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Inhalt : agdichtl-gedichte |
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Es regnt vui z vui heit
© Brigitte Obermaier, München, 19.07.2000 Koit is draußn, am Weiha. Da Somma is net do. Es kimmt koa Rauch vom Katoffefeia. Üba da Wies’n is da Nebe scho. De Bam ham greane Blattl. Da Herbst is nimma weit. Traurig stets da, unsa Madl. Es regnt vui z’vui heit. |
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Computer Kurzversion im Himmi© Brigitte Obermaier, München, 2002-08-29 Reich erfüllt war des Computer-Heinis Lebn. Ois a vor da himmis-pfortn stand. Petrus macht auf und ward zugegn. Mit ner Ausred’ Petrus sich wand. „I woas net so recht, jawoi; Ob I di in Himmi send; Oda in d Hell schiam soi. Vuilleicht kannt sich s Blattl no wendn? Ja, ja, vui Menschn host gholfn. Hos mannigfaltige Erfindungn gmacht. I glab derer Entscheidungen solcher; Send I di probeweis in beider Gmach.“ Da Heini ging zuerst moa ins Hell-Reich. Mei da sigt a ellenlangen weißn Sandstrand. Mit duften Weibsleit aus je’m Erden-Bereich. Sogar a fantastisches Wetter er vorfand. Des is a Ding sogt a, mit Schwärmerei. Ging strahl’nd zum Petrus mit Applaus: Frogt erm: „Wann des de Hell wohl sei; Wia siegt’s erscht im Himmi aus? Da Himmi war a Ort mit glorreichem Raum. Hoch ob’n in de Wolk’n lag das dufte Domizil. De Engel schwebt’n, harfespielenden wia im schensten Traum. Doch da Heini entschied sich für’s verlockendere Ziel. ’s dauert nett lang und Petrus schaugt nach seim Zögling. Der stand gefesselt an oaner steinigen Wand. Schnöde Dämons peinigt’n erm, wia an aussätzign Sonderling. Heini schrie: „Diesem Grausen hoilt I net lang stand! De Hell hat nichts g’mein, mit dem gezeigt’n Orte. Was soll des da, um Gottes Willen, es brennt do lichterloh.“ Sichtlich erheitert sogt Petrus mit schlichtem Worte. „Wie’s du’s gmacht hast im Leb’n: Es war nur eine Demo.“ | |
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