Mr. Taxi   -  die unabhängige & kostengünstige Taxischule im Westen Berlins

 

Fahrschule

Taxischein,

Schulungskurse

für Mietwagen,

Krankentransport

und Kraftdroschke

Aktueller

Ortskundekatalog,

Lehr- und Übungsbuch

für Autodidakten

nur 39,- €uro

Krowelstraße 45

13581 Berlin

Spandau

Tel.: 030/ 332 65 57

&

Heerstraße 22

14052 Berlin

Charlottenburg

Tel.: 030/ 31999 644

 

 

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Information

 

Die zuständige Behörde für Personenbeförderungsangelegenheiten ist das Landesamt für Bürger- & Ordnungsangelegenheiten (LABO) von Berlin. Das LABO verlangt vom Antragsteller die Erfüllung folgender Voraussetzungen:

 

1. Mindestalter 21 Jahre
2. Führerschein Klasse B
3. mindestens 2 Jahre Fahrpraxis
4. nicht mehr als fünf Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei
5. polizeiliches Führungszeugnis

6. allgemeine Gesundheitsuntersuchung, ein augenärztliches Gutachten & psycho-physiologische Funktionsleistungsattest

 

Weitere Auskünfte zur Antragstellung erteilt das Landesamt für Bürger- & Ordnungsangelegenheiten Berlin (LABO) in der Puttkamerstraße 16-18, 10969 Berlin-Kreuzberg, Referat Fahrerlaubnisse & gewerblicher Kraftverkehr

 

Achtung! Kugelschreiber nicht vergessen! (Wir sind doch hier kein Leihhaus, Herr!)

 

Die Gebühr für den Antrag beim LABO beträgt ca. 45.- €. Das Arzthonorar für die Standarduntersuchung beträgt je nach Not des Arztes um die 100.- €.
Nach einer Bearbeitungszeit von bis zu drei Monaten bekommen Sie vom LABO einen Bescheid, der ein Jahr gültig ist. Also aufgepasst! Erst vernünftig lernen und dann anmelden!

 

Die Prüfung wird von den Taxi-Gewerbevertretungen abgenommen, die sich ihre aufopferungsvolle Tätigkeit mit ca. 60.- € pro Versuch vergüten lassen. Sie können sich von der Innung des Berliner Taxigewerbes* (vom 01. April bis 30. September) bzw. vom Taxiverband Berlin e.V. (TVB)** (vom 01. Oktober bis 31. März) jederzeit (auch ohne LABO-Anmeldung!) einen Prüfungstermin geben lassen. (Ein persönliches Erscheinen ist allerdings erforderlich). Der Prüfungsausschuss wird von den Gewerbevertretungen gestellt.


Wer der Einsamkeit des Autodidakten entfliehen will, hat die Möglichkeit, an den kostenpflichtigen Schulungskursen der Gewerbevertretungen teilzunehmen, oder sich an einen der Taxibetriebe zu wenden, der zwecks Personalrekrutierung P-Scheinkurse anbietet. (Bei der Auswahl ist zu beachten, dass 90% der Lernarbeit zu Hause erledigt werden muss und Taxi-Intensiv-Kurse nicht zwangsläufig zu einem positivem Prüfungsergebnis führen. Zu beachten ist auch, dass die Abbrecher-Quote bei gut 50% liegt. Das gezahlte Schulgeld wird von vielen Taxischulen nicht rückerstattet.)

Ansonsten ist der Kostenfaktor zum Erwerb des P-Scheins - was die Ausbildung betrifft - unerheblich, da Sie sich selbst ausbilden. Außer der Anschaffung eines Stadtplanes*** und   Mr. Taxis Lehr- und Übungsbuch benötigen Sie nichts weiter, als viel Zeit und Nerven zum Lernen.

Noch ein Wort zur ärztlichen Untersuchung: Es ist ratsam, diese erst kurz vor dem Prüfungstermin vornehmen zu lassen, um eine möglichst lange Gültigkeit des Gutachtens zu erzielen. Wer das Gefühl hat, dass das augenärztliche Gutachten negativ ausfallen könnte, sollte sich unbedingt vorher von einem Augenarzt seiner Wahl auf Krankenschein untersuchen lassen.

 

Wie läuft die Prüfung ab?

 

Die Prüfung selbst gliedert sich in zwei Teile. Zunächst müssen Sie den schriftlichen Teil absolvieren. Haben Sie diese Hürde übersprungen, erhalten Sie einen zweiten Termin für die mündliche Prüfung. (Bis zu sechs Wochen Wartezeit)

Bei bestandener Prüfung müssen Sie noch einmal zum LABO latschen, um sich den Personenbeförderungsschein ausstellen zu lassen. Schließlich und endlich können Sie in die nächste Taxe einsteigen und loslegen. Aber täuschen Sie sich nicht, die Quote der Prüflinge, die auf Anhieb besteht, ist nicht hoch.
Der überwiegende Teil schafft zwar die schriftliche Prüfung, aber nicht die mündliche. Sollte auch bei Ihnen dieser Fall eintreten, wird Ihnen nach einer Wartezeit von drei bis vier Wochen die Möglichkeit der Wiederholung eingeräumt. Sollten Sie auch diesmal patzen, gewährt man Ihnen eine erneute Chance, solange bis es klappt oder das Geld ausgeht.

 

Hierzu möchte Mr. Taxi anmerken, dass das derzeitige Prüfungsverfahren mehr und mehr zum Lotteriespiel verkommen ist, da der Prüfausschuss nach wie vor willkürlich in der Auswahl der Zielfahrten verfährt - also nach Lust und Laune. Niemand kann derzeit beantworten, wer das notwendige Wissen hat oder nicht. Längst hat sich angesichts der unerhörten Durchfallquote der Eindruck verfestigt, dass es den Prüfern darum geht, den Zustrom der Bewerber zu drosseln, um somit die eigenen  Pfründe zu sichern. Dass man dabei ungeniert mit den Hoffnungen der Menschen spielt, die jahrelang darum kämpfen, endlich eine vernünftige Chance in unserer Gesellschaft zu bekommen, ist eine unverzeihliche Herzlosigkeit, zumal die Gewerbevertretungen mit dieser Praxis beachtlichen Umsatz erzielen..

Dabei wäre es ein Leichtes, die Prüfung fair und frei von persönlichen Ressentiments zu gestalten. Doch unseren Vorschlag, einen Zielfahrtenkatalog zu erstellen, aus dem der Prüfling im Losverfahren seine Frage zieht, wird vom Prüfungssauschuss ignoriert.

 

Übermitteln Sie ihre Erfahrungen mit dem Prüfungsausschuss.

Mr. Taxi veröffentlicht Ihre Briefe, egal in welcher Sprache!

 

Und wie sind die Berufsaussichten mit dem P-Schein?

 

Die Berufsaussichten sind grundsätzlich gut. Im Berliner Taxigewerbe herrscht permanenter Personalmangel. Viele Unternehmer suchen ständig Chauffeure, egal ob Tag- oder Nachtfahrer. Einige Taxibuden zahlen Neueinsteigern sogar Prämien, damit diese für sie fahren. Allerdings sollte schon erwähnt werden, dass die schwache Konjunktur, die Sparsucht der öffentlichen Hand und die hohe Arbeitslosigkeit in Berlin nicht ohne Auswirkung auf das Gewerbe geblieben sind. So lässt die Auftragslage zur Zeit doch sehr zu wünschen übrig. Zudem herrscht seit Jahren eine ruinöse Tarif- und Zulassungspolitik, die von praxisfernen Rechenkünstlern betrieben wird. Dennoch - wer vierzig Stunden in der Woche arbeitet, und das zu umsatzstarken Zeiten, wird allemal auf sein Geld kommen. Und wer sich vergegenwärtigt, dass über 2/3 aller Taxen in Berlin von selbständigen Alleinfahrern gelenkt werden, und wer weiß, was eine Limousine kostet, der wird sich ausrechnen können, dass es sich noch immer lohnt, den Beruf des Taxifahrers auszuüben. Hinzukommen die vielen anderen Möglichkeiten, mit dem P-Schein zu arbeiten: Krankentransport, Telebus, Ärztlicher Notdienst, BVG-Ersatzverkehr, Chauffeur- und Reisedienste etc..

 

Das Fazit muß lauten:

Wer den P-Schein besitzt, findet immer einen lukrativen Job.

 

 

Adressen:
*Innung des Berliner Taxigewerbes - Martin-Luther-Str. 3-7 in 10777 Berlin  - Tel. 23 62 72 01

**Taxiverband Berlin e.V. (TVB) - Hohenzollerndamm 184, 10713 Berlin - Tel. 342 72 90

Lehrmaterial:
***Autofahrer-Atlas Berlin - StadtINFO Verlag - ISBN 3-9806421-8-6

****Kauperts Straßenführer durch Berlin und Potsdam - ISBN 3-87004-007-6

 

Mr. Taxis

Schulungskurs

in Spandau

Krowelstraße 45

 

jeden Dienstag

18 h 30 –  21 h 00

Grundkurs

 

jeden Donnerstag

18 h 30 –  21 h 00

Prüfungssimulation

 

Aktueller Schulungstarif:

12,50 €

pro Abend

(inkl. Kaffee bis zum Abwinken und ein Plätzchen am Ofen)

 

KEINE VERTRAGLICHE BINDUNG!

 

 

 

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Dann musst Du den Personenbeförderungsschein machen!

 

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