





Nancy




Bruno ist ein ca. 7 Jahre alter Rottweilerrüde. Er ist ein sehr ruhiger und gemütlicher Rottweiler. Außerdem ist er sehr verschmußt. Mit Rüden hat sich Bruno überhaupt nicht vertragen, Hündinnen waren dagegen immer willkommen. Jedoch hat er sich an der Leine anderen Hunden gegenüber sehr aggressiv verhalten, das haben wir deutlich bei Spaziergängen gemerkt. Egal ob Rüde, Hündin, großer oder kleiner Hund, Bruno flippte jedes mal total aus. Es ging sogar soweit, das er einmal Benny in den Oberarm gebissen hat. Benny wird wohl immer diese Narbe als Erinnerung an ihn behalten. Irgendwann haben wir dann getestet wie sich Bruno anderen Hunden gegenüber verhält, wenn er anstatt eines Maulkorbes ein Halti an hat. Und es hat super funktioniert. Mit Halti hatte man ihn viel besser unter Kontrolle. Brunos große Liebe im Tierheim war Brixi. Bruno war eher ein Männerhund, denn von Frauen hat er nie Kommandos angenommem, obwohl er sie super beherrschte. Deshalb hat es uns noch mehr gewundert, das er jetzt ein schönes zu Hause bei einer Frau gefunden hat, die gut mit ihm zurecht kommt.
Alice
Alice ist eine 2,5 Jahre alte Schäferhündin. Ihre Geschichte ist sehr traurig, aber es endet mit einem happy end. Alice wurde im Alter von 1,5 Jahren an der Niers angebunden gefunden. Vom Wesen war sie infach fantastisch, einfach nur lieb und anhänglich. Auch war sie sehr verträglich. Wir konnten es nie verstehen, das sie 1 ganzes Jahr im Tierheim war. Es hat aber bestimmt nicht daran gelegen, das sie sehr stark an der Leine zog. Alice liebte Stöcke über alles, naja wenn man das noch Stöcke nennen kann (siehe Foto oben). Im Juli 2002 wurde sie krank. Sie wurde schon zweiten Mal innerhalb von 6 Monaten heiß und sie hatte starke Hüftprobleme. Ihre Knochen gleichen denen eines alten Hundes. Ihr ging es wirklich sehr schlecht und lag nur noch in der dunkelsten Ecke ihrer Box. Mitte August kam ein ein Ehepaar und sagten Alice wäre ihr Hund. Sie wär ihnen vor einem Jahr weg gelaufen. Erst wollten wir es nicht glauben, aber als Alice sie gesehen hat, hat sie Freudensprünge gemacht und konnte sich überhaupt nicht mehr einbekommen. Von da an war es klar. Am nächsten Tag brachten sie Fotos mit, wo Alice mit dem Baby der Leute zu sehen war und nahmen sie mit. Ich freue mich so für sie, das sie wieder zurück nach Hause gefunden hat, denn sie hat es wirklich verdient.

Ares
Das ist Ares, ein etwa 11 Monate alter Staffordshire-Doggenmischlingsrüde. Ares kam als Fundhund zu uns ins Tierheim. Er war schon gut erzogen und hörte zum Beispiel auf "sitz", "platz" und "aus". Da er noch sehr jung war, war er auch sehr verspielt und stürmisch. An der Leine ging er sehr gut, jedoch biss er anfangs in die Leine und zieht daran. Ansonsten ist er mit Artgenossen sehr verträglich und mit Kindern hat er auch keine Probleme. Auch jeder andere Hund mochte Ares, sogar Ben, der eigentlich keine Rüden mag. Aber Ares machte es immer ganz schlau und schleckte als erstes jeden Artgenossen durchs Gesicht. Ares gehorchte auch sehr gut und kommt wenn man ihn ruft, deshalb gibt es auch keine Probleme wenn er draußen ohne Leine laufen würde. Wir haben das schon einige Male gemacht und er kam sofort als wir ihn riefen. Ares hat jetzt ein neues zu Hause gefunden bei einer Familie, die schon 3 Hunde haben. Darunter sind ein Staffmix und 2 Collies. Sie haben ein sehr großes Haus und ich hoffe Ares geht es dort gut.
Brixi
Bobo

Bobo ist ein ca. 7 Jahre alter Bobtailrüde. Er kam als Fundhund zu uns ins Tierheim. Er war in einem sehr schlechtem Zustand. Sein fell war sehr verfilzt und verknotet und er war voller Läuse und Flöhe. Auch hatte er einen sehr unangenehmen Geruch an sich, es stank so sehr, das sich Fliegen ein Nest in seinem Fell gemacht haben. Dazu kam noch das er einen Hodenbruch erlitten hat. Auf den unteren beiden Fotos sieht man wie er zu dieser Zeit ausgesehen hat. Bobo wurde dann im Tierheim geschoren und oft gebadet. Alles hat er sich problemlos gefallen lassen. Er war ein total gutmütiger und freundlicher Hund, der sich auch mit anderen Hunden vertrug. Nach kurzer Zeit stellte sich dann auch herraus, das Bobo´s Zahnfleisch sehr entzündet war. er kam um eine Operation nicht rum. Ihm wurden 2 Zähne gezogen und in einem kastriert. Bobo hatte in der ganen Zeit wo er im Tierheim war keine speziellen Gassigänger und so kam er auch nur selten raus. Benny und ich entschieden uns dann uns etwas mehr um Bobo zu kümmern. Kurz nach seiner Op fand er auch zum Glück ein neues zu Hause.
Buster
Buster war ein Chow-Chowmischlingsrüde. Er kam im März 2002 als Pensionshund ins Tierheim. Sein Herrchen musste ins Krankenhaus und das seine Überlebenschancen sehr schlecht waren, war die Frau die ganze Zeit bei ihm. Somit hatte sie keine Zeit für Buster. Buster war ein total lieber Hund. Er hat sich mit allen Hunden vertragen und mochte Kinder. Ich habe immer gesagt das er ein typischer Opa bzw. Oma Hund ist. Er war einfach total träge und man konnte ihn für nichts wirklich begeistern. Wenn ich mit ihm spazieren war, ging er immer ganz langsam neben mir. Nach ein paar Wochen ist der mann verstorben und die Frau holte Buster wieder ab. Sie sagte das Buster jetzt nur noch der einzige wäre den sie noch hat. Nach ein paar Monaten war Buster wieder im Tierheim. Leider musste die Frau ins Krankenhaus und konnte sich nicht mehr um ihn kümmern. Er kam mit einer Pilzinfektion ins Tierheim und musste erstmal behandet werden. Er hat sehr im Tierheim gelitten, da er immer sehr verwöhnt wurde. Nach ca. 3 Wochen haben ihn dann die Nachbarn von der Auszubildenen Tierpflegerin übernommen.
Sissy
Sissy war eine Colliemischlingshündin und kam im März 2002 als Fundhund ins Tierheim. Sissy war eine ganz süße Maus und ziemlich wild und hektisch. Auch war sie sehr bellfreudig. Auf unserem ersten Spaziergang mit ihr ging es sehr lustig zu. Benny hatte sie an der Leine und sie zog tierisch. Wir gingen an der Niers spazieren und als Sissy das Wasser sah zog sie dahin und Benny hinter sich her. Fast wäre er mit ins Wasser gefallen. Als er gerade wieder Halt unter seinen Füßen gefunden hat, zog sie auf einmal wieder nach oben. Benny hatte damit natürlich nicht gerechnet, rutschte aus und fiel mit seiner kurzen Hose in Brennessel. Zufällig gingen Silke und Markus (die Besitzer von Rex und ehrenamtliche Helfer), sie bekamen alles mit und wir drei bekamen uns nicht mehr ein vor lachen. Und Sissy saß bei mir als wäre nichts gewesen. Sie war auch nicht sehr lange im Tierheim, ich glaube ca. 2 Wochen. Eine nette Frau nahm sie dann mit nach Hause.
Sam
Sam war ein Deutsch Kurzhaarmixrüde und kam am 27.03.02 ins Tierheim. Als Benny und ich an diesem Morgen ins Tierheim kamen, drückte uns Heike Sam direkt aufs Auge. Sie sagte das er erst vor ein paar Stunden gekommen wär und mal raus muss. Naja, das war leichter gesagt als getan. Sam war ein echtes Kraftpaket und zog tierisch an der Leine. Ich konnte ihn garnicht halten und Benny hatte auch so seine Schwierigkeiten ihn gut zu führen. Sam war ein sehr nervöser Hund, der überall schnuppern musste, von eine Ecke in die andere. Aber vom Wesen her war er total lieb und verträglich. Als wir im tierheim ankamen berichteten wir von unserem anstrengenden Spaziergang. Am nächsten Tag gingen wir wieder mit ihm raus, er zog nicht mehr ganz so schlimm wie am Vortag, so das ich ihn gerade so halten konnte. Im Tierheim wurde dann beschlossen Sam ans Halti zu gewöhnen und nach kurzer Zeit konnte man ihn so gut führen. Sam war ca. 3 Wochen im Tierheim und wurde dann an eine Familie vermittelt.
Felix
Das ist Felix. Felix ist ein Neufundländerrüde und war zur Pension bei uns im Tierheim. Mit Felix wollte fast nie jemand raus gehen, da er so groß und kräftig war. Deshalb haben wir gesagt, das wir uns in der Zeit wo er da ist um ihn kümmern. Eigentlich ging er ganz locker an der Leine, so das ich ihn sogar halten konnte. Nur sobald ein anderer Hund kam, nutzte er seine Kräfte aus. Ansonsten war er ein richtig süßer Knudelbär und lief mir auf Schritt und Tritt hinterher. Wenn er sich gefreut uns zu sehen, bin ich immer geflüchtet weil er mich immer anspringen wollte. Er hätte mich glatt umgehauen. Nach ca. 2 Wochen wurde Felix dann von seiner Besitzerin abgeholt.
Silence
Silence ist eine 2jährige Berner Sennen-Staffordshiremixhündin. Silence war vom Ordnungsamt eingezogen wurden, weil ihre Besitzerin sie schwer misshandelt hatte. Aus diesem Grund war Silence auch eher ein Männerhund, das soll aber nicht heißen das sie keine Frauen mag. Aber sie hörte besser auf Männer und ging lieber zu ihnen als zu Frauen. Diese Erfahrung machten Benny und ich auch mit ihr. Silence war immer in Action und wollte die ganze Zeit beschäftigt werden. Sie liebte es mit mit großen Stöcken und Baumstämmen zu spielen und wenn gerade kein Stock in der Nähe ist, nimmt sie auch mal einen Ziegelstein. Den Stock nahm sie auch immer mit auf Spaziergänge und es war ihr ganz egal wenn sie ihn 2 Stunden tragen musste. Deshalb trug sie auch nie einen Maulkorb, obwohl sie es eigentlich hätte müssen. Aber dann hätte sie ihren Stock nicht ins Maul bekommen. Silence war auch eine richtige Wasserratte, sie legt und wälzt sich sogar in den kleinsten Pfützen. Auf einem Spaziergang mit ihr, haben wir sie nicht sofort ins Wasser gelassen und Silence hat sich riesig gefreut als sie plötzlich eine Pfütze sah. Sie legte sich da rein und wollte nicht mehr weiter gehen. Einige Male sind wir auch mit ihr ans Baggerloch gefahren und Silence konnte garnicht genug bekommen. Sie schwamm mit Benny um die Wette und es interessierte sie auch garnicht wenn andere Hunde um sie herum liefen. Im Tierheim war Silence total unterfordert, deshalb kam es dann auch schon mal vor das sie unsere Hundehütten auseinander genommen hat. Im September hatte Silence dann endlich Interessenten. Ein sehr nettes Paar entschieden sich Silence zu nehmen. Jedoch mussten sie erst noch umziehen, da ihr Vermieter ihnen Steine in den Weg gelegt hat. Sie kamen mindestens 4 mal in der Woche um mit Silence spazieren zu gehen und oft nahmen sie sie auch über`s Wochenende mit nach Hause. Ende November war es dann soweit. Silence konnte in ihr neues zu Hause einziehen.