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und es war Vollmondvon Alois Walter
Tausend mal schaust du zum Himmel auf Und hast den Mond so oft gesehn. Immer nimmt er seinen gleichen Lauf Und immer findest du es schön.
Doch plötzlich, da kommt ein Tag An dem dich Abends jemand treffen mag, An einem See, bei Kerzenschein, Nur mit dir und dem Mond allein.
Der Mond davon auch Wind bekam Und alles im Himmel heuert an, Vater Nebel und die Sternenkinder Gesellen sich gleich mit dahinter.
Mutter Natur, auch sie hier einbringt Und die Regie dazu noch übernimmt. Und darin hat sie alles fest im Griff Und sorgt für den guten Schliff.
Verliebt kommt da das Pärchen an Und sind einander sehr zugetan. Ein paar Menschen wandern noch umher Und stört das Pärchen gar nicht sehr.
Kein Mond in Sicht, nur in der Ferne Glitzern tausend helle Sterne, Drei Kerzen, entzündet von dem Liebespaar Machen einen Abend einfach wunderbar.
Doch dann, es wird still, menschenleer, Außer dem Pärchen sitzt nur niemand mehr Und es ist die Zeit dass der Vorhang fällt, Für zwei Verliebte hier auf dieser Welt.
Erst Vater Nebel langsam Einzug hält Und sachte diesen See befällt, Darauf hin steigt auch der Mond empor Und schaut aus dem Wald hervor.
Der See ist ruhig, kein Vogel singt, Nicht ein Fischlein dass hier springt, Stattdessen zieht ein kleines Lichtermeer Auf dem dunklen See daher.
Drei an der Zahl, so zählt das Paar Und findet alles gar nicht wahr, Sieht alles nur so wie ein Traum, An die Wirklichkeit, da glaubt es kaum.
Vater Nebel, er zieht nun durch den Wald Und macht auch vor dem Mond nicht halt. Der Effekt, der langsam hier entsteht Dem Liebespaar gänzlich nicht entgeht.
Durch des Mondes Energie und Kraft Helle Strahlen bis zur Erde schafft, Mit einem Schimmern, romantisch schön Kann keiner diesem Blicke widerstehn.
Sein Schein, lässt verändern jeden Baum Dass man ihn zu erkennen wagt noch kaum, Er schminkt mit seinem Strahlenglanz Das Fleckchen Erde zur Eleganz.
Vater Nebel zieht sich leis zurück, Die Lichtlein schimmern, Stück für Stück Ein Geplätscher leis stört nun diese Stille, Doch gehört zu der Idylle.
Die Fischlein tanzen ein Ballett Für das Paar zart im Duett, Auch ein zwitschern, quacken kommt dazu, Stört jedoch in keinster Weis die Ruh.
Das Pärchen sitzt, in sich verschlungen, Auf der Bank, nah an sich gedrungen. Es fragt sich, ob dass nun für sie bestellt Wo Eros und auch Amor Regie mit hält?
Der Sommer dreht die Grade leicht zurück Und fordert so mehr des Pärchens Glück, Lässt sich frieren, noch mehr drücken Und stellt so die weitern Brücken.
Die Lichtlein auf dem See, sie teilen sich Plötzlich, es sind nun fünf in Sicht, Forken sich zu einem kleinen Stern Und machen sich des Ufers fern.
Vater Nebel bedeckt erneut das Land, Verzaubert es in ein grau-weiß Gewand Und der Mond, der noch ganz oben sitzt Durch des Waldes Gipfel spitzt.
Das Paar, es zieht sich zurück, Sucht in der Wärme noch mehr Glück. Auch hier lässt der Mond mit seinem Schein Das Liebespärchen nicht allein.
Zart erklingt Musik, sanft und leis Während der Mond da zieht seinen Kreis. Die Romantik pur in einer Nacht Wurde nur für Verliebte heut gemacht.
Wie ein Märchen, ein Film der Natur, Entsteht Erotik, Romantik pur, Nur Verliebte, nur sie allein Sehen diesen Zauberschein.
Es gibt es nicht zu kaufen für bares Geld, Es ist der Liebe als Geschenk bestellt, Für den, der Liebe, Romantik empfinden kann, Für jene Frau, für jenen Mann!
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