Alois Walter - Gedichte die das Leben schreibt


 

 

 

 

Man sieht in vielen Gedanken

verschlossene Türen und Schranken

und fühlt sich eingesperrt.

Man fühlt sich total verlassen

in manchen dunklen Gassen

wo die Angst in einem zerrt.

 

Fühlt sich alleine und verloren

und wünscht sich nie geboren

auf dieser großen Welt.

Sieht keine Sonne scheinen

und möchte nur noch weinen

weil nichts mehr einen hält.

 

Sieht nur drum rum die Egoisten

die jeden Menschen überlisten

und über jede Leichen gehn.

Man sieht nur noch das Hetzen

nicht jedoch das Schätzen

und lässt alles über sich ergehn.

 

Und dann kommen auch die Tage

wo man sich stellt die Frage

wer man selber wirklich ist.

Fängt an selbst Messer wetzen

und sich selbst viel mehr zu schätzen

weil man sich selber anders misst.

 

Wo dunkel schwarz die Wolken zogen

sieht man den Regenbogen

in manchem Augenblick.

Sieht plötzlich auch die Sonne scheinen

ohne nur eine Träne auch zu weinen

und für sich ein großes Stück.

 

Und plötzlich kann das eine Leben

einem wieder gar so vieles geben

was man fast weggeworfen hätt.

Man kann wieder voll erkennen

für was so Herzen brennen

und merkt, es ist noch nicht zu spät.

 

Man lernt nicht dunklen Wolken

einfach so wieder zu folgen

sondern nur dem Sonnenschein.

Erkennt alles wieder zu spüren

und lässt sich gerne führen

in des Glückes Sonnenschein........

 


 

                       

Siehst du oben diesen Stern,

er will uns den Weg heut zeigen,

bist du mir heut auch noch fern,

das ließ sich noch nicht vermeiden.

Dieser Stern sagt heute dir,

find das Glück mit mir.

 

Schau den Mond am Himmel stehn,

er will uns den Weg erleuchten,

er wird mit uns gerne gehn,

lässt für uns die Glocken läuten,

vielleicht wird es wunderbar,

Wunder werden wahr.

  

wenn auch der Regen fällt,

so sollt ihr niemals verzagen,  

Schau den schönen Sonnenstrahl,

 wenn ihr euch so gerne habt 

er will uns den Weg begleiten,

wenn es mit uns klappt einmal,

wird er uns immer geleiten.

Wie der Mond und wie der Stern

Hat auch er uns gern.

 

Schau heut hoch zum Himmelszelt,

auch der Himmel möchte heut sagen,

        wie es ihr mal sagt.

Ob ein Wunder wird geschehn,

das liegt nicht in unsren Händen,

unser Schicksal wird es sehn

ob wir in der Liebe enden.

Alles liegt in seiner Huld,

darum hab Geduld.


 

Das Frühlingsgefühl

 

Text Alois Walter

 

 

Wie oft schaust du zum Fenster raus

Und siehst den Himmel über'm Haus.

An ihm erkennst Du heute kein Grau,

die Sonne macht ihn herrlich blau.

 

Auf dem First ein Vogel sitzt

Und eine Katze nach ihm spitzt,

doch er pfeift froh ein schönes Lied

das hallend durch die Lüfte zieht.

 

Ein leiser Wind bewegt manch Blatt

Das alles überstanden hat.

Der letzte Schnee schmilzt sanft dahin,

der Sonnenstrahl begleitet ihn.

 

Dort ein Paar im Winterkleid

Geht seinen Weg von hier nicht weit,

sie gehen Arm in Arm zu zweit

und nehmen sich für sich die Zeit.

 

Du schaust dem Paar noch lange nach,

verspürst in dir ein Weh und Ach,

wie gerne möchtest du es sein

mit deinem Schatz zu zweit allein.

 

Und du siehst dich wie im Traum

Mit deinem Schatz an einem Baum,

du siehst wie er ganz zärtlich ist

und dich ganz leidenschaftlich küsst.

 

Das Paar siehst du schon längst nicht mehr,

spürst nur dein Herz, es wird dir schwer.

Es macht sich eine Sehnsucht breit,

wie schön es wär doch jetzt zu zweit.

  

Jetzt und für die Ewigkeit

Bist du für alle Zeit bereit,

glücklich zu zweit durch's Leben gehen,

zu zweit ist alles doppelt schön.

 

Dein Blick richtet sich jetzt zurück

Und genießt den Augenblick

Das es die Hoffnung wirklich gibt,

das du vielleicht schon bald verliebt.

 

Glaube, Hoffnung, Zuversicht,

die Angst in dir restlos zerbricht,

denn es ist so der Lebenslauf,

jeden Tag geht die Sonne auf.

 

 

 

 

Er ist ein Clown der immer nur lacht,

für Jedermann seine Späße macht.

Das sein Herz ist schwer, sieht man bei ihm nicht,

nur Fröhlichkeit siegt in seinem Gesicht.

 

Die Tränen, die er ganz heimlich weint,

versteckt er sanft, wie es ihm so scheint.

Rollt ein Tränenpaar, merkt man's bei ihm nicht,

nur Lachen ist in seinem Gesicht.

 

Ist auch sein Herz schwerer als Stein,

keiner sieht mal in dieses hinein.

Er lässt es nicht zu, denn der kleinste Wicht

möchte nur sein lachendes Gesicht.

 

Die Traurigkeit bringt ihn oft fast um,

die Menschen um ihn mitten herum

dürfen es nicht sehn, nein, das will er nicht,

darum lacht immer nur sein Gesicht.

 

Für ihn ist es doch der größte Lohn,

wenn man ihn sieht, lachen alles schon.

Und das gibt ihm dann wieder Zuversicht,

die Fröhlichkeit im andern Gesicht.

 

So wie dem Clown geht es vielen auch,

ein schwerer Stein steckt in Herz und Bauch.

Das er sie erdrückt zeigen sie auch nicht,

wirken ganz froh in ihrem Gesicht.

 

Bei allen kommt auch einmal die Zeit,

ihr Lachen ist wieder Wirklichkeit.

Manchmal kommt es noch vor der Tag anbricht,

ein Strahlen glänzt in ihrem Gesicht!

 

 

 

 

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