Mopszucht Our Flowers-Mops,Möpse und mehr vom Mopszüchter aus Sachsen


PRESSE

 Folgender Bericht stand am 16.06.2003 in der "TORGAUER ZEIUNG" .Nachzulesen unter  :

                     Torgauer Zeitung                    

Ein Weltmeister auf vier Pfoten

Mockrehna (TZ/gt). "Wir hatten uns das Ziel gesetzt, mit Elias wenigstens unter den ersten 20 Platzierten zu sein. Dass es am Ende der Sieg insgesamt wird, damit haben wir nicht gerechnet", schwärmt Bodo Naumann, und "Elias" hört gelassen zu.
Der etwa zweijährige Mops der Mockrehnaer Familie Naumann wurde am 30. Mai dieses Jahres auf der Welthundeausstellung in Dortmund als "Weltbester Mops" gekört. Und das unter insgesamt 168 Möpsen, die mit ins Rennen gegangen waren. Der Wertungsrichter kam aus Japan, vor seinen prüfenden Augen mussten die Hunde unter Beweis stellen, dass sie den Anforderungen und Wertungskriterien entsprachen. Kathrin Naumann dazu: "Es wurde einfach auf alles ganz genau geachtet, der Körperbau musste stimmen. Da gelten regelrechte Standards. Und vor allem muss der Mops genau befolgen, was ihm Herrchen sagt."

Auf etlichen Ausstellungen
Als Weltbester darf "Elias vom Trollwald" nun auch in die Champion-Klassen. Kathrin und Bodo Naumann züchten seit etwa zehn Jahren Möpse. Im Juni 2001 gingen die beiden auf Suche, hörten sich um, telefonierten, wo es Möpse gibt. Sie schauten sich auch Zwinger in verschiedenen Orten an.

In Bad Seegeberg stießen sie im Juni auf "Elias". "Er guckte mich an, wir fanden ihn irgendwie schön. Er gefiel uns und entschieden uns für Elias", erinnert sich Kathrin Naumann. Im Juni holten sie den Mops zu sich nach Mockrehna.

Bisher war "Elias" auf insgesamt 21 Ausstellungen mit dabei und sahnte jede Menge Preise und Pokale ab. Sie füllen inzwischen ein großes Wandregal im Wohnzimmer der Naumanns. - Eine respektable Sammlung fürwahr! Insgesamt 18 Mal erhielt "Elias" das Prädikat "Vorzüglich", was jeweils immer Platz eins zuzuordnen ist. Zwei Mal erkämpfte er sich den zweiten Platz, ein weiteres Mal das Prädikat "Sehr gut". Insgesamt 13 Mal galt er als "Bester Rüde".

Unvergesslicher Moment
Bodo Naumann wird den Augenblick nicht vergessen, als "Elias vom Trollwald" im Mai dieses Jahres den Siegertitel zugesprochen bekam: "Als wir es erfahren haben, habe ich es einfach nicht geglaubt. Ich habe gedacht, das ist alles nicht wahr. Ja, irgendwann kamen mir dabei auch die Tränen. Dann ging ein Blitzlichtgewitter los, fremde Leute reichten einem die Hände, wollten spontan gratulieren.

Während er das dem TZ-Redakteur im Gespräch schilderte, hopste "Elias" auf den Stuhl, als gehöre er mit zur Runde. "Elias, nein!" - Barsch gebietet ihm Kathrin Naumann mit dieser schlichten Bemerkung Einhalt: "Ich weiß, was jetzt kommt: Der springt auf den Tisch!" Und unterm Tisch hatte es sich "Pauline" gemütlich gemacht, eine Mops-Hündin. Auch sie habe es mitunter faustdick hinter den Ohren, meint Kathrin Naumann: "Die hat mir mal 400 Gramm Leberwurst vom Tisch geholt und dabei genau den Moment abgepasst, in dem ich mal nicht hingeguckt habe. So schnell kann man auch gar nicht gucken." Man erlebe so viel, wenn man mit Tieren zusammen ist, betonen die beiden Naumanns.

Für "Elias" wird die Welthundeausstellung nicht die letzte Gelegenheit gewesen sein, Preise zu erringen. "Die nächste Weltausstellung ist in Brasilien. Aber 14 Stunden Flug sind für einen Mops vielleicht doch nicht das Angenehmste", meint Bodo Naumann. Was soll's, dann geht's eben zur nächsten Schau in Deutschland

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