Leider hab ich es diesmal nicht geschafft hier wieder regelmässig und ausführlich einzutragen wo wir uns so rumgetrieben haben, was wir gemacht und erlebt haben, wie es uns erging. Mir fehlte einfach die Muße und die Ruhe. Sorry an alle, denen ich die Adresse gegeben hab und die vielleicht ab und an hier rein geschaut haben und feststellen mussten, dass es nichts neues gab. Es tut mir wirklich leid.
Irland 29.10. - 2.11.08
Die Insel der Regenbögen und das Land, in dem das Geld auf der Strasse liegt
Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele Regenbögen bewundern können wie hier, wo das Wetter sehr wechselhaft war und auch oft die Sonne schien während es regnete. Zweimal sogar hatten wir den Anfang des Regenbogens ziemlich nah vor uns. Ich glaube, das hab ich so noch nie gesehen. Ich habe mich oft gewundert, wo der Regen herkam, während es gleichzeitig blauer Himmel über uns wahr. Hier kann es aus völlig unscheinbaren kleinen dünnen Wölkchen regnen, aus denen in Detuschland nie ein Tropfen auf die Erde kommen würde. Das war schon manchmal ein bisschen zum verzweifeln.
Douce-Mountain-Farm: Anja auf dem Weg die Schafe zu füttern.
Südfrankreich, 3.11. - 3.12.08
Land der schönen Sonnenuntergänge
Blick von Lisas Gelände auf den Sonnenuntergang
"Les Trois Tilleuls" (Lisa), Fayence-Tourettes, 05. 11. - 03.12.
"La Rêverie" (Bärbel & Werner), Callas, Provence
Lisa mit 2 von ihren 3 Hunden
Sonntagsausflug mit dem Rad von Fayence-Tourrettes nach Mons
Anja beim Oliven ernten.
Anja und Bärbel auf dem Weg zur Mittagspause.
Und wieder ein Sonntagsausflug mit den Rädern von Bärbel und Werner.
Spanien, 4.12. - ?
Nach 10-stündiger Nachtbusfahrt von Nizza aus sind wir am Donnerstag Vormittag den 4.12. müde in Barcelona angekommen. Gleich neben der Bushaltestelle befindet sich der -ich behaupte mal- Hauptbahnhof. Kaum waren wir 5 Minuten in der Bahnhofshalle, schon wurden wir von einem freundlichem Spanier auf Englisch angesprochen, ob wir eine Unterkunft bräuchten. Nachdem wir bejaten warb er für sein kleines, erst vor kurzem eröffnetes Hostel das auch wirklich ganz sauber sei und zentral gelegen usw. und zeigte uns alles auf seinem Flyer, Stadt- und Metroplan die er uns allesamt schenkte. Als er fertig war und wir uns bedankend verabschiedet hatten schauten wir erst einmal nach, ob uns jemand in der Zwischenzeit die Rucksäcke aufgeschlitzt hatte. Denn wir haben mehrfach gehört dass es hier mit dem Diebstahl ganz schlimm sein soll und so kam in uns gleich Misstrauen und der Verdacht auf, dass es ein Ablenkungsmanöver gewesen sein könnte. Aber dem war nicht so und wir waren sehr froh, dass wir ohne uns zu bemühen gleich eine scheinbar nette und günstige Adresse für eine Unterkunft hatten (www.pensionpalacio.com). Und der freundliche Spanier hatte uns nicht zuviel versprochen. An dem Tag haben wir noch einen schönen Strandspaziergang gemacht und sind durch Park und Altstadt geschlendert. Am nächsten Tag besuchten wir gut ausgeschlafen den "Park Güell", der im Norden über Barcelona erhoben an einem kleinen Berg liegt von wo Mensch eine Sicht über fast die ganze Stadt und aufs Meer hat. Aber das eigentlich besondere an diesem Park sind die architektonisch aussergewöhnlichen, bunten und formenreichen Bauten von Antoni Gaudi, die mich etwas an Hundertwasser erinnerten. Aber auch in der Stadt gibt es einige von Gaudi entworfene Gebäude. Dazu gehört zum Beispiel die wirklich beeindruckende "Sagrada Familia", eine gigantische Kirche an der wohl ca. 70 Jahre gebaut wurde ohne sie fertigzustellen. Sie sollte 18 grosse Türme bekommen, von den es bisher nur 8 gibt. Seit einiger Zeit wird nun aber wieder weiter gebaut und bis 2025 soll das Gebäude dann fertig sein. Im Internet gibt es viele tolle Bilder von Gaudis Werken. Wenn du bei Googel z.Bsp. "Park Güell" eingibst und nach Bildern suchen lässt, wirst du eine Menge Fotos finden!
Am Samstag, den 7.12. sind wir per Nachtzug weiter in den Süden, nach Malaga gereist. Das war nicht gerade erholsam, trotz Liegesitz. Am Vormittag angekommen, sind wir gleich im Anschluss mit Bus noch ein paar Km weiter in den Osten gefahren, und zwar nach Maro nahe der Strandstadt Nerja, wo wir ein paar Tage bei einer Biogärtnerei sein wollten. Die Kontaktdaten der "Finca Paradiso Perdido" (http://maro103.tripod.com ) hatte ich aus dem Internet auf der Seite www.oekojobs.de . Das ganze klang ganz nett, aber was wir dort vorfanden entsprach nicht gerade unseren Vorstellungen und auch nicht mehr ganz dem, was auf der Homepage zu sehen ist.

Finca Paradiso Perdido, Maro, Andalusien, 7.12. - 10.12.
Der Blick aufs Meer von dem direkt an einem steilen, terrassieretem Küstenhang gelegenem Grundstück war zwar herrlich und die Temperaturen am ersten Tag sommerlich, aber die Infrastruktur dafür etwas sehr provisorisch, chaotisch und schlecht eingestellt auf die winterlichen Regentage, die bald kommen sollten. Und zwar schon am nächsten Tag. Wir wurden in Maro von Aurellio abgeholt, einem ruhigen Spanier mittleren Alters der auf der Finca mit seiner Deutschen Freundin und 2 kleinen Kindern lebt. Uns beiden, Anja und mich, erinnerte er vom ersten Anblick an sofort an Reinhard Sommer, unserem ehemaligen Chef auf dem Linke-Hof. Auch auf dem Weg zum Hof, während dessen er sehr wortkarg war, blieb die Assoziation bestehen. Nach dem wir ankamen erklärte uns den Weg nach unten, wo wir uns nachher treffen würden. Er würde jetzt ersteinmal Mittag essen. Dass wir in einem Zelt unterbracht werden würden, war uns schon bekannt und auch ok. Aber die erste Schwierigkeit bestand schon darin, auf die Terrasse zu gelangen, auf der die Gästezelte stehen. Es ging steil bergab, einen Teil des Weges auch entlang eines felsigen Bachlaufes, den wir fast Klettern mussten und dabei aufpassen, dass wir mit unserem Gepäck nicht ausrutschen oder hinknallen. Aber wir haben es gut überstanden und befanden uns dann im Gästegelände. Die zweite Angelegenheit, die uns sofort auffiel und recht unsymphatisch war, bestand im herumliegenden Müll und/oder Betriebsmitteln. Das war nicht so genau auszumachen. Wir gingen zunächst auf die Suche nach einem freien Zelt. Leider vergebens. In jedem der 3 Zelte und 2 kleinen einfachen Hütten aus leichtem Matieral wie Schilfrohr befanden sich Sachen, Schlafsäcke und anderes. .... Fortsetzung folgt leider nicht mehr.
Nerja: Weihnachtsstimmung unter Palmen am "Balcon de Europa"
Nachdem wir ein paar wirklich schöne und zum Teil auch angenehm warme Tage um Weihnachten und Silvester in Ronda verbrachten, geht es jetzt endlich wieder auf eine Wwoof-Farm weiter nördlich Richtung Madrid.
Finca el Riquejo, Cuacos de Yuste, Extremadura, 06.01. - ..