Stadien – und viele Millionen mehr auf den Fan Festen in ganz Deutschland – sahen 147 Tore.

Am Ende also triumphierte Italien dank der oft zitierten geschlossenen Mannschaftsleistung. Einundzwanzig der 23 Spieler im Kader von Marcello Lippi kamen während des Turniers zum Einsatz, zehn von ihnen trugen sich bei der Gelegenheit gleich in die Torschützenliste ein. Vor dem überragenden Torhüter Gianluigi Buffon dirigierte der umsichtige und zweikampfstarke Kapitän Fabio Cannavaro die beste italienische Abwehr in Italiens WM-Geschichte. In der Tat war die Defensive das absolute Prunkstück beim neuen Weltmeister, wie nur zwei Gegentore in sieben Spielen belegen – und von diesen Gegentoren war eines ein Eigentor und eines ein Elfmeter.

Aber auch sonst bot Italien Fussball zum Zungeschnalzen. Beispielhaft etwa die Kombination aus hart und zart im Mittelfeld: Hier der elegante Ballstreichler Andrea Pirlo, dort der bisweilen raubeinige Abräumer Gennaro Gattuso. Unterstützt wurden beide von den offensivstarken Außenverteidigern Gianluca Zambrotta und Fabio Grosso, die keine Gelegenheit ausließen, den Weg nach vorn zu suchen. So war es denn auch Grosso, der mit seinem Tor die Entscheidung gegen Deutschland einläutete und mit seinem verwandelten Elfmeter den Triumph gegen Frankreich besiegelte.





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